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SP-Nationalrat Cédric Wermuth darf erneut kandidieren

SP-Nationalrat Cédric Wermuth darf erneut kandidieren – er zeigt sich motiviert

Der erneuten Kandidatur von Cédric Wermuth für den Nationalrat steht nichts im Weg. Die Delegierten der SP Aargau haben am Samstag in Zofingen AG das Vorhaben mit 87 Stimmen angenommen.
25.04.2026, 14:0425.04.2026, 15:11

Nötig gewesen war eine Zweidrittelmehrheit. Denn die Statuten der SP Aargau verlangen für eidgenössische und kantonale Mandate nach zwölf Jahren Amtszeit eine Nomination mit einer solchen Zweidrittelmehrheit der Delegierten. Und Wermuth ist seit 2011 im Nationalrat sowie seit 2020 Co-Präsident der SP Schweiz.

Cedric Wermuth, Co-Parteipraesident und Nationalrat SP-AG, spricht bei der Parolenfassung zur Nachhaltigkeitsinitiative am Parteitag der SP Aargau am Samstag, 25. April 2026 in der BBZ in Zofingen. (K ...
Cédric Wermuth darf im Nationalrat bleiben.Bild: keystone

Am Parteitag in Zofingen anwesend waren 95 Stimmberechtigte. Mit 87 Stimmen wurde die Zweidrittelmehrheit von 64 Stimmen deutlich erreicht. Damit ist die Amtszeitbeschränkung aufgelöst. Die Nationalratswahlen finden am 24. Oktober 2027 statt.

Wermuth: «Stimmung in Partei war gut»

Zuvor hatte der 40-Jährige erklärt, dass niemand für immer Mitglied des Nationalrats sein sollte. Aber das Amt des Co-Präsidenten und jenes des Nationalrats seien für ihn aneinander gekoppelt. Und er wolle Co-Präsidentin Mattea Meyer die Arbeit nicht alleine ausführen lassen.

Seit sie das Präsidium im Jahr 2020 übernommen hätten, habe sich einiges in der Partei verändert, sagte der Nationalrat. Diesen Kurs wolle er fortsetzen. Die Mehrheit der anwesenden Delegierten offenbar auch.

Nach der Abstimmung sagte Wermuth gegenüber Keystone-SDA, er sei berührt und motiviert für die fünfte Legislatur. Die Stimmung in der Partei sei schon vorher gut gewesen. Aber eine Wahl sei immer ein spezieller Moment.

Nicht das erste Mal

Die Geschäftsleitung der SP Aargau hatte die erneute Kandidatur Wermuths bereits Mitte März vorgeschlagen.

Es ist nicht das erste mal, dass der 40-Jährige die Hürde der Amtszeitbeschränkung überspringen musste. Bereits im August 2022 hatte sich der Parteitag dafür ausgesprochen, dass Wermuth die Legislatur 2023 bis 2027 als Nationalrat bestreiten kann. (hkl/sda)

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