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epa04120898 A woman takes photos of a big screen counting the time, showing 62 hours, since the missing of the Malaysia Airlines flight MH370 in Beijing, China, 12 March 2014. International search efforts continued in the South China Sea to look for the China-bound airliner carrying 239 people onboard.  EPA/JOHN SUN CHINA OUT

Bild: EPA/FEATURECHINA

Damenbesuch

Feierte der Copilot der Malaysia-Maschine in vergangenen Flügen Partys im Cockpit?

Die Suche nach dem verschollenen Flug MH370 dauert an. Zwei südafrikanische Touristinnen berichten nun skandalöses über den Copiloten: Er soll mit ihnen auf einem früheren Flug im Cockpit geraucht und herumgealbert haben.



Liveticker: Absturz der Malaysia Airlines Maschine

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5:41 Uhr: Suche in die Andamanensee verlegt
von Roman Rey
Die Suche nach dem vermissten Flugzeug der Malaysia Airlines ist in die südliche Andamanensee nördlich der indonesischen Insel Sumatra verlegt worden. Das Meeresgebiet liegt hunderte Kilometer entfernt von ursprünglichen Suchregion an der Küste Thailands.

Die Helfer konzentrierten auf «ein sehr grosses Gebiet» vor der Westküste Thailands, sagte der Chef der malaysischen Luftfahrtbehörde, Azharuddin Abdul Rahman am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP.

Die vietnamesische Regierung entschied indes, ihre Erkundungsflüge vorerst einzustellen. Dies hänge mit «Informationen aus Malaysia» zusammen, sagte Vizeverkehrsminister Pham Quy Tieu.
3:30 Uhr: Schwere Vorwürfe gegen den Copiloten
von Roman Rey
Zwei südafrikanische Touristinnen haben skandalöse Geschichten über den Copiloten des verschwundenen Malaysia Airlines-Flugzeugs erzählt. Der 27-jährige Fariq Abdul Hamid soll während eines Flugs mit ihnen im Cockpit herumgealbert und dort auch geraucht haben.
Fariq Abdul Hamid, Copilot der Malaysia Airline
Hamid mit einer Touristin im Cockpit. (Screenshot: Channel Nine.)

Die Touristinnen berichteten in der TV-Sendung «A Current Affair» im Sender Channel Nine von einem früheren Flug mit dem Copiloten. Die beiden Frauen, die derzeit in Australien herumreisen, befanden sich demnach während des ganzen Fluges, inklusive Start und Landung, im Cockpit des Flugzeugs.

Die Piloten des betreffenden Fluges verstiessen damit gegen mehrere Regeln. «Wir sind schockiert», teilte die Fluggesellschaft Malaysia Airlines am Mittwoch mit. Die Vorwürfe würden sehr ernst genommen, hätten aber noch nicht überprüft werden können.
Fariq Abdul Hamid, Copilot der Malaysia Airline
Screenshot: Channel Nine.
16.56 Zusammenfassung: von vermisster Maschine weiter keine Spur - Suchgebiet ausgedehnt
Vom seit Samstag verschollenen malaysischen Flugzeug gibt es möglicherweise eine erste Spur. die Maschine konnte zu einem späteren Zeitpunkt noch geortet werden, ist aber weiterhin unauffindbar. Aus malaysischen Militärkreisen verlautete, die Maschine habe die Strasse von Malakka an der Westküste Malaysias überflogen.
Die Boeing 777-200ER habe ihren Kurs geändert und die Flughöhe verringert, nachdem sie die Stadt Kota Bharu an der Ostküste überflogen habe, sagte ein Vertreter des malaysischen Militärs der Nachrichtenagentur Reuters.

Die malaysische Zeitung «Berita Harian» zitierte Luftwaffenchef Rodzali Daud mit den Worten, die Maschine sei am Samstag um 02.40 Uhr nahe der Insel Pulau Perak am nördlichen Ende der Strasse von Malakka in 9000 Metern Höhe auf dem Militärradar aufgetaucht.

Das wäre gut eine Stunde nachdem das Flugzeug mit 239 Menschen an Bord am Samstag vom Radar der zivilen Flugsicherung verschwand. Die vielbefahrene Schifffahrtsstrasse von Malakka liegt westlich der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur - entgegengesetzt zur Flugroute von Kuala Lumpur nach Peking.

Dies spräche für die These, dass die Piloten umgekehrt sind. Warum sie das hätten tun sollen, ist unklar. Es gab weder eine Meldung über technische Probleme noch einen Notruf.

Interpol gibt Entwarnung
Die Nachricht, dass Passagiere mit falschen Pässen an Bord waren, hatte zunächst Spekulationen über eine Entführung oder einen Anschlag genährt. Dies wurde aber sowohl von der internationalen Polizeiorganisation Interpol wie auch von der malaysischen Polizei als unwahrscheinlich bezeichnet.

Zwei Iraner, die in Doha ihre Reise angetreten hätten, seien in Kuala Lumpur mit einem gestohlenen italienischen und österreichischen Pass an Bord gegangen, sagte Interpol-Generalsekretär Ronald Noble in Lyon.

Sie hätten über Peking nach Europa fliegen wollen und seien wohl von Schlepper auf den Weg gebracht worden. «Je mehr Informationen wir erhalten, desto mehr neigen wir zu dem Schluss, dass es kein terroristischer Anschlag war», sagte Noble.

Laut dem malaysischen Polizeichef Khalid Abu Bakar habe der Jüngere zu seiner Mutter nach Frankfurt gewollt. Diese habe am Flughafen Frankfurt auf ihn gewartet und sei von den Behörden befragt worden.

