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Eine Wildbiene, vollbeladen mit Bluetenstaub, taucht in eine Herbstzeitlosen-Bluete ein in Chur am Mittwoch, 3. September 2014. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Wissenschaftler haben im Auftrag einer Biotech-Firma aus Neuseeland das Nist-Material untersucht, das die Masken-Biene produziert. (Symbolbild)  Bild: KEYSTONE

Lösen die australischen Bienen das Plastik-Problem? 



Eine australische Biene könnte der Plastik-Industrie Konkurrenz machen. Wissenschaftler haben im Auftrag einer Biotech-Firma aus Neuseeland das Nist-Material untersucht, das die Masken-Biene produziert. Ihr Fazit: Es ist ähnlich robust wie Cellophan, dabei wasserabweisend, nicht giftig und hitzebeständig.

Die britische Zeitung The Telegraph schreibt, dass die Firma «Humble Bee» den Stoff jetzt industriell nachbauen und in grossen Mengen herstellen will – eine neue Art Bio-Plastik also.

Die Firma hat nach eigenen Angaben das Ziel in fünf Jahren Camping-Produkte aus dem Material zu verkaufen, wie beispielsweise Outdoor-Jacken. Das neue Material wäre eine Alternative für Kunststoffe, die Chemikalien enthalten und als schädlich für Umwelt und Gesundheit gelten. So könnte es beispielsweise auch in der Luftfahrt, Elektrik- und Bauprodukten verwendet werden, schreibt «The Telegraph». (kün)

Der grosse Plastik-Selbsttest der watsons

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Video: watson/Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 22.08.2018 09:57
    Highlight Highlight "Dieses Nistmaterial der Masken-Biene ist ähnlich robust wie Cellophan.
    Zellophan ist auch aus Naturmaterialien hergestellt - aus Zellolose.
    Auch Cellophan ist wasserundurchlässig, lässt aber Dampf entweichen.
    Uebrigens hat Cellophan ein Schweizer erfunden.
  • roger_dodger 22.08.2018 09:52
    Highlight Highlight Und worin liegt jetzt der Vorteil? Wenn das Material nicht abbaubar ist schwimmt es dann genauso wie andere Kunststoffe im Meer herum.

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