International
Donald Trump

Trumps potentielle Interessenkonflikte: Kompliziert und doch ganz einfach

Trumps potentielle Interessenkonflikte: Kompliziert und doch ganz einfach

13.01.2017, 11:1513.01.2017, 11:28
Mehr «International»

Die US-Ethikbehörde hat die Pläne Donald Trumps zur Übergabe seines Firmenimperiums an seine Söhne als unzureichend zurückgewiesen. Um Interessenkonflikte komplett auszuschliessen, müsste der künftige Präsident sein Unternehmen verkaufen oder zumindest einem Treuhänder übergeben.

Wer sich Trumps unzählige Aktiven vor Augen führt, versteht die Sorgen der Ethik-Behörde. Obschon auf vielem nur «Trump» draufsteht, ohne dass er es tatsächlich besitzt, drohen vielerorts im In- und Ausland potentielle Interessenkonflikte:

Trump-Hochhäuser

Eine Auswahl

Trump-Hotels

Eine Auswahl

Trump-Golfplätze

Eine (kleine) Auswahl

Trump-Kram

Eine (sehr kleine) Auswahl

Ja, da kann man schon einmal den Überblick verlieren. Interessanterweise steckt aber laut «Forbes Magazine», das Trumps Imperium seit Jahrzehnten analysiert, ein Grossteil von dessen Vermögen in nur vier Gebäuden. Drei davon (Trump Tower, The Trump Building und Trump World Tower) stehen in Manhattan, eines (555 California Street) in San Francisco. Abzüglich der Schulden beläuft sich ihr Wert auf 1,5 Milliarden Dollar oder 40 Prozent des auf 3,7 Milliarden Dollar geschätzten Vermögens des designierten Präsidenten. 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
PicaZHo
13.01.2017 12:18registriert Dezember 2015
Die Interessenskonflikte bestehen aber vor allem durch seine Beteiligungen an diversen Firmen. So zum Beispiel an einer Öl-Pipeline Betreiberfirma, welche sich aktuell um einen Bau bemüht, welcher aber ein Riegel geschoben wurde.
00
Melden
Zum Kommentar
6
    Vance will Papst Leo aus politischen Debatten raushalten

    US-Vize JD Vance will den neuen Papst Leo XIV. nach eigenen Worten aus parteipolitischen Debatten heraushalten. «Ich versuche, das Spiel mit der Politisierung des Papstes nicht mitzuspielen», sagte der Republikaner einem konservativen Radiomoderator im Interview. «Ich bin mir sicher, dass er viele Dinge sagen wird, die ich liebe. Ich bin mir sicher, dass er einige Dinge sagen wird, mit denen ich nicht einverstanden bin.» Aber er werde dennoch für ihn beten. Die meisten Menschen würden nicht darüber nachdenken, ob der Papst ein Republikaner, ein Demokrat, ein Konservativer oder ein Liberaler ist.

    Zur Story