International
EU

Nach dem Brexit der Öxit? Ja, findet FPÖ-Chef Hofer (zumindest, wenn die Türken kommen)

Nach dem Brexit der Öxit? Ja, findet FPÖ-Chef Hofer (zumindest, wenn die Türken kommen)

02.07.2016, 12:1502.07.2016, 15:09
FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer.
FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer.
Bild: CHRISTIAN BRUNA/EPA/KEYSTONE

Auch in Österreich könnte es nach Ansicht von FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer unter bestimmten Voraussetzungen ein Referendum über einen EU-Austritt geben. «Sollte die Türkei der Europäischen Union beitreten ..., gäbe es einen legitimen Grund, das österreichische Volk zu fragen, ob es weiterhin in einem solchen Umfeld bleiben wolle oder nicht», sagte der Rechtspopulist der italienischen Zeitung «Corriere della Sera» am Samstag.

Auch eine weitere Einschränkung der nationalen Kompetenzen durch eine Änderung der Europäischen Verträge könnte die Grundlage für einen Öxit bilden, sagte Hofer.

Bei der Stichwahl am 22. Mai war Hofer seinem Konkurrenten Alexander Van der Bellen nur knapp unterlegen. Der österreichische Verfassungsgerichtshof hob am Freitag den Urnengang wegen zahlreicher formaler Fehler auf. Die Wahl wird im Herbst wiederholt. (wst/sda/dpa)

In einer früheren Version dieses Artikels wurde in einem Bild Heinz-Christian Strache fälschlicherweise als Norbert Hofer bezeichnet. 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Merz an Putin: «Hören Sie diesen sinnlosen Krieg auf!»
Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Ukraine bei einem Solidaritätsbesuch in Kiew anhaltende Unterstützung für den Abwehrkampf gegen Russland zugesichert und eindringlich an den russischen Präsidenten appelliert: «Herr Putin, hören Sie diesen sinnlosen Krieg auf!» Er sei bereit zu Gesprächen, sagte der Kanzler vor der Ruine der vor wenigen Tagen bei einem Drohnenangriff zerstörten Akademie der Wissenschaften. «Aber diese barbarischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung der Ukraine müssen aufhören.»
Zur Story