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Mit hängenden Köpfen schlurfen die Spanier vom Platz. Bruno Soriano, Andres Iniesta und Aritz Aduriz (v.l.). Bild: Manu Fernandez/AP/KEYSTONE

Spanien verliert gegen Kroatien und trifft im Achtelfinal auf Italien – Türkei muss als Dritter zittern

In der Gruppe D sichert sich Kroatien dank einem späten Treffen von Ivan Perisic gegen Spanien überraschend den Gruppensieg. Das zweite Spiel endet mit einem 2:0-Sieg der Türkei über Tschechien.

Publiziert: 21.06.16, 23:30 Aktualisiert: 22.06.16, 06:13
Donat Roduner

Die Spanier stiegen nach zwei Zu-Null-Siegen als klare Favoriten in das Duell um den Gruppensieg gegen Kroatien und waren zu Beginn auch die bessere Mannschaft. Verdient besorgte Alvaro Morata nach einer schönen Kombination schon in der 7. Minute das 1:0.

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Die Kroaten hatten lange wenig vom Spiel, erst nach einer halben Stunde begannen sie allmählich dagegenzuhalten. Die Belohnung folgte auf dem Fuss: Etwas überraschend konnte Nikola Kalinic noch vor der Pause ausgleichen, sehr sehenswert traf er auf eine Flanke von Ivan Perisic mit der Hacke.

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Ramos scheitert vom Punkt

Das 1:1 schien die Spanier nicht sonderlich zu stören, auch wenn es für sie nach 735 torlosen Minuten der erste Gegentreffer an einer EM-Endrunde war. Die Iberer betrieben in der zweiten Halbzeit eher weniger Aufwand als in der ersten, hatten aber weiter mehr Spielanteile als die Kroaten.

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Der Sieg schien ihnen dann auf dem Silbertablett serviert: Nach einem leichten Rempler von Vedran Corluka in den Rücken von David Silva entschied Björn Kuipers in der 72. Minute auf Penalty. Sergio Ramos lief an und scheiterte kläglich am kroatischen Torhüter Danijel Subasic.

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So kam es wie es kommen musste. Die Kroaten lauerten auf ihre Chance und nutzten sie, als sie dann kam. In der 87. Minute schalteten sie nach einem abgefangenen Angriff schnell um. Dieses Mal bediente Kalinic Perisic, der aus spitzem Winkel abzog und David De Gea den zweiten Gegentreffer bescherte.

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Dank dem Sieg «stibitzten» die Kroaten dem Titelverteidiger überraschend den Gruppensieg weg. Pikant dabei: Spanien muss im Achtelfinal gegen die formstarken Italiener antreten.

Für die Türken wird es eng

Im zweiten Spiel der Gruppe D gingen die Türken in der 10. Minute durch Burak Yilmaz in Führung.

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In der Folge waren die Tschechen die deutlich gefährlichere Mannschaft, sie blieben aber ohne ihren verletzten Regisseur Tomas Rosicky ohne Glück. Beim Pfostenkopfball von Tomas Sivok fehlte allerdings nur wenig.

Die Türken waren eiskalt und erhöhten nach etwas mehr als einer Stunde auf 2:0, Ozan Tufan war der Torschütze, wobei Vorbereiter Mehmet Topal wohl im Abseits gestanden hat. Darauf hatten die Tschechen keine Antwort mehr.

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Dank dem Sieg beendet die Türkei die Gruppenphase vor Tschechien auf Platz 3. Der Platz im Achtelfinal ist mit drei Punkten und dem Torverhältnis von 2:4 alles andere als garantiert.

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