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Wer das Darknet nicht nutzt, begibt sich in tödliche Gefahr

Ob Türkei, Ungarn oder Syrien: Wenn Despoten die Pressefreiheit bekämpfen, weichen Aktivisten und Journalisten aufs Tor-Netzwerk aus, um zu überleben. An der Internetkonferenz re:publica gab es eindrückliche Appelle.



«Viele Journalisten unterschätzen immer noch, welchen Gefahren sie sich aussetzen – trotz Snowden.»

Daniel Mossbrucker, Reporter ohne Grenzen

Zum Auftakt der Internetkonferenz re:publica in Berlin haben verfolgte Journalisten und Aktivisten die Pressefreiheit in den Mittelpunkt gestellt. Der türkische Medienmacher und Dokumentarfilmer Can Dündar warb für Solidarität mit inhaftierten Kollegen.

Der ehemalige Chefredaktor der regierungskritischen Zeitung «Cumhuriyet» berichtete von einer Gruppe Kollegen, die seit 190 Tagen in der Türkei im Gefängnis sässen, nur weil sie ihrem Beruf nachgegangen seien.

«Es gibt kein Recht und keine Pressefreiheit in diesem Land», sagte Dündar, der derzeit in Deutschland lebt und arbeitet, über die Türkei. Er zeigte zudem Bilder von der Zelle des in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel von der Berliner Tageszeitung «Die Welt». Dündar rief dazu auf, auch von Deutschland aus die Betroffenen zu unterstützen – und erntete anhaltenden Applaus.

Verfolgte aus Ungarn, Ägypten und Polen

Auch Journalisten und Aktivisten aus Ungarn, Ägypten und Polen berichteten von zum Teil schweren Einschränkungen der Pressefreiheit in ihrem Land.

«Ungarische Journalisten waren wie der Frosch in einem Topf mit Wasser, das langsam zum Kochen gebracht wird», sagte Márton Gergely, der stellvertretende Chefredaktor der eingestellten ungarischen Oppositionszeitung «Népszabadság». Die Medien in seinem Land hätten die Bedrohung erst zu spät erkannt und sich auf politische Grabenkämpfe eingelassen statt Neutralität und Solidarität miteinander zu bewahren.

Der ägyptische Netzaktivist und Sicherheitsforscher Ramy Raoof forderte die Anwesenden dazu auf, Anfragen bei Regierungen zu stellen und alle Informationen im Netz zu veröffentlichen, um bedrohten Akteuren der Zivilgesellschaft in Ägypten zu helfen.

Darknet dient der Überlistung von Regimen

Ein weiteres Thema auf der re:publica war auch das so genannte Darknet, das für viele Journalisten in aller Welt oft der einzige Weg für eine freie Kommunikation ist.

Ohne den sicheren Datenaustausch etwa über die Anonymisierungs-Software Tor hätte er seinen Beruf als Journalist in Syrien zuletzt nicht mehr ausüben können, sagte Ahmad Alrifaee von der Hamburg Media School an einer Podiumsdiskussion zum Thema.

Der Syrer, der seit 2014 in Deutschland lebt, hatte zuvor unter anderem vom Krieg in seinem Land in Reportagen berichtet und als Fotograf für grosse Agenturen gearbeitet. Wer das Darknet in Syrien nicht nutze, laufe schnell Gefahr, festgenommen oder getötet zu werden.

In der breiten Öffentlichkeit dürfte das Darknet hingegen weiterhin als Ort wahrgenommen werden für illegale Geschäfte und gesellschaftlich Geächtete, wie Dealer und Pädophile.

Darknet zur Umgehung von Zensur

«Viele Journalisten unterschätzen immer noch, welchen Gefahren sie sich aussetzen – trotz Snowden», sagte Daniel Mossbrucker von Reporter ohne Grenzen. Das Netzwerk Tor sei für solche Zwecke ein «probates Mittel».

Auch im Iran und in China werde es nicht nur von Journalisten viel genutzt, um die Zensur zu umgehen, sagte Mossbrucker. «Im Moment sehen wir gerade, dass in der Türkei die Nachfrage deutlich grösser wird.»

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller betonte zur Konferenzeröffnung den Wert freier und unabhängiger Medien. Berlin stehe wie keine andere Stadt für Liberalität, für Offenheit und Toleranz, für Freiheit und Internationalität, sagte er. Diese Dinge und auch die Meinungs- und Pressefreiheit seien nicht selbstverständlich, sondern Werte, «für die man immer wieder kämpfen, sich immer wieder engagieren muss».

