DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Komiker Gaillard macht mit seinen «Mitspielern» die Welle.
Komiker Gaillard macht mit seinen «Mitspielern» die Welle.
bild: tf1
Unvergessen

Komiker Rémi Gaillard crasht die Cupsieger-Party und schüttelt Jacques Chirac die Hand

11. Mai 2002: Der kleine FC Lorient feiert mit dem Cupsieg den einzigen Titelgewinn seiner Geschichte. Doch die ganz grosse Story schreibt nach dem Final ein Komiker. Rémi Gaillard gelingt im Cup ein echter Coup.
11.05.2021, 00:0506.05.2021, 16:19

Im Frühling 2002 gehen die Fans des FC Lorient durch ein Wellenbad der Emotionen. Sie müssen den Abstieg ihrer Lieblinge aus der Ligue 1 hinnehmen, sie hoffen im Ligacup-Final vergeblich auf den Triumph (0:3 gegen Bordeaux) und nun reisen sie erneut voller Zuversicht zum Cupfinal ins Stade de France. Wird es gegen Bastia reichen? Die Korsen sind ein Gegner auf Augenhöhe.

Die erste Halbzeit endet torlos. Gleich nach dem Seitenwechsel fällt das erste Tor – und wie sich später herausstellen wird das einzige an diesem Abend. Stürmer Jean-Claude Darcheville setzt sich energisch durch und lupft den Ball gekonnt über Bastias Goalie Ali Boumnijel. Ein klasse Tor!

Das herrliche Tor von Darcheville.

Mittendrin statt nur dabei

So schön der Treffer ist, so sehr würde Lorients einziger Titelgewinn der Klubgeschichte hierzulande in Vergessenheit geraten. Wäre da nicht die Begebenheit nach der Partie, welche den französischen Cupfinal 2002 ganz besonders macht.

Dem bekannten Comedian Rémi Gaillard gelingt es nämlich, unbemerkt an den Siegesfeierlichkeiten teilzunehmen. Gaillard jubelt mit den Lorient-Spielern, Gaillard stemmt den Pokal in die Höhe, Gaillard jubelt mit den Fans, Gaillard schüttelt Staatspräsident Jacques Chirac die Hand. Und dieser sagt ihm sogar noch, dass er «gut gespielt hat».

Der Cupfinal-Stunt von Rémi Gaillard.

Niemandem fällt auf, dass Rémi Gaillard eigentlich gar nicht auf den Rasen gehört. Er gibt sogar dem Stadionspeaker ein Interview, in welchem er erklärt, er stehe dem Nationaltrainer zur Verfügung. Und Lorients Anhängern signiert er Trikots und Fussbälle. Rémi Gaillards Stunt gelingt von A bis Z.

Mehr von Rémi Gaillard:

Rémi Gaillard spielt Mario Kart.
Rémi Gaillard beim Volleyball.
Rémi Gaillard bei den Bodybuildern.
Rémi Gaillard bei den Hobbyfussballern.
Rémi Gaillard spielt Pacman.
Rémi Gaillard beim Rugby.
Rémi Gaillard spielt Tetris.
Rémi Gaillard und seine Freunde von der Polizei.

Andere clevere Fans

Der irische Anhänger Conor Cunningham verfolgt 2011 ein EM-Qualifikationsspiel in Estland als Ersatzspieler des Heimteams. Hier gibt's seine Geschichte.

Karl Power stellt sich 2001 vor einem Champions-League-Spiel frech neben die Spieler von Manchester United. Ihm gelingen später noch andere Stunts. Hier gibt's seine Geschichte.

Unvergessen
In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.
Um nichts zu verpassen, like uns auch auf Facebook!
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Europäische Ligen: Die höchsten Siege seit dem Jahr 2000

1 / 17
Europäische Ligen: Die höchsten Siege seit dem Jahr 2000
quelle: ap / camay sungu
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Ein wahrer Kommentator eskaliert auch ohne Fussball

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Nach 24 unerträglichen Jahren stürzen die «All Blacks» Neuseeland ins Party-Delirium

23. Oktober 2011: Ganz Neuseeland steht an diesem Tag hinter seinen Rugby-Helden. Nach 24 unerträglich langen Jahren soll endlich wieder der WM-Titel her. Die «All Blacks» sind gegen Frankreich der grosse Favorit, doch die Europäer leisten im Final grossen Widerstand.

Die «All Blacks» stehen vor dem WM-Final im eigenen Land unter riesigem Druck. Die selbsternannten Rugby-Könige haben seit 24 Jahren keinen WM-Titel mehr gewonnen und müssen an der Heim-WM in Neuseeland ihrer Favoritenrolle endlich wieder einmal gerecht werden.

Mit Frankreich steht ihnen im Final jener Gegner gegenüber, der die Neuseeländer an der letzten WM aus dem Turnier gekippt hatte. In einem dramatischen Spiel fegten «Les Bleus» damals über die «All Blacks» hinweg und beendeten 2007 …

Artikel lesen
Link zum Artikel