Wirtschaft
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epa07283724 Pro and anti Brexit supporters outside the Houses of Parliament in London, Britain, 14 January 2019. The postponed Brexit EU Withdrawal Agreement vote, or more commonly known as The Meaningful Vote, is due to be held in the House of Commons on 15 January 2019.  EPA/WILL OLIVER

Mit einer Mischung aus Karneval und Protest wollen Demonstranten vor dem Parlamentsgebäude in London eine zweite Brexit-Abstimmung erzwingen.  Bild: EPA/EPA

Warum die Briten nochmals über den Brexit abstimmen müssen

Die Menschen im Vereinigten Königreich befinden sich in einem endlosen kafkaesken Albtraum. Nur ein zweites Referendum über den Austritt aus der EU kann sie daraus erlösen.



Michael Grove hat verschiedene Ministerposten in der britischen Regierung bekleidet. Er war auch eine führende Pro-Stimme im Kampf um den Brexit. Jetzt ist der ehemalige Hardliner nachdenklich geworden und unterstützt den sanften Ausstiegs-Plan seiner Premierministerin Theresa May.

Dabei argumentiert der aktuelle Umweltminister mit drastischen Vergleichen: Die Anhänger eines perfekten Brexit seien wie Ü50-Teilnehmer an einer Swingerparty, führte Grove an einer Kabinettssitzung aus. Sie hofften, dass Scarlett Johannson an der Party erschiene. 

Scarlett Johannson attends the premiere of

Ist nicht an der Brexit-Swingerparty erschienen: Scarlett Johannson. Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Nun, der Hollywood-Star ist erstaunlicherweise nicht gekommen und das Vereinigte Königreich befindet sich in der schlimmsten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Premierministerin May wird in wenigen Stunden eine katastrophale Niederlage erleiden. Es geht eigentlich nur noch darum, ob eine Mehrheit von bloss 60 oder rund 200 Abgeordneten ihren Ausstiegs-Plan verwerfen werden.

In der Stunde ihrer schmerzlichsten Niederlage kommt so etwas wie Mitleid mit der Premierministerin auf. Es ist völlig unangebracht. May hat sich selbst in diese missliche Lage gebracht. Ihr Geschwätz von «lieber keinen Deal als ein schlechter Deal»; ihr Hochmut, mit dem sie vorzeitige Wahlen anberaumt und katastrophal verloren hat; ihr Starrsinn, der nur auf Parteiinteressen Rücksicht genommen hat – all das hat sie in die Bredouille geführt.

Britain's Prime Minister Theresa May delivers a speech during a visit to the Portmeirion pottery factory in Stoke-on-Trent, England, Monday,  Jan. 14, 2019. May is due to make a statement in the House of Commons on Monday afternoon, a day before lawmakers are due to vote on her EU divorce deal. May argues that defeating the deal could open the way for EU-backing legislators to block Brexit.  (Ben Birchall/PA via AP)

Hat sich um Kopf und Kragen geredet: Theresa May. Bild: AP/PA

Heute ist May politisch gesehen eine «dead woman walking», sie ist erledigt, was immer auch geschehen mag. Um den letzten Rest ihrer Ehre zu bewahren, muss sie jetzt endlich Staatsfrau sein und die Interessen ihres Landes vor Parteiinteressen und Starrsinn setzen.

Das kann nur bedeuten: Nach der Niederlage im Parlament muss May entweder die Anrufung des Artikels 50 und damit das Austrittsgesuch in Brüssel zurücknehmen. Der Europäische Gerichtshof hat kürzlich bestätigt, dass dies möglich sei. Oder sie muss um eine Verlängerung der Laufzeit des Artikels 50 bitten.

Das bedeutet, dass das Vereinigte Königreich nicht am 29. März die EU verlassen wird, sondern zu einem späteren Zeitpunkt. Beides führt zwangsläufig zu einer neuen Volksabstimmung über den Brexit.

Natürlich wird dies zu einem Aufschrei im rechtskonservativen Lager führen. Ähnlich wie die Nazis in Deutschland nach dem Friedensvertrag von Versailles werden die Nationalisten um Nigel Farage eine Dolchstosslegende konstruieren, die einen «Verrat des Volkes durch eine Elite» postuliert. Tatsächlich ist ein zweites Referendum unschön, aber die Alternative ist noch hässlicher.

