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In der US-Grossstadt Dallas hat sich die Polizei am 13. Juni 2016 einen Schusswechsel mit einem bewaffneten Angreifer geliefert. EPA/DALLAS POLICE DEPARTMENT / DALLAS POLICE DEPARTMENT / HANDOUT
Er war gegen 00.30 Uhr in einem gepanzerten Kleintransporter vor dem Polizeihauptquartier der Stadt in der South Lamar Street vorgefahren und gab vermutlich aus einem Sturmgewehr eine ganze Serie von Schüssen ab. EPA/DALLAS POLICE DEPARTMENT / DALLAS POLICE DEPARTMENT / HANDOUT
Fensterscheiben, Möbelstücke und mit Beamten besetzte Streifenwagen seien getroffen worden. EPA/DALLAS POLICE DEPARTMENT / DALLAS POLICE DEPARTMENT / HANDOUT
So viele Schüsse seien aus verschiedenen Richtungen abgegeben worden, dass die Polizei zunächst mehrere Angreifer vermutet habe. X80001 / HANDOUT
Danach rammte das Fahrzeug einen Streifenwagen. EPA/DALLAS POLICE DEPARTMENT / DALLAS POLICE DEPARTMENT / HANDOUT
Anschliessend kam es zu einer wilden Schiesserei. Trotz des heftigen Feuergefechts wurde niemand verletzt. EPA/DALLAS POLICE DEPARTMENT / DALLAS POLICE DEPARTMENT / HANDOUT
Augenzeugen berichteten, dass bis zu vier Verdächtige das Polizeigebäude attackiert hätten. Dies konnte jedoch nicht bestätigt werden. AP/Anita Grendahl / Anita Grendahl
Vor dem Polizeihauptquartier wurden vier verdächtige Tüten gefunden, in einer davon befand sich tatsächlich ein Sprengsatz. Als ein Polizeiroboter die Tüte entfernen wollte, kam es zur Explosion. EPA/DALLAS POLICE DEPARTMENT / DALLAS POLICE DEPARTMENT / HANDOUT
Nach dem Feuergefecht floh der Täter in seinem Fahrzeug. Die Polizei verfolgte ihn auch per Helikopter. AP/The Dallas Morning News / Ashley Landis
Die Verfolgungsjagd endete auf dem Parkplatz eines Fastfood-Restaurants im Vorort Hutchins, rund 16 Kilometer südlich von Dallas. AP/The Dallas Morning News / Ashley Landis
Die Polizei konnte das Fahrzeug des Angreifers umstellen. AP/The Dallas Morning News / Ashley Landis
Dort seien weitere Schüsse gefallen. AP/The Dallas Morning News / Ashley Landis
Die Umgebung des «Jack in the Box»-Restaurants wurde weiträumig abgesperrt. AP/FR168019 AP / Brandon Wade
Die Interstate 20 wurde gesperrt. AP/The Dallas Morning News / Ashley Landis
Auch die Interstate 45 wurde in beiden Richtungen gesperrt. AP/FR168019 AP / Brandon Wade
Ein SWAT-Team der Polizei von Dallas kam zum Einsatz. AP/The Dallas Morning News / Ashley Landis
Die Polizei verhandelte zeitweise per Handy mit dem Verdächtigen. Er sagte, ihm sei sein Kind weggenommen worden. Er habe damit gedroht, «alle in die Luft zu sprengen», dann habe er die Verbindung gekappt. AP/The Dallas Morning News / Ashley Landis
Das Polizei-Hauptquartier in Dallas wurde ebenfalls weiträumig abgesperrt. AP/AP / Tony Gutierrez
Überall kontrollierten Polizeistreifen die Umgebung. AP/AP / Tony Gutierrez
Ein Fahrzeug des SWAT-Teams auf dem Weg zu dem Parkplatz, auf dem das FAhrzeug des Verdächtigen umstellt wurde. AP/The Dallas Morning News / Ashley Landis
Polizisten untersuchen eine Zeitungsbox auf Sprengkörper. AP/AP / Tony Gutierrez
Der Polizeichef von Dallas, David Brown, informierte an einer Medienkonferenz über die Ereignisse. AP/AP / LM Otero
Schliesslich schossen Scharfschützen «durch die Windschutzscheibe» auf den Angreifer und trafen ihn, sagte Brown. Vermutlich sei er tot. AP/FR168019 AP / Brandon Wade