Khalid sagte weiter, die Ermittler verfolgten vier mögliche Erklärungsstränge: Eine Entführung, Sabotage, psychologische Probleme bei Passagieren oder der Besatzung als Grundlage einer Selbstmordaktion oder aber persönliche Probleme. In diesem Zusammenhang werde untersucht, ob jemand eine hohe Versicherungspolice abschloss oder hohe Schulden hatte.

Suche ausgedehnt
Von der Boeing fehlte auch am Dienstag jede Spur. Die Suche nach der Maschine, an der sich zehn Staaten beteiligten, wurde deshalb auf ein grösseres Gebiet im Golf von Thailand und im Südchinesischen Meer sowie an der Westküste Malaysias ausgeweitet.

«Bis jetzt gibt es trotz all unseren Anstrengungen sehr wenig Hoffnung auf gute Nachrichten über dieses Flugzeug», sagte der Leiter des vietnamesischen Such- und Rettungseinsatzes.

Die Boeing 777-200 war nach Angaben von Malaysia Airlines im Hangar in Kuala Lumpur am 23. Februar zuletzt gewartet worden. Mechaniker hätten keinerlei Probleme an der Maschine entdeckt. Der nächste Check sei erst am 19. Juni fällig gewesen. Die Maschine war 2002 ausgeliefert worden und hatte gut 53'000 Flugstunden hinter sich. (sda)
15:00 Frankreich eröffnet Verfahren wegen Totschlag
Die französische Justiz hat ein Verfahren wegen Totschlag eröffnet. Dies weil sich vier Franzosen an Bord der verschwundenen Maschine befunden haben, berichtet 20 Minuten.
14:52 Mehr als eine Stunde auf keinem Radar
Ursprünglich wurde kommuniziert, dass die Maschine letztmals um 1.30 Uhr morgens auf dem Radar gesehen worden sei. Deshalb konzentrierte sich die Suche zunächst auch auf die planmässige Flugroute zwischen Kuala Lumpur in Malaysia und Peking, wo die Boeing 777 landen sollte. Wie die Ermittlungen nun ergeben, tauchte die Boeing nochmals um 2.40 Uhr morgens auf. Dazwischen war es auf dem Radar nicht sichtbar. Gemäss Angaben des malaysischen Militärs wurde die Boeing 777 letztmals in der Nähe der Insel Pulai Perak gesehen, die zwischen Malaysia und Sumatra liegt.
14:39 Co-Pilot soll früher gegen Sicherheitsregeln verstossen haben
Die australische Zeitung «Herald Sun» schreibt, dass der Co-Pilot mehrmals gegen Flug-Sicherheitsvorkehrungen verstossen haben soll. Die Zeitung veröffentlichte Fotos, worauf der Co-Pilot mit Touristen im Cockpit posierte. Auch habe er im Flugzeug Zigaretten geraucht.
14:04 Interpol: Kein Fall von Terrorismus, sondern von Menschenschmuggel
Die beiden Passagiere mit falschen Pässen an Bord der malaysischen Unglücksmaschine waren laut Interpol «wahrscheinlich» keine Terroristen. Die internationale Polizeibehörde ging am Dienstag in Lyon vielmehr davon aus, dass es sich um Menschenschmuggel gehandelt habe. «Es ist Teil eines Menschenschmuggel-Falls und nicht Teil eines Terrorfalls», sagte Interpol-Generalsekretär Ronald K. Noble. Die beiden Passagiere mit falscher Identität waren demnach Iraner.

Einer der beiden Iraner, die mit gestohlenen Pässen aus Österreich und Italien an Bord gegangen waren, wollte nach Angaben der malaysischen Polizei offenbar nach Deutschland einwandern.

Aufgrund der falschen Identitäten war ursprünglich der Verdacht aufgekommen, dass die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit 239 Menschen an Bord durch einen terroristischen Anschlag zum Absturz gebracht worden sein könnte. Laut Interpol waren die beiden 19 und 30 Jahre alten Iraner aus Doha gekommen und hatten die falschen Pässe erst ab Malaysia benutzt.

Bisher sind die Hintergründe für das Verschwinden der Maschine völlig unklar. (sda)
12:53: Vier statt fünf Passagiere verpassten Flug von Malaysia Airlines
Malaysia Airlines hat am Dienstag frühere Angaben über fünf Passagiere korrigiert, die angeblich den Flug verpassten. «Es gab vier Passagiere, die MH370 gebucht hatten, aber nicht kamen», teilte die Fluggesellschaft am Dienstag mit.

Am Sonntag hatten Ermittler in einer Medienkonferenz gesagt, fünf Passagiere hätten eingecheckt, seien aber nicht am Gate erschienen. Ihr Gepäck sei deshalb wieder ausgeladen worden. Wie es zu der Fehlinformation kam, sagte die Airline nicht.
12.10
Wo das Militär die Boeing 777 auf dem Radar entdeckt haben will
Gemäss Berita Harian glaube das Malaysische Militär, das Flugzeug in der Nähe der Insel Palau Perak entdeckt zu haben. Die Maschine habe den Kurs später als erwartet geändert.

Der Chef der Luftwaffe, Rodzali Daud, sagte gegenüber Berita Harian, das Flugzeug habe möglicherweise nach Kota Bahru gewendet, sei dann in Richtung Westen an der Ostküste und Kedah vorbeigeflogen.

Den Berichten zufolge ist das Flugzeug eine Stunde und 10 Minuten später als bisher gedacht noch einmal auf dem Radar aufgetaucht und nach dem Wendemanöver 1000 Meter tiefer als auf der Originalhöhe von 10'000 Metern geflogen.