Die Brexit-Befürworter – tendenziell älter, männlich und in der Provinz lebend – berufen sich gerne auf den «spirit of Dunkirk». Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges hat Churchill die britischen Truppen auf dem Festland in einer waghalsigen Aktion zurückgerufen und sie so vor der Vernichtung durch die Wehrmacht bewahrt. Bis heute gilt dies als Sternstunde in der britischen Geschichte.

Actors perform on the beach during filming a scene for the film,

Szene aus dem Film «Dunkirk»: Britische Truppen bringen sich vor der Wehrmacht in Sicherheit. Bild: AP/AP

Der Geist von Dünkirchen ist jedoch ein total idiotischer Vergleich. Das Vereinigte Königreich muss sich nicht gegen einen tollwütigen Diktator wie Hitler verteidigen und die EU-Beamten sind keine SS-Schergen. Die britische Wirtschaft ist vielmehr in ein komplexes Geflecht von sogenannten Wertschöpfungsketten eingebunden. Die EU ist dabei gleichzeitig ihr wichtigster Kunde und ihr wichtigster Lieferant.

Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien

Wird dieses Geflecht der Supply Chains bei einem ungeordneten Austritt zerrissen, droht ein Chaos mit unabsehbaren Konsequenzen. Das zeigt allein das banale Beispiel des Minis. Diese Ikone der englischen Autoindustrie gehört heute zur BMW-Gruppe. Bei der Fertigung überquert allein der Motor drei Mal den Ärmelkanal.

Wie ernst die Situation auf der Insel bei einem ungeordneten Austritt wird, zeigt die Tatsache, dass bereits jetzt Medikamente gehortet, Schiffe gemietet und mit Lastwagen endlose Staus simuliert werden.

epaselect epa07267320 Lorries are seen queuing in the A259 road during a test drive to the Port of Dover during a trial of how roads will cope in case of a no-deal Brexit in Kent, Britain, 07 January 2019. Hauliers fear a no-deal Brexit will create additional border checks, leading to queues of up to 29 miles. The government said it had to 'prepare for all eventualities'.  EPA/NEIL HALL

Ein simulierter Lastwagen-Stau auf der Autobahn vor Dover. Bild: EPA/EPA

Ein zweites Hirngespinst der Brexiter ist die Vorstellung eines «Global Britain». Anstatt mit dem alten Kontinent soll das Vereinigte Königreich künftig Handel mit Übersee treiben, will heissen: Die USA und Asien sollen die EU ersetzen. Was die USA betrifft: Wer sich auf das Wort von Donald Trump verlässt, dem hätte ich noch einen Gebrauchwagen zu verkaufen.

Ob China und Indien gegenüber ihrer ehemaligen Kolonialmacht wirklich herzliche Gefühle hegen, ist ebenfalls mehr als fragwürdig. Kurz: «Global Britain» ist ein Wahn in Köpfen, die wahrscheinlich schon heftig von Alzheimer geschädigt sein dürften.

Eine nochmalige Abstimmung würde bloss die eh schon miese Stimmung auf der Insel noch weiter verschlechtern, lautet ein oft gehörtes Argument gegen ein zweites Referendum. Das ist schlicht nicht mehr möglich. Mehr geteilt als heute kann das Vereinigte Königreich nicht mehr werden.

Es stimmt auch, dass keine grossen Verschiebungen zu erwarten sind. Die Positionen sind bezogen, auch wenn Meinungsumfragen ergeben, dass es heute eine leichte Mehrheit für einen Verbleib in der EU gibt.

Bild

Mill Murray im Film «Groundhog Day»: eine endlose Abfolge des gleichen Tages. bild: Screenshot YouTube

Im Film «Groundhog Day» erlebt Bill Murray den Albtraum, dass er jeden Tag am gleichen Tag erwacht und so in einer endlosen Abfolge der gleichen Ereignisse lebt. In einer Art «Groundhog Day» befinden sich derzeit die Briten. Sie sind gefangen in einem Hamsterrad, das sich immer um die stets gleichen Fragen dreht.

Nur eine zweite Abstimmung kann sie daraus befreien. Die «Financial Times» kommentiert dazu: «Das [eine zweite Abstimmung] wird nicht die Abstimmung von 2016 entwerten. Das Resultat könnte das gleiche sein. Aber wenigstens wären die Wähler diesmal viel besser informiert, worüber sie abstimmen.»

Die Briten füllen ihre Lager

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 17.01.2019 07:15
    Highlight Highlight Wieso ausgerechnet Scarlett Johannson?
    Ist die bei den Briten besonders beliebt?
  • Der Kaktuszüchter 16.01.2019 16:31
    Highlight Highlight 3 Jahre ist es her seit das letzte mal abgestimmt würde .

