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Bereits am Samstagnachmittag fielen sind bei einer Konferenz zum Thema «Kunst, Blasphemie und Meinungsfreiheit» in Kopenhagen mehrere Schüsse. EPA/SCANPIX DENMARK / STR
Nach dem blutigen Anschlag auf die französische Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» in Paris, bei dem im Januar zwölf Menschen getötet worden waren, lösten die Schüsse in Kopenhagen Panik aus. Zeitweise herrscht Chaos im Umfeld des Tatortes. EPA/SCANPIX DENMARK / STR
Vilks war bereits mehrfach Ziel von Extremisten. Im Mai 2010 warfen zwei Männer Benzinflaschen durch ein Fenster in das Haus des Mohammed-Karikaturisten. EPA/SCANPIX DENMARK / STR
Die EU-Kommission verurteilte den Terroranschlag auf die Kulturveranstaltung scharf. «Europa steht geschlossen mit Dänemark für Redefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäusserung ein. Europa wird sich nicht einschüchtern lassen», hiess es in einer in Brüssel veröffentlichten Stellungnahme zum Attentat. «Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien.» EPA/SCANPIX DENMARK / STR
Ein 55-jähriger Mann kam ums Leben, drei Polizisten wurden verletzt. AP/POLFOTO / Khan Tariq Mikkel
Diese Aufnahme einer Überwachungskamera zeigt den mutmasslichen Täter. AP/POLFOTO / Copenhagen Police
Er soll zwischen 25 und 30 Jahre alt sein, etwa 1,85 Meter gross und von sportlicher Statur. AP/Copenhagen Police / Copenhagen Police
Die Schüsse galten offenbar dem schwedischen Mohammed-Karikaturisten Lars Vilks, der an der Veranstaltung teilnahm. Er blieb unverletzt. X02350 / TT NEWS AGENCY
Die Schiesserei bei der Synagoge fand nach Mitternacht im Zentrum von Kopenhagen statt. Der Tatort ist nur wenige Kilometer entfernt vom ersten Tatort.
Vor dem Hotel eines watson-Users im Stadtzentrum patroullierte die Polizei
Alle drei Schauplätze liegen in der Innenstadt nicht weit voneinander entfernt in der Kopenhagener Innenstadt. Überall wurden Sondereinsatzkräfte der Polizei postiert. EPA/SCANPIX DENMARK / MARTIN SYLVEST
Bei einer Schiesserei bei einer Synagoge sind drei Personen verletzt worden. Einem jungen jüdischen Wachmann wurde in den Kopf geschossen. Er ist mittlerweile verstorben. Unter den Verletzten sind zwei Polizisten. AP/TV2 via APTN
Die Polizei führte eine Grossfahndung durch. Auch die Kontrollen an den Grenzen wurden verstärkt, deutsche Polizisten beteiligten sich an der Suche. EPA/dpa / Benjamin Nolte
Kopenhagen im Ausnahmezustand: Nachdem am Samstag ein Attentat auf ein Café verübt worden war, kam es in der Nacht auf Sonntag in der dänischen Hauptstadt zu zwei weiteren Attacken. Bei einer Synagoge gab es eine Schiesserei, kurz danach eine bei einem Bahnhof. EPA/SCANPIX DENMARK / MARTIN SYLVEST
Kurz nach der Schiesserei wurde ein Mann verhaftet. Er soll mit den Attentaten jedoch nichts zu tun haben. EPA/dpa / Brigitta Gyldenfeldt
«Alles deutet darauf hin, dass die Schüsse eine politisch motivierte Attacke darstellen und deswegen ein Akt des Terrorismus sind», sagte Dänemarks Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt. X02352 / SCANPIX DENMARK
Polizeisprecher Jørgen Skov teilte am frühen Sonntagmorgen mit, der mutmassliche Attentäter sei nahe des Bahnhofs Nørrebro bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet worden. X02197 / HANNIBAL HANSCHKE
Die Polizei sichert Spuren am Ort der Schiesserei. Auf dem Boden liegt der Leichnam des mutmasslichen Attentäters. AP/TV2 norway
Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve (l.) und Botschafter François Zimeray am Sonntag beim Café «Krudttønden». Der Botschafter hatte an der Konferenz zum Thema Meinungsfreiheit teilgenommen. EPA/DPA / BRITTA PEDERSEN
Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt legt am zweiten Tatort bei der Synagoge Blumen nieder. AP/POLFOTO / DRESLING JENS
Nach den Attentaten in Kopenhagen gedenkt das Volk den Opfern. Das Blumenmeer bei der Synagoge, wo ein Wachmann erschossen wurde, wächst stündlich. AP/POLFOTO / Rumle Skafte
Die Trauer ist gross in Dänemark. Das Land erwache aus einem Albtraum, hiess es des Öfteren. EPA/SCANPIX DENMARK / LISELOTTE SABROE
Dieser 22-jährige Mann ist der mutmassliche Täter, den die Polizei erschossen hat. Er ist in Kopenhagen geboren und war der Polizei bekannt. EPA/SCANPIX DENMARK / COPENHAGEN POL / COPENHAGEN POLICE / HANDOUT

Anschläge in Dänemark

Entwarnung am Kopenhagener Terror-Tatort: Keine Bombe

Publiziert: 17.02.15, 09:47 Aktualisiert: 17.02.15, 10:25

Nach einem Bombenalarm am ersten Kopenhagener Terror-Tatort am Dienstagmorgen hat die Polizei Entwarnung gegeben.

Zuvor war vor dem Kulturcafé «Krudttønden» ein Päckchen mit verdächtigen Aussagen aufgetaucht. Die Ermittler hatten Sprengstoffexperten zu Hilfe gerufen und das Gelände im Stadtteil Østerbro abgesperrt.

«Untersuchung abgeschlossen. Keine Hinweise auf Sprengstoffe. Absperrung aufgehoben», twitterte die Kopenhagener Polizei kurz danach.

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Vor dem Café hatte ein Terrorist am Wochenende einen 55-Jährigen erschossen. Bei einem weiteren Anschlag auf eine Synagoge im Stadtzentrum starb ein jüdischer Wachmann. Den mutmasslichen Täter tötete die Polizei am frühen Sonntagmorgen.

Am Montag wurden zwei Verdächtige festgenommen, die dem Täter geholfen haben sollen. In der Nacht zum Dienstag durchkämmten dann Polizisten ein Wohngebiet von Kopenhagen. Laut dem dänischen Radio durchstreiften in der Nacht zum Dienstag bis zu 50 Beamte den Mjølnerparken im Stadtteil Nørrebro. Dort wohnte der mutmassliche Täter.

(sda/dpa/reu)

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