Russischer Schach-Weltmeister warnt vor Putin

Zuerich, CHE, 22.08.2009: Sechs Schach-Weltmeister aus Russland und der Ukraine spielen in Zuerich Simultan-Schach. Der russische Schach-Weltmeister Garri Kasparow (1963) aus Baku/Aserbeidschan beim Simultan-Schach gegen 25 Herausforderer mitten im Hauptbahnhof Zuerich. Kasparow gilt als staerkster Spieler der Schachgeschichte und ist als russischer Oppositionsaktivist taetig. Er gruendete unter anderem schon 1990 die „Demokratische Partei“ und 2006 das oppositionelle Buendnis „Das andere Russland“. [ (c) Juerg Vollmer / maiak – The Newsroom of Eastern Europe, Postfach 5093, 8045 Zuerich, fon: +41 44 586 11 43, info@maiak.info ; You are free to copy, distribute and transmit the foto free of charge with attribute by the author and maiak.info. ; ArchivNr.: IMG_3490 ; ]

Garri Kasparow aus Baku/Aserbeidschan 2009 beim Simultan-Schach in Zürich. Bild: maiak.info

Putin beeinflusst Wahlen

Der russische Oppositionelle und ehemalige Schach-Champion Garri Kasparow, der im Auftrag einer Sicherheitsfirma an der Konferenz teilnahm, warnte am Montagabend vor Versuchen Moskaus, nach den US-Wahlen im vergangenen Jahr auch die deutsche Bundestagswahl im Herbst zu beeinflussen. Der russische Präsident Wladimir Putin wolle, dass Kanzlerin Angela Merkel ihr Amt verliert, auch weil sie die westlichen Sanktionen gegen Russland unterstütze, sagte der Putin-Kritiker.

Er warnte vor einer Abkehr von demokratischen Freiheiten im Westen. Leute, die es in Ordnung fänden, wenn es etwa unter US-Präsident Barack Obama Überwachung gebe – aber dies unter seinem Nachfolger Donald Trump für besorgniserregend hielten, seien Teil des Problems, sagte Kasparow.

Denn es gehe nicht um Persönlichkeiten, sondern um das System. Das sei besonders wichtig in einer Situation, in der «nicht-demokratische Regierungen entdeckt haben, dass sie über das Internet manipulieren können», sagte Kasparow.

(dsc/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 09.05.2017 15:20
    Highlight Highlight Kürzlich bei watson: «Der Spion aus der TV-Werbung» (http://bit.ly/2q2701V), obwohl die Studie festhielt, dass in TV-Streams keine solche «Spione» gefunden wurden (http://bit.ly/2pZirrd). Falscher Alarmismus? Clickbait?

    Nun empfiehlt watson Darknet, und behauptet eine «tödliche Gefahr» denen, die's nicht nutzen. Trügerisch? Alarmismus-Clickbait?

    Schon länger ist bekannt (auch aus erwähnter Studie), dass diese Ultraschall-Beacon-Technik die Enttarnung von TOR-Benutzern ermöglicht (http://bit.ly/2pqYRlL).

    In diesem Sinne ist gefährlich, wenn man TOR/Darknet benutzt und glaubt, man sei sicher.
    • @schurt3r 09.05.2017 15:43
      Highlight Highlight Klarer Fall: Lügenpresse.

      Aber im Ernst: 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht. Nirgends. Schon gar nicht mit Tor.

      Wer beim Umgang mit der Anonymisierungs-Software vorsichtig ist (z.B. JavaScript deaktiviert), kann sich vor normalen Attacken schützen.
    • Ueli der Knecht 09.05.2017 15:57
      Highlight Highlight Kein Fall von «Lügenpresse», Dani.
      mMn. eher ein Fall von unsorgfältigem Journalismus. Dazu zähle ich auch Clickbaiting, insbesondere wenn es mit unwahren oder irreführenden Behauptungen geschieht, wie zB. mit dem Spion, der aus dem TV kam, obwohl die Studie festhielt, dass trotz Suche kein solcher Spion gefunden wurde.

      Man kann ohne Darknet und TOR sicher sein. Und man kann auch mit TOR und Darknet unsicher sein.

