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Versöhnlicher Schluss für Tiger Woods +++ Da Costa vorzeitig Formel-E-Champion

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Publiziert: 09.08.20, 19:11 Aktualisiert: 10.08.20, 07:20

Versöhnlicher Schluss für Tiger Woods

Nach zwei schwächeren Umgängen am Freitag und am Samstag konnte sich Tiger Woods in der Schlussrunde der 102. US PGA Championship rehabilitieren.

Mit 67 Schlägen (3 unter Par) gelang ihm eine sehr gute Runde. Der 44-jährige Superstar, Gewinner von 15 Turnieren auf Grand-Slam-Niveau, verbesserte sich vom 59. Platz ungefähr um 20 Ränge.

Als Woods das Turnier beendet hatte, waren die Besten nach drei Runden noch nicht gestartet. Das mit elf Millionen Dollar dotierte erste Majorturnier in dem durch die Coronavirus-Pandemie durcheinandergebrachten Jahresprogramm ging in der Nacht auf Montag Schweizer Zeit zu Ende. (sda)

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Ehammer verfehlt Schweizer Rekord nur knapp

Simon Ehammer brillierte an den Schweizer Mehrkampf-Meisterschaften in Langenthal. Der Zehnkämpfer aus dem Appenzell steigerte seine persönliche Bestleistung um 202 Punkte auf 8231 Zähler und verpasste den Schweizer Rekord von Beat Gähwiler aus dem Jahr 1988 bloss um 13 Punkte.

In der Schweizer Allzeit-Bestenliste reihte sich Ehammer (vorerst) hinter Stephan Niklaus und Gähwiler an dritter Stelle ein. Der Basler Niklaus hatte zu Beginn der Achtziger Jahre 8334 erreicht. Weil seit 1986 in der Leichtathlet ein neuer Speer verwendet wird, dessen Schwerpunkt ein schnelleres Absinken bewirkt, ist Niklaus' Rekord nicht mehr gültig.

Ehammer lancierte den Wettkampf mit einem 100-m-Lauf in 10,50 Sekunden optimal. Nicht weniger als sechs persönliche Bestleistungen lieferte der Mann des TV Teufen an diesem Wochenende ab. Beim abschliessenden 1500-m-Lauf, als es um den Rekord ging, zapfte Ehammer seine letzten Energiereserven an beendete den Wettkampf wie er ihn begonnen hatte - mit einer klaren persönlichen Bestleistung (4:42,54).

Im Siebenkampf holte Annik Kälin Gold. Die Bündnerin kam mit 6167 Punkten bis auf 3 Zähler an ihre Bestleistung heran, die sie vor drei Wochen in Amriswil aufgestellt hatte. Die WM-Teilnehmerin und Schweizer Rekordhalterin Géraldine Ruckstuhl verzichtete vorsichtshalber auf eine Teilnahme wegen Schmerzen nach einer Fussverletzung. (sda)

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Da Costa vorzeitig Formel-E-Champion

Im drittletzten Rennen der Corona-Notsaison fiel die Entscheidung in der Formel-E-Weltmeisterschaft. Der Portugiese Antonio Felix da Costa gewann den Titel dank Platz 2 in Berlin.

Der Schweizer Sébastien Buemi im Nissan fuhr als Dritter in der deutschen Hauptstadt ebenso aufs Podest wie der Tagessieger Jean-Eric Vergne aus Frankreich.

Da Costa ist der insgesamt fünfte Pilot, der sich den Titel in der Formel E holt. In der Premierensaison 2014/2015 hatte der Brasilianer Nelson Piquet Junior die Meisterschaft gewonnen, danach Buemi, ehe in Lucas di Grassi erneut ein Brasilianer triumphierte. In den vergangenen beiden Jahren siegte Vergne im Overall-Klassement. (sda/dpa)

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EveInepoel setzt Siegeszug fort

Remco Evenepoel setzt seinen Siegeszug auch an der Polen-Rundfahrt fort. Nachdem er in diesem Jahr bereits eine Rundfahrt in Argentinien, Portugal und Spanien gewonnen hatte, triumphierte das Ausnahmetalent aus Belgien nun auch erstmals bei einer mehrtägigen Veranstaltung auf Stufe World Tour.

Den Gesamtsieg bei der 77. Austragung der Polen-Rundfahrt sicherte sich der 20-Jährige vom Team Deceuninck-QuickStep mit einem starken Auftritt in der Bergetappe vom Samstag, als er der Konkurrenz 1:48 Minuten und mehr abnahm. Nach vier Rundfahrten-Starts 2020 bleibt der letztjährige Europameister und WM-Zweite im Zeitfahren in diesem Jahr damit weiter ungeschlagen. (sda)

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Bencic: Noch kein Entscheid bezüglich US Open

Belinda Bencic hat sich noch nicht entschieden, ob sie am US Open teilnehmen wird, wie sie am Rande der Interclub-Finalrunde in Winterthur erklärte. In New York ist ab dem 21. August das von Cincinnati verlegte Premier-Turnier geplant, anschliessend das zweite Grand-Slam-Event des Jahres. Ohne Zuschauer und in einer Blase, in der sich die Spielerinnen und Spieler streng überwacht nur zwischen Flughafenhotel und Stadion bewegen.

