Wiesmann Roadster und Coupé: Nostalgische Karosserien und BMW-Technik zeichneten die in Handarbeit gebauten Sportwagen aus dem Münsterland aus. Nach Insolvenz kam 2014 kam dann das vorläufige Ende.
Mit Spyker musste sich noch kurz vor dem Jahreswechsel ein weiterer Kleinserienhersteller verabschieden. Das 2013 gezeigte Konzept Spyker B6 Venator hat es deswegen nicht mehr in Serie geschafft.
Audi A6 Hybrid: Mit dem Facelift im Herbst 2014 verschwand der Hybrid aus dem Modellangebot. In vier Jahren konnte Audi nur rund 4000 Einheiten absetzen – weltweit.
Jaguar XK: Die Historie des Modelkürzels XK reicht zurück bis 1948. Die letzte Modellgeneration gab es seit 2006 – wie ihren Vorgänger auch – als Coupé und Roadster.
Mercedes-Benz SLS AMG: Der vom Haustuner AMG entwickelte Sportwagen wurde seit 2009 produziert. Ihn gab es als Coupé mit Flügeltüren und als Roadster. 2014 kam für beide das Aus, «Nachfolger» ist der Mercedes-AMG GT.
Land Rover Freelander: Zum Ende des Jahres 2014 läuft diese Produktion der britischen Traditionsmarke aus. «Nachfolger» wird der ab Frühjahr 2015 erhältliche Land Rover Discovery Sport.
Peugeot 807: Einer aus dem Eurovan-Trio, die anderen beiden sind Citroën C8 und Fiat Ulysse. Das Eurovan-Projekt geht bereits auf 1994 zurück. In seiner jetzigen Form wurde die zweite Modellgeneration seit 2002 gebaut, hatte folglich schon einige Jahre auf dem Buckel.
Neben Trax und Volt ist der Chevrolet Captiva der dritte Klon in der ungeliebten Opel-Chevrolet-Familienbeziehung.
Chevrolet Trax: Die Ähnlichkeit zum Schwestermodell Opel Mokka ist nicht zu übersehen. Der Mokka verkauft sich zwar ganz gut, doch bei Opel wird man wohl froh sein, dass ein fast identischer Konkurrent 2014 Geschichte ist.
Mini Clubman: Der seit 2007 gebaute Kombi war die familienfreundliche Variante des Mini. Mitte 2014 lief die Produktion aus.
Mitsubishi Lancer Evolution: Der «Evo X» ist eine vom Rallye-Lancer abgeleitete Strassenvariante – mit Vierradantrieb und bis zu knapp 300 PS stark. Trotz seiner langen Historie hat Mitsubishi das Fahrzeug 2014 vom Markt genommen.
Chevrolet Orlando: Optisch setzte der Grossraumwagen auf Kante. Technisch mit dem Opel Zafira verwandt, konnte der Orlando auch als Gebrauchter überzeugen.
Lancia Delta: Seine Vorgänger konnten vor allem in den Achtziger- und Neunzigerjahren zahlreiche Rallye-Weltmeisterschaften gewinnen. Nach drei Generationen ist jedoch vorerst Schluss.
Chevrolet Cruze: Der Kompakte, ein Schwestermodell des Opel Astra, wurde als Fünftürer, Limousine und Kombi namens Station Wagon verkauft. 2009 kam er auf den Markt, 2014 dann das Ende.
Fast identisch mit dem Opel Ampera ist der Chevrolet Volt. Sein Ende ist nicht dem mageren Verkaufserfolg des Elektroautos geschuldet, sondern weil Chevrolet sich zugunsten der GM-Schwestermarke Opel aus Europa zurückzieht.
Lada Priora: Der Kompaktwagen des russischen Herstellers AutoWAS ist der Nachfolger des eckigen Lada 2110. Der Priora wurde zuletzt als Limousine, Fließheck und Kombi verkauft. Erfolglos. marketing@lada.de
Toyota iQ: Der Stadtzwerg musste nach nur sechs Jahren wieder vom Markt verschwinden. Dabei hat er das, was ein Smart nicht hat: 4 Sitze. 2,99 Meter Länge genügten aber nicht als Verkaufsargument.
Toyota Urban Cruiser: Toyota hat den Mini-Geländegänger mit 3,93 Meter Länge unter dem RAV4 positioniert. Damit musste er gegen Konkurrenten wie Kia Soul und Opel Mokka antreten. Doch bereits nach fünf Jahren war damit wieder Schluss.
Chevrolet Aveo: Nach zwei Modellgenerationen folgte 2014 mit dem Verkaufsende der Marke auch das Ende des Aveo. Ihn gab es als Fünftürer und Stufenhecklimousine. Letztere ist besonders in Osteuropa beliebt.
Lancia Thema: Eigentlich ein Chrysler 300 der zweiten Generation. So richtig passen wollte die Italo-Ami-Kombination nicht, zum Oktober 2014 ist das Fahrzeug vom Markt verschwunden. Lancia, Teil des Fiat Chrysler Konzerns, zieht sich damit weiter zurück.
Chevrolet Malibu: Die Mittelklasselimousine trat in Europa gegen Konkurrenten wie Mazda 6 und Renault Laguna an. Mit viel Platz, ordentlicher Ausstattung und einem günstigen Preis wilderte der Wagen im auch Revier des Konzernbruders Opel Insignia.
Chevrolet Spark: Der Kleinstwagen war der günstige Einstiegswagen in die Chevrolet-Modellpalette. Glaubt man Branchengerüchten, wird der Spark in Form von Opels neuestem Kleinstwagen Karl weiterleben. Der startet aber erst 2015.
Opel Agila: Die zweite Generation des Minivans ist seit 2008 auf dem Markt, er entsteht in Kooperation mit Suzuki. Der Agila ist im Abverkauf. Indirekter Nachfolger wird ein neuer Kleinstwagen, der auf den Namen Karl hört. Start: Frühjahr 2015.
Suzuki Splash: Erst seit 2008 auf dem Markt, ist 2014 bereits Schluss. Den Splash gab es leicht modifiziert auch als Opel Agila zu kaufen
Suzuki Alto: In seiner jetzigen Form ist das Fahrzeug seit 2009 erhältlich. Zum Jahresende beginnt der Abverkauf der Lagerbestände. Dann ist Schluss.
Subaru Trezia: Der Kompakt-Van mit Frontantrieb ist quasi ein leicht veränderter Toyota Verso-S. Doch anders als Toyota verkauft Subaru den Wagen nicht mehr – nach nur drei Jahren Bauzeit ist er 2014 aus dem Programm verschwunden. Subaru
Auf Twitter hat Opel-Chef Karl-Thomas Neumann das Aus für den Ampera indirekt offiziell gemacht. Nur das Datum, wann genau das Ende des Elektroautos kommt, ist bisher noch nicht bekannt. Der Nachfolger des Ampera-Zwillings Chevrolet Volt soll bereits 2015 in den USA starten. dpa / Opel