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Ja zu Ecopop könnte 3-Milliarden-Loch in die AHV-Kasse reissen

Das würde teuer

Ja zu Ecopop könnte 3-Milliarden-Loch in die AHV-Kasse reissen

21.10.2014, 05:5221.10.2014, 16:35
  • Die Bevölkerung wird immer älter, im Verhältnis finanzieren immer weniger Junge die AHV-Renten der Pensionierten. Allein die Zuwanderung sorgt dafür, dass das System nicht aus dem Gleichgewicht fällt. 
  • Da fast ausschliesslich Menschen im aktiven Alter zuwandern, gleicht sich das Verhältnis zwischen Jung und Alt wieder etwas aus.
  • Würde die Ecopop-Initiative angenommen, könnten deutlich weniger Menschen zuwandern: Das hätte auch Folgen für die AHV-Finanzierung.
  • Der «Tages-Anzeiger» hat mithilfe einer Faustregel des Bundes berechnet, dass in der AHV-Kasse bis 2030 ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf von drei Milliarden Franken entstehen würde.
  • Dieser müsste mit einschneidenden Massnahmen kompensiert werden: Etwa, indem die Mehrwertsteuer um 1,2 Prozent erhöht wird.

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«Wir arbeiten weniger als je zuvor – und sind ausgebrannter denn je»
Die Vier-Tage-Woche gilt vielen als Rezept gegen Burnout. Michaela Schenker, Expertin für Stress und Resilienz, hält das für einen Denkfehler und erklärt, warum Erschöpfung nicht an der Zahl der Arbeitsstunden hängt, weshalb ausgerechnet freie Tage krank machen können und was stattdessen wirklich hilft.
Frau Schenker, sind Sie kategorisch gegen die Vier-Tage-Woche?
Michaela Schenker:
Nein. Gegen weniger Arbeitsstunden habe ich nichts einzuwenden. Mehr freie Zeit ist etwas Schönes, und kaum jemand sagt Nein dazu, einen Tag pro Woche weniger zu arbeiten. Was ich kritisiere, ist das Versprechen, dass die Vier-Tage-Woche Burnout verhindere. Denn das setzt voraus, dass Burnout durch zu viele Arbeitsstunden entsteht.
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