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An unusual photo depicting the Ku Klux Klan in their regalia parading through the streets of Tulsa, Oklahoma, September 21, 1923, while the former Sheriff Bill  McCullough, whose efforts to stop the parade were fruitless, can be seen to the left of the hooded horse, note the uniformed police marching alongside the Klansmen.  (AP Photo)

Mehrere Zeitungsberichte deuten darauf hin, dass Fred Trump an einer KKK-Kundgebung teilgenommen hat.
Bild: AP NY

Donald Trumps Vater ein Anhänger des Ku-Klux-Klans? Diese Indizien sprechen dafür



Kaum eine Woche vergeht, ohne dass ein neuer Skandal rund um den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump für Aufruhr sorgt – in den meisten Fällen ist es der Immobilienunternehmer selbst, der den Anstoss dafür liefert. Ende Februar beispielsweise wollte Trump in einem Fernsehinterview weismachen, dass er keinerlei Kenntnisse über den für Rassismus und Judenhass stehenden Ku-Klux-Klan (KKK) habe.

«Sie wollen, dass ich eine Gruppe verurteile, von der ich nichts weiss», sagte Trump in der CNN-Talkshow «State of the Union». Grund für diese Aussage war die Tatsache, dass David Duke, ein ehemaliger KKK-Anführer, einige Tage zuvor via Facebook seine Unterstützung für Trump kundgetan hatte. Der Aufforderung von CNN-Moderator Jake Tapper, sich davon zu distanzieren, kam Trump nicht nach. Stattdessen erklärte er, er wisse überhaupt nichts über David Duke und er müsse sich zum Thema Ku-Klux-Klan und anderer extremistischer Gruppen erst schlau machen.

Das scheint er dann auch getan zu haben, denn nur wenige Tage später klangen Trumps Statements bezüglich dieser Affäre gänzlich anders. In der MSNBC-Sendung «Morning Joe» gab er folgende Worte von sich:

«David Duke ist ein schlechter Mensch, den ich im Laufe der Jahre zu mehreren Gelegenheiten verleugnet habe. Ich habe ihn verleugnet. Ich habe den KKK verleugnet. Wollen Sie, dass ich es noch ein zwölftes Mal tue? Ich habe ihn in der Vergangenheit verleugnet und ich verleugne ihn heute.»

Trumps Vater ein KKK-Anhänger?

Nun könnte man diese Geschichte in der Kategorie «eines von vielen Trump-Skandälchen» abhaken. Eine ausführliche Recherche des Newsportals Vice rückt die Affäre jedoch in ein ganz anderes Licht. Denn diese deutet darauf hin, dass niemand Geringeres als Fred Trump, also Donald Trumps Vater, selbst einst in ein weisses Kapuzengewand geschlüpft sein soll.

Thematisiert wurde diese Vermutung bereits vergangenen September, als das Nachrichtenportal boingboing.com einen alten Zeitungsartikel der «New York Times» aus dem Jahr 1927 ausgegraben hatte:

http://boingboing.net/2015/09/09/1927-news-report-donald-trump.html fred trump

Auszug eines «New York Times»-Artikels (Juni 1927).
bild: boingboing.net

In dem Artikel ist die Rede von sieben Personen, die bei einer Ku-Klux-Klan-Kundgebung in Jamaica, Queens, festgenommen wurden, nachdem es zwischen 100 Mitgliedern der Polizei und 1000 Klan-Anhängern zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen war. Aufgelistet wird unter anderem ein Fred Trump, wohnhaft in 175-24 Devonshire Road. Zu diesem Zeitpunkt war Donald Trumps Vater 21 Jahre alt.

Dem Zeitungsbericht zufolge wurde der verhaftete Fred Trump anschliessend wieder freigelassen, ohne dass es zu einer Anklage kam. Das Newsportal boingboing.com schliesst daraus, dass es sich bei Fred Trump also möglicherweise nur um einen unbeteiligten Zuschauer gehandelt haben könnte oder es in dem ganzen Chaos zu einer Verwechslung gekommen sei.

Die «New York Times» wiederum nimmt ihren 88 Jahre alten Artikel zum Anlass, um Donald Trump damit zu konfrontieren. In einem Interview fragt die Zeitung den Präsidentschaftskandidaten, ob sein Vater bei einer KKK-Kundgebung im Jahr 1927 verhaftet worden ist. Trump streitet alles ab und betont viermal, dass dies «nie passiert» sei.

Auf die Frage, ob sein Vater je an dem in der Zeitung genannten Ort  – 175-24 Devonshire Road – gewohnt habe, antwortet Trump: «Devonshire, ich weiss, dass es eine Strasse gibt, die so heisst. Aber ich glaube nicht, dass mein Vater jemals in dieser Strasse gewohnt hat.» Und er geht noch einen Schritt weiter und dementiert den gesamten «New York Times»-Artikel: «Erstens hätte das nicht geschrieben werden dürfen, weil es nie passiert ist. Und zweitens wurde niemand belangt.»