Vor zwei Wochen sagte Bencic, «kein normaler Mensch würde jetzt nach Amerika reisen». Nun ist sie weiter unentschlossen. Für das Sandplatz-Turnier in Prag von dieser Woche, das sie eigentlich geplant hatte, sagte sie jedenfalls ab. Sie wolle nun beobachten, wie es bei den Turnieren in Prag und Kentucky ablaufe und sich dann entscheiden. (dab/sda)

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Debüt von Itten für die Rangers

Cedric Itten ist zu seinem ersten Einsatz für die Glasgow Rangers gekommen. Der Wechsel des Schweizer Internationalen nach Schottland hatte sein ehemaliger Klub, der FC St. Gallen, erst am Dienstag kommuniziert.

Am 31. Juli war der 23-Jährige für den FCSG noch anlässlich der zweitletzten Runde der Super League auf dem Platz gestanden, zehn Tage später, am 2. Spieltag der schottischen Meisterschaft, kam er nun zu seinem Debüt für die Rangers. Itten wurde im Heimspiel gegen St. Mirren (3:0) eine Viertelstunde vor Schluss für den zweifachen Torschützen Alfredo Morelos eingewechselt. (dab/sda)

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Bencic holt Interclub-Titel

Die Interclub-NLA strahlte in diesem Sommer etwas mehr Glanz aus als üblich. Wegen der Coronavirus-Pause im internationalen Tenniszirkus stand mit Belinda Bencic die Nummer 8 der Welt auf Schweizer Plätzen im Einsatz. Und die Ostschweizerin war beim Triumph von Titelverteidiger Chiasso die entscheidende Figur. Sowohl im Halbfinal als auch im Final gewann sie in Winterthur ihr Einzel und ihr Doppel - und im Anschluss beim Stand von 3:3 auch das notwendige Match-Tiebreak an der Seite von Susan Bandecchi.

Leidtragende waren die Frauen von Rekordsieger Grasshoppers, bei denen Stefanie Vögele ihrer Fed-Cup-Teamkollegin Bencic dreimal harten Widerstand bot, aber dreimal knapp als Verliererin vom Platz musste. So unterlag GC, das die Gruppenspiele dominiert hatte, in der Neuauflage des Vorjahresfinals wie vor zwölf Monaten mit dem knappst möglichen Resultat.

Für Bencic, die zugunsten der Finalrunde auf den geplanten Einsatz beim WTA-Turnier von nächster Woche in Prag verzichtete, war es der erste nationale Meistertitel bei den Grossen. Letztmals hatte sie 2014 - als 17-Jährige - in der Schweiz Interclub gespielt. Im Juni hatte sie bereits in der slowakischen Team-Meisterschaft gewonnen. (dab/sda)

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Roglic gewinnt Tour-Test vor Bernal

Gut drei Wochen vor dem Start der Tour de France haben sich die Favoriten anlässlich der Tour de l'Ain in Frankreich auf den Zahn gefühlt. Den besten Eindruck beim dreitägigen Formtest im Westen von Genf hinterliess dabei der Slowene Primoz Roglic. Der letztjährige Vuelta-Sieger gewann die bergige 2. und 3. Etappe und sicherte sich damit auch den Gesamtsieg. Die beiden Kolumbianer Egan Bernal und Nairo Quintana komplettierten das Podest.

Als bester Schweizer klassierte sich Mathias Flückiger mit knapp 20 Minuten Rückstand im 27. Gesamtrang. Der Mountainbike-Spezialist startete im Dress des Schweizer Nationalteams, das in der Startetappe am Freitag durch Stefan Bissegger (3.) sogar einen Podestplatz herausgefahren hatte. (dab/sda)

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Verstappen beendet in Silverstone die Mercedes-Siegesserie

Max Verstappen im Red Bull gewinnt den Jubiläums-GP der Formel 1 in Silverstone vor Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. Der Niederländer beendet damit im 5. Saisonrennen die Siegesserie von Mercedes.

Für Verstappen war es der erste Sieg in Silverstone, nachdem er vor einer Woche und 2016 beim GP von Grossbritannien schon zweimal als Zweiter abgewinkt wurde. Insgesamt feierte Verstappen seinen neunten GP-Sieg in der Formel 1.

Für das Team Alfa Romeo gab es zum vierten Mal in Folge keine WM-Punkte. Die aus der letzten Startreihe gestarteten Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi beendeten das Rennen auf den Plätzen 15 und 17. (dab/sda)

Binder gewinnt erstmals ein MotoGP-Rennen

Doppelte Premiere beim GP von Tschechien in Brünn: Der Südafrikaner Brad Binder feierte in seinem erst dritten MotoGP-Rennen den ersten Sieg und sorgte damit auch für den ersten Erfolg der österreichischen Marke KTM in der höchsten Klasse.

