Swatch-Chef Hayek: «Wir brauchen die Baselworld nicht»
Nick Hayek
Bild: KEYSTONE
In einer Woche öffnen die Tore an der Basler Uhrenmesse ohne die Marken der Swatch Group. «Unsere Marken brauchen die Baselworld nicht, um ihre Produkte den Händlern präsentieren zu können», machte Konzernchef Nick Hayek am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz der Gruppe klar.
Den Entscheid, der Baselworld ab diesem Jahr den Rücken zu kehren, kündigte Swatch bereits vergangenen Sommer an. Mit Marken wie Omega, Longines oder Tissot war die Gruppe jeweils der mit Abstand grösste Aussteller.
In der Folge sagten auch kleinere Uhrenhersteller wie Raymond Weil oder Corum den Auftritt in Basel ab. Die Messebetreiber gingen schliesslich über die Bücher und leiteten Initiativen in die Wege, um die Messe für die Aussteller und Besucher attraktiver zu gestalten. Unter anderem ging man mit den Basler Hotels eine Partnerschaft ein, um die während der Messe sehr teuren Übernachtungspreise zu senken.
Trotzdem denkt Nick Hayek nicht an eine Rückkehr: «Wir haben Filialen in der ganzen Welt und treffen die Händler dort während des ganzen Jahres, um ihnen unsere Neuheiten zu zeigen.» Zudem bieten Swatch-Marken einigen während der Baselworld anwesenden Uhrenverkäufern an zwei eigenen Standorten die Gelegenheit für ein Treffen. «Da präsentieren wir aber nur Produkte und werden keine Shows organisieren», ergänzte Hayek.
Ein solcher Ausstellungsort soll laut Medienberichten das Grieder-Haus an der Bahnhofstrasse in Zürich sein, das die Swatch Group vor rund vier Jahren der Credit Suisse abgekauft hat. (aeg/sda/awp)
So viel haben die Schweizer Konzernchefs 2014 verdient
15. Platz: Fangen wir in den unteren Gefilden an: Michael Liès, verdiente als CEO bei der Versicherung Swiss Re 6'328'000 Franken. KEYSTONE / STEFFEN SCHMIDT
14. Platz: Das Pharma-Unternehmen Actelion zahlte seinem CEO Jean-Paul Clozel eine halbe Kiste mehr: 6'866'429 Franken. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
13. Platz: Dufry-CEO Julian Diaz Gonzalez bleibt knapp unter der sieben-Millionen-Grenze: 6'945'000 Franken. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA BELLA
12. Platz: Ah eine Frau! Leider ist sie nur Begleiterin. Salma Hayek (Der andere Hayek kommt später) begleitet den Cartier-Chef Bernard Fornas und sein dickes Portemonnaie: 7'120'160 Franken. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
11. Platz: Der Agrarchemiekonzern Syngenta lässt für seinen CEO Michael Mack 7'155'191 Franken springen. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
10. Platz: Martin Senn erhielt von der Zurich Versicherung runde 7'200'000 Franken. KEYSTONE / WALTER BIERI
9. Platz: Jetzt der andere Hayek. Swatch-Group-CEO Nick Hayek schafft es mit seinen 7'457'045 Franken in die Top Ten. X00870 / DENIS BALIBOUSE
8. Platz: ABB-Chef Ulrich Spiesshofer steht mit 7'578'823 Franken knapp vor Hayek. X00493 / ARND WIEGMANN
7. Platz: Patrick G. De Maeseneire, CEO von Adecco, verdiente im letzten Jahr 7'945'500 Franken. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
6. Platz: Nestlé-Chef Paul Bulcke setzt sich mit 9'322'521 deutlich vom Vorplatzierten ab. X90072 / DENIS BALIBOUSE
5. Platz: Es war wohl sein letztes Gehalt von der Credit Suisse: Brady W. Dougan verdiente im letzten Jahr 9'700'000 Franken. Bald tritt er zurück. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
4. Platz: Knapp die Top drei verpasst hat der UBS-Chef. Sergio Ermotti landet mit seinen 11'163'347 Franken auf Platz vier. EPA/KEYSTONE / STEFFEN SCHMIDT
3. Platz: Roche-CEO Severin Schwan jedoch schafft die Top drei. Er verdiente 11'985'408 Franken. X00493 / ARND WIEGMANN
2. Platz: CEO Joseph Jimenez von Novartis verdiente saftige 12'648'490 Franken. X00493 / ARND WIEGMANN
1. Platz: Der erste Platz geht an Steven L. Newman. Der Transocean-Chef verdiente 14'167'398 Franken. AP / MANUEL BALCE CENETA
WhatsApp-Nutzer müssen künftig mindestens 16 Jahre alt sein
Video: SRF / Roberto Krone
Die Schweiz ... mal anders