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epa04138400 A handout image released 24 March  2014 by the Australian Department of Defense (DOD) shows the HMAS Success enroute to the search area in the southern Indian Ocean on 22 March, 2014, during the Australian Maritime Safety Authority-led search for Malaysia Airlines flight MH370. A Royal Australian Air Force (RAAF) AP-3C Orion maritime patrol aircraft from 10 Squadron, 92 Wing conducted another search operation for missing Malaysia Airlines Flight MH370 in the southern Indian Ocean on 22 March, 2014. The Australian Defence Force (ADF) and international community have increased its support for the search with four Royal Australian Air Force (RAAF) AP-3C Orion maritime patrol aircraft and the naval vessel HMAS Success involved in the search. A Royal New Zealand Air Force (RNZAF) P-3K2 Orion aircraft, a United States (US) Navy P-8 Poseidon maritime patrol aircraft, two Japanese Maritime Self Defence Force (JMSDF) P-3C Orion aircraft and two People’s Liberation Army Air Force (PLAAF) Iluyshin IL-76 are also involved in the search. With these aircraft, search and rescue operations are able to be conducted continuously throughout daylight hours.  EPA/LEADING SEAMAN JUSTIN BROWN / DOD AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ein australisches Kriegsschiff auf der Suche im Indischen Ozean. Bild: EPA/AAP / Department of Defense

Vermisstes Flugzeug

Schiffe bergen Objekte im Indischen Ozean: Sind es Trümmer von MH370?



Auf der Suche nach Trümmern des seit drei Wochen verschwundenen Flugzeugs haben Schiffsteams im Indischen Ozean erstmals Treibgut aus dem Meer geborgen. Ob die Objekte tatsächlich zu dem Malaysia-Airlines-Flugzeug gehören, war am Samstag noch völlig unklar.

«Bislang sind keine Objekte geborgen worden, die eindeutig Flug MH370 zugeordnet wurden», teilte die australische Behörde für Seesicherheit (AMSA) mit. Das Material muss untersucht werden, die Schiffe sind aber drei Tagereisen vom nächsten Hafen an der australischen Westküste entfernt. 

Australiens Ministerpräsident Tony Abbott hatte zuvor Hoffnungen auf rasche Erfolge gedämpft. «Wir sollten die Schwierigkeit dieser Aufgabe nicht unterschätzen», sagte Abbott in Perth. «Wir versuchen, kleine Trümmerteile in einem riesigen Ozean zu finden.» 

Acht Flugzeuge flogen am Samstag ein Gebiet von 252'000 Quadratkilometern ab. Die Crews sahen Material, aber auch da war eine eindeutige Identifizierung zunächst nicht möglich, wie AMSA berichtete.

epa04145194 A handout image released by the Australian Maritime Safety Authority (AMSA) in Canberra, Australia, on 29 March 2014, shows the search area in the Indian Ocean, west of Perth, Australia, for the missing Malaysian Airlines flight MH370. On 28 March 2014 the search for missing Malaysia Airlines flight MH370 has been moved about 1,100 km to the north after a new analysis of its flight path suggested the plane was travelling faster than previously thought. A plane on 28 March spotted 'objects' in the new area of the search, Australian officials said. The sightings will need confirmations by ship, which are expected on 29 March, AMSA said.  EPA/AMSA  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das neue Suchgebiet westlich von Perth. Bild: EPA/AMSA

Das Suchgebiet war nach neuen Analysen zum möglichen Absturzort am Freitag nach Nordosten verlegt worden, in eine Region rund 1700 Kilometer westlich von Perth. Das Gebiet ist schneller zu erreichen als das vorherige Suchgebiet. Damit haben die Suchflugzeuge mehr Treibstoff und können länger suchen. 

Nach Angaben der AMSA flog die Boeing 777 vermutlich schneller als bislang angenommen, verbrauchte deswegen mehr Treibstoff und stürzte früher in den Indischen Ozean als berechnet. Das neue Suchgebiet umfasst rund 319'000 Quadratkilometer – das entspricht in etwa der Grösse Norwegens – und liegt etwa 1850 Kilometer westlich von Perth.

Die Zeit drängt

Die Zeit läuft ab: Die Black Box mit dem Flugdatenschreiber und dem Stimmenrekorder kann nur noch bis etwa am 8. April Signale senden. Die darin enthaltenen Daten sind aber wichtig, um das Rätsel um die seit dem 8. März verschollene Maschine der Malaysia Airlines zu lösen.

Malaysias Verkehrsminister Hishammuddin Hussein versprach den Familien der Vermissten am Samstag, es werde auch weiterhin nach «möglichen Überlebenden» gesucht. «Egal wie gering die Chancen, wir werden beten, hoffen und weitersuchen», sagte er bei einem Kondolenzbesuch bei Angehörigen in Kuala Lumpur. 

239 Menschen waren an Bord von Flug MH370. Rund zwei Drittel von ihnen sind Chinesen, und deren Familien verdächtigen die malaysischen Behörden immer unverhohlener, wichtige Informationen zurückzuhalten.

In einem Schreiben an den chinesischen Sondergesandten in Kuala Lumpur forderten sie die chinesische Regierung auf, eigene Ermittlungen einzuleiten. Das Verhalten der malaysischen Behörden bezeichneten sie als «unverantwortlich» und «unmenschlich». (pbl/sda)

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