    Wieviele sind weggestorben und wieviele wahlberechtigte sind hinzugekommen .

    Und wieviele haben ihre Meinung geändert ?
    🇪🇺 Yes 57%
    BREXIT No 43%
  • JackMac 16.01.2019 09:53
    Highlight Highlight Der perfekte Bericht! Trifft den nagel genau auf den Britischen Topf.
  • Asparaguss 16.01.2019 08:55
    Highlight Highlight Halblang. Ein hard Brexit bietet auch Chancen. Visas für Reisen sind kein Problem, Sozialversicherungsabkommen sind auch vorhanden etc.... Auch Singapore ist ein grosser Finanzplat und liegt nicht in der EU. Man könnte meinen wer nicht in der EU ist stirbt.....
    • swisskiss 17.01.2019 09:41
      Highlight Highlight Asparaguss: Wie genau soll es London dienen, wenn Finanzfirmen in Singapore, Honkong oder Tokyo ihre Geschäfte machen? Was interessiert es London, wohin Vermögensbanken, Handelsbanken und Clearingbanken anwandern?

      Wer nicht mal versteht, dass ein Finanzentrum wie Singapore in direkter Konkurrenz zu ALLEN andern Zentren steht, sollte sich nicht über die Auswirkungen des hard brexit auslassen.
  • OkeyKeny 16.01.2019 00:08
    Highlight Highlight Eine zweite Abstimmung wäre ein Debakel! Grossbritanien ist eine Demokratie. Da muss man umsetzen, was das Volk abstimmt, ansonsten verliert man eben genau diese Demokratie, egal wie schön oder unschön das Resultat sein mag.
    • swisskiss 17.01.2019 09:51
      Highlight Highlight OkeyKeny: Hallo? Demokratie? In der Schweiz ist es so, dass ein per Initiative vom Volk angenommener Gesetzesentwurf, nach der Ausarbeitung durch das Parlament, das Gesetz referendumdsfähig ist in jederzeit gegen dieses Gesetz ein Referendum durchgeführt werden kann.