Binder hatte im Herbst die letzten drei Rennen der Moto2-Klasse gewonnen und den WM-Titel nur wegen einer schwachen ersten Saisonhälfte verpasst. Nun mischt der 24-Jährige aus Potchefstroom, berühmt-berüchtigt für seine verwegene Fahrweise, in seiner Rookie-Saison auch die MotoGP mächtig auf. «Mir fehlen die Worte», sagte Binder nach dem Premierensieg. «Von diesem Tag habe ich geträumt, seit ich ein kleiner Junge war.» In den ersten beiden Rennen in Jerez hatte er nur drei Punkte geholt.

Nun distanzierte er den italienischen Yamaha-Fahrer Franco Morbidelli, der ebenfalls erstmals auf einem MotoGP-Podest stand, um mehr als fünf Sekunden. Dahinter folgte Pole-Mann Johann Zarco aus Frankreich auf der letztjährigen Ducati, Valentino Rossi belegte den 5. Platz. (dab/sda)

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Keine Punkte für Lüthi und Aegerter

Das GP-Wochenende in Tschechien endete für Tom Lüthi im Debakel. Wie bereits in den Trainings und im Qualifying (nur 26.) war der Emmentaler überhaupt nicht konkurrenzfähig und verpasste als 17. sogar die WM-Punkte. Dominique Aegerter, der Ersatzfahrer für den erkrankten Jesko Raffin im NTS-Team, belegte bei seinem Comeback in der Moto2 den 21. Platz.

Für Lüthi ist es die grösste Enttäuschung in einer Saison, die er nach guten Februartests noch als Kandidat auf den WM-Titel in Angriff genommen hatte. Bereits in Katar (10.) und bei den zwei Rennen in Jerez (Sturz und 7.) hatte er auf seiner Kalex nicht mithalten können.

Den Sieg holte sich wie vor zwei Wochen in Andalusien der italienische Kalex-Fahrer Enea Bastianini, der auch gleich die Führung in der WM-Wertung übernahm. (dab/sda)

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Topzeit von Fabienne Schlumpf über 5000 Meter

Am Leichtathletikmeeting in Regensdorf läuft Fabienne Schlumpf (TG Hütten) die 5000 m so schnell wie nie. Sie teilt ihre Kraft hervorragend ein und kommt in einem gemischten Feld in 15:17,27 ins Ziel.

Mit Anita Weyermann (14:59,28) und Daria Nauer (15:13,93) sind nur zwei Schweizerinnen diese Distanz jemals schneller gelaufen. «Ich wusste nicht, was für eine Zeit heute möglich ist. Im Rennen fühlte ich mich gut, und die Atmosphäre behagte mir. Jetzt bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung», sagte Schlumpf. (dab/sda)

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Thun in der Barrage und monatelang ohne Castroman

Vor dem Barrage-Rückspiel Thun - Vaduz vom Montag um 18.15 Uhr muss der FC Thun einen herben Schlag hinnehmen. Der Offensivspieler Miguel Castroman hat sich im Hinspiel in Vaduz einen Kreuzbandriss zugezogen.

Der 25-jährige Schweizer mit spanischen Wurzeln wird voraussichtlich deutlich länger als ein halbes Jahr ausfallen. Nach Informationen von SRF verdrehte sich Castroman nach einem Zweikampf mit dem Vaduzer Stürmer Tunahan Cicek das linke Knie. Das vordere Kreuzband und der Meniskus sind gerissen. (abu/sda)

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Van Aert gewinnt in Sanremo

Wout van Aert hat den ersten Rad-Klassiker des Jahres von Mailand nach Sanremo gewonnen. Der Belgier setzte sich im Zweiersprint nach 305 km knapp vor dem französischen Vorjahressieger Julian Alaphilippe durch.

Für Van Aert ist es der erste Sieg bei einem der fünf sogenannten Radsport-Monumente. Vor einer Woche entschied der 25-Jährige vom niederländischen Team Jumbo-Visma beim Saison-Neustart der Radprofis auf höchster Stufe bereits das italienische Eintagesrennen Strade Bianche für sich. (abu/sda)

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Bottas schlägt Hamilton im Qualifying

Valtteri Bottas im Mercedes eroberte sich für den Grand Prix zum 70-jährigen Jubiläum der Formel 1 in Silverstone die Pole-Position. Der Finne verwies seinen Teamkollegen und WM-Leader Lewis Hamilton im Qualifying um 63 Tausendstel auf Platz 2.

Für Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen blieb wie schon vor drei Wochen in Ungarn nur die letzte Startreihe. Die beiden Fahrer des Teams Alfa Romeo sind die einzigen, die in den ersten fünf Rennen des Jahres noch nie in den zweiten Teil eines Qualifyings vorstossen konnten. (abu/sda)

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Tom Lüthi von Aegerter geschlagen

Bei Tom Lüthi passt in dieser Woche in Brünn nichts zusammen. Der Emmentaler geht auf seiner Kalex beim GP von Tschechien nur von Startplatz 26 ins Rennen - so weit hinten wie seit mehr als sechs Jahren nicht mehr.