(Via Yahoo News Malaysia)
11.26: Die Boeing 777 soll über der Strasse von Malakka auf dem Radar aufgetaucht sein
11.22
Laut einer australischen Zeitung hat das Militär offenbar das Flugzeug auf dem Radar entdeckt

11.10
Das war knapp – Deutscher Satellit verfolgt Flugzeuge, die Boeing hat er aber verpasst
Womöglich hätten Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den entscheidenden Beitrag zum Auffinden des Flugzeugs leisten können, schreibt die Welt. Seit Mai 2013 umkreist der kleine Forschungssatellit PROBA-V die Erde. Er kann aus dem Weltraum die genaue Position von Flugzeugen verfolgen, selbst wenn sie sich über dem offenem Meer befinden und vom Radar verschwinden.

Weil es erst einen Satelliten der Europäer für dieses Verfahren gibt, kann er bei seinen Erdumkreisungen nicht ständig alle Gebiete beobachten. «Wenn das Verschwinden einen Tag vorher gewesen wäre, dann hätten wir vermutlich das Boeing-Flugzeug auf seiner Route verfolgt», sagt Jörg Behrens vom Institut für Raumfahrtsysteme des DLR in Bremen gegenüber der Welt.
10.05
Polizei ermittelt wegen Menschenhandels
Ein Iraner, von der Polizei Kazem Ali genannt, hatte die Flugscheine telefonisch gebucht. Der Mann soll sich in Iran aufhalten. Eine nicht registrierte Agentur namens Grand Horizon habe den Auftrag entgegengenommen, eine zweite Agentur, «Six Stars Travel», habe die Buchung durchgeführt, so die Ermittler. Ein anderer Iraner, von Ermittlern «Hasem» genannt, bezahlte die Tickets bar. Er soll sich in Pattaya aufhalten.

«Wir haben diesen Mann befragt, aber wir haben nichts Verdächtiges herausgefunden», sagte Polizeichef Supachai Puikaewcome. Die Polizei ermittelt nun, ob die beiden Iraner an Menschenhandel beteiligt waren.

Thailändische Medien berichteten unter Berufung auf die Agentur Grand Horizon, Ali sei ein Stammkunde. Er habe zunächst Plätze bei den Fluggesellschaften Etihad oder Qatar Airlines buchen wollen. Er habe dann China Southern gebucht, weil die Tickets billiger gewesen seien. China Southern bot den Unglücksflug im Codesharing mit Malaysia Airlines an.
09.50
Das sind die Iraner, die mit gefälschten Pässen an Bord waren
A combination photo shows two men whom police said were travelling on stolen passports onboard the missing Malaysia Airlines MH370 plane, taken before their departure at Kuala Lumpur International Airport in this March 11, 2014 handout courtesy of the Malaysian Police. Malaysia's Police Chief, Inspector General Khalid Abu Bakar told a news conference, that one of the men (L) was identified as a 19-year-old Iranian Pouria Nour Mohammad Mehrdad while the identity of the other was being investigated.REUTERS/Malaysian Police/Handout via Reuters (MALAYSIA - Tags: DISASTER TRANSPORT TPX IMAGES OF THE DAY)  ATTENTION EDITORS - NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. THIS PICTURE WAS PROCESSED BY REUTERS TO ENHANCE QUALITY
09.20
Was gegen die Terrorismus-Theorie spricht
Beide gefälschten Flugscheine waren in der thailändischen Stadt Pattaya gekauft worden. Wie ein Ermittler mitteilte, seien die Tickets darauf ausgelegt gewesen, möglichst günstig von Peking nach Europa zu reisen.

«Wenn man nur nach der Buchung urteilt, hätten sie bei einem Terroranschlag nach einer bestimmten Flugroute und Flugzeug gefragt. Stattdessen wollten sie das günstigste Ticket und wählten keine bestimmte Strecke oder Airline», so der Ermittler.
Q & A über den verschwundenen Flug
Die New York Times fasst in einem Q & A die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
09.15
19-Jähriger wollte zu seiner Mutter nach Frankfurt
Einer der beiden verdächtigen Passagiere an Bord des in Südostasien verschwundenen Flugzeugs ist Iraner und wollte zu seiner Mutter nach Frankfurt fliegen. Das sagte der malaysische Polizeichef Khalid Abu Bakar in Kuala Lumpur. Offenbar wollte der 19-Jährige nach Deutschland auswandern.

