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Nez Rouge
quelle: keystone / walter bieri
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Neuer Trick

«Nez Rouge» als Schnee-Taxi missbraucht

«Nez Rouge» ist bei Autofahrern, die zuviel getrunken haben sehr beliebt. Doch jetzt nutzen auch nüchterne Lenker den Fahrservice immer häufiger. Wie kommt das? 
30.12.2014, 07:4130.12.2014, 08:27
Ein Artikel von
Aargauer Zeitung

Wer zu tief ins Glas geschaut hat, lässt das Auto vernünftigerweise stehen. Viele nutzen den Fahrdienst «Nez Rouge», der extra für Autofahrer ins Leben gerufen worden ist, die zuviel getrunken haben. Der Aargauer Sektion von «Nez Rouge» ist jetzt allerdings aufgefallen, dass sich ein neuer Trend breit macht: Autofahrer, die völlig nüchtern sind, bestellen zunehmend Fahrdienst für Betrunkene. 

Kurt Röthlisberger, der Präsident von «Nez Rouge» Aargau sagt gegenüber Tele M1: «Das ist natürlich nicht der Sinn und Zweck von ‹Nez Rouge›. Aber wir können nicht viel dagegen tun.» Offenbar wird der Dienst vor allem jetzt im Winter gerne von nicht-alkoholisierten Autofahrern genutzt – quasi als bequemes, sicheres Taxi. Ein Vorteil ist nämlich auch: Falls etwas passiert auf den rutschigen Strassen, zahlt die Versicherung von «Nez Rouge». 

«Nez Rouge»-Fahrer Jan Schenk findet es nicht richtig, dass der Fahrdienst zweckentfremdet wird. Aber er sieht es pragmatisch: «Wenn uns jemand ruft, weil er sich nicht mehr sicher fühlt auf der Strasse, kommen wir und fahren ihn nach Hause. Es ist ja nicht unsere Aufgabe, zuerst einen Alkohol-Test zu machen.» 

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