      Und das soll nicht demokratisch sein?
  • Knety 15.01.2019 20:29
    Highlight Highlight Und wo war Scarlett Johanson?
  • Roman Loosli 15.01.2019 19:29
    Highlight Highlight Dies war eigentlich keine verbindliche Abstimmung. Artikel 50 hätte gar in Kraft treten dürfen. Nun sind in den 2 jahren viele brexitanhänger gestorben und eine neue Generation ist Wahlberechtigt. Kommen noch einmischungsversuche via Facebook etc dazu. So eine wichtige Frage dollte nicht dürch fremdbeeinflussung entschieden werden sondern durch aufgeklärte bürger.
  • EinePrieseR 15.01.2019 19:13
    Highlight Highlight Bei der Abstimmung wusste man nicht was der Brexit wirklich bedeutet. Jetzt weiss man es und eine neue Abstimmung wäre daher folgerichtig. Dann gibt es aber gegebenenfalls kein zurück mehr..
  • Speedy Gonzalez 15.01.2019 18:59
    Highlight Highlight Das Parlament hat die Macht zu jedem möglichen Schritt. Das britische Volk in deren Demokratie hat nicht die absolute Souveränität über den Staat. Von daher ist nochmalige Abstimmung über den Beexit Zeitverschwendung. Neuwahlen des Parlaments samt Premier Minister könnten die Gewichte zum Brexit bzw. zum Exit vom Brexit verschieben. Ist dort auch nicht das erste Mal, dass sich Parlament über den Volkswillen hinweg setzte.
  • RandyRant 15.01.2019 18:56
    Highlight Highlight Auf euch Superdemokraten ist Verlass.
    Ihr wisst immer genau was alle hätten stimmen müssen. Und als einzige seid ihr natürlich überhaupt nicht manipuliert und seid selbstveständlich mit den Verhältnissen in GB besser vertraut als die Briten selber.
    Wieso meint eine Schweizer "Zeitung" zu befehlen was die Briten abstimmen "müssen" (Zitat aus Titel)??
    • Shabaqa 16.01.2019 00:38
      Highlight Highlight Löpfe hat schon recht. Was hat die Mehrheit denn beim Brexit-Referendum entschieden? Raus aus der Zollunion? Raus aus dem Binnenmarkt? Ungeordneter Brexit? Norwegen? Kanada plus? Nicht mal die Leavers sind sich einig! Umso wichtiger ist es, erneut das Volk zu fragen, du Superdemokrat.
  • #10 15.01.2019 18:47
    Highlight Highlight Wer die direkte Demokratie wagt, muss auch ihre Risiken beherrschen. Das heisst grundsätzlich mal, einen Volksentscheid umsetzen können. Gibt es dabei aber Probleme oder ändert sich die Meinung im Volk - zB da die Bedeutung der ursprünglichen Entscheidung nachträglich erkannt wird - ist eine zweite Abstimmung durchaus im Sinn der Demokratie. Wieviele Anläufe brauchte die Super-Direktdemokratie Schweiz, um das Frauenstimmrecht durchzusetzen? Und wie war das damals mit der DSI der SVP?
    • Gonzolino_2017 16.01.2019 10:44
      Highlight Highlight Aber nicht bevor der Entscheid umgesetzt worden ist! Das hat mit Demokratie gar nichts zu tun! Wenn die Briten in 10 Jahren wieder über einen Beitritt diskutiren wollen, dann können sie das selbstverständlich (sofern es die EU noch gibt ...)! Würden die Politiker den Volkswillen umsetzen wollen, wäre die Abstimmung durchgekommen!
  • Rodolfo 15.01.2019 18:29
    Highlight Highlight Philipp Löpfe: Hast es der Theresa May wieder mal richtig gezeigt, wie der Hase - laufen sollte!
  • Livia Peperoncini 15.01.2019 18:00
    Highlight Highlight Vor 11 Jahren war es doch auch mal so als Irland den Lissabonner Vertrag in einer Volksabstimmung mit deutlicher Mehrheit abgewiesen hat und ihm damit die Ratifizierung verweigert hat. Jetzt wird halt auch so lange abgestimmt bis das gewünschte Ergebniss erreicht ist.
    2019 wird für den EU-Bürger sowieso ein spannendes und trauriges Jahr. Die „E-Evidence“-Verordnung tritt in Kraft und der Italien-Virus verbreitet sich rasant.
    Benutzer Bild
    • DemonCore 15.01.2019 18:49
      Highlight Highlight Blabla. Die zweite Abstimmung in Irland erfolgte unter Beachtung des irischen Verfassungsrechts. Vielmehr sind die Brexitverfechter antidemokratischer als sie vorgeben zu sein. Selektive, gelenkte? Demokratie. Putin ist da die beste Anlaufstelle.
  • Chrigi-B 15.01.2019 17:59
    Highlight Highlight Genau und am Besten nochmals die US Wahlen von 2016 nachholen 🤔🤨🙄😏
    • RandyRant 15.01.2019 19:00
      Highlight Highlight Am besten alle Abstimmungen und Wahlen nachholen deren Ergebnisse dem unfehlbaren Löpfe nicht passten.
    • Roman Loosli 15.01.2019 19:34
      Highlight Highlight Warum muss den bei uns im kanton Bern über ein energiegegesetz abgestimmt werden, obwohl die energiestrategie 2050 vom volk angenommen wurde? Weil es der rechten nicht passt! Das ist auch beim brexit der Fall. Rechte hätten lieber alles national geregelt damit sie weiter gegen alles motzen können diese looser.
  • Mutbürgerin 15.01.2019 17:49
    Highlight Highlight Liegt das Problem nicht eher darin, dass vor Jahren ein EU-Knebel-Staatsvertrag unterschrieben wurde, und die Kündigungskriterien nicht definiert wurden? Wer macht denn sowas. Aus solch einem Vertrag kann man gar nicht vernünftig aussteigen, da können die Briten noch hundertmal abstimmen. Das beste für die Briten ist, ohne Vertrag aussteigen und zum Zustand vor dem Vertrag zurückkehren.
    • Juliet Bravo 15.01.2019 18:44
      Highlight Highlight Inwiefern ist das beste? Und für wen? Für dich als klare EU-Gegnerin oder für die Mehrheit der Engländer, Schotten, Waliser und Nordiren?
    • satyros 15.01.2019 19:01
      Highlight Highlight "Das beste für die Briten ist, ohne Vertrag aussteigen und zum Zustand vor dem Vertrag zurückkehren." Weil die Welt ja die gleiche ist, wie 1973 ...
    • JackMac 16.01.2019 10:00
      Highlight Highlight Na ja, GB war vor dem Eintritt in die EU aber so was von witschaftlich am Boden.
  • Speedy Gonzalez 15.01.2019 17:38
    Highlight Highlight Die Briten lieben den schwarzen Humor. Deshalb soll das Brexiten nie enden und als neues Nationalgestänker in aller Welt als bereichernde Mitleid erweckende Existenzangst vermarktet und verkauft werden.

