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Hier versinkt gerade ein Datenzentrum von Microsoft im Meer



Der Softwarekonzern Microsoft hat vor den schottischen Orkney-Inseln ein Datenzentrum im Meer versenkt. Das Unternehmen wolle mit diesem Versuchsprojekt die Entwicklung von energieautarken Unterwasser-Datenzentren vorantreiben, teilte Microsoft UK am Mittwoch mit.

Das etwa containergrosse Datenzentrum auf dem Meeresgrund ist ein Prototyp. Microsoft zufolge kann der etwa zwölf Meter lange weisse Zylinder voller Computer bis zu fünf Jahre lang ohne Wartung Daten speichern und verarbeiten. Sollte allerdings in dieser Zeit etwas kaputtgehen, ist eine Reparatur nicht möglich, wie der Sender BBC erklärte. Das kalte Meerwasser vor den Inseln im Norden Schottlands kühlt das Datenzentrum, dadurch verbrauche es nur wenig Energie, so das Unternehmen.

Die benötigte Energie kommt per Unterseekabel demnach von regionalen erneuerbaren Energiequellen. Genutzt werden Gezeitenturbinen des European Marine Energy Centre, zudem Wind und Solarzellen. Der Datenverkehr erfolgt ebenfalls über dieses Kabel. Das Datenzentrum beherbergt 864 Server von Microsoft und hat eine Kapazität von 27.6 Petabyte - nach Angaben von Microsoft genug Platz, um etwa 5 Millionen Filme zu speichern.

Orkney ist ein Zentrum für die Forschung an erneuerbaren Energiequellen. (whr/awp/sda/dpa)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • o'phrainck 08.06.2018 07:59
    Highlight Highlight Alle wollen die Meere schützen und Microsoft versenkt zukünftigen Elektromüll. Ich frage mich wer das durchgewunken hat.
  • qolume 06.06.2018 16:45
    Highlight Highlight Data center heisst auf Deutsch Rechenzentrum und nicht "Datenzentrum"... (yes, I'm fun at parties) :-p
  • La Plaga 06.06.2018 13:05
    Highlight Highlight Ein Microsoft Produkt soll 5 Jahre fehlerfrei laufen?
    Ich lach mich schlapp.

    Konzept an sich klingt spannend.
    • Toerpe Zwerg 06.06.2018 15:06
      Highlight Highlight Sie lachen, während mein Thinkpad T40 auf Windows XP seit nunmehr genau 15 Jahren ohne Murren seinen Dienst tut ...
    • Gaterde 06.06.2018 16:52
      Highlight Highlight Leider sind das da unten nicht "Thinkpads" sondern Server ;) Und als IT Spezialist kann ich nur bestätigen, dass solch ein Server sicher nicht 5 Jahre läuft ^^
    • P. Hodel 06.06.2018 18:24
      Highlight Highlight Ach ja, diese IT-Spezialisten...
      Denkst Du wirklich, Microsoft würde einfach so geld verlochen bzw. versenken, wenn das Konzept nicht halbwegs ausgereift und mit einem erheblichen Risiko verbunden wäre?
      Meinst Du, Du hättest schon alles gesehen und wüsstest alles?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr Barista 06.06.2018 12:35
    Highlight Highlight "Das kalte Meerwasser vor den Inseln im Norden Schottlands kühlt das Datenzentrum, dadurch verbrauche es nur wenig Energie, so das Unternehmen." - Und was passiert mit dem Wasser? Stecken wir doch noch mehr Tauchsieder ins Meer, damit es sich ja möglichst schnell erwärmt...
    • Charlie Brown 06.06.2018 14:38
      Highlight Highlight Ja. Und all die Wärmepumpen der Einfamilienhäuser kühlen im Gegenzug das Erdinnere aus.

      Schlimm.
    • What’s Up, Doc? 06.06.2018 14:46
      Highlight Highlight Das ist jetzt nur eine Behauptung meinerseits aber ich denke ein Würfelzucker im Bodensee hat einen grösseren Effekt. Zudem dürften hydrothermalen Quellen am Grund der Tiefsee oder Untersee-Vulkane und jede einzelne Bohrinsel mehr Wärme abgeben.
    • Toerpe Zwerg 06.06.2018 15:07
      Highlight Highlight Tut das weh?
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