Fünf belastende Artikel

Doch das Newsportal Vice hat diverse Dokumente aus der Versenkung geholt, die eine andere Sprache sprechen. Da wäre zum Beispiel eine Hochzeitsannonce, die am 22. Januar 1936 in der «Long Island Daily Press» erschienen ist. Dort ist die Rede von einem Fred Trump, wohnhaft in 175-24 Devonshire Road, der eine gewisse Mary A. MacLeod geheiratet haben soll. Mary Anne McLeod – so lautet der Mädchenname von Donald Trumps Mutter.

Ein Artikel der «Long Island Daily Press»

Bild

Ein Artikel der «Long Island Daily Press» (22. Januar 1936).
bild: vice

Dass Trumps Vater damals an der entsprechenden Adresse wohnhaft gewesen ist, sollte damit bewiesen sein. Doch auch für dessen Teilnahme – und Festnahme – an der Ku-Klux-Klan-Kundgebung im Jahr 1927 gibt es, abgesehen von dem vorab genannten «New York Times»-Artikel, weitere Indizien in Form von vier Zeitungsartikeln.

Zwar reichen diese Artikel nicht als Beweis dafür aus, dass Fred Trump ein aktives Mitglied des KKK gewesen ist. Dennoch deuten sie klar darauf hin, dass dessen Sohn die Unwahrheit gesagt hat, als er behauptet hat, dass es nie zu den Verhaftungen gekommen und sein Vater nie in eine solche Geschichte involviert gewesen sei.

Ein Artikel des «Daily Star»

In einem Artikel der nicht mehr existierenden Zeitung «Daily Star» werden sieben Personen aufgelistet, die bei der KKK-Kundgebung am 31. Mai 1927 festgenommen worden sind – darunter Fred Trump. Er soll als Einziger der sieben Personen ohne Anklage entlassen worden sein.

Bild

Ein Artikel des «Daily Star» (1. Juni 1927). 
bild: vice

Ein Artikel der «Queens County Evening News»

Auch die «Queens County Evening News» berichten Anfang Juni von der Kundgebung, die in einer gewaltsamen Auseinandersetzung endete. Es werden wiederum sieben verhaftete Personen genannt, allesamt mit vollem Namen und Adresse.

Bild

Ein Artikel der «Queens County Evening News» (2. Juni 1927).
bild: vice

Ein Artikel des «Richmond Hill Record»

Und auch die Lokalzeitung «Richmond Hill Record», die es heute nicht mehr gibt, listet damals Fred Trump als einen der «Klan Arrests» auf. Genau wie in allen anderen genannten Artikeln wird die Adresse – 175-24 Devonshire Road – genannt.

Bild

Ein Artikel des «Richmond Hill Record» (3. Juni 1927).
bild: vice

Ein Artikel der «Long Island Daily Press»

Der Artikel, der am 2. Juni in der «Long Island Daily Press» erschienen ist, unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von den anderen Exemplaren: Hier werden zwar keine Namen oder Adressen genannt, dafür ist aber die Rede von sieben verhafteten Personen, die allesamt Gewänder trugen.

Obwohl hier keine Namen stehen, die Zahl der Verhafteten aber mit den anderen Artikeln übereinstimmt, ist davon auszugehen, dass alle genannten Zeitungen von denselben sieben Personen berichten.

Bild

Ein Artikel der «Long Island Daily Press» (2. Juni 1927).
bild: vice

Zwar beweist keiner dieser Artikel abschliessend und zweifelsfrei, dass Fred Trump ein Mitglied des Ku-Klux-Klans gewesen ist, dennoch entlarven sie Donald Trump als Lügner: Denn dieser hatte zwar recht, als er gesagt hat, dass sein Vater nie in dieser Sache belangt worden war. Als er jedoch behauptete, dass sein Vater nie in der Devonshire Road gelebt habe und dass eine Beteiligung an einer KKK-Kundgebung «nie stattgefunden» habe, hat er schlicht die Unwahrheit gesagt.

Vice hat mehrfach versucht, Trump zu erreichen und ihn um eine Stellungnahme gebeten, jedoch keine Antwort erhalten.