Wesentlich zufriedener sein dürfte Dominique Aegerter. Der Ersatzmann für Jesko Raffin im NTS-Team belegte noch vor Lüthi im Qualifying den 23. Platz. Damit verpassten aber beide Schweizer Moto2-Piloten das Q2 deutlich und konnten nicht in den Kampf um die Pole-Position eingreifen. Den Spitzenplatz holte sich wie beim Saisonauftakt in Katar der Amerikaner Joe Roberts auf Kalex. (abu/sda)

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Bencic nicht beim WTA-Turnier in Prag

Belinda Bencic tritt nächste Woche nicht wie geplant beim WTA-Turnier in Prag an. An diesem Wochenende spielt die Nummer 8 der Welt noch auf Sand bei der Interclub-Finalrunde in Winterthur. Ob sie danach für die beiden Hartplatz-Events (das Premier-Turnier von Cincinnati und das US Open, beide in New York) in die USA fliegt, hatte sie zuletzt offen gelassen. Die Absage von Prag könnte aber darauf hindeuten. (abu/sda)

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Atalantas Torhüter verletzt

Vor dem Champions-League-Viertelfinal vom kommenden Mittwoch gegen Paris Saint-Germain muss Atalanta Bergamo eine Schwächung hinnehmen. Der Stammtorhüter Pierluigi Gollini hat sich am rechten Knie verletzt, wie italienische Medien berichten. Für einen Einsatz in der Mannschaft mit dem Schweizer Internationalen Remo Freuler dürfte er nicht in Frage kommen, zumal bei der am 1. August zugezogenen Verletzung auch das Kreuzband beschädigt wurde. (abu/sda/afp)

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Tiger Woods mit Hypothek von acht Schlägen

In der zweiten Runde der US PGA Championship in San Francisco vermag Tiger Woods sein gutes Niveau nicht zu halten. Mit einer 72er-Runde fiel er auf den Gesamtstand von Par und acht Schläge hinter die Spitze zurück, die überraschenderweise vom 25-jährigen Chinesen Li Haotong gehalten wird.Woods fing im zweiten Umgang auf dem Par-70-Kurs vier Schlagverluste ein, die er mit zwei Birdies auf der zweiten Platzhälfte nur halbwegs kompensieren konnte.

Am ersten von nur drei Major-Golfturnieren des Jahres - das British Open wurde infolge der Coronavirus-Pandemie abgesagt - ist der Topfavorit Brooks Koepka ausgezeichnet unterwegs. Der Amerikaner, der die US PGA Championship als erster Golfer seit fast hundert Jahren dreimal nacheinander gewinnen könnte, hat sich als Zweiter mit zwei Schlägen Rückstand auf Li in eine vorzügliche Position gebracht.

Die ersten drei der Weltrangliste sind bereits ein wenig distanziert. Der Spanier Jon Rahm und der Nordire Rory McIlroy liegen je einen Schlag vor Woods, während der Weltranglisten-Erste Justin Thomas aus den USA einen Schlag auf Woods verlor und sich damit gerade noch für die beiden Finalrunden vom Wochenende qualifizieren konnte. (aeg/sda)

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Heute startet Mailand – Sanremo

Heute findet mit Mailand - Sanremo der erste grosse Rad-Klassiker des Jahres statt. Die 111. Ausgabe der «Classicissima» wird eine besonders aussergewöhnliche. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das mit 299 km längste der fünf Radsport-Monumente vom März in den August verlegt, aber auch die Streckenführung musste drastisch verändert werden - so fehlt unter anderem die rund 130 km lange malerische Passage entlang der Ligurischen Küste.

Zumindest das traditionelle Finale mit den Anstiegen «Cipressa» und «Poggio» sowie der Ankunft auf der Via Roma in San Remo bleibt erhalten.Erster Anwärter auf den Sieg ist Wout van Aert. Der formstarke Belgier gewann vor Wochenfrist beim Saison-Neustart der Radprofis auf höchster Stufe eindrücklich das italienische Eintagesrennen Strade Bianche. Sein schärfster Rivale wird wohl Vorjahressieger Julian Alaphilippe aus Frankreich sein. Mit Stefan Küng, Michael Albasini, Reto Hollenstein und Michael Schär sind auch vier Schweizer gemeldet. (aeg/sda)

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Sturzopfer Jakobsen wird wieder gesund

Zwei Tage nach seinem schweren Sturz bei der 1. Etappe der Polen-Rundfahrt ist der niederländischen Radprofi Fabio Jakobsen aus dem künstlichen Koma erwacht. «Wir haben gute Nachrichten aus dem Spital von Sosnowiec. Fabio Jakobsen ist nach dem Koma jetzt wach. Sein Zustand ist stabil», teilten die Tour-Organisatoren am Freitag per Twitter mit. Am Nachmittag entwarnte auch der stellvertretende Klinikdirektor Pawel Gruenpeter. Jakobsen sei bei Bewusstsein, er müsse nicht mehr künstlich beatmet werden und der Blutdruck sei normal. In zwei Wochen könnte Jakobsen voraussichtlich nach Hause zurückkehren; eine Rückkehr in den Profisport hält Dr. Gruenpeter für möglich.

