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Das TWINT Bezahl App wird benutzt im LILY'S Restaurant am Dienstag, 4. August 2015, in Zurich. Mitte 2015 lanciert TWINT das digitale Portemonnaie fuer die ganze Schweiz. (PHOTOPRESS/Dominic Steinmann)

Mit dem Handy an der Kasse bezahlen. Neu geht das auch mit der App Twint von Postfinance.  Bild: PHOTOPRESS

Postfinance kommt Apple zuvor und startet ihre Bezahl-App Twint schon heute



Einen Tag nachdem die Swisscom das Aus für ihre Bezahl-App Tapit verkündet hat, startet die Postfinance ihre eigene App mit Namen Twint. Im Gegensatz zur Bezahl-App Paymit von UBS, ZKB und Co. kann man mit Twint auch an der Ladenkasse bezahlen.

Zum Start funktioniert dies nur bei rund einem Dutzend kleinen Läden in Zürich und Bern, wie Twint-Chef Thierry Kneissler am Donnerstag am Startanlass in Zürich sagte. In den nächsten Wochen werde Twint in sechs weiteren Städten in etwa 50 ausgewählten Läden und diversen Onlineshops aufgeschaltet.

Im Oktober solle die schweizweite Verbreitung stattfinden. Derzeit würden Coop und die SBB Twint testen. Geplant ist auch der Einsatz beim Kantinenbetreiber SV Group.

Twint habe den Vorteil gegenüber der Konkurrenz aus der Finanzbranche, die Paymit heisst, dass es vielseitiger einsetzbar sei, betonte Kneissler. Der Hauptfokus habe bisher auf der Ladenkasse gelegen. Bald soll Twint auch in Onlineshops und am Automaten beispielsweise im öffentlichen Verkehr einsetzbar sein.

Zudem lasse sich Twint in eine andere App integrieren. In naher Zukunft sei Twint auch für Bezahlungen unter Freunden von Handy zu Handy verwendbar, erklärte Kneissler: «Twint soll überall einsetzbar sein, wo Kunden mit Karte oder Bargeld zahlen.»

Twint funktioniert nicht mit Kreditkarten

Derweil lassen sich mit Paymit, die Ende April vom Finanzinfrastrukturanbieter SIX, der UBS und der Zürcher Kantonalbank (ZKB) gestartet wurde, lediglich Geldbeträge zwischen Privatpersonen per Smartphone überweisen und anfordern. Damit kann beispielsweise der Teilbetrag für ein gemeinsames Mittagessen, das einer für alle bezahlt hat, an den Kollegen überwiesen werden.

An der Ladenkasse kann die App noch nicht eingesetzt werden. Der Einsatz im Handel werde aber vorbereitet, hiess es bei den Paymit-Betreibern. Künftig werde man mit Paymit auch beim Einkaufen im Laden oder im Webshop bargeldlos bezahlen können.

Während bei Paymit ein Bankkonto oder eine Kredit- respektive Prepaidkarte Voraussetzung ist, funktioniert Twint mit einem Post- oder Bankkonto oder mit Vorauszahlung wie bei einer Prepaidkarte. Kreditkarten sind mit Twint hingegen nicht verwendbar.

Neben der Bezahlfunktion solle die Bezahl-App um Funktionen wie Kundenkarten, Coupons oder Stempelkarten erweitert werden, sagte Kneissler. So müsse der Konsument beispielsweise bei Coop die Supercard nicht mehr eigens zücken, wenn er mit Twint zahle. Die Punkte würden automatisch dem Konto gutgeschrieben.

So funktioniert Twint

abspielen

YouTube/TWINT

Eigene Zahlterminals nötig

Um an der Ladenkasse zu zahlen, verwendet Twint die Funktechnologie Bluetooth, die in den bisherigen Zahlterminals nicht funktioniert. Die Läden müssen deshalb eigene Twint-Terminals kaufen. Im Eigenversuch gab es beim Bezahlen manchmal Probleme, manchmal verlief das Bezahlen reibungslos.

Ob die Migros mitmacht, ist noch nicht entschieden. Zuerst will der «orange Riese» seine eigene mobile Zahlversion auf den Markt bringen, wie es am Rande der Medienkonferenz hiess.

Am Vortag hatte die Swisscom wegen Erfolgslosigkeit das Aus ihrer Bezahl-App Tapit verkündet. Der grösste Schweizer Telekomkonzern schliesst sich der Bezahl-App Paymit der Finanzbranche an.

Daneben bieten weiterhin Startup-Unternehmen, wie die Schweizer Anbieter Mobino, Muume oder Klimpr, eigene Bezahlsysteme an. Aber auch internationale Technologiekonzerne wie Apple, Google oder Facebook drängen mit Zahlungslösungen auf den Markt, die allerdings in der Schweiz noch nicht funktionieren. 

