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Vor allem gegen Depressionen

Schweizer schlucken immer mehr Medikamente



ARCHIV --- ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG UEBER EINE OEFFENTLICHE KRANKENKASSE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Das vollautomatische Medikamenten-Lager in der Damian Apotheke in Nussbaumen bei Baden, aufgenommen am 21. Mai 2012. (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Immer öfter greifen die Schweizer zu Medikamenten. Bild: KEYSTONE

In der Schweiz nehmen die Menschen immer mehr Medikamente ein. Der Konsum ist allein seit 2010 um 17 Prozent gestiegen. Dies zeigt der neue Arzneimittelreport 2014 der Krankenkasse Helsana, welcher der NZZ am Sonntag vorliegt. «Die Leute nehmen mehr Medikamente», erklärt Oliver Reich, Leiter Gesundheitswissenschaften bei Helsana gegenüber der Zeitung. 

Psychopharmaka nehmen dabei laut Helsana-Report eine Spitzenstellung ein. Weit über eine Million Menschen schlucken regelmässig Arzneien gegen Depressionen, Angstzustände und andere psychische Erkrankungen. Die auf Rezept verschriebenen Stimmungsregler kosten die Krankenkassen über eine halbe Milliarde Franken jährlich. Am stärksten beunruhigt die Krankenkassen allerdings das schnelle Kostenwachstum durch neue, zellbiologische Medikamente gegen Krebs und Autoimmunerkrankungen. Hier schlagen Therapien für 7000 Patienten mit 100 Millionen Kosten zu Lasten der Kassen zu Buche. (feb)

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