    L.G. aus GB von Sir Thomas Lipton und Mr. Bean 👻
  • chorax 15.01.2019 17:37
    Highlight Highlight Eine erneute Abstimmung würde die britische Regierung vor den Augen ihrer Wähler vollends unglaubwürdig machen. In einer Demokratie hat das Volk das letzte Wort, nicht die Regierung, indem sie solange abstimmen lässt, bis das Resultat genehm ist.

    In diesem Fall brächte eine erneute Abstimmung nichts. Ganz egal, wie das Resultat ausfiele, es fiele knapp aus und die gegenwärtige Regierungskrise würde nicht entschärft, sondern befeuert. Das kann niemand wollen.

    Wäre das Verhältnis zwischen Brexit-Befürwortern und -Gegnern nicht knapp, dann käme auch niemand auf die Idee neu abstimmen zu lassen.
    • Roman Loosli 15.01.2019 19:35
      Highlight Highlight Wer seine Wähler anlügt hat eh schon verloren. Demokratie beding extrem gebildete leute. Ist heute ein echtes peoblem...
    • chorax 15.01.2019 22:12
      Highlight Highlight @Roman
      Es lügen alle politischen Meinungsmacher. Aber das wissen die Bürger und durchschauen es.
      Es kommt nämlich überhaupt gar nicht auf Zahlen und Prognosen an und nicht auf Wirtschaftswachstum.

      Es kommt auf die Liebe zur Freiheit an. Wer das Schicksal in seinen Händen weiss, der hat keinen Grund zu verzweifeln. Der schmiedet sich immer sein Glück selber. Der hämmert sich immer Hoffnung zurecht. Der muss nicht auf die Gnade der Eurokraten in Brüssel hoffen.

      Darum kam es zum Brexit. Und das war schon entschieden bevor der Wahlkampf um das Brexit-Referendum anfing. Nur wusste es noch keiner.
  • dinner for one MGTOW 15.01.2019 17:34
    Highlight Highlight Kurzfristig ist der Brexit ein Verlust. Langfristig wird die EU mit England verhandeln müssen. England bezahlte 8% vom EU Haushalt und Irland Exportiert einen Grossteil der Güter nach England. Würde die EU den Handel absichtlich erschweren würde ein zweiter Nettozahler (Irland) zum Bezieher werden.
    Dies könnte höchstens durch Steuererhöhungen kompensiert werden. In Deutschland sicher machbar da die sehr Autoritätshörig sind. Ob die Franzosen die Revolutionären auf unserem Kontinent und Italiener mitziehen bleibt fraglich.
    • Nevermind 15.01.2019 20:53
      Highlight Highlight Klar wird die EU mit England Verhandeln. Die Verhandeln ja auch mit uns und ganz vielen anderen Staaten die nicht in der EU sind. Die EU soll sogar sehr gut sein im Verhandeln mit nicht EU Staaten. Das liegt vieleicht daran, dass 27 Staaten mit ca 500 Millionen Bürgern hinter der EU stehen. Das gibt der EU ein wenig Gewicht bei den Verhandlungen.
      Mal sehen wie gut England bei den Verhandlungen mit der EU wegkommt. Es sind ja nur 50% der Exporte von England die in die EU gehen das gibt England doch einen riesigen Hebel um Druck auf die EU zu machen?
  • Hiker 15.01.2019 16:15
    Highlight Highlight So langsam merken die Engländer was ein Brexit wirklich bedeutet. Es ist für Sie und die EU ein schmerzlicher Verlust. Ich frage mich was denn der Vorteil sein sollte, wenn die EU Schiffbruch erleben sollte. Bis heute habe ich keine vernünftige Antwort von den EU Gegnern erhalten. Das sieht für mich so aus, als wollte man ein schwimmendes Schiff zerlegen. Da gibts auch kein vernünftiges Nachher.
    • DemonCore 15.01.2019 16:34
      Highlight Highlight Ist so. Niemandem in Europa würde es besser gehen, wenn die EU morgen aufhören würde zu existieren. Im Gegenteil. Millionen würden ihre neue Heimat, ihr Einkommen, ihren Studienplatz und ihre Reisefreiheit aufgeben. Von den verheerenden Auswirkungen auf Wirtschaft und Wissenschaft gar nicht zu reden... EU-Gegner leben in einer nationalistischen Fantasiewelt, die nichts mit den heutigen Gegebenheiten zu tun hat.
    • R. Peter 15.01.2019 17:48
      Highlight Highlight Weil Reisefreiheit nur die EU bieten kann...🤦‍♂️

