International
Liveticker

Iran-Ticker: Iran vollstreckt weiteres Todesurteil nach Massenprotesten

Liveticker

Iran vollstreckt weiteres Todesurteil +++ Erste Auslandsflüge starten wieder in Teheran

Der aktuelle Nachrichten-Ticker zu dem von der Trump-Regierung und Israel gestarteten Krieg gegen den Iran und zur US-Aussenpolitik.
24.04.2026, 10:0825.04.2026, 13:35
Schicke uns deinen Input
14:45
Libanon: Tote bei Angriffen der israelischen Armee
Im Libanon hat es trotz Waffenruhe libanesischen Angaben zufolge wieder einen tödlichen israelischen Angriff gegeben. Vier Menschen seien in einem Ort nahe der Grenze zu Israel getötet worden, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Demnach traf Israels Armee einen Lastwagen sowie ein Motorrad. Die Umstände des Vorfalls waren zunächst unklar. Auch über die Identität der Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Das israelische Militär äusserte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Vorfall.

Israels Armee hatte zuvor erneut Einwohner etlicher Orte im Süden des Nachbarlandes davor gewarnt, dorthin zurückzukehren. (sda/dpa)
13:34
Erste Auslandsflüge starten wieder in Teheran
Der internationale Flughafen in Teheran hat Auslandsflüge wieder aufgenommen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna und der Staatssender Irib bestätigten den Abflug der ersten Maschinen vom Imam-Khomeini-Flughafen nach Istanbul (Türkei), Maskat (Oman) und Medina (Saudi-Arabien). Insbesondere die Verbindung nach Medina ermöglicht gläubigen Muslimen wieder die Pilgerreise in die heilige Stadt Mekka.

Zuvor war der iranische Luftraum für den zivilen internationalen Verkehr faktisch gesperrt, nachdem am 28. Februar direkte militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran ausgebrochen waren. Westliche Fluggesellschaften umflogen die Region seitdem weiträumig. Die Wiedereröffnung folgt nun auf eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, die am 8. April 2026 unter Vermittlung Pakistans vereinbart wurde.

Bereits am 20. April gab die iranische Luftfahrtbehörde den Flughafen in Maschhad im Nordosten des Landes für internationale Verbindungen frei. Dies sollte das Drehkreuz in Teheran entlasten.

Trotz der Öffnung meiden europäische Fluggesellschaften wie die Lufthansa Group den iranischen Luftraum weiterhin. Als Gründe werden die instabile Lage im Nahen Osten und eine erhöhte Gefährdung der zivilen Luftfahrt angegeben. (sda/dpa)

11:41
Iran meldet grosse Raketenreserven trotz Schäden
Der Iran verfügt nach Darstellung des Verteidigungsministeriums weiterhin über einen erheblichen Teil seiner Raketenkapazitäten, die im bisherigen Konfliktverlauf mit den USA und Israel nicht zum Einsatz kamen. Wie Ministeriumssprecher, General Resa Talaie-Nik, laut der Nachrichtenagentur Tasnim weiter erklärte, setzt die heimische Rüstungsindustrie ihre Arbeit trotz der Schäden an einigen Produktionszentren sowohl sichtbar als auch unsichtbar fort. Die Produktionslinien seien über das Land verteilt.

Demnach arbeiten rund 900 Unternehmen mit den Streitkräften und dem Verteidigungsministerium zusammen. Talaie-Nik gab an, dass der Iran derzeit mehr als 1000 Waffentypen, darunter Raketen, Drohnen und militärische Ausrüstungen, im Land herstelle.

Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist derzeit nicht möglich. Auch die Grösse der tatsächlich noch einsatzfähigen Raketen- und Drohnenbestände ist ebenso unklar wie die aktuelle Produktionsrate in der Rüstungsindustrie. (sda/dpa)
10:56
Iran vollstreckt weiteres Todesurteil nach Massenprotesten
Im Iran ist ein weiteres Todesurteil im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar vollstreckt worden. Nach Angaben des offiziellen Justizportals wurde Erfan Kiani gehängt.

Die iranische Justiz warf Kiani vor, im Auftrag des israelischen Geheimdienstes Mossad an der Zerstörung und Brandstiftung von öffentlichem und privatem Eigentum in Isfahan beteiligt gewesen zu sein. Gemeinsam mit Komplizen soll er Barrikaden aus Holz und Reifen angezündet und Sicherheitskräfte angegriffen haben.

Eine unabhängige Bestätigung dieser Vorwürfe ist derzeit nicht möglich. Der Fall steht im Kontext einer verschärften Hinrichtungswelle nach den landesweiten Protesten vom Januar 2026. Der Vorwurf, als Agent für ausländische Geheimdienste gearbeitet zu haben, gehört dabei zu einer immer wiederkehrenden Rechtfertigung der iranischen Justiz für schnelle Exekutionen.

