Drogen
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Internationale Bande verhaftet

Heroin, Waffen, Autos: Zuger Polizei zerschlägt grössten Drogenring ihrer Geschichte

In zweijähriger Ermittlungsarbeit konnten Polizei und Staatsanwaltschaft einen Drogenring ausheben. 15 Personen wurden verhaftet und 55 Kilogramm Heroin beschlagnahmt.

Die Drogen hätten auf der Strasse einen Erlös von rund 10 Millionen Franken einbringen können, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Dienstag mitteilten. Bei insgesamt 20 Hausdurchsuchungen wurden ausserdem Vermögenswerte in Höhe von mehreren zehntausend Franken, Waffen, Munition und ein Dutzend Autos beschlagnahmt.

Die Aktion ist damit das grösste Betäubungsmittelverfahren, das jemals im Kanton durchgeführt wurde. Die Verhafteten sind national und international miteinander vernetzt.

Die Zuger Polizei präsentierte die Drogen im Wert von 10 Millionen Franken am Dienstag an einer Medienkonferenz. «Wir wollten der Öffentlichkeit zeigen, was das für eine Menge ist», sagt der Zuger Kripo-Chef Thomas Armbruster zu watson. Um sicherzugehen, dass diese nicht abhanden kommt, habe man den Fund von zwei schwer bewaffneten Mitgliedern der Sondereinheit «Luchs» bewachen lassen.

Die hauptsächlich im Kanton Zug operierenden Männer schmuggelten das Heroin direkt von der Türkei in die Schweiz und handelten hier damit. Mehrheitlich haben sie ihren Lebensmittelpunkt in Kanton, einige betreiben Kleingewerbe, die meisten sind jedoch arbeitslos oder beziehen Sozialhilfe oder Invalidenrenten.

Sechs Beschuldigte sind derzeit in Untersuchungshaft. Vier Männer befinden sich im vorzeitigen Strafvollzug. Drei Personen wurden inzwischen aus der Haft entlassen, ihre Urteile stehen noch aus. Ein Mann erhielt bereits eine Freiheitsstrafe, ein Verfahren wurde eingestellt. Die Ermittlungen dauern noch an. (aeg/rey/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 26.11.2014 11:15
    Highlight Highlight Keine weiteren Angaben zu den Tätern? Sagt es uns! Nur nicht so gschämig, wir wollen wieder etwas zum Nachdenken haben! ... wieder so zurückhaltend mit den Fakten! Oder ist es das bekannte Rassismusvorwurfgespenst? Nirgendwo und überall, nicht greifbar sichtbar hörbar? Ein Fortschritt ist es doch nicht, dass man darüber schweigt.
  • mauchmark 25.11.2014 12:54
    Highlight Highlight "...die meisten sind jedoch arbeitslos oder beziehen Sozialhilfe oder Invalidenrenten."

    Jetzt werden sie Ergänzungsleistungen beantragen müssen, da ihnen der Nebenerwerb geraubt wurde...

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