      Was die heute bestimmt, können Staaten auch in bilateralen Abkommen regeln. Die Alles-Pder-Nichts Mentalität der EU wurde zum Dogma. Es gibt tatsächlich Menschen die das inzwischen glauben...
    • Hiker 15.01.2019 18:23
      Highlight Highlight Statt mich zu Blitzen wünschte ich mir, dass die EU Gegner einen tragfähigen Vorschlag bringen würden. Falls nicht, fühle ich mich geehrt. Wieso? Weil ich offensichtlich einen Stein in die Menge geschmissen habe und gemäss Sprichwort diejenigen reagieren die getroffen wurden ☺️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Return of Hptm Bombenjunge 15.01.2019 16:14
    Highlight Highlight Mittlerweile wäre ich sogar auch schon für ein zweites Referendum obwohl das die Demokratie irreparabel beschädigen würde in England.
    Aber den erbärmlichen, ständig jammernden Remoaners sollte endlich mal das Maul gestopft werden mit einem zweiten noch deutlicheren JA zum Brexit.
    Die ganzen Weltuntergangsszenarien werden eh nicht eintreffen bei einem harten Brexit. Das weiss die EU auch und deshalb wollen die jetzt die Deadline, die ja so unantastbar war plötzlich verlängern lassen in der Hoffnung die Demokratie wird irgendwie noch ausgehebelt und der Brexit wird verhindert.
    • DemonCore 15.01.2019 16:35
      Highlight Highlight Unsinn. Wie kann eine zusätzliche Abstimmung die Demokratie beschädigen? Weil dir nur das alte Ergebnis gefällt? Ziemlich anti-demokratisch, nicht?
    • Juliet Bravo 15.01.2019 17:11
      Highlight Highlight Es ist nun aber fraglich, ob nochmals ein Ja zum Brexit zu stande käme.
      Jetzt nachdem auf dem Tisch liegt, wie es weitergeht: Mit Mays Deal oder ganz ohne irgend einen Vertrag kann gerade so gut ein klares Remain herauskommen. Dann bleibt alles wie es ist, bzw. wie es vorher war.
    • ujay 15.01.2019 17:17
      Highlight Highlight @Bombenjunge.Wie immer faktenfrei frisch von der Leber.
      1.Das Brexit- Referendum kann vom Parlament laut GB Verfassung für ungültig erklärt werden.Es bräuchte nicht mal eine 2.Abstimmung,wäre aber sicher unklug#Polemik.
      2.In einer zweite Abstimmung in der momentanen Stimmung und Faktenlage würde ein Brexit klar bachab geschickt werden.
      3.Die unantastbare EU Deadline ist reine Fantasie von dir.
      4.Ein harter Brexit wäre das wirtschaftliche worst case Szenario für GB.Die Umsetzung des Brexit hat GB verbockt.May träumte von einem EU Status ohne Verpflichtungen,aber mit allen Handels- Vorteilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sheez Gagoo 15.01.2019 15:58
    Highlight Highlight Was ist eigentlich mit dem Commonwealth? Gibt es das noch?
    • DemonCore 15.01.2019 16:35
      Highlight Highlight Ja, hat aber eher folkloristische Bedeutung.
    • Sheez Gagoo 15.01.2019 19:02
      Highlight Highlight Dann würde ich aus Britischer Perspektive an einer Reaktivierung arbeiten.
    • Rumo 15.01.2019 19:38
      Highlight Highlight Nur das diese Staaten auch Verträge mit der EU haben, das ist nicht so einfach. Kanada als Beispiel kippt bestimmt alle Verträge mit der EU für Grossbritannien!
  • Snowy 15.01.2019 15:52
    Highlight Highlight Der Swingerparty / Scarlet Johannsen - Vergleich ist gut!
  • why_so_serious 15.01.2019 15:34
    Highlight Highlight Liebes GB - ihr habt abgestimmt und nun müsst ihr mit den Konsequenzen leben. Wer A sagt muss nun mal auch B sagen können. Rosinenpickerei wird von der EU bestimmt nicht zