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Der elektrische VW ID.3 muss sich in der Schweiz nur einem anderen E-Auto geschlagen geben. Bild: Shutterstock

Das sind die beliebtesten Elektroautos – ein Modell fährt allen davon

Der Schweizer Elektroauto-Markt in sechs Grafiken dargestellt.



Elektroautos sind auf dem Vormarsch. Von Januar bis März wurden in der Schweiz über 4700 neue Elektroautos verkauft, gut 50 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Vorneweg fährt einmal mehr Tesla. 739 Einheiten des Model 3 wurden bis Ende März neu zugelassen. VWs neuer Kompaktwagen ID.3 kommt auf 516 Neuzulassungen. Auf Rang drei folgt der seit Jahren beliebte Kleinwagen Renault Zoe mit 471 Verkäufen.

Erwartungsgemäss dominieren Teslas Model 3 sowie VWs ID.3, quasi der neue Golf für das Elektrozeitalter, die E-Auto-Hitparade. Mit Renaults Zoe und dem Fiat 500 halten sich zwei Klein- bzw. Kleinstwagen wacker in den Top 4.

Tesla hat mit einem für den Konzern üblichen Auslieferungs-Schub im letzten Monat des Quartals die Führung in der Verkaufsstatistik übernommen. Die Amerikaner haben bei uns allein im März 526 neue Model 3 ausgeliefert.

Tesla hat VW und Renault im März überflügelt. (Tippe auf die Balken, um die Zahlen anzuzeigen.)

Erwähnenswert ist VWs neuer Mittelklasse-SUV ID.4, der erst seit Ende März ausgeliefert wird und bereits in den Top 10 auftaucht. Wie gut der ID.4 wirklich ankommt, werden die künftigen Monate zeigen.

Ein Blick auf die Marken-Statistik verrät, dass Tesla bei uns nur noch hauchdünn Marktführer ist. VW ist den Amerikanern dank ID.3 und ID.4 auf den Fersen. Konkret kam Tesla in den ersten drei Monaten des Jahres im Segment der Elektroautos auf einen Marktanteil von 16 Prozent, VW folgt mit 15 Prozent.

Tesla lieferte in der Schweiz in den ersten drei Monaten knapp mehr E-Autos aus als VW. Renault behält Platz 3.

Auch wenn Tesla in der Marken-Statistik knapp vor VW liegt, insgesamt ist der Volkswagen-Konzern bei den Elektroautos in der Schweiz bereits Marktführer. Etwa jedes vierte Elektroauto kommt von einer Volkswagen-Marke wie VW, Audi, Skoda, Seat oder Porsche. Nebst den E-Tron-Modellen von Audi verkauft sich auch der Porsche Taycan überraschend gut.

Mehrere potenziell verkaufsstarke E-Autos folgen erst in der zweiten Jahreshälfte. Etwa Teslas Elektro-SUV Model Y und Skodas Mittelklasse-SUV Enyaq. Spannend bleibt die Frage, wie gut sich Dacias Spring, das mit unter 20'000 Franken bislang günstigste Elektroauto, hierzulande verkaufen wird.

Der E-Auto-Boom hält an

Vollelektrische Autos erreichten bei uns im ersten Quartal 2021 einen Marktanteil von 8,4 Prozent, im ersten Quartal vor einem Jahr waren es 5,6 Prozent. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden in jedem Monat deutlich mehr E-Autos als im entsprechenden Vorjahresmonat verkauft, wie die folgende Grafik zeigt.

Im März 2020 wurden in der Schweiz 1574 E-Autos verkauft, im März 2021 waren es 2299.

Elektroautos verkaufen sich weiterhin gut, aber noch stärker ist das Wachstum bei den umstrittenen Plug-in-Hybriden. Diese können zwar ebenfalls am Stromnetz geladen werden, fahren im Alltag aber wohl oft mit dem Verbrennungsmotor, da sie einen kleineren Akku haben.

Die folgende Grafik zeigt die bei uns meistverkauften Elektroautos und Plug-in-Hybride von Januar bis März 2021.

Lesebeispiel: Von Januar bis März 2021 wurden vom Volvo XC40 (Rang 3) 212 vollelektrische Modelle (BEV) und 281 Plug-in-Hybride (PHEV) verkauft.

Hybride und Plug-in-Hybride gehen durch die Decke

Hybridantriebe erlebten in den ersten drei Monaten des Jahres einen Zuwachs von 92 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Plug-in-Hybride legten um 89 Prozent zu und Elektroautos um 52 Prozent.

Schon seit 2019 setzen alternative Antriebe zum Überholmanöver an: Kamen E-Auto, Plug-in-Hybrid und Hybrid im letzten Jahr auf einen kombinierten Marktanteil von 28 Prozent, waren es in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres bereits 37 Prozent.

Im ersten Quartal 2021 kommen alternative Antriebe auf einen Marktanteil von 37 Prozent. (Tippe auf die Balken, um die Zahlen anzuzeigen.)

Elektroautos (8,4% Marktanteil) und Plug-in-Hybride (7,6%) waren im ersten Quartal 2021 fast gleich beliebt. Regelrecht durch die Decke gehen klassische Hybrid-Autos (20,6%), die nicht am Stromnetz geladen werden können. Auch in der EU sind insbesondere Hybridautos so beliebt wie nie zuvor.

Was ist der Unterschied zwischen Hybrid und Plug-in-Hybrid?

Das Hybridauto kombiniert einen Verbrennungsmotor mit einem E-Motor. Der kleine Akku im Hybrid lädt sich durch den Verbrennungsmotor und durch Rekuperation auf, also durch die Rückgewinnung von Energie beim Bremsen. Beim Plug-in-Hybrid (auch PHEV genannt wegen seiner englischen Bezeichnung Plug-in Hybrid Electric Vehicle) lässt sich der Akku auch an der Steckdose aufladen. Er bietet aber eine im Vergleich zum Elektroauto geringe elektrische Reichweite. Kritiker monieren, dass Plug-in-Hybride im Alltag oft mit dem Verbrennungsmotor fahren, was ihre Klimabilanz ruiniere. (oli)

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