Wenig später ereignete sich aber gleich der nächste schlimme Sturn in der Polen-Rundfahrt: Der Franzose Mickael Delage (Groupama-FCJ) verlor das Rad ausser Kontrolle, stürzte ebenfalls schwer und musste mit dem Helikopter ins Spietal geflogen werden. Den Etappensieg (und das Leadertrikot) in Bielsko-Biala holte sich der Ekuadorianer Richard Carapaz dank eines früh angezogenen Bergauf-Sprints vor dem Italiener Diego Ulissi. Carapaz, Sieger des Giro d'Italia im letzten Jahr, feierte den ersten Sieg für sein neues Team Ineos.

Jakobsen war am Mittwoch im Zielsprint der ersten Etappe bei hoher Geschwindigkeit direkt in die Absperrgitter gekracht und regungslos liegen geblieben. Der 23-Jährige war von seinem Landsmann Dylan Groenewegen abgedrängt worden. Nach einer fünfstündigen Operation war er in ein künstliches Koma versetzt worden. (pre/sda)

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60 Sportfotos, die unter die Haut gehen

7. Februar 1988: Michael Jordan gewinnt beim NBA-All-Star-Game den Slam-Dunk-Contest. Bei seinem letzten Versuch springt er von der Freiwurflinie ab.
22. Juni 1986: Vier Minuten vor seinem Tor des Jahrhunderts lobt Diego Maradona im WM-Viertelfinal von Mexiko gegen England den Ball mit der Hand zum 1:0 über Torhüter Peter Shilton. Die Argentinier gewinnen schliesslich 2:1 und Maradona sagt: «Es war ein bisschen die Hand Gottes und ein bisschen Maradonas Kopf.» EPA / STR
14. November 1966: Muhammad Ali verteidigt seinen WBC-Titel gegen Cleveland Williams, der nach dem K.o. in der 3. Runde mit ausgestreckten Armen und Beinen im Ring liegt.
16. August 2008: Roger Federer und Stan Wawrinka holen in Peking Olympia-Gold im Doppel. Federer wärmt sich nach dem verwandelten Matchball am «heissen» Wawrinka die Hände. Getty Images AsiaPac / Julian Finney
28. Juni 1997: Es ist der grösste Boxskandal aller Zeiten: Von einem Kopfstoss provoziert, beisst Mike Tyson in Las Vegas ein Stück des Ohrs seines Gegners Evander Holyfield ab. Der Täter wird disqualifiziert und beim Verlassen der Arena mit Münzen beworfen.
1. Juli 2014: Die Schweiz zeigt im WM-Achtelfinal in Brasilien gegen Argentinien ein starke Leistung. Nach torlosen 90 Minuten schwört sich das Team von Ottmar Hitzfeld auf die Verlängerung ein und formt dabei (unabsichtlich) ein Herz. Leider verliert die Nati dann unglücklich mit 0:1.
7. Februar 1972: Bernhard Russi gewinnt bei den Olympischen Spielen Gold in der Abfahrt. Zusammen mit Marie-Theres Nadig lässt er die Schweiz über die «goldenen Tage von Sapporo» jubeln. KEYSTONE / STR
8. Februar 1987: Die Schweizer Skifahrer räumen an der Heim-WM in Crans-Montana gross ab. Pirmin Zurbriggen und Co. gewinnen acht von zehn Titeln und 14 von 30 Medaillen. KEYSTONE / THOMAS STUDHALTER
26. Mai 1999: Die Bayern-Spieler können es nicht fassen. In Barcelona verspielen sie in der Nachspielzeit gegen Manchester United den schon sicher geglaubten Champions-League-Titel. Sie verlieren aufgrund später Tore von Teddy Sheringham und Ole Gunnar Solskjaer mit 1:2. EPA/EFE / ANDREU DALMAU
6. September 1989: Der englische Nationalspieler Terry Butcher holt sich im WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden bei einem Kopfballduell eine Platzwunde am Kopf und spielt mit Turban zu Ende. Beim Schlusspfiff ist sein Trikot blutüberströmt.
11. August 1936: Zum Ärger von Adolf Hitler gewinnt der dunkelhäutige Amerikaner Jesse Owens bei den Olympischen Spielen von Berlin Gold über 100 Meter, über 200 Meter, über 4 × 100 Meter und im Weitsprung. Hitlers Arier haben das Nachsehen. AP NY / STR
25. Mai 1965: Muhammad Ali, der damals noch Cassius Clay heisst, schlägt Herausforderer Sonny Liston im WM-Revanche-Kampf in Lewiston in der ersten Runde k.o. AP NY / JOHN ROONEY
2. Juli 2001: Die grosse Wachablösung: Roger Federer schlägt im Achtelfinal von Wimbledon den siebenfachen Champion und die Weltnummer Eins Pete Sampras in fünf Sätzen und vergiesst Freudentränen. AP / DAVE CAULKIN
13. Februar 2002: Simon Ammann feiert im legendären Silbermantel seinen überraschenden Doppel-Olympiasieg von Salt Lake City. Der 20-jährige «Harry Potter der Lüfte» mausert sich danach zum Liebling der Massen. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
