Russland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ukraine

Separatisten besetzen Zentralbankgebäude im ukrainischen Donezk

16.06.14, 14:03 16.06.14, 14:22
City workers sweep glass from broken windows after a blast the night before in Donetsk, eastern Ukraine, on June 13, 2014. A minibus belonging to Donetsk rebel leader Denis Pushilin was blown up in the restive eastern Ukrainian city on June 12, killing two of his entourage and wounding two, the rebel government said. Pushilin, who was not in the car when the explosion hit, is one of the leaders of the self-proclaimed

Eine Autoexplosion in Donezk hatte zuletzt die Krise verschärft.  Bild: AFP

Prorussische Separatisten haben am Montag das Gebäude der ukrainischen Zentralbank in der östlichen Stadt Donezk besetzt. Die Besetzung sei seit über einem Monat vorbereitet worden, sagte ein Kämpfer in Tarnuniform und Schutzweste, Alexander Matjuschin, der Nachrichtenagentur AFP.

Derzeit werde mit Behördenvertretern die Übernahme der regionalen Finanzbehörden durch die selbsterklärte «Volksrepublik Donezk» vorbereitet. Vor dem Haupteingang standen fünf bewaffnete Separatisten, während Angestellte der Bank das Haus verliessen.

Die Separatisten halten in Donezk und anderen Städten im Osten der Ukraine seit April zahlreiche Behördengebäude und Polizeiwachen besetzt. Die Regierung in Kiew versucht seit Wochen vergeblich, die von den prorussischen Milizen gehaltenen Städte wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. (pma/sda)



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Nicht zielführend»: Nationalrätin fordert Ende der Sanktionen gegen Russland

Die Beziehung zwischen Bern und Moskau verschlechtert sich zunehmend. Jeder vierte russische Diplomat in der Schweiz soll gemäss der SonntagsZeitung ein Agent sein. Ebenfalls wurde bekannt, dass der Bund – als Reaktion auf die Spionageangriffe – einigen russischen Diplomaten die Akkreditierung verweigerte. Der Kreml tat es der Schweiz gleich. Und schliesslich wurde gestern der Schweizer Botschafter in Moskau einbestellt.

Trotz der Spionageaffäre: Elisabeth Schneider-Schneiter, …

Artikel lesen