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Breel Embolo: Zu vielen Chancen kam er gegen Frankreich nicht. Bild: EPA/KEYSTONE

Embolo mit witzigem Seitenhieb und Behrami warnt Gegner: «Dann ist für uns alles möglich»

Breel Embolo kommt zu seinem ersten Startelf-Einsatz an einem grossen Turnier. Wirklich überzeugen konnte er nicht, aber zufrieden ist er nach dem 0:0 gegen Frankreich und der Achtelfinal-Qualifikation trotzdem.

Publiziert: 19.06.16, 23:22 Aktualisiert: 20.06.16, 06:12

Breel bekam von Trainer Vladimir Petkovic gegen Frankreich den Vorzug vor Haris Seferovic und machte seine Sache im Sturmzentrum ordentlich. «Ich habe von den Gegnern Komplimente erhalten. Es war für die Verteidiger und mich nicht einfach», so Breel Embolo nach dem torlosen Remis gegenüber dem SRF. Der Basler ist mit seiner Leistung zufrieden, auch wenn er sich nicht gross in Szene setzen konnte. «Von solchen Spielen kann ich lernen.»

Schwachpunkt waren eigentlich nur die Trikots der Schweizer, welche reihenweise zerrissen wurden. Embolo nimmt's cool: «Der Materialwart ist noch nicht bereit, aber wir schon», lacht der Stürmer. Vladimir Petkovic lobt den Angreifer nach der Partie denn auch: «Er hat gekämpft, der Platz war schwierig und der Gegner bekundete Probleme mit ihm.»

Granit Xhaka, der im Mittelfeld erneut eine starke Leistung zeigte, gibt sich erleichtert: «Es war eine grossartige Leistung dieser Mannschaft, endlich haben wir auch einmal gegen eine grosse Mannschaft gezeigt, dass wir mithalten können.»

Die Schweizer Nati-Shirts halten der Zerreissprobe nicht stand

Sieht aus wie ein Scherenschnitt, ist aber keiner. Die Trikots der Schweizer Nationalmannschaft sind im Spiel gegen Frankreich gleich reihenweise gerissen. X01095 / Gonzalo Fuentes
Einer der Leidtragenden: Granit Xhaka nach einem Zweikampf mit Paul Pogba. X01095 / Gonzalo Fuentes
Granit Xhakas Shirt ist nur eines von vieren (!), welches in der ersten Halbzeit kaputt geht. X01095 / Gonzalo Fuentes
Boxenstopp. Neues Shirt. X01095 / Pascal Rossignol
Natürlich rissen die Franzosen den Schweizern an der Wäsche herum, aber die Qualitätsfrage muss man sich bei Puma auf jeden Fall auch stellen. AP/AP / Martin Meissner
Admir Mehmedis Shirt: Aus 18 mach 8. X01095 / Carl Recine
... und Auch Embolo wurde mindestens einmal zurückgehalten. X01095 / Gonzalo Fuentes
Dann ist er wieder lieb, der Koscielny. X01095 / Gonzalo Fuentes
Und auch bei Blerim Dzemaili hielt der Stoff nicht. EPA/EPA / ANDY RAIN
Das Shirt musste getauscht werden. X01095 / Gonzalo Fuentes
Übrigens: Bei Dzemailis Frau Erjona auf der Tribüne ist das Shirt nicht kaputt, wir sind uns sicher, dass dies absichtlich so geschnitten ist. X01095 / Carl Recine
Die Shirts der Nati hielten schon in der Partie gegen Moldawien der Zerreissprobe nicht stand. freshfocus / Andy Mueller/freshfocus
Kurz nach der Pause folgt schon der nächste Materialschaden. Dieses Mal geht er auf die Kappe von Adidas. AP/AP / Thibault Camus
Bei einem Prellball zwischen Valon Behrami und Antoine Griezmann geht der Ball kaputt. EPA/EPA / ANDY RAIN
Nichts zu machen. AP/AP / Martin Meissner
Weg mit dem Ding. X01095 / Carl Recine
Und dann leidet wieder ein Trikot. Wieder dasjenige von Xhaka. X01095 / Gonzalo Fuentes
Unglaublich. EPA/EPA / SHAWN THEW
Als Xhaka das Shirt wechselt, kommt Michael Lang neu ins Spiel. Böse Zungen behaupten, sein Shirt hätte da auch schon einen Riss gehabt ... X01095 / Carl Recine

Schwäche bei Kontern

Auch Goalie Yann Sommer ist nach dem Punktgewinn und dem Erreichen der Achtelfinals glücklich: «Wir haben uns das verdient. Aber wir müssen noch effizienter werden.» Gegen Frankreich sei es normal, dass man Chancen zulassen muss. Aber Sommer weiss: «Wir haben immer einen Schritt vorwärts gemacht. Da müssen wir im Achtelfinal anknüpfen.»

Als Schwäche muss bei der Nati erwähnt werden, dass sie bei schnellen Gegenstössen oft überrumpelt wurde. «Wir waren manchmal zu naiv und sind in Konter gelaufen», stellt Petkovic fest. Mittelfeldkämpfer Valon Behrami sieht noch ein zweites Problem: «Die letzten 20 Minuten müssen wir uns noch steigern, dann ist an dieser EM alles möglich.»

Public Viewing mit watson

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Lob gibt es für die Schweiz auch von einem sichtlich enttäuschten Didier Deschamps: «Wir hatten ein paar gute Gelegenheiten, aber es war ein Gegner mit guter Qualität.»

Vladimir Petkovic: Er wollte den Sieg, ist aber auch mit dem Remis zufrieden.
Bild: Geert Vanden Wijngaert/AP/KEYSTONE

Im Achtelfinal geht es jetzt gegen Deutschland, Polen oder Nordirland. Wer soll es denn sein, Breel Embolo? «Wir geniessen jetzt den Moment und nehmen jeden Gegner, der kommt.»

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