24. Juni 1990: Frank Rijkaard bespuckt Rudi Völler. Beide erhalten nach dieser unrühmlichen Szene im WM-Achtelfinal zwischen der BRD und Holland im Mailänder Meazza-Stadion die Rote Karte. Die BRD gewinnt 2:1 und wird zwei Wochen später Weltmeister. EPA DPA / MARTINA HELLMANN
29. August 2004: Der aus seinem Amt enthobene irische Priester Cornelius Horan zerrt den Marathon-Läufer Vanderlei de Lima von der Strasse. Der Brasilianer führt das Rennen bis zum Vorfall drei Kilometer vor dem Ziel an, wird dann aber nur Dritter. Horan wird später zu einer Bewährungsstrafe von zwölf Monaten und einer Geldbusse von 3000 Euro verurteilt. EPA / FILIPPO MONTEFORTE
29. Mai 1985: Die Massenpanik im Brüsseler Heysel-Stadion vor dem Meistercup-Final zwischen dem FC Liverpool und Juventus Turin erschüttert die Fussballwelt in seinen Grundfesten. Als alles vorbei ist, werden 39 Todesopfer gezählt. 454 Menschen sind teilweise schwer verletzt. EPA / STR
5. August 1984: Mit letzter Kraft und völlig dehydriert schleppt sich die Schweizerin Gaby Andersen-Schiess bei den Olympischen Spielen in Los Angeles im ersten olympischen Frauen-Marathon überhaupt ins Ziel. Die Zürcherin verpasste die letzte Getränkestation. KEYSTONE EPU / ANONYMOUS
16. November 2005: Die Schweizer Nati qualifiziert sich in Istanbul trotz einer 2:4-Niederlage für die WM 2006 in Deutschland. Nach dem Schlusspfiff werden die Schweizer Spieler von den enttäuschten Türken über den Platz in die Katakomben gehetzt und kassieren Tritte und Schläge.
9. Juli 2006: Frankreichs Superstar Zinédine Zidane brennen in der Verlängerung des WM-Finals die Sicherungen durch. Als der Italiener Marco Materazzi Zizous Schwester beleidigt, streckt ihn der Franzose mit einem Kopfstoss nieder. Zidane sieht Rot und Frankreich verliert den Final im Penaltyschiessen. AP ABC TELEVISION / ANONYMOUS
6. Juli 2008: Rafael Nadal besiegt im Wimbledon-Final Roger Federer kurz vor Einbruch der Dunkelheit in fünf Sätzen. Das Spiel geht als «bestes Tennis-Match aller Zeiten» in die Geschichte ein. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
16. August 2008: Im Olympia-Final in Peking über 100 Meter Delfin sind Michael Phelps und Milorad Cavic beim Anschlag beinahe gleichauf. Phelps wird als Sieger ausgerufen, doch die Fernsehbilder vermitteln den Eindruck, der Serbe hätte gewonnen. Es folgen Debatten und Verschwörungstheorien, doch der Entscheid wird nicht mehr geändert. EPA / PATRICK B. KRAEMER
20. August 2008: Usain Bolt krönt sich zum neuen Sprintkönig: Bei den Olympischen Spielen von Peking verbessert er nach seinem Weltrekord über 100 Meter auch die Bestmarke über 200 Meter. In der chinesischen Hauptstadt entsteht auch seine Blitz-Geste. EPA / GERO BRELOER
1. Februar 2009: Roger Federer weint nach der Finalniederlage beim Australian Open gegen Rafael Nadal bei der Siegerehrung bittere Tränen. Schluchzend muss er mitansehen, wie sein spanischer Erzrivale an seiner Stelle die Trophäe in die Höhe stemmt. EPA / OLIVER WEIKEN
15. November 2009: Die Schweizer U17-Nati wird in Nigeria Weltmeister. Es ist der erste WM-Titel einer Schweizer Fussball-Auswahl überhaupt. AP / SUNDAY ALAMBA
30. Juli 1966: Englands Captain Bobby Moore präsentiert nach dem ersten und bisher einzigen WM-Titel der Three Lions stolz die Coupe Jules Rimet. WCSCC AP
16. Juli 2011: Der holländische Radprofi Laurens ten Dam stürzt in der 14. Etappe der Tour de France bei der Abfahrt vom Col d'Agnes schwer, fährt mit einem Verband im Gesicht aber trotzdem weiter. Das Bild wird zum Symbol der Leidensfähigkeit der Veloprofis. EPA / KOEN VAN WEEL
29. Januar 2012: Nach ihrem 5:53 Stunden dauernden Fight im Australian-Open-Final gehen Rafael Nadal und Sieger Novak Djokovic doch noch die Kräfte aus. Von Krämpfen geplagt werden ihnen mitten in der Siegerehrung endlich Stühle gebracht, damit sie sich setzen können.
16. Oktober 1968: Mit ausgestreckten Fäusten in schwarzen Handschuhen, dem damaligen Symbol der Black-Power-Bewegung, protestieren Olympiasieger Tommie Smith und der Drittplatzierte John Carlos bei der 200-Meter-Siegerehrung gegen die Diskriminierung der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA. AP / ANONYMOUS