Wild West in Dallas: Verdächtiger nach Angriff auf Polizisten niedergeschossen

Vor dem Polizeihauptquartier in Dallas schoss ein Mann auf Beamte. Es kam zur Verfolgungsjagd, dann schoss die Polizei den Schützen nieder. 

Publiziert: 13.06.15, 11:54 Aktualisiert: 13.06.15, 18:22

Dramatische Stunden in Dallas: Ein Mann hat in der Nacht zum Samstag das Polizeihauptquartier der US-Stadt unter Beschuss genommen. Nach dem Angriff wurde er niedergeschossen. Ob der Mann tot oder verletzt war, blieb zunächst unklar. Polizisten kamen nicht zu Schaden.

Der gepanzerte Kleinbus rammt ein Polizeifahrzeug. YouTube/Miku Rin

Nach Angaben von Polizeichef David Brown war der Mann nach Mitternacht in einem gepanzerten Kleintransporter vor dem Hauptquartier vorgefahren und gab vermutlich aus einem Sturmgewehr eine ganze Serie von Schüssen ab. Fensterscheiben, Möbelstücke und mit Beamten besetzte Streifenwagen seien getroffen worden, schilderte Brown auf einer Pressekonferenz. So viele Schüsse seien aus verschiedenen Richtungen abgegeben worden, dass die Polizei zunächst mehrere Angreifer vermutet habe.

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Hier pfeift dem Filmer eine Kugel um die Ohren

Von der Strasse aus gefilmt: Schüsse knallen, eine Kugel pfeift vorbei (bei ca. 20'').  YouTube/swat957

Klar sei: «Er wollte Polizeibeamte töten. Es ist ein Segen, dass ihm das nicht gelungen ist», sagte Brown. Gemäss seinen Angaben erwiderte die Polizei schon auf dem Gelände des Hauptquartiers das Feuer. Dann habe es eine Verfolgungsjagd gegeben, die in einem Vorort damit endete, dass das Auto des Täters von der Polizei umstellt wurde. Dort gab es einen erneuten Schusswechsel.

Schliesslich hätten Scharfschützen «durch die Windschutzscheibe» auf den Angreifer geschossen und ihn «getroffen», sagte Brown. Vermutlich sei er tot. Weil die Polizei befürchtete, dass das Fahrzeug Sprengstoff enthalten könnte, wurden zwei Roboter zur Untersuchung des Autos eingesetzt.

Dieselbe Schiesserei aus einem anderen Winkel. YouTube/LightningfastNews

Zwischendurch versuchten die Beamten, mit dem Angreifer zu verhandeln, wie Brown berichtete. Demnach erzählte der Mann, ihm sei sein Kind weggenommen worden. Der Angreifer habe damit gedroht, «uns alle in die Luft zu sprengen», dann habe er die Verbindung gekappt, sagte Brown. 

Polizeichef Brown an der Medienkonferenz in Dallas. YouTube/DallasPoliceDept

Bomben im Polizeigebäude

Im Polizeigebäude wurden unterdessen nach der Attacke Rohrbomben entdeckt. Eine Bombe wurde von einem Roboter zur Explosion gebracht. Das Gelände wurde geräumt. Das Motiv blieb zunächst unklar. Einen terroristischen Hintergrund schlossen die Behörden aber aus. Die Polizei arbeite eng mit dem FBI zusammen und es gebe bislang keine Hinweise auf einen Terrorhintergrund, sagte der Brown. Der Mann handelte nach Überzeugung der Polizei allein. Nach Angaben der Behörden war er in familiäre Rechtsstreitigkeiten verwickelt. (sda/afp/dpa) 

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