International
Umwelt

«Doomsday Clock»: Noch drei Minuten bis zum Weltuntergang

«Doomsday Clock»: Noch drei Minuten bis zum Weltuntergang

27.01.2016, 14:0827.01.2016, 14:34

«Drei Minuten vor Zwölf» ist es für die Menschheit auf der sogenannten Weltuntergangsuhr des «Bulletin of the Atomic Scientists». Das US-Wissenschaftsmagazin liess damit den Zeiger der «Doomsday Clock» für 2016 unverändert gegenüber dem Vorjahr.

2015 habe die internationale Gemeinschaft zwar Fortschritte gemacht, zugleich erinnerten die Spannungen zwischen den USA und Russland aber wieder an die schlimmsten Zeiten des Kalten Krieges, sagte der Physiker Lawrence Krauss, Sprecher der Gruppe. Als positive Entwicklungen nannte er das Atomabkommen mit dem Iran und die Pariser Klimakonferenz.

«Das sind aber nur kleine Lichtblicke in einer dunkleren globalen Weltlage voller Potenzial für Katastrophen», sagten die Wissenschaftler in ihrer am Dienstag (Ortszeit) vorgestellten Analyse. So sei es etwa fraglich, ob die Versprechen der Staaten bei der Klimakonferenz ausreichend seien, um den Klimawandel aufzuhalten.

Auch schon war es noch 17 Minuten vor zwölf

Die Uhr erscheint seit 1947 auf dem Titel des Bulletins und soll symbolisieren, wie nah die Menschheit an der Vernichtung durch Atomwaffen und Umweltgefahren ist. Bei ihrer Einführung stand sie auf sieben vor zwölf.

1953, nach den ersten Wasserstoffbomben-Tests, stand sie sogar auf zwei Minuten vor zwölf. Nach dem Fall der Berliner Mauer hatten die Forscher ihre Uhr auf 17 Minuten vor Mitternacht zurückgestellt. (whr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
So hilft die Schweiz der kriegsversehrten Ukraine – staatlich und privat
Vier Jahre nach Beginn der russischen Grossinvasion geht der Bombenterror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung weiter. Hier erfährst du, wie den Menschen von der Schweiz geholfen wird.
Seit Beginn der grossangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 hat der Bund die ukrainische Bevölkerung im In- und Ausland mit mehr als sechs Milliarden Franken unterstützt. Auch in den kommenden Jahren sollen die Hilfsgelder weiter fliessen.
Zur Story