Die malaysische Polizei stehe in Kontakt mit der Mutter in Frankfurt. «Sie erwartete ihn dort», sagte der Polizeichef. Der zweite Passagier mit gestohlenem Pass sei noch nicht identifiziert worden.
9.05
Suche auf Region um Strasse von Malakka ausgeweitet
Wie Malaysia Airlines mitteilte, konzentriere sich die Suche nun auf die Westküste des Landes, die Region um die Straße von Malakka. Bislang war man davon ausgegangen, die Maschine sei östlich des Landes ins Meer gestürzt. Wenn das Flugzeug tatsächlich über dem Westen des Landes verunglückt sein sollte, hätte es in Kuala Lumpur Richtung Osten starten, dann eine Kehrtwende machen und über Land fliegen sollen. Dies würde zu den Mutmassungen passen, das Flugzeug hätte vor dem Unglück ein Wendemanöver eingeleitet.
08.45
Jetzt wird auch über Festland nach der Boeing 777 gesucht
Nachdem gestern bereits spekuliert worden war, ob auch über Land nach der verschollenen Maschine gesucht werden soll, haben die Behörden den Radius der Suche nun tatsächlich vergrössert, schreibt CBS News.
8.35
Nur zufällig an Bord – Iraner wollte nach Deutschland
Die Polizei hatte vermutet, dass die Iraner mit den gestohlenen Pässen an Bord nur möglichst billig nach Europa reisen wollten und eher zufällig an Bord des Unglücksflugs waren. Offenbar wollte einer der Iraner, ein 19-Jähriger, nach Deutschland einreisen.
8.23
Mutmassungen über einen der Iraner
8:16 Iraner offenbar keine Terroristen
Laut dem Polizei-Chef von Malaysia ist es sehr unwahrscheinlich, dass die beiden Iraner, die mit gestohlenem Pass die Unglücksmaschine betraten, einen terroristischen Hintergrund haben. Sie wollten offenbar in Deutschland um Asyl bitten.
08:12: Iraner reisten am 28. Februar nach Malaysia
Die beiden Personen, die mit gestohlenen Pässen die Malaysia Airlines Maschine bestiegen, sind am 28. Februar nach Malaysia eingereist, berichtet der Chef der Immigrationsbehörde.
5:09
Ein Iraner kaufte die Tickets für die Verdächtigen
Es wurde schon spekuliert, jetzt bestätigt die thailändische Polizei: Ein Iraner hat die Tickets der beiden Passagiere, die mit gestohlenen Pässen an Bord der verschwundenen Malaysia Airlines-Maschine gelangten, gekauft.

Ob die Männer selbst iranischer Herkunft waren, wusste die Polizei zunächst nicht. Die Ermittlungen legen allerdings nahe, dass die Männer nur möglichst billig nach Europa gelangen wollten und eher zufällig an Bord des Unglücksflugs waren.
4:33 China sucht jetzt auch mit Satelliten
Bei der Suche nach dem verschollenen malaysischen Passagierflugzeug setzt China nun auch Satelliten ein. Wie die Zeitung der chinesischen Volksbefreiungsarmee am Dienstag berichtete, wurden zehn Satelliten neu ausgerichtet, um die Suchaktion zu unterstützen. Die Satelliten sollen für Navigation und Kommunikation genutzt werden und Wetterdaten liefern.
2:49 Sind die Verdächtigen aus dem Iran?
In Grossbritannien spekulierten Medien, die verdächtigen Passagiere könnten Iraner gewesen sein. Ein Mann aus Kuala Lumpur habe dem persischen Dienst der BBC gesagt, die beiden Männer, die mit gestohlenen Pässen an Bord waren, hätten vor dem Abflug bei ihm gewohnt.
22.55 Handys von Passagieren läuten
Auf Twitter kursieren Meldung, wonach Angehörige der Passagiere auf deren Handys anrufen und diese läuten sollen.

17:29 Vom Flugzeug weiter keine Spur: Zusammenfassung
Obwohl Dutzende Schiffe und Flugzeuge ein Zehntausende Quadratkilometer grosses Areal zwischen den Küsten von Malaysia und Vietnam absuchten, fehlte weiterhin jede Spur von der Boeing, die mit 239 Menschen an Bord in der Nacht zu Samstag vor Vietnam vom Radar verschwand. Das Suchgebiet ist so gross, weil die Ermittler auch der Theorie nachgehen, dass das Flugzeug vor dem Verschwinden plötzlich umkehrte. Das legte die Auswertung militärischer Radaraufnahmen nahe. Der Suchradius sollte ab Dienstag auf 185 Kilometer ausgeweitet werden, kündigte Rahman an. Das Gebiet umfasst dann über 100'000 Quadratkilometer.

Experten haben einen der beiden verdächtigen Passagiere identifiziert, die mit gestohlenen europäischen Pässen an Bord der Maschine gingen. Allerdings hielt die Polizei in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur Namen und Herkunft des Mannes zunächst geheim. Ein ausländischer Geheimdienst habe bei der Identifizierung geholfen.
Letzter Stand: Der Chef der malayischen Luftverkehrsbehörde, Azharuddin Abdul Rahman, sprach bei einem der Passagiere mit gestohlenem Pass von einem Schwarzen, der wie Fussballer Mario Balotelli aussehe.

Ob die Ermittler der Aufklärung des mysteriösen Verschwindens der Maschine damit näher kommen, war weiter offen. Es könnte sich bei den Männern um gewöhnliche Ganoven handeln, die mit gestohlenen Pässen unterwegs waren. Die Experten haben bislang keinerlei Anzeichen, dass auf die Boeing 777-200 ein Anschlag verübt wurde.

Innenminister Zahid Hamidi hatte am Morgen noch gesagt, die Männer sähen asiatisch aus. Er habe sich darüber geärgert, dass seine Passbeamten nicht misstrauisch wurden, weil die Männer sich mit europäischen Namen bei der Kontrolle präsentierten. dies stellte sich später nach abermaliger Sichtung des Videomaterials vom Flughafen als falsch heraus.

Die Pässe waren ihren Besitzern, einem Italiener und einem Österreicher, 2012 und 2013 in Thailand geklaut worden. Die Männer mit den gestohlenen Pässen hatten die Tickets gemeinsam in Thailand bei China Southern Airlines gekauft, die den Flug zusammen mit Malaysia Airlines betrieben hatte.

Beide wollten den Ermittlungen zufolge über Peking nach Amsterdam fliegen, um dort nach Frankfurt beziehungsweise Kopenhagen umzusteigen. Laut der internationalen Polizeibehörde Interpol waren die gestohlenen Pässe in ihrer Datenbank als gestohlen gemeldet.

