China
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epa04164352 People buy bottled water in a supermarket in Lanzhou, in the north-western China's Gansu province, 11 April 2014 after the government warned citizens not to drink the tap water as a source close to a petrochemical plant was contaminated. People in panic have bought out almost all the bottled water in the city shortly after the notice. Investigators identified a crude oil pipeline run by state-owned China National Petroleum Corp as the source for polluting the water supply in a north-western city, state media reported 12 April.  EPA/LI LI CHINA OUT

Hamsterkäufe im Supermarkt: Berichte über das verseuchte Trinkwasser lösten Panik in der Bevölkerung aus.   Bild: EPA

Benzol im Trinkwasser

Ölleck vergiftet Trinkwasser von Millionen Chinesen

Ein Leck in der Ölpipeline eines staatlichen Ölkonzerns hat das Trinkwasser von 2,4 Millionen Menschen im Norden von China verseucht. 



Zunächst seien am Donnerstag etwa 118 Mikrogramm Benzol pro Liter im Trinkwasser der Stadt Lanzhou entdeckt worden. Bis Freitag stieg der Wert auf 200 Mikrogramm, das 20-Fache des in China gültigen Grenzwerts. Verantwortlich sei ein Leck in einer Rohöl-Pipeline einer Tochtergesellschaft des Konzerns China National Petrolem Corp, schrieb Xinhua.

Berichte über das verseuchte Trinkwasser lösten Panik in der Bevölkerung aus. In Supermärkten war Wasser am Freitag rasch ausverkauft, die Feuerwehr brachte bis spät in die Nacht Notrationen in die Stadt.

Die Stadtverwaltung wies die Menschen an, bis Samstagmittag (Ortszeit) kein Leitungswasser zu trinken. Bei Messungen später am Samstag seien nur noch Spuren von Benzol in zwei Bezirken entdeckt worden, hiess es.

Benzol wird als Lösungsmittel etwa bei der Herstellung von Plastik verwendet. Es ist krebserregend. Lanzhou ist bekannt für seine chemische Industrie und damit einhergehende Umweltverschmutzung. (mbu/sda)

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