      Für gefährdete Journalisten gibt es spezialisierte Sicherheitsberater. Für alle anderen zB. das Buch von Kevin Mitnick, «The Art of Invisibility» (http://bit.ly/2q2nAi6).
  • tzhkuda7 09.05.2017 14:52
    Highlight Highlight Artikel ist mega spannend, aber die Headline doch sehr reisserisch, ich persönlich begebe mich ja nicht in tödliche Gefahr ohne Darknet ;D

    Zum Darknet: Ich bete zu Gott, dass was ich darin teilweise schon gesehen habe, nur Fakes sind um den Leuten viel Geld abzunehmen. Eine Asiatin für 3500.- Dollar ohne Kind oder mit der Tochter/Sohn passend dazu für einen Aufpreis von 1500.-...
    Einen Auftragsmord kriegt man ab 8000.- Dollar...
    Ich hoffe es wirklich. Hab heute teilweise noch Schlafstörungen davon, ich wär besser nicht zu neugierig gewesen damals aber DARKNET ah das war so voll mystisch und geheim..
    • @schurt3r 09.05.2017 15:05
      Highlight Highlight Ja, einverstanden. Geht auf meine Kappe ;-)
      Benutzer Bildabspielen
  • Wehrli 09.05.2017 10:29
    Highlight Highlight ACHTUNG: TOR-Netzwerk und Darknet sind zwei paar Schuhe, auch wenn es einen reisserischen Titel hergibt. Zu schnell ins dark-Netz gespritz, liebes Watson Team ...
    • @schurt3r 09.05.2017 11:06
      Highlight Highlight Ist definitiv der gleiche Schuhladen, das weiss ich aus praktischer Erfahrung, lieber Wehrli ;-)
    • Wehrli 09.05.2017 11:15
      Highlight Highlight Ich arbeite seit langem mit dem TOR Programm, unter anderem wenn ich in China bin und "normal" im Internet surfe.

      weiss ich aus praktischer Erfahrung, lieber Schurter ;-)

      Darknet is was für Newbies, die keinen Dealer of Choice haben.
    • Sheriff_Rooster_Cockburn 09.05.2017 11:20
      Highlight Highlight Soweit ich weiss, wird das internet wie folgt aufgeteilt:

      Surface Web -> Alltägliches Internet, von Suchmaschinen indexiert.

      Deep Web -> Nicht indexierter Teil des Internets (und der ist riesig). Theoretisch ist dein privater Mail-account oder dropbox-account teil des deep webs!

      Dark Net -> Kleiner teil des Deep Webs. Diese Netzwerke können nur mit passender Software erreicht werden (FreeNet / TOR / etc.) und mann muss meist eingeladen werden.

      Die Definitionen sind aber etwas schwummrig (wohin gehört zum beispiel VPN?), und ich bin auch kein experte (trete aber den Weg an).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sheriff_Rooster_Cockburn 09.05.2017 08:44
    Highlight Highlight Kleine Anmerkung zu den Hackerangriffen:
    Man sollte etwas vorsichtig sein, wenn die sagen, dass ein Angriff von einem bestimmten Land durchgeführt wurde.
    Denn es ist möglich und auch gängig, (meist ausländische) Server als Relais (Proxy-server) für den Angriff zu verwenden.
    Doch kenne ich ehrlich gesagt die Beweise nicht.
    Vielleicht bin ich nur dumm.
    Hauptsache was geschrieben.
    • @schurt3r 09.05.2017 10:06
      Highlight Highlight Bei MacronLeaks sind die Beweise tatsächlich dürftig, einverstanden.
      http://bit.ly/2pYYxyF
      (Quelle: Forbes)

      Bei den US-Demokraten ist hingegen klar, dass es mächtige russische Hacker waren.

      Spannender Lesestoff zu CrowdStrike, die den Hackerangriff zu den Russen zurückverfolgte:
      http://bit.ly/2m89aez
      (Wired)

      Aufschlussreich: So arbeitet APT28
      http://bit.ly/2ikV6hw
      (Wired)
    • Sheriff_Rooster_Cockburn 09.05.2017 10:43
      Highlight Highlight Danke für die Informationen.
      Wenn mehrere, unabhängige IT-Security Firmen zum gleichen Schluss kommen, wirken die Vorwürfe glaubwürdig.
      (Doch fehlen mir genauere technische Details in den Artikeln. Werde noch was recherchieren :) )

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