Twint ist ab sofort in den App-Stores von Google und Apple erhältlich. (sda)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • elivi 06.08.2015 22:55
    Highlight Highlight Also bin überrascht ... mit paymit kann man ned im laden zahlen? dachte das wär der sinn und zweck des ganzen.

    Bin auch überrascht wie schnell die postfinance is. Gut geldbeträge konnte man schon lange vorher zwischen anderen postfinance kunden per sms oder app senden.

    Die neue bezahl app klingt vielversprechend. Aber das mit dem eigenem terminal is wohl ne barriere bei der einführung in nem laden.

    und was die migros will auch was eigenes aufgleisen???
  • Eurostar 06.08.2015 20:09
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt, dass Postfinance zusammen mit Coop, SV und ev. SBB eine sehr grosse Marktmacht hat. Das Problem war, dass die Vorbereitungen sehr lange dauerten, deshalb jetzt der Turbo-Modus nachdem die Swisscom Tapit aufgegeben hat (btw. aufgrund SEHR schlechter technischer und organisatorischer Umsetzung zum Scheitern verurteiltes Projekt). Apple weiss ganz genau wieso sie die NFC Schnittstelle nicht freigeben, dann wäre Apple Pay sofort wertlos. Noch etwas: In der CH ist der bisherige Zahlungsverkehr gut entwickelt, was man von Nachbarländern + USA nicht behaupten kann (Checks etc.).
    • gfc 06.08.2015 20:20
      Highlight Highlight USA ist uns mit den Kreditkarten ein Jahrzehnt voraus. Aber hauptsache mal wieder die Vorurteil-Schublade geöffnet....
    • Lukas B 06.08.2015 21:38
      Highlight Highlight In den USA werden vielleicht mehr Kreditkarten benutzt. Da heisst jedoch nicht, dass sie uns do voraus sind. Denn ihr Karten haben meist nichtmals einen Chip was das bezahlen viel unsicherer macht. Ausserdem kann man nirgends per Tap zahlen.
    • Chaose 07.08.2015 01:16
      Highlight Highlight Stimmt nicht ganz, contactless (Tap) ist in den USA inzwischen recht verbreitet und geht sogar mit CH-Karten. Aber das mit den Checks begreife ich auch nicht ganz, also warum das noch so populär ist...
  • Damo Benatia 06.08.2015 19:23
    Highlight Highlight Und trotzdem wird jeder ApplePay benutzen, weil es nur bedingt Hardware-unabhängig ist und man nicht viel investieren muss ausser neue Terminals (wenn mehr auch egal) - die vielen iPhone-User, die kein Postkonto haben werden bestimmt auf das Post-Zeug umsteigen :x
    • MaskedGaijin 06.08.2015 19:50
      Highlight Highlight man braucht KEIN postkonto um mit der app zu bezahlen.
  • Tiny Rick 06.08.2015 18:55
    Highlight Highlight Eigenes Terminal? Bluetooth? Statt auf bestehende Technologie zu setzen?! Ich meine, so gut wie alle Ladenkassen haben bereits Kontaktlose Terminals? Wieso den Händlern die Entscheidung schwerer machen, ob sie weitere Investitionen für noch mehr Hardware tätigen wollen.
    • Adrian Bürgler 06.08.2015 19:46
      Highlight Highlight Es muss nur ein Beacon gekauft werden, denn man via USB am Kassensystem integrieren kann. Ziemlich simpel und im vergleich mit Kartenterminals ziemlich billig. Die zweite Variante wird eine Merchant App sein (wohl dann vor allem für Restaurants etc.). Da braucht man als Kunde nur noch den QR Code zu scannen und zu bestätigen. Twint ist wesentlich durchdachter als Tapit von Swisscom. Und bis man mit Paymit auch im Laden zahlen kann dauert es noch eine Weile.
    • Lukas B 06.08.2015 21:40
      Highlight Highlight Der Vorteil von Twint ist, dass die Gebühren der Kreditkartenbuchungen wegfallen. Ausserdem ist das Twintbeacon viel billiger als ein Kartenterminal.
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 06.08.2015 18:36
    Highlight Highlight In ein paar Jahren sind das alles bedeutungslöse Insellösungen. Mit bitcoin konnte ich in Thailand schon mehrfach Bargeldlos bezahlen, alles aufzusetzen ist zwar nich kompliziert, dafür braucht es keine Bank, keinen Account und keine Vertrag.
  • ♌️вσяи2в∂ιffєяєит♌️ 06.08.2015 18:14
    Highlight Highlight ...uiiii da werden bei @apple #KoepfeRollen !!! 😉
  • STJEREM 06.08.2015 17:12
    Highlight Highlight Wieso nicht über WLAN? Ein Accesspoint ist in den meisten Läden schon vorhanden und ermöglicht eine einfachere Verbindung via WLAN-Profil (wie die Passabene-App bei Coop). Die identifizierung der Kasse würde dann über das Scannen eines QR-Codes erfolgen. Eine Lösung mit QR-Code wäre auch über das Handynetz denkbar.

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