«Um zu bestätigen, was wirklich passiert ist, brauchen wir klare und konkrete Beweise oder Teile des Flugzeugs», sagte Rahman, der Chef der Luftbehörde. Er versicherte, dass kein unbegleitetes Gepäck an Bord gewesen sei. Fünf Passagiere hätten den Flug nicht erreicht, ihr Gepäck sei wieder ausgeladen worden.

Wiederholt gab es falschen Alarm: Eine vermeintliche Flugzeugtür entpuppte sich als Stück Holz, und was für ein Rettungsboot gehalten wurde, war in Wirklichkeit eine Kabelverschalung. «Wir haben nichts finden können, das so aussieht, als wenn es ein Teil des Flugzeugs wäre», sagte Rahman.

(sda/dpa)
17:19 US-Behörde warnt: Boeing 777-Modelle sind anfällig für Risse
Die Welt berichtet, dass die US-Flugsicherhgeitsbehörde FAA vor Rissen in der Aussenhaut des Rumpfes von Boeing-777-Modellen warnt. Diese würden in der Nähe einer Antenne auftreten. Sollte es dort Risse geben, könnte es zu einem rapiden Druckverlust in der Kabine und letztlich zum Aufbrechen der Flugzeughülle führen. Das Problem ist laut FAA schon länger bekannt. Bereits in einer Inspektionsanweisung durch Boeing selbst sowie der Behörde im Juni und September 2013 sei darauf hingewiesen worden. Die betroffene Boeing der Malaysia Airlines selbst wurde erst kürzlich gewartet. Allerdings hat die nun verschwundene Maschine 2012 auch einen Unfall, bei welchem der Boeing mit dem Kennzeichen Kennzeichen: B-6050 die Flügelspitze zerfetzt wurde.
17:07 Hier wird gesucht
Der Tweet von BBC World gibt eine kurze Übersicht über die geografische Verortung der Suche und die ursprünglich geplante Flugroute. Links im Bild der Startflughafen Kuala Lumpur(blau) und der Ankunftsort Peking (rot). Rechts finden sich die momentanen Suchperimeter (weiss) und die geplanten Bereiche (rot), auf welche die Suche ausgedehnt werden soll. Zudem der letzte bekannte Aufenthaltsort des Flugs MH 370 zwischen Malaysia und Vietnam (Punkt mit oranger Beschriftung).


16:32 Bewegendes Video eines Fluglotsen
Derzeit macht ein bewegendes Video eines beteiligten chinesischen Fluglotsen die Runde. Als er Flug MH370 vom Radar verschwinden sieht, ist er zunächst bestürzt, fängt sich dann aber wieder und schickt hoffnungsvolle und aufmunternde Botschaften an Flugzeug-Crew und Passagiere.

Auszüge:
«Malaysian Airlines Flug MH370, die Flugsicherung hofft Sie wieder auf dem Radar zu sehen.»
«Vergessen Sie nicht ihre Freunde und Familien zu umarmen, die Sie abholen. Sie lieben Sie. Wir lieben Sie.»
«Auf Ihrer Route ist es zurzeit sonnig und wolkenlos – an Ihrer Destination Peking beträgt die Temperatur fünf Grad. Also ziehen Sie sich vor dem Aussteigen warm an.»
«Es ist eine direkte Route für Sie eingeplant und andere Piloten werden Ihnen den Vortritt lassen. Jeder will, dass Sie zuerst landen.»
16:19 Malaysia Airlines ist sicherer als Swiss
Die süddeutsche Zeitung schreibt, dass die Malaysia Airlines als zuverlässige Fluggesellschaft gilt. Das von einem früheren amerikanischen Flugsicherheitsanalysten gegründete Portal AirSafe.com führt seit 1970 zwei tödliche Zwischenfälle auf für die grösste Fluggesellschaft des südostasiatischen Lands. Der letzte tödliche Zwischenfall geht auf das Jahr 1995 zurück. Zum Vergleich: Die Swiss/Swissair hatte in der gleichen Periode fünf tödliche Unfälle zu verzeichnen und gilt laut dem Flugsicherheitsportal als weniger sicher.
16:04 China drängt auf Aufklärung
Eine riesige Anzeigetafel in Peking zeigt die Zeit seit dem Verschwinden des Flugs MH370. der Malaysian Airlines. Inzwischen sind mehr als 60 Stunden vergangen. Und noch immer fehlt fast jede Spur des Flugzeugs und der Passagiere. Peking drängt auf eine schnelle Aufklärung, da rund zwei Drittel der insgesamt 239 Passagiere chinesischer Herkunft sind.
A woman looks on in front of a giant screen showing the hours since Malaysia Airlines flight MH370 went missing and the number of passengers onboard, including 154 Chinese people, at a shopping mall, in Beijing March 10, 2014. The disappearance of a Malaysian airliner about an hour into a flight to Beijing is an "unprecedented mystery", the civil aviation chief said on Monday, as a massive air and sea search now in its third day failed to find any trace of the plane or 239 people on board. REUTERS/Jason Lee (CHINA - Tags: DISASTER TRANSPORT)
15:34 Bekennerschreiben einer bis anhin unbekannten Gruppe
Offenbar hat sich eine bislang unbekannte Gruppierung als Urheber des Verschwindens des Flugs MH370 gemeldet, dies meldete die thailändische Nachrichtenagentur Nation. Die sogenannte Chinesische Märtyrer-Brigade aus Nordwestchina hat massenhaft E-Mails an chinesische Journalisten geschickt mit dem Inhalt: «Ihr tötet einen unseres Stamms, wir werden 100 von euch töten, um es euch zurückzuzahlen.» Dies könnte mit der früheren Spekulation zusammenhängen, dass einer der Passagiere mit falschem Pass aus der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang stammen soll. Dort kommt die muslimische Minderheit der Uiguren her, die von der Regierung in Peking unterdrückt wird. Das Gerücht über die Herkunft des unbekannten Passagiers hat sich mittlerweile als falsch erwiesen. Der Verkehrsminister Malaysias, Datuk Seri Hishammuddin Hussein, sagte denn auch, er glaube nicht an den Wahrheitsgehalt des Bekennerschreibens. Das Bekennerschreiben wirkt somit kaum glaubwürdig.
15:29 Suche beschränkt sich vorerst auf Meer
Zwar suchen zahlreiche Nationen momentan auf dem Meer nach Trümmern der vermissten Maschine. Doch gibt es auch Spekulationen, dass Flug MH370 über Land abgestürzt sein könnte. Etwa in Vietnam.
15:10 Doch keine «asiatischen Gesichtszüge»
Bild berichtet, die beiden verdächtigen Passagiere, die mit gestohlenen Pässen unterwegs waren, hätten nicht – wie zunächst angegeben – asiatisch ausgesehen. «Wir haben die Videos untersucht und noch mal untersucht, und auch die Fotos – wir gehen jetzt davon aus, dass die Männer keine asiatischen Gesichtszüge haben», erklärte der oberste Beamte der malayischen Zivilluftfahrtbehörde Azharuddin Abdul Rahman.
14:56 Spekulationen schiessen ins Kraut
Die nervenzehrende Ungewissheit über den Verbleib der vermissten Maschine nährt auch wenig naheliegende Spekulationen. Auf Twitter verbreiten sich momentan Gerüchte, dass das Verschwinden von Flug MH370 mit der Verurteilung eines führenden malaysischen Oppositionellen zu tun haben könnte, um von innenpolitischen Querelen abzulenken. Anwar Ibrahim wurde am Freitag wegen Homosexualität überraschend zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.
14:35 Augenzeuge sah grelles, weisses Licht am Himmel
Laut «die Welt,» gab ein malaysischer Geschäftsmann aus einer Küstenstadt an, wie er ein grelles weisses Licht am dunklen Himmel gesehen hatte, das sich gegen 1.45 Uhr in der Nacht zum Samstag rasend schnell auf den Ozean zubewegt haben soll.