Organisationen wie Amnesty International und Iran Human Rights kritisieren, dass die Urteile oft in unfairen Schnellverfahren und auf Basis von unter Folter erpressten Geständnissen ergehen. Sie werten die Hinrichtungen als Instrument zur Einschüchterung der Bevölkerung. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Organisation Iran Human Rights mindestens 1.639 Menschen hingerichtet, so viele wie seit 35 Jahren nicht mehr. (sda/dpa)
9:30
Irans Aussenminister beginnt Krisendiplomatie in Pakistan
Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi hat in Pakistan Gespräche für eine Beilegung des Konflikts mit den USA aufgenommen. Laut Angaben des Staatssenders Irib traf sich Araghtschi in Islamabad mit dem pakistanischen Verteidigungsminister, Feldmarschall Asim Munir, der eine Schlüsselrolle in den Vermittlungen spielt.



Im weiteren Verlauf werden die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner ebenfalls zu Gesprächen in Pakistan erwartet. Laut dem iranischen Aussenamtssprecher Ismail Baghaei ist bislang jedoch kein Treffen mit der amerikanischen Seite geplant.

Wegen der abweichenden Darstellungen beider Seiten im Vorfeld der Treffen ist letztlich nicht klar, ob die Konfliktparteien bloss Botschaften über pakistanische Vermittler austauschen oder vielleicht doch direkte Verhandlungen führen werden. (sda/dpa)
9:23
Israels Armee: Raketenabschussrampen im Libanon angegriffen
Die Lage im Libanon bleibt trotz einer Verlängerung der Waffenruhe angespannt. Israels Armee teilte am Morgen mit, sie habe in der Nacht im Südlibanon mehrere einsatzbereite Raketenabschussrampen der Hisbollah-Miliz angegriffen. Diese hätten eine Bedrohung für israelische Zivilisten und Soldaten dargestellt.

Das libanesische Gesundheitsministerium meldete unterdessen sechs Tote und zwei Verletzte bei israelischen Luftangriffen am Freitag. Laut der libanesischen Nachrichtenagentur NNA kamen die sechs Menschen bei Bombardements in den Orten Wadi al-Hudschar, Srifa, Jatir und Tulin im Süden des Landes ums Leben.

Israels Militär hatte am Abend auch mitgeteilt, dass Soldaten am Freitag bei einem Schusswechsel zunächst zwei bewaffnete Hisbollah-Mitglieder in Bint Dschubail getötet hätten. Bei einem Angriff auf ein von ihr genutztes Gebäude in der Stadt, die als Hochburg der vom Iran unterstützten Miliz gilt, seien zudem vier weitere bewaffnete Kämpfer ums Leben gekommen. (sda/dpa)
9:05
Unklare Lage bei Verhandlungen um Iran-Konflikt
Im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs zeichnen sich schwierige diplomatische Gespräche in Pakistan ab. Das Weisse Haus kündigte eine Reise der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu Verhandlungen nach Islamabad an. Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi traf bereits am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt ein. Sein Ministeriumssprecher Ismail Baghaei betonte jedoch, es sei kein Treffen mit der amerikanischen Seite geplant - nur mit den Pakistanern werde gesprochen.



Auch eine angebliche Bitte des Irans um ein persönliches Treffen, von der US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt sprach, bezeichnete die Nachrichtenagentur Tasnim als falsch. Sie gilt als Sprachrohr der Revolutionsgarden, der iranischen Elitestreitmacht. Wegen der abweichenden Darstellungen beider Seiten ist letztlich nicht klar, ob die Konfliktparteien wirklich bloss Botschaften über pakistanische Vermittler austauschen oder vielleicht doch direkte Verhandlungen führen werden.

Unterschiedliche Signale aus Teheran

Aussenminister Araghtschi betonte auf der Plattform X, er wolle sich lediglich mit den pakistanischen Partnern abstimmen. Aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlautete, der iranische Chefdiplomat plane, einen Gegenvorschlag für die Verhandlungen mit den USA zu erörtern. Laut Tasnim will der Aussenminister die Standpunkte des Irans für ein Kriegsende darlegen.

Experten argwöhnen jedoch, dass der Minister gar nicht den nötigen Handlungsspielraum habe. Es wird vermutet, dass die einflussreichen Revolutionsgarden die Verhandlungslinie in Teheran massgeblich bestimmen. Sie haben nach Einschätzung vieler Iran-Kenner derzeit das Sagen in Teheran.
7:50
Trump-Sprecherin Leavitt geht in Mutterschutz
Die Sprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, geht in den Mutterschutz. Leavitt, die ihr zweites Kind erwartet, verabschiedete sich am Freitag am Weissen Haus von den Journalistinnen und Journalisten. Sie werde nun «eine Zeit lang» keine Pressekonferenzen geben, verkündete die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump. «Wie Ihr sehen könnt, kann ich jederzeit ein Baby bekommen», sagte sie.



«Ich weiss, dass Ihr bei meinem Team hier im Weissen Haus in sehr guten Händen sein werdet», sagte Leavitt. «Und ich weiss, dass Ihr alle die Telefonnummer des Präsidenten persönlich habt», fügte sie scherzhaft hinzu.

Mutterschutz bezeichnet die Summe gesetzlicher Vorschriften zum Schutz von Mutter und Kind vor und nach der Entbindung. Dazu gehören Beschäftigungsverbote vor und nach der Geburt, ein besonderer Kündigungsschutz.

