34 Verletzte bei Auffahrunfall auf A9 in Deutschland – darunter auch Kinder
Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 9 sind im Süden Thüringens 34 Menschen verletzt worden, darunter mehrere Kinder. Die Verletzungen seien allesamt leicht bis mittelschwer, in Lebensgefahr sei niemand, sagte ein Polizeisprecher.
Der Fahrer eines Wohnmobils mit zwei Kindern an Bord hatte den Angaben zufolge am Samstagabend ein Stauende zwischen den Ausfahrten Rudolphstein und Bad Lobenstein zu spät gesehen. Das Wohnmobil rammte mehrere Fahrzeuge, neun wurden beschädigt – darunter zwei Kleinbusse, in denen 11 Kinder «mit hohem Unterstützungsbedarf» und 8 Betreuer sassen, die auf der Rückreise aus Österreich waren.
Autobahn für fünfeinhalb Stunden gesperrt
Die Autobahn blieb wegen der Rettungs- und Bergungsmassnahmen in Fahrtrichtung Berlin für rund fünfeinhalb Stunden gesperrt. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf rund 350'000 Euro.
Knapp 40 Minuten vor dem Auffahrunfall war es auf der A9 in Fahrtrichtung München gegen 18.00 Uhr zu einem Unfall gekommen, in den ein Pferdeanhänger verwickelt war. Der Anhänger, in dem sich ein Pferd befand, kippte um. Daraufhin wurde die Autobahn in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt, was zu dem Stau in der Gegenrichtung führte, dessen Ende der Fahrer des Wohnmobils zu spät sah. (sda/dpa)
