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Aus Angst vor Verhaftung: Sepp Blatter reist nicht mehr in die USA

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Der Trailer zum Film, der am Dienstagabend (US-Zeit) ausgestrahlt wurde. YouTube/ESPN

FIFA-Präsident Sepp Blatter scheint sich schon seit einigen Jahren nicht in die Vereinigten Staaten zu trauen. Der Sportsender ESPN zitiert in einem einstündigen Dokumentarfilm über ihn eine Quelle, welche dies behauptet. Blatter habe aufgrund der FBI-Ermittlungen nach der WM-Vergabe 2022 an Katar entschieden, seinen Fuss nicht mehr in die USA zu setzen.

Der Autor des Films vermutet, dass sich Blatter letztmals vor vier Jahren in den Vereinigten Staaten aufhielt. Die FIFA habe entsprechende Fragen dazu nicht beantwortet.

Das FBI befasst sich seit längerem mit der FIFA und untersucht Korruptions- und Bestechungsvorwürfe. Dabei kann es auf den langjährigen, hohen FIFA-Funktionär Chuck Blazer zählen, der, um eine Gefängnisstrafe zu umgehen, mit den Behörden kooperiert. (ram)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie woof 13.05.2015 14:38
    Highlight Highlight Eine herrliche Vorstellung, der Sepp in den USA im Knast!
  • Tatwort 13.05.2015 09:50
    Highlight Highlight Ich vermute, dass hier ein Journalist, der undercover fürs FBI arbeitet, hinter der Story steht.
    Alles Vermutungen - keine Fakten. Was heisst, dass wir in einer Zeit der Vermutungs- statt Nachrichtenmedien leben müssen.
  • saukaibli 13.05.2015 09:46
    Highlight Highlight Zum Glück ist Korruption in der Schweiz legal, sonst müsste er noch auswandern. Aber darüber macht sich unsere bürgerliche Regierung keine Gedanken, nein, sie schützt die korrupte FIFA noch.
  • Ozy 13.05.2015 09:13
    Highlight Highlight Jetzt mal abgesehen von dem Fakt das die FIFA ein korruptes Pack ist: Inwiefern ist das FBI berechtigt da Ermittlungen zu führen? Wieder mal typisch für die Weltpolizei USA.
    • Calmy 13.05.2015 10:28
      Highlight Highlight Nun bei einem Korruptionsfall muss ja irgendwie auch Geld fliessen. Falls da dann USD im Spiel waren (was ja nicht gerade unwahrscheinlich ist) ist dieses Geld höchstwahrscheinlich über eine Clearingstelle in den USA geflossen, da hat dann das FBI schon einen triftigen Grund zu ermitteln.
    • Tatwort 13.05.2015 10:58
      Highlight Highlight @Robin Kälin: Hätte das FBI einen triftigen Grund, dann könnte es auf dem normalen Rechtshilfeweg vorgehen. Tut es aber nicht. Stattdessen werden Leute in die ganze Welt geschickt, um - illegal - polizeiliche und geheimdienstliche Aufträge auszuführen. Sogar Journalisten wurden angeheuert, was es heute extrem schwierig macht, einer Story über die Fifa zu glauben.
      Ich bin fürwahr kein Freund der Fifa. Aber ich bin ganz entschieden dagegen, dass die USA nach ihrer verpatzten WM-Kandidatur nun plötzlich überall "haltet den Dieb" schreien, während sie selber beim Stehlen halfen.

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