Bern: Sicherheitsdirektor erhält gute Noten – doch die Reitschule bleibt ein Sorgenkind
Publiziert: 02.03.16, 04:20
Gestern präsentierte Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) die Studie zur Kriminalität und zu Opfererfahrungen der Bevölkerung in der Stadt Bern. Die Resultate sind laut der «Berner Zeitung» positiv: Seit 2011 gingen die Raubüberfälle (um 35 Prozent), Tätlichkeiten (um 48 Prozent) und Einbrüche (um 23 Prozent) in Bern deutlich zurück.
Sorgen bereitet ihm nach wie vor die Reitschule, wie Nause vor den Medien sagte. «Bei den Attacken werden heute schwere Verletzungen in Kauf genommen.»
Trotz allem stieg das Sicherheitsgefühl bei der Bevölkerung an. Von den Befragten, welche regelmässig Sportveranstaltungen besuchen, fühlten sich 2011 knapp 84 Prozent sicher. Jetzt sind es über 95 Prozent. (rwy)