«Ich lief gerade zu meiner Hintertür, als ich den flüchtigen Eindruck eines weissen Lichtes erblickte. Es bewegte sich auf das Meer zu, was ungewöhnlich war. Normalerweise, wenn Flugzeuge über uns fliegen, haben sie ein übliches Routenmuster. Aber dieses hier flog in die komplett andere Richtung.» Er habe die Lichter etwa fünf Minuten lang verfolgt, bevor er realisierte, dass sie sich nach unten bewegten. Er sei aber nicht ganz sicher, ob es sich wirklich um ein Flugzeug gehandelt habe, denn er habe nur die weißen Lichter gesehen. Ein blinkendes rotes Licht wie am Heck einer Maschine üblich habe indes gefehlt.
14:15 Vermisste Maschine hatte 2012 einen Unfall
Auf dem Unglücksflug war eine Boeing 777-200 ER im Einsatz. Sie wurde am 31. Mai 2002 an Malaysia Airlines ausgeliefert. Genau diese Boeing hatte 2012 einen Zusammenstoss am Flughafen Schanghai Pudong. Sie stiess am Boden mit einem Airbus A340-600 von China Eastern Airlines (Kennzeichen: B-6050) zusammen. Dabei wurde die Flügelspitze der Maschine von Malaysia Airlines zerfetzt. Ein möglicher Zusammenhang bleibt Spekulation, dies schreibt AeroTelegraph in einem faktenreichen Bericht.
14:11 Kommt jetzt die Live Black Box?
In einer völlig vernetzten Welt taucht die Frage unweigerlich auf, warum Flugzeuge noch so etwas Altertümliches wie einen Flugdatenschreiber an Bord haben. watson fragt: kommt jetzt die Live Black Box?
13:51 Angebliche Trümmerteile 500 Kilometer von Punkt des Verschwindens entfernt
Nach Angaben vietnamesischer News-Sites befindet sich die Stelle, wo Trümmerteile entdeckt wurden, rund 500 Kilometer von dem Ort entfernt, wo Flug MH370 vom Radar verschwunden ist. Die Aufnahmen stammen von Passagieren eines zivilen Flugzeugs, welches in Hongkong startete.
13:41 Fünf mögliche Szenarien für Flug MH370
SRF hat mögliche Szenarien aufgestellt, was zum Verschwinden der vermissten Maschine zwischen Kuala Lumpur und Peking geführt haben könnte. Spekuliert wird von einem Terroranschlag, über fehlenden Treibstoff, ungenügenden Sicherheitskontrollen und menschlichem Versagen bis zu einer simplen Panne.
13:31 Suchgebiet wird ausgeweitet
Das Suchgebiet wird ausgeweitet, da militärische Radaraufnahmen nahelegen, dass der Pilot nach Kuala Lumpur zurückkehren wollte. Insgesamt neun Nationen beteiligen sich an der Suche zwischen den Küsten Malaysias und Vietnams. Unterdessen schlossen malaysische Behörden auch aus, dass herrenloses Gepäck das Flugzeug zum Abstürzen brachte. Es sei kein unbegleitetes Gepäck an Bord gewesen. Fünf Passagiere hätten den Flug nicht erreicht, ihr Gepäck sei wieder ausgeladen worden.
13:25 Gestohlene Pässe: Europäer mit asiatischen Gesichtszügen
Innenminister Zahid Hamidi sagte, beide Männer hätten «asiatische Gesichtszüge», wie die staatliche, malayische Agentur Bernama berichtete. Er zeigte sich verwundert, dass den Passbeamten nichts verdächtig vorgekommen sei, da die beiden europäischen Namen hatten. Die Pässe waren ihren Besitzern, einem Italiener und einem Österreicher, 2012 und 2013 in Thailand geklaut worden.

