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Videoplattform Vine ist wieder da: Mit Sechs-Sekunden-Videos und ohne KI

Vine - Photo Illustration The Vine logo is displayed on a mobile phone with the Vine icon seen in the background in this photo illustration in Brussels, Belgium, on September 1, 2025. Brussels Belgium ...
Das Video-Netzwerk Vine wurde 2017 von Twitter eingestampft.Bild: Imago

Fast 10 Jahre später: Vine ist wieder da – und zwar ohne KI

24.08.2026, 16:3124.08.2026, 16:31

Fast zehn Jahre, nachdem Twitter die Video-Plattform Vine eingestampft hatte, will Divine «wieder Freude und Kreativität in Kurzvideos zu bringen» – ohne KI. Das berichtet CNN.

2017 stellte Twitter Vine ein. Die Plattform, die Stars wie Logan Paul oder Shawn Mendes berühmt machte, war ein Novum auf Social Media. Bis Instagram und Co. ebenfalls Videos einführten und der App das Alleinstellungsmerkmal nahmen.

Wie auf Vine haben Content-Creator auf Divine sechs Sekunden für lustige, kreative Videos zur Verfügung. Nebst dem Format sollen auch über zwei Millionen originale Vine-Posts auf der Plattform übernommen werden. Diese wurden 2017 von diversen Leuten archiviert. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, will Divine KI-generierte Inhalte verbieten. Gemäss dem Gründer Rabble, hat die Plattform bereits über 100'000 User.

«Ich möchte Dinge sehen, die kreativ sind, die menschlich sind und die skurril sind … KI erzeugt auf gewisse Weise diese Art von Mittelmässigkeit», erzählt Rabble CNN.

Divine ist nicht die einzige Plattform, welche die Internet-Nostalgie anzapft. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Myspace bald ein Comeback feiern könnte. Auch KI-generierte Inhalte scheinen auf Gegenwehr zu stossen. Neu geht auch LinkedIn gegen «AI-Slop» vor.

Um KI-Inhalten auf die Schliche zu kommen, nutze Divine verschiedene Detektionsformen, meint Ribble. «Ich freue mich auf einen Ort, an dem wir eine bessere Vorstellung davon haben, was gesunde soziale Medien sind, und wo die Menschen merken, dass es nicht diese Art von albtraumhafter Hölle sein muss.»

(nil)

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