Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Roger Federer of Switzerland (L) shakes hands with Gael Monfils of France after winning their men's singles match during the French Open tennis tournament at the Roland Garros stadium in Paris, France, June 1, 2015.       REUTERS/Gonzalo Fuentes

King Roger lässt Gael Monfils keine Chance. Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

Federer erspielt sich Duell gegen Wawrinka: «Ein Schweizer wird im Halbfinale sein. Ich hoffe, dass ich es bin»

Roger Federer setzt sich in der Fortsetzung der am Sonntag abgebrochenen Partie sicher durch und gewinnt in vier Sätzen. Nun trifft er auf Landsmann Stan Wawrinka.



>>> Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen

6:3, 4:6 lautet der Zwischenstand aus Sicht von Federer, als sich die beiden Kontrahenten am frühen Nachmittag zum zweiten Teil ihres Duells wiederfinden. Nach 62 Minuten ist dieser dann schon vorbei. Federer gibt sich keine Blösse und gewinnt gegen Monfils (ATP 14) 6:3, 4:6, 6:4, 6:1. «Ich habe heute so gespielt, wie ich es mir vorgenommen habe» sagt der Maestro an der Medienkonferenz. Die Befürchtungen, dass ein langer Abnützungskampf die Chancen im Viertelfinal mindern wird, sind unbegründet. Auch weil Monfils offenbar krank ist und nicht seine volle Leistung abrufen kann.

Animiertes GIF GIF abspielen

Die Vorhand von Monfils ist zu lang, Federer gewinnt die Partie. gif: srf

Der Baselbieter erwischt einen perfekten Start. Nachdem er im ersten Game bei Service Monfils 0:40 zurückliegt, schafft er doch noch das Break. Diesen Vorsprung lässt er sich nicht mehr nehmen. Eine einzige gefährliche Situation hat der French-Open-Sieger von 2009 bei eigenem Aufschlag zu meistern, als Monfils sich beim Stand von 3:4 den einzigen Breakball am Montag erspielte. Die Antwort von Federer? Zwei Aufschlagwinner und eine punktbringende Vorhand.

PARIS, FRANCE - JUNE 01:  Roger Federer of Switzerland plays a backhand in his Men's Singles match against Gael Monfils of France on day nine of the 2015 French Open at Roland Garros on June 1, 2015 in Paris, France.  (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

Federer ist in den entscheidenden Szenen agiler als sein Gegenüber. Bild: Getty Images Europe

Auch im vierten Umgang gelingt dem sehr agilen und konzentrierten Federer gleich zu Beginn ein Servicedurchbruch. Der Franzose, der die zwei letzten Begegnungen mit Federer gewonnen hat, findet kein Mittel, um dagegenzuhalten und die vierte Niederlage gegen den Schweizer in Roland Garros zu verhindern. Und bisher galt: Wenn Federer in Paris gegen Monfils gewinnt, kommt er in den Final (2008, 2009 und 2011).

epa04777823 Stan Wawrinka of Switzerland in action against Gilles Simon of France during their fourth round match for the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 31 May 2015.  EPA/ROBERT GHEMENT

Vor zwei Wochen in Rom hatte Stan gegen Roger keine Chance. Bild: ROBERT GHEMENT/EPA/KEYSTONE

Der erste Spieler, der das nun verhindern will, ist Wawrinka. Der Waadtländer machte zuletzt einen sehr starken Eindruck, bekundet aber immer Mühe gegen Federer. Nur zwei von 18 Duellen zwischen den beiden gingen an den Aussenseiter. «Es ist für mich immer schwierig gegen Federer», gestand Wawrinka, der seine Siege in Monte Carlo (2009 und 2014) feierte.

Umfrage

Wem drückst du im Schweizer Viertelfinal die Daumen?

484 Votes zu: Wem drückst du im Schweizer Viertelfinal die Daumen?

  • 69%Roger Federer
  • 31%Stan Wawrinka

Federer entgegnet: «Ich bin optimistisch, ich weiss, dass ein Schweizer ins Halbfinale einziehen wird. Ich hoffe, dass ich es bin». In Roland Garros spielten Federer und Wawrinka schon zweimal im Achtelfinal gegeneinander. Der Baselbieter siegte zweimal ohne Satzverlust. (si/rst)

Roger Federers Major-Titel

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

Artikel lesen
Link zum Artikel