28. Juni 2012: Mario Balotelli zeigt im EM-Halbfinal nach seinem zweiten Tor beim 2:1-Sieg gegen Deutschland die Muskeln. AP / VADIM GHIRDA
18. Mai 2013: Die Schweizer Eishockey-Nati jubelt an der WM in Schweden über den Halbfinal-Sieg gegen die USA. Trotz Final-Niederlage gegen Schweden – zum ersten Mal in der Neuzeit holt die Hockey-Nati eine WM-Medaille. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
25. September 1988: Ben Johnson entscheidet das ewige Duell gegen Carl Lewis im 100-Meter-Final der Olympischen Spiele 1988 in Seoul in der Weltrekordzeit von 9,79 Sekunden für sich. Später stellt sich allerdings heraus, dass der Kanadier gedopt war und Lewis erbt den Titel. AP / Rick Wilking
22. Februar 1980: Ein Team aus amerikanischen College-Amateuren schlägt bei den Olympischen Spielen von Lake Placid die zu der Zeit als unschlagbar geltende sowjetische Eishockeynationalmannschaft im ersten Spiel der Finalrunde mit 4:3. Weil die USA danach auch Finnland schlagen, gewinnen sie sensationell die Goldmedaille. AP NY
1. Mai 1994: Um 14.17 Uhr findet das schwarze Wochenende von Imola seinen traurigen Höhepunkt. Einen Tag nach dem tödlichen Unfall von Roland Ratzenberger verliert die Formel 1 mit Ayrton Senna den «König der Rennfahrer». Mit Tempo 214 rast der Brasilianer in der Tamburello-Kurve in die Betonmauer und stirbt. AP / PESCI
16. Juni 2010: Die Schweiz schlägt in ihrem WM-Auftaktspiel in Südafrika den Europameister und späteren Weltmeister Spanien sensationell mit 1:0. Das goldene Tor erzielt Gelson Fernandes, die Schweiz scheidet nach einer Niederlage gegen Chile und einem 0:0 gegen Honduras trotzdem vorzeitig aus. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
29. Juni 1986: Diego Maradona ist am Ziel seiner Träume. Der argentinische «Goldjunge» darf nach dem 3:2-Finalsieg gegen die BRD im Aztekenstadion von Mexico City den WM-Pokal in die Höhe stemmen. AP NY / WALDAMERO
23. November 2014: Das Schweizer Davis-Cup-Team um Roger Federer und Stan Wawrinka gewinnt dank einem 3:1-Sieg gegen Frankreich den Titel. AP / CHRISTOPHE ENA
9. Juli 1994: Romario, Bebeto und Mazinho feiern nach dem 2:0 im WM-Achtelfinal in den USA gegen Holland mit dem Baby-Jubel die Geburt ihrer Söhne. Brasilien siegt schliesslich 3:2 und wird eine Woche später Weltmeister.
22. Januar 2009: Daniel Albrecht stürzt im Training zur Abfahrt von Kitzbühel beim Zielsprung schwer. Drei Wochen liegt er im künstlichen Koma, ehe er wieder mit der Rehabilitation beginnen kann. 22 Monate nach dem Unfall kehrt er tatsächlich in den Weltcup zurück.
6. Februar 1988: Mit Vinnie Jones von Wimbledon und Paul Gascoigne von Newcastle United treffen in der Premier League zwei Hitzköpfe aufeinander. Raubein Jones soll Supertalent Gascoigne abmelden und versucht ihn mit einem gezielten Griff in die Eier einzuschüchtern.
15. Februar 1988: Pirmin Zurbriggen ist längst der beste Schweizer Skifahrer aller Zeiten, als er bei den Olympischen Spielen in Calgary mit dem Sieg in der Abfahrt seine Karriere krönt. Zwei Jahre später tritt er mit erst 27 Jahren zurück.
14. Juni 1990: Der bereits 38-jährige Roger Milla schiesst Exot Kamerun an der WM 1990 in Italien im zweiten Gruppenspiel mit zwei Toren im Alleingang zum 2:1-Sieg gegen Rumänien. Viel schöner als seine Tore ist sein Jubel: der Tanz an der Eckfahne.
14. Juli 2003: Joseba Beloki und Lance Armstrong jagen in der neunten Tour-de-France-Etappe in der Abfahrt nach Gap dem ausgerissenen Alexander Winokurow nach. Für den Basken endet der Höllenritt im totalen Fiasko, Tour-Favorit Armstrong rettet sich mit einem wilden Ritt im Radquer-Stil über ein Kornfeld.
14. August 1981: Im Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Arminia Bielefeld schlitzt Norbert Siegmann seinem Gegenspieler Ewald Lienen mit dem Stollen den Oberschenkel auf. Ewig in Erinnerung bleibt, wie sich Opfer Lienen danach wild gestikulierend beschwert, dass Täter Siegmann von Trainer Otto Rehhagel zum Foul angestiftet worden sei.
