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Ja zu Ecopop könnte 3-Milliarden-Loch in die AHV-Kasse reissen

Das würde teuer

Ja zu Ecopop könnte 3-Milliarden-Loch in die AHV-Kasse reissen

21.10.2014, 05:5221.10.2014, 16:35
  • Die Bevölkerung wird immer älter, im Verhältnis finanzieren immer weniger Junge die AHV-Renten der Pensionierten. Allein die Zuwanderung sorgt dafür, dass das System nicht aus dem Gleichgewicht fällt. 
  • Da fast ausschliesslich Menschen im aktiven Alter zuwandern, gleicht sich das Verhältnis zwischen Jung und Alt wieder etwas aus.
  • Würde die Ecopop-Initiative angenommen, könnten deutlich weniger Menschen zuwandern: Das hätte auch Folgen für die AHV-Finanzierung.
  • Der «Tages-Anzeiger» hat mithilfe einer Faustregel des Bundes berechnet, dass in der AHV-Kasse bis 2030 ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf von drei Milliarden Franken entstehen würde.
  • Dieser müsste mit einschneidenden Massnahmen kompensiert werden: Etwa, indem die Mehrwertsteuer um 1,2 Prozent erhöht wird.

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Zwei Milliarden für den Langzeitbetrieb: Gösgen-Chef fordert Hilfe vom Bund
Das AKW Gösgen könnte bis 2059 am Netz bleiben – dafür wären Investitionen von rund zwei Milliarden Franken nötig. Daran soll sich auch der Bund beteiligen, findet AKW-Chef Alexander Puhrer.
Alexander Puhrer federt der grünen Linie entlang, die den Ausgang aus dem AKW Gösgen markiert. In einem früheren Leben war er Opernsänger, sang in Wien, Salzburg und den USA, wo er auch Physik studierte. Heute dirigiert Puhrer ein Atomkraftwerk im Schweizer Mittelland – und rund 600 Angestellte.
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