Die Männer hatten die Tickets gemeinsam in Thailand bei China Southern Airlines gekauft, die den Flug zusammen mit Malaysia Airlines betrieben hatte. Beide wollten den Ermittlungen zufolge über Peking nach Amsterdam fliegen, um dort nach Frankfurt beziehungsweise Kopenhagen umzusteigen. Nach Angaben der internationalen Polizeibehörde Interpol waren die gestohlenen Pässe in ihrer Datenbank als gestohlen registriert. (sda)
13:18 Bislang kein Hinweis auf Anschlag
Einer der Männer, die mit gestohlenen Pässen unterwegs waren, ist identifiziert. Ein ausländischer Geheimdienst habe bei der Identifizierung geholfen. Mehr wollten die malayischen Behörden nicht bekannt geben. Der identifizierte Mann sei weder Malaysier, noch stamme er aus Xinjiang, der autonomen Region in Nordwestchina, in der die muslimische Minderheit der Uiguren lebt, entlockte die Zeitung «Star» einem anderen Beamten.

Ob die Ermittler der Aufklärung des mysteriösen Verschwindens der Maschine damit näher kommen, war weiter offen. Es könnte sich bei den Männern um gewöhnliche Ganoven handeln, die mit gestohlenen Pässen unterwegs waren. Die Experten haben bislang keinerlei Anzeichen, dass auf die Boeing 777-200 ein Anschlag verübt wurde.
12:47 Das Leiden der Angehörigen ist unermesslich
12:41 Vietnam bestätigt verdächtige Trümmerteile vor der Küste
Vietnam hat laut BloombergTV bestätigt, dass vor der Küste Trümmerteile gesichtet wurden. Ob sie zur vermissten Maschine gehören, bleibt vorerst unklar.


12:34 Fluggesellschaft will Angehörige nach Kuala Lumpur bringen
Malaysia Airlines will Angehörige der Passagiere des verschwundenen Fluges MH370 von Peking nach Kuala Lumpur bringen. Bis zu fünf Verwandte pro Fluggast würden in die malaysische Hauptstadt geflogen, kündigte Ignatius Ong Ming Choy von Malaysia Airlines laut Nachrichtenagentur Xinhuain Peking an. Der veschollene Flug MH370 war vor drei Tagen von Kuala Lumpur Richtung Peking unterwegs und verschwand unterwegs vom Radar. Bislang fehlt jede Spur vom Flugzeug.
12:31 Ölspur nicht von vermisstem Flugzeug
Wie mehrere Quellen melden, stammt eine von der vietnamesischen Luftwaffe zuerst per Foto entdeckte Ölspur nicht von der vermissten Maschine stammt. Dies hatten chemische Analysen ergeben. Die Ölspur wurde rund 100 nautische Meilen vor der Küste Kelantans, im Nordosten Malaysias, entdeckt.
12:21 Trümmerteile des vermissten Maschine vor der Küste Vietnams aufgetaucht?
Ein Tweet legt nahe, dass in der Nähe der vietnamesischen Küste Trümmerteile des vermissten Flugzeugs aufgetaucht sind.


12:17 Wollte Pilot zurück nach Kuala Lumpur?
Der Pilot des Flugs MH370 wollte vielleicht wenden und zurück nach Kuala Lumpur fliegen. Dies vermelden die Ermittler, die sich auf die Auswertung der Radarbilder stützen. Der Pilot habe der Flugkontrolle allerdings keine Anzeichen gegeben, dass er zurück in die Hauptstadt Malaysias wolle, schreibt der Tagesanzeiger.
12:15 Vermeintliches Rettungsboot war nur Kabelhülle
Von dem verschwundenen malaysischen Verkehrsflugzeug fehlt weiterhin jede Spur. Ein vermeintliches Rettungsboot, das eine Flugzeugbesatzung im Meer vor Vietnam erspäht haben wollte, entpuppte sich als Hülle einer Kabeltrommel.

Das sagte ein vietnamesischer Militärvertreter, nachdem ein Schiff das Fundstück geborgen hatte. Es gebe weiterhin keinerlei Hinweise auf das seit dem frühen Samstag vermisste Flugzeug, das mit 239 Menschen an Bord von Kuala Lumpur nach Peking unterwegs war. (sda)
12:04 US-Spionagesatelliten können nichts zur Aufklärung beitragen
Euronews berichtete, dass Aufnahmen von US-Spionagesatelliten keine Hinweise auf eine Explosion geben konnten.
11:57 Verzweifelte Angehörige riefen Verschollene an
Verzweifelte Angehörige haben die Handynummern der Flugpassagiere gewählt. Bei einigen sei ein Anrufaufbau möglich gewesen, das Klingelzeichen war zu hören, wie chinesische Medien berichteten. Allerdings habe niemand abgenommen. Die Angehörigen hatten laut der International Business Times die Hoffnung, dass die Polizei das Flugzeug oder zumindest die Passagiere hätte Orten können, wenn ein Anruf zustandegekommen wäre.
11:42 Entführt besser als abgestürzt?
Viele Twitter-User klammern sich an Strohhalme. Und äussern deswegen die Hoffnung, dass das Flugzeug der Malaysia Air entführt wurde und nicht abgestürzt ist. Die Überlebenschancen der Passagiere seien bei einer Geiselnahme wohl höher.


