Schweiz
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Glück im Unglück: Der Lastwagenchauffeur konnte vor dem Crash aus der Kabine springen. Kapo zürich

Zug rammt LKW: Strecke Zürich–Horgen war während Stunden unterbrochen

12.05.17, 10:33 12.05.17, 22:36


Eine Zürcher S-Bahn ist am Freitagvormittag in Horgen mit einem Lastwagen kollidiert: Der Lastwagen hatte sich auf einem Bahnübergang befunden - der Chauffeur sowie sein Beifahrer konnten ihr Fahrzeug noch vor dem Zusammenprall verlassen. Beide erlitten einen Schock.

Die Kollision ereignete sich kurz nach 9.30 Uhr. Der mit Getränkeharassen beladene Lastwagen wurde dabei stark beschädigt. Am Triebzug der S-Bahn-Komposition entstand ebenfalls ein Schaden.

Der Lokomotivführer sowie die Zugpassagiere blieben unverletzt, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Die genaue Unfallursache ist noch unbekannt. Die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) haben ihre Untersuchungen aufgenommen.

Spezialisten untersuchen die Unfallstelle in Horgen. kapo zürich

Pendler brauchten Geduld

Wegen des Unfalls war die Strecke zwischen Horgen und Au ZH (Linie Thalwil - Pfäffikon SZ) bis am Abend für den Bahnverkehr unterbrochen. Mehrere Fernverkehrszüge - insbesondere zwischen Chur und Zürich - fielen aus oder wurden umgeleitet. Auch der S-Bahnverkehr war am linken Zürichsee-Ufer eingeschränkt.

Ursprünglich sollte der Unterbruch nur bis 16 Uhr dauern. Nach mehreren Verschiebungen teilte die SBB dann um 20.45 Uhr mit, dass die Störung nun behoben sei. Bis 22 Uhr mussten die Passagiere aber noch mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: In Leitplanke geknallt – keine Verletzten

Update folgt...

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pingupongo 12.05.2017 18:08
    Highlight Mittlerweile heisst es bis ca 19.30
    1 0 Melden
  • Peterlis 12.05.2017 14:58
    Highlight Wenn man auf einem Bahnübergang stehen bleibt, soll man eben gerade nicht aussteigen und einfach zuschauen, sondern Gas geben und die Schranke durchbrechen. Durch das Gegengewicht hebt sich der Rest der Barriere, die Anlage meldet dem Stellwerk eine Störung und das Signal für alle Züge geht in die Haltstellung. Das braucht halt etwas Überwindung und kostet nachher auch was, ist aber sicher besser als eine Kollision mit Totalschaden. Mir scheint, dies ist den Autofahrern viel zu wenig bekannt, sollte besser geschult werden. Vielleicht könnte man auch auch Tafeln aufstellen...
    7 1 Melden
  • NikolaiZH 12.05.2017 11:26
    Highlight Gab es nicht schon vor einem jahr ein ähnlicher unfall auf der gleichen stelle?
    6 6 Melden
    • P. Meier 12.05.2017 23:45
      Highlight Dieser Übergang ist je nach Fahrrichtung recht anspruchsvoll zu befahren. Dazu kommt, dass auf der Strecke sehr viele Züge verkehren und somit die Barrieren sehr oft öffnen und schliessen.
      1 0 Melden
  • Genital Motors 12.05.2017 11:13
    Highlight Freitag morgen..
    8 5 Melden
  • Bolly 12.05.2017 10:37
    Highlight Wohne in Horgen....dachte noch die Sirenen hören gar nicht mehr auf. Jetzt weiß ich auch warum.
    14 7 Melden
  • Fabio74 12.05.2017 10:35
    Highlight Ausweisentzug lebenslang sollte der Lastwagenfahrer schuld sein
    14 128 Melden
    • Amboss 12.05.2017 11:56
      Highlight Und wieso die Forderung "lebenslang", ohne dass du irgend eine Ahnung zum Unfallhergang hast?

      Wir haben doch alle gesetzlichen Grundlagen, die nötig sind, um so einen Unfall korrekt der Justiz zuzuführen.
      Lass doch Justizia einfach arbeiten wie es bei jedem x-beliebigen Vorgang passiert...

      146 4 Melden
    • Pisti 12.05.2017 12:59
      Highlight Fabio musste wohl den Extrabus nehmen! 😂😂😂
      53 0 Melden
    • bimchen 12.05.2017 13:01
      Highlight Ich glaub fabio hat schlecht geschlafen;)
      Oder
      Er wartet immernoch auf den getraenkelaster und seine bestellung🙃🤣
      45 0 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 13:16
      Highlight Unglaublich, Fabio.
      Was soll die widerwärtige Chauffeuren-Hetze?
      Ist ja unterirdisch.
      36 4 Melden
    • Hustler 12.05.2017 14:52
      Highlight Wow schon erstaunlich, dass nicht die SVP schuld ist. Relax. Und dann kann er nie mehr seinen Beruf ausüben? Willst du das wirklich?
      6 0 Melden
    • derBurch 12.05.2017 15:16
      Highlight Fr. 250.- kostet das überfahren eines Rotlichts. Hier dürften wesentlich mehr Kosten auf den LKW-Fahrer zukommen
      3 0 Melden
    • Fabio74 12.05.2017 15:54
      Highlight Schön die Provokation sitzt.
      Ich schrieb: Sollte der FahrerSchuld sein.
      Generell heisst rot blinkende Warnanlage: Stopp! Lernt man in der Fahrschule. Alles andere ist gefährlich.
      Und ein Berufsfahrer der elementrates nicht im Griff hat, ist ein Sicherheitsrisiko
      0 8 Melden
    • atomschlaf 12.05.2017 20:15
      Highlight Schön, und wenn Fabio das nächste Mal im Job einen schweren Fehler macht, auferlegen wir ihm auch ein lebenslängliches Berufsverbot...
      3 0 Melden
    • Amboss 12.05.2017 20:26
      Highlight @fabio: wow, jetzt hast du es uns aber "gibt". So richtig provoziert.

      Und welche Aussage möchtest du mit dieser Provokation machen (muss ja eine Aussage haben, sonst macht eine Provokation wenig sinn)?

      Haben wir ungenügende Gesetze? kuscheljustiz? Missstände bei der Justiz? Oder was ist es?

      Dies ergründet sich mir noch nicht ganz
      2 0 Melden
    • bimchen 13.05.2017 09:18
      Highlight ... es muesste richtig heissen: und ein berufsfahrer, welcher elementare dinge nicht im griff hat, stellt ein sicherheitsrisiko dar.
      Setzen 6!!! Und lebenslang;) zurueck auf die schulbank🤣🙃
      3 0 Melden

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