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«Unser Ziel ist es, dass jeder Smartphone-Kunde WhatsApp nutzt», sagte WhatsApp-Gründer und Neo-Milliardär Jan Koum am Mobile World Congress in Barcelona.
«Unser Ziel ist es, dass jeder Smartphone-Kunde WhatsApp nutzt», sagte WhatsApp-Gründer und Neo-Milliardär Jan Koum am Mobile World Congress in Barcelona.Bild: EPA/EFE
Konkurrenz für Skype und iO

WhatsApp bietet bald auch Telefongespräche an

Bis Ende 2014 kann man mit WhatsApp telefonieren. Bei der Swisscom bleibt man gelassen, ihr Messenger iO bietet diese Funktion bereits. 
24.02.2014, 13:5824.02.2014, 16:48

Dies kündete WhatsApp-Mitgründer Jan Koum am Montag auf der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona an. Sonst werde nach dem spektakulären Verkauf der Firma an Facebook alles bleiben wie es ist, versicherte Koum. «Ich denke, die grundsätzliche Botschaft ist, dass sich unsere Pläne nicht ändern.»

«Unsere Mission ist es, sicherzustellen, dass Menschen einfach kommunizieren können, egal wo sie sind», sagte Koum. Mit der Sprachfunktion macht WhatsApp etablieren Telekom-Konzernen und Online-Diensten wie Skype Konkurrenz.

Anwendungen wie WhatsApp dienen vielen Menschen als Ersatz für SMS. Ein ähnlicher Dienst aus Südkorea namens Kakao wird von 93 Prozent der dortigen Smartphone-Besitzer genutzt, sagte Kakao-Chef Sirgoo Lee in Barcelona. Insgesamt nutzten 130 Millionen Menschen Kakao.

WhatsApp-Chef Koum versucht Sorgen zur Datensicherheit zu zerstreuen

Facebook kündigte vergangene Woche den Kauf des Kurznachrichten-Dienstes für insgesamt 19 Mrd. Dollar an. «Letzte Woche habe ich eine Facebook-Freundschaftsanfrage angenommen», scherzte Koum.

Er betonte, dass WhatsApp weiterhin unabhängig arbeiten werde. «Die Partnerschaft von Mark (Zuckerberg) und mir wäre nicht zustande gekommen, wenn wir uns nicht bei der Vision für das Produkt einig wären», sagte er. Die App solle einfach gestaltet bleiben.

Sorgen um den Schutz von Nutzerdaten versuchte Koum zu zerstreuen. «Als Firma wollen wir so wenig wie möglich über unsere Nutzer wissen», wiederholte er frühere Beteuerungen.

Auf die Frage, was Facebook von dem Kauf habe, verwies Koum auf die hohen Nutzerzahlen von WhatsApp. Der Dienst habe inzwischen 465 Millionen Nutzer pro Monat. Vergangene Woche war noch von rund 450 Millionen die Rede. «Unser Ziel ist es, dass jeder Smartphone-Kunde WhatsApp nutzt.» Die Anzahl der Nutzer aus Indien, Brasilien und Russland nehme derzeit stark zu. (mbu/sda/dpa)

Die Swisscom bleibt gelassen

«Die Swisscom rechnet wegen WhatsApps jüngster Ankündigung nicht mit einer Trafficexplosion im Datennetz», sagt Mediensprecher Olaf Kunz auf Anfrage von watson. Der wichtigste Treiber seien Streaming-Dienste. «Diese machen heute bereits 65% des gesamten Datenverkehrs aus», so Schulze.

Grundsätzlich sei man «neugierig» auf die Funktionserweiterung von WhatsApp, sehe der Ankündigung aber «gelassen» entgegen.

Mit iO bietet die Swisscom bereits einen eigenen WhatsApp-Klon an, mit dem sich auch telefonieren lässt. Die Swisscom sieht den Vorteil von iO gegenüber WhatsApp darin, dass alle persönlichen Daten auf Schweizer Servern liegen, das persönliche Adressbuch von Swisscom nicht heruntergeladen wird und in Zukunft auch Festnetznummern integriert werden. Zudem seien dann nicht nur Nutzer der Community erreichbar, sondern weltweit alle Fest- und Mobilfunkanschlüsse. (mbu/sda)

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