11:35 Weltweites Phänomen: Beten für verschwundene Passagiere
Weltweit wird für die verschwundenen Passagiere des Flugs MH370 gebetet. Unter dem Hashtag #PrayForMH370 machen zahlreiche Menschen ihre Anteilnahme auf Twitter publik. Eine Auswahl dieser Tweets finden Sie bei watson.


11:24 Erster mysteriöser Passagier mit gestohlenem Pass identifiziert
Die malaysischen Behörden haben nach drei Tagen einen von zwei Männern identifiziert, die sich mit gestohlenen Pässen Zugang zu der Maschine verschafft hatten.
Bei dem Mann handle es sich nicht um einen Malaysier, sagte ein malayischer Polizeichef. Er sei durch die Auswertung von Überwachungsvideos vom Flughafen identifiziert worden.

Es werde derzeit noch ermittelt, ob sich die beiden Männer illegal oder legal in Malaysia aufgehalten hätten, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. «Das ist alles, was wir bislang sagen können.»

Bei der Identifizierung der Verdächtigen helfen auch die chinesischen Behörden mit. Daraus sei aber nicht der Schluss zu ziehen, dass es sich um Chinesen handle. Die Behörden in Malaysia leiteten wegen der beiden Reisenden mit gestohlenen Pässen Terrorermittlungen ein. (sda)
Rettungsboot entdeckt
Drei Tage nach dem mysteriösen Verschwinden eines Passagierflugzeugs mit 239 Menschen an Bord ist womöglich ein Rettungsboot entdeckt worden. Ein Flugzeug habe ein Objekt gesichtet, bei dem es sich um ein gekentertes Rettungsfloss handeln könnte.

Auch die Suche nach einem Objekt, das am Vortag aus der Luft gesichtet worden war und wie eine Flugzeugtür ausgesehen haben soll, sei erfolglos geblieben. «Der Bericht konnte nicht bestätigt werden», sagte der Direktor der malaysischen Luftverkehrsbehörde, Azharuddin Abdul Rahman, am Montag vor der Presse in Kuala Lumpur. «Wir haben nichts finden können, das so aussieht, als wenn es ein Teil des Flugzeugs wäre», sagte Rahman.
Ölspuren werden untersucht
Von den Ölspuren, die entdeckt worden seien, seien Proben genommen und ins Labor gebracht worden. Ergebnisse der Untersuchungen stünden noch aus. Es gebe viele Berichte über Teile im Meer, aber bislang habe nicht bestätigt werden können, das eins von dem Flugzeug stamme.
Verdächtige mit europäischen Pässen haben asiatische Gesichtszüge
Die Ermittlungen gingen «in alle Richtungen», sagte der Direktor auf Fragen nach einem möglichen terroristischen Hintergrund oder Flugzeugentführung. Wenn ein Flugzeug auf diese Weise verschwinde, gebe es viele Spekulationen von Experten.

«Wir rätseln genauso», sagte Rahman. «Um zu bestätigen, was wirklich passiert ist, brauchen wir klare und konkrete Beweise oder Teile des Flugzeugs.» Er versicherte, dass kein unbegleitetes Gepäck an Bord gewesen sei.

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf zwei Männer, die mit gestohlenen europäischen Pässen nach Peking eingecheckt hatten. Beide sind von Überwachungskameras gefilmt worden. Nach Angaben des malaysischen Innenministers Datuk Seri Zahid Hamidi hatten sie «asiatische Gesichtszüge», wie die Nachrichtenagentur Bernama berichtete.

Er zeigte sich verwundert, dass den Passbeamten nichts verdächtig vorgekommen sei, da beide auch europäische Namen hatten. Ihre Pässe waren nicht über die internationale Polizeiorganisation Interpol überprüft worden.
Komplizierte Suche
Das Suchgebiet ist Hunderte Quadratkilometer gross. Von der Position des Flugzeugs beim letzten Radarkontakt ausgehend haben die Experten unter Berechnung von Wind und Strömung ein riesiges Gebiet abgesteckt. Aufzeichnungen des militärischen Radars, die nahelegen, dass die Maschine vor dem Verschwinden womöglich umkehrte, machen die Suchaktion noch komplizierter.
Aktienkurs bricht ein
Der Kurs der Aktie der Malaysia Air ist nach dem mysteriösen verschwinden des Flugs MH370 um 10 Prozent gefallen.
«In der Luft zerrissen»
Nach Angaben eines Insiders konzentrieren sich die Ermittler mehr und mehr darauf, dass das Flugzeug mitten im Flug zerrissen ist. «Dass wir bislang keine Trümmerteile finden konnten, deutet darauf hin, dass die Maschine wahrscheinlich in 10'500 Meter Höhe auseinandergebrochen ist», sagte ein ranghoher Offizieller, der an den Untersuchungen in Malaysia beteiligt ist.

Wäre das Flugzeug intakt auf das Wasser aufgeschlagen, hätte es grössere Trümmerteile auf engem Raum geben müssen, erklärte er. Auf die Frage, ob es eine Explosion gegeben haben könnte, etwa durch eine Bombe, sagte der Insider, bislang gebe es keine Hinweise auf einen Hinterhalt. So könne die Maschine auch nach einem mechanischen Defekt auseinandergebrochen sein.
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