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Hobbytaucher finden den «grössten je in Israel gefundenen» Goldschatz – Finderlohn gibt es trotzdem nicht

Publiziert: 18.02.15, 00:51 Aktualisiert: 18.02.15, 09:54
9 Kilo Goldmünzen entdeckten Hobby-Taucher in Israel – es ist der grösste Schatz, der jemals in dem Land entdeckt wurde. EPA/ISRAEL ANTIQUITIES AUTHORITY / CLARA AMIT/ ISRAEL ANTIQUITIES AUTHORITY / HANDOUT
Ein lohnendes Geschäft? Nicht für die Hobby-Taucher. Sie bekommen keinen Cent Finderlohn. EPA/ISRAEL ANTIQUITIES AUTHORITY / ISRAEL ANTIQUITIES AUTHORITY / HANDOUT
Dabei haben die 2000 Münzen aus der Zeit der Fatimiden einen «unschätzbaren Wert». EPA/ISRAEL ANTIQUITIES AUTHORITY / CLARA AMIT/ ISRAEL ANTIQUITIES AUTHORITY / HANDOUT
Experten suchen nun am Fundort nach weiteren Erkenntnissen. ISRAEL ANTIQUITIES AUTHORITY / KOBI SHARVIT
EPA/ISRAEL ANTIQUITIES AUTHORITY / CLARA AMIT/ ISRAEL ANTIQUITIES AUTHORITY / HANDOUT

Hobbytaucher haben vor dem israelischen Küstenort Caesarea einen Goldschatz entdeckt. 2000 Münzen aus der Zeit der Fatimiden wurden vom Hafengrund geborgen, wie die Antikenverwaltung am Dienstag bekanntgab.

Es handle sich um den «grössten je in Israel gefundenen Goldschatz», er wiege neun Kilo und sei von «unschätzbarem» Wert. Erst habe die Tauchergruppe gedacht, bei dem blinkenden Gold handle es sich um Spielmünzen. «Dann sammelten sie einige Münzen und brachten sie dem Tauchclubleiter, der die Behörden alarmierte», hiess es. 

Fachleute bargen schliesslich den Rest der Münzen. Ein Wintersturm habe vermutlich den Meeresboden aufgewühlt und die Goldstücke freigelegt.

Die Fatimiden

Die Fatimiden beherrschten Teile der Region von 909 bis 1171. Meeresarchäologe Kobi Scharwit von der Antikenbehörde sagte, der Schatz stamme vermutlich von einem Schiffswrack, das Steuereinnahmen an Bord hatte. Es könne sich aber auch um ein untergegangenes Handelsschiff gehandelt haben. 

Ausgrabungen am Meeresgrund sollen nun weitere Erkenntnisse liefern. Die Taucher, die die Münzen entdeckten, bekommen übrigens keinen Finderlohn, wie eine Behördensprecherin sagte. (kad/sda/afp)

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