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MaskedGaijin 12.03.2016 20:48
    Highlight Highlight Mein Vater war ende der 1960'er Jahren in einer maoistischen Gruppierung. Müsste ich mich, wäre ich Politiker, deswegen auch bei den Opfer des Kommunismus entschuldigen?
    • Amanaparts 12.03.2016 20:52
      Highlight Highlight ja müsstest du, wenn durch die Gruppierung von deinem Vater Menschen getötet wurden. Das nennt man Versöhnung.
    • Alle haben bessere Namen als ich. 12.03.2016 21:05
      Highlight Highlight Nein aber wenn du irgendein Amt anstrebst wäre es woll gut dich öffentlich zu distanzieren, egal ob du so denkst oder nicht.
    • chrisdea 12.03.2016 21:20
      Highlight Highlight In Europa würde Dir eine Entschuldigung politisch was bringen. In den USA würde sie als Schwäche gedeutet, und Du hättest deine Chance vertan...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ignorans 12.03.2016 20:35
    Highlight Highlight Low news day...
  • NWO Schwanzus Longus 12.03.2016 19:47
    Highlight Highlight Trumps Tochter (Ivanka) ist zum Judentum Konvertiert. Der KuKluxKlan hasst Juden ebenfalls, Trump kann kein Mitglied von denen sein. Zudem ist Trump ursprünglich sehr eng mit den Clintons befreundet, er bezeichnete Bill Clinton als besten Präsidenten. Zuden war D.Trump von den Späten 90ern bis 2009/10 Demokrat und unterstützte Hillary Clintons Wahlkampf dazumals mit 100'000 $. Die Kandidaten tun nur so wie wenn sie was ändern egal wer kommt es bleibt alles gleich. Das ist nur ne Show. Zudem hättet ihr lieber über Trumps Beziehungen zu Clinton berichten können, als über etwas nicht richtiges.
    • NWO Schwanzus Longus 12.03.2016 20:12
      Highlight Highlight Also Trump selbst meine ich damit. Trumps Vater kann schon sein, jedoch sollte er D.Trump nicht aufgrund dessen abgelehnt werden.
  • keplan 12.03.2016 19:44
    Highlight Highlight Naja was man nicht weiss/kennt, wird grundsätzlich geleugnet oder als falsch erklärt. Ich schätze Donald macht das auch so, eine andere Reaktion könnte ja was kosten, was bei seinem Werdegang auch erklärbar wäre
  • Der kleine Finger 12.03.2016 19:40
    Highlight Highlight Also ich weiss weder welche Gesinnung mein Vater mit 21 Jahren hatte, noch an welcher Adresse er überall gewohnt hat. Zudem verdrehen die Journalisten die Antworten eh, dass man diese nicht wortwörtlich nehmen kann.
  • Kian 12.03.2016 19:33
    Highlight Highlight Es ist Präsidentschaftswahlkampf und da soll es unerheblich sein, dass der Vater eines führenden Bewerbers beim Klan gewesen sein könnte? Zufällig derselbe Bewerber, der Ignoranz über den Klan vorgibt? Wow...
    • NWO Schwanzus Longus 12.03.2016 19:51
      Highlight Highlight Trump war mal Demokrat und unterstützte Hillary 2009, zudem ist er in enger Beziehung mit den Clintons. Das wäre eine Meldung wert und nicht Trumps Vater der KKKler war.
    • Johnny Guinness 12.03.2016 20:46
      Highlight Highlight Jeder weiss, dass Trump wie ein Fähnchen im Wind ist, dafür braucht es keine Meldung. Mal demokrat mal republikaner. Mal so, mal so
    • Mia_san_mia 12.03.2016 23:47
      Highlight Highlight @Kian: Ja es ist unerheblich. Aber hauptsache wieder ein Trump Artikel :-)
  • Turi 12.03.2016 18:29
    Highlight Highlight Oje, da schlägt der linksfeministische Journalismus wieder tolle Blüten. Trump wird aber sogar aus solchen Anwürfen gestärkt hervorgehen.
    Und sehen wirs realistisch: Eine Clinton wird das herrschende System erhalten und die Ungerechtigkeit ausbauen. Trump oder Sanders sind die einzigen Alternativen, an diesem Schlamassel was zu ändern.
    • momofuku187 12.03.2016 21:55
      Highlight Highlight noch nie was von männlichen Feministen gehört?
  • stadtzuercher 12.03.2016 16:58
    Highlight Highlight Weshalb soll Trump für die möglichen Taten seines Vaters verantworten müssen? In Deutschland sitzen etliche Politiker in den Regierungen, deren Väter oder Mütter beim SS mitgemacht haben. Also bitte Kirche im Dorf lassen.
    • Calvin Whatison 12.03.2016 17:35
      Highlight Highlight Er muss sich dafür nicht verantworten, aber sollte es so sein, es bekennen, und sich dafür mindestens Entschuldigen, sofern er das könnte, das wäre Anstand und Würde vor den Mitmenschen. Genauso bei Deutschen Politikern, wenn Du die jetzt auch noch reinziehen willst. Als ob man so etwas gutheissen sollte. Bei allem Respekt: Deinen Kommentar stelle ich in Frage.
    • Ottson 12.03.2016 17:54
      Highlight Highlight @sugarbaby: Warum sollte er sich entschuldigen? Man ist nur für seine eigenen Taten verantwortlich (das gilt im positiven wie im negativen Sinne)
    • Calvin Whatison 12.03.2016 17:59
      Highlight Highlight @rs: es ist Wahlkampf: wir wissen es nicht, wie es war. Diesem Trump noch Flügeln geben!? Nope.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 12.03.2016 16:58
    Highlight Highlight Meine Güte! Jetzt sucht ihr Journalisten wirklich nach jedem Strohhalm um eine weitere Anti-Trump-Story zu schreiben. Jetzt nehmt ihr Trump in Sippenhaft mit dünner Beweislage (selbst wenn es stimmen sollte, vielleicht hat Trumps Vater ihm gerade deswegen nie seine alte Adresse verraten, war nämlich vor dessen Geburt) und macht eine direkte Verbindung zu seiner Äußerung zum KKK. Sein Schwiegersohn ist jüdischen Glaubens. Denkt ihr ernsthaft, dass Donald Trump eine Nähe zum KKK hat?
    • Johnny Guinness 12.03.2016 17:32
      Highlight Highlight Also schlecht finden the Donald und seine boyz (söhne und einer von drumpfs beratern) den KKK ömu nicht
    • Luca Brasi 12.03.2016 17:51
      Highlight Highlight Aha, und Ivanka Trump seine Lieblingstochter, die selbst zum Judentum konvertiert ist, findet wahrscheinlich den KKK völlig dufte, weil die ja die ganze Zeit gegen Juden hetzen? Sehr logisch...
    • Johnny Guinness 12.03.2016 18:01
      Highlight Highlight Ivanka ist nicht gleich Dönu. Sage nicht, dass Trump den KKK wirklich gut findet oder, dass er was gegen juden oder schwarze hat, aber sich vom KKK distanzieren mag er trotzdem nicht, gibt schliesslich stimmen. Gibt genügend beispiele. Dieses Jahr sind alle kanditaten etwas neben der spur, wünsche mir fast schon grinsewilli Romney zurück
  • chrisdea 12.03.2016 16:43
    Highlight Highlight Ich find Trump ja alles andere als gut, aber warum sollte er sich für die Sünden seines Vaters rechtfertigen müssen? Die Grosseltern oder Eltern der meisten Deutschen (und vieler Schweizer...) waren Nationalsozialisten oder Sympathisanten der Truppe um Adolf H., was sollte man dann erst dazu sagen?
    Ausserdem hat Trump ja wohl selber genug Dreck am Stecken, wieso muss man da seine Ahnen auch noch besudeln?
    • Sapere Aude 12.03.2016 16:49
      Highlight Highlight Geht weniger darum was Trumps Vater getan hat, als das Trump dies versucht zu leugnen.
    • chrisdea 12.03.2016 17:03
      Highlight Highlight @Sapere Aude: also ich wüsste nicht einmal was mein Vater in den 1990er-Jahren so getan hat, wieso erwartet man dann dass Trump weiss was seiner in den 1920ern so trieb?
      Ausserdem, obwohl ich wie schon gesagt echt kein Fan des republikanischen Toupets bin: da es nicht um seine eigene Person geht, finde ich sollte man Papa Trump mal schön in Frieden ruhen lassen.
    • frodo67 12.03.2016 17:43
      Highlight Highlight @chrisdea: Wohl noch zuwenige amerikanische Wahlkämpfe miterlebt? Hier geht es sehr wohl um solche Geschichten! Es spielt keine Rolle, ob nun Trumps Vater beim KKK dabei war oder eben nicht, sondern darum, dass D. Trump offensichtlich Tatsachen leugnet oder verdreht. Ein amerikanischer Präsidentschaftskanditat muss quasi ein "heiliger Pfadfinder" sein, mit einem maellosen Leumund. Und v.a. muss er über seine Familiengeschichte Bescheid wissen. Und warum wohl? Weil die Gegner mit akribischer Gründlichkeit nach solchen "Makeln" suchen, egal in welchem Sumpf sie suchen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ramonke 12.03.2016 16:42
    Highlight Highlight also ich wüsste auch nicht wo meine eltern überall gewohnt haben^^
    • stadtzuercher 12.03.2016 16:59
      Highlight Highlight geht glaube ich um wahlkampf, hier.
      whataboutism.
  • Confusel 12.03.2016 16:34
    Highlight Highlight House of Cards?!?
    • tobi3988 12.03.2016 17:31
      Highlight Highlight Came for this
    • Angelika 12.03.2016 18:56
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