(t-online.de)
06:01
Nato reagiert auf Trump-Drohung gegen Spanien
Das transatlantische Verteidigungsbündnis (NATO) hat nach Angaben eines Sprechers keine Möglichkeit, einzelne Mitglieder zu suspendieren oder auszuschliessen. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte zuvor berichtet, dass die Trump-Regierung erwäge, Spanien suspendieren zu wollen. Wie die BBC unter Hinweis auf den Nato-Sprecher berichtet, gibt es im Gründungsdokument kein Verfahren für eine Suspendierung oder Ausschluss.

Einem unbestätigten Medienbericht von Reuters zufolge soll im Pentagon eine Mitteilung kursieren, in der Massnahmen gegen «schwierige» Nato-Mitglieder vorgeschlagen werden, die das US-Militär im Krieg gegen den Iran nicht unterstützt hätten. Im Falle Spaniens werde eine Aussetzung der Mitgliedschaft in dem Verteidigungsbündnis erwähnt.

Kein Mechanismus für Ausschluss eines Nato-Mitglieds
Im Nato-Hauptquartier in Brüssel wurde die Relevanz der angeblichen Überlegungen in Washington heruntergespielt. «Der Nato-Gründungsvertrag sieht keine Bestimmungen für eine Aussetzung der Mitgliedschaft oder einen Ausschluss vor», sagte ein Sprecher.

Doch selbst wenn dies anders wäre, müsste sich Spanien wohl keine Sorgen machen. Einem Ausschlussverfahren würde vermutlich kaum ein anderer Alliierter zustimmen – auch, weil Spaniens Streitkräfte zu den grössten in der Nato zählen. Denkbar ist allerdings, dass die USA ihren Einfluss nutzen, um zu verhindern, dass Spanien und andere aus US-Sicht «schwierige» Alliierte künftig wichtige Spitzenposten im Bündnis besetzen.

Madrid: Krieg gegen den Iran illegal
Die Regierung in Madrid hat den amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran als «illegal» kritisiert und den USA die Nutzung gemeinsamer Militärbasen im Süden des Landes für Angriffe auf den Iran untersagt und seinen Luftraum für US-Militärflugzeuge gesperrt, die an Angriffen teilnehmen.


Der spanische Premierminister Pedro Sanchez.

Aber auch für London werden dem Bericht zufolge Konsequenzen überlegt: In der Pentagon-Nachricht werde erwogen, die bisher probritische Haltung der USA zum Anspruch Argentiniens auf die Falklands im Südatlantik zu überdenken. London hatte zunächst ebenfalls die Nutzung von Militärbasen Land für Angriffe auf den Iran untersagt, dann aber erlaubt. Trump hatte den britischen Premierminister Keir Starmer mehrfach dafür kritisiert.

Angesprochen auf die Berichte aus den USA sagte ein britischer Regierungssprecher, Londons Position zu den Falklandinseln könne «nicht klarer sein». Die Souveränität liege beim Vereinigten Königreich, und das Selbstbestimmungsrecht sei von grösster Bedeutung. Der Sprecher verwies darauf, dass sich die Falklandinseln «mit überwältigender Mehrheit» dafür ausgesprochen hätten, ein Überseegebiet zu bleiben. Das Vereinigte Königreich lasse sich zudem nicht unter Druck setzen.

(sda/dpa)
Liebe Userinnen und User

Wir schliessen in Liveticker-Artikeln die Kommentarfunktion nach einer Weile. Dies, weil sich die Gegebenheiten oft so schnell verändern, dass bereits gepostete Kommentare wenig später keinen Sinn mehr ergeben. In allen andern Artikeln dürft ihr weiterhin gerne in die Tasten hauen. Vielen Dank fürs Verständnis, Team watson

Die Vorgeschichte

  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenattacken gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Die USA geben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
  • Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe. Die dabei ebenfalls vereinbarte Öffnung der für die Weltwirtschaft wichtigen Strasse von Hormus wird bisher nicht verlässlich umgesetzt.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Iran-Proteste 2026
1 / 16
Iran-Proteste 2026

Ende Dezember begannen Proteste in Iran. Die Aufnahme zeigt Teheran am 9. Januar.

quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
USA und Israel greifen Iran an – Das sagt Trump
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
741 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
492122
Melden
Zum Kommentar
avatar
Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
510211
Melden
Zum Kommentar
avatar
SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
29976
Melden
Zum Kommentar
741
Waffenruhe verlängert: Warum der Libanon für Trumps Iran-Politik so wichtig ist
Der US-Präsident verkündet eine Verlängerung der Feuerpause – und sendet damit Signale in Richtung Teheran. An einen wirklichen Frieden glaubt jedoch kaum jemand.
Donald Trump will den Krieg mit dem Iran beenden – dafür dürfte Frieden im Libanon zentral sein. Nun hat der US-Präsident dafür gesorgt, dass die Feuerpause im Libanon um drei Wochen verlängert wird. Dies verschafft ihm eine Verschnaufpause, um die Pattsituation in den Verhandlungen mit dem Iran zu lösen.
Zur Story