23. April 1994: Bayerns Thomas Helmer schaufelt den Ball im Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg mit der Hacke am Tor vorbei. Jeder sieht es. Doch zur Überraschung aller Beteiligten gibt der Schiedsrichter den Nichttreffer zum 1:0. Die Bayern gewinnen 2:1, doch es gibt ein Wiederholungsspiel. Die Bayern siegen 5:0.
5. Juli 2009: Was für ein Luftsprung! Roger Federer wird mit dem epischen Fünfsatz-Sieg gegen Andy Roddick im Wimbledon-Final mit 15 Major-Titeln alleiniger Rekord-Grand-Slam-Sieger. AP / ALASTAIR GRANT
16. Februar 2002: Der krasse Aussenseiter Steven Bradbury wird in Salt Lake City Olympiasieger im Shorttrack – weil alle seine Gegner in der letzten Kurve stürzen. Bradburys Taktik war von Anfang an jene, sich mit Abstand am Ende des Feldes aufzuhalten und auf einen Sturz zu hoffen. Getty Images Europe / Stephen Munday
22. Juni 1981: In der ersten Runde von Wimbledon gibt Schiedsrichter Edward James einen Ball aus, den John McEnroe noch im Feld gesehen hat. Es folgt der spektakulärste Tennis-Ausraster aller Zeiten: «You cannot be serious!» Getty Images Europe
3. April 1999: Bayern München kann bei Borussia Dortmund den entscheidenden Schritt zum Titel machen. Als die Bayern aber bereits nach 32 Minuten 0:2 im Rückstand liegen, brennen bei Torwart-Titan Oliver Kahn die Sicherungen durch. Erst knabbert er Heiko Herrlich an, dann springt er in Kung-Fu-Manier auf Stéphane Chapuisat los. Bongarts / Mark Sandten
18. Oktober 1968: Leichtathlet Bob Beamon hebt an den Olympischen Spielen in Mexiko zum «Sprung ins 21. Jahrhundert» ab. Weiter als seine 8,90 m fliegen nach ihm bis heute nur zwei Athleten. Getty Images North America / Tony Duffy
18. April 1999: «The Greatest» bestreitet im New Yorker Madison Square Garden sein letztes NHL-Spiel. Natürlich skort Wayne Gretzky und wird vom Publikum mit einer Standing Ovation verabschiedet.
17. Juli 2001: Auf der Königsetappe der Tour de France zeigt Lance Armstrong zunächst eine Schwäche, doch beim Anstieg zur Alpe d'Huez lässt er seinen Dauerrivalen Jan Ullrich dann doch stehen. Nicht ohne «Ulle» mit einem schnippischen Blick zurück auch noch zu demütigen.
6. Juli 1980: Björn Borg gewinnt dank einem Fünfsatzsieg im Final gegen John McEnroe zum fünften Mal in Folge in Wimbledon und geht auf die Knie. EPA PA / STR
25. Juni 1986: Diego Maradona scheint im Halbfinal der WM 1986 in Mexiko Unmögliches zu versuchen: Gemäss Foto will er es mit sechs Belgiern gleichzeitig aufnehmen. Doch der Eindruck täuscht: Das berühmte Bild entstand nach einem Freistoss, als die belgische Mauer gerade im Begriff ist, sich aufzulösen.
30. Juli 1966: Auch hier trügt der Schein: Uwe Seeler scheint nach der 2:4-Finalniederlage bei der WM 1966 gegen Gastgeber England geknickt das Feld zu verlassen. Das Bild entstand aber beim Stand von 1:1 zur Pause. Getty Images Europe
5. Juni 1999: Im French-Open-Final führt Martina Hingis gegen Steffi Graf mit 6:4, 2:0 und verliert doch noch. Die «Swiss Miss» kann's nicht fassen und verschwindet total frustriert. Erst dank gutem Zureden ihrer Mutter kehrt sie unter Tränen zur Siegerehrung auf den Platz zurück.
4. August 2012: Nach über zwei Stunden überqueren Nicola Spirig und ihre schwedische Konkurrentin Lisa Nordén im Olympia-Triathlon von London quasi gleichzeitig die Ziellinie. Erst im Fotofinish zeigt sich, dass die Schweizerin hauchdünn die Nase vorn hat. OMEGA / HO
21. Juni 1970: «O rei» Pelé wird mit Brasilien in Mexiko dank einem 4:1-Finalsieg über Italien zum dritten Mal Weltmeister. Der Jubel mit Teamkollege Jairzinho geht in die Geschichte ein.
22. Februar 2005: Roger Federer und Andre Agassi treffen sich auf dem Helikopter-Landeplatz des Luxushotels Burj Al Arab zu einem Showmatch. Das spektakuläre Foto geht um die Welt. EPA / POOL
20. Juli 2015: Der britische Comedian Simon Brodkin bewirft FIFA-Präsident Sepp Blatter an einer Pressekonferenz mit Dollar-Noten und zeigt so, was er und viele Fussball-Fans vom Weltverband und seinem Boss halten. KEYSTONE / ENNIO LEANZA

So würden sich deine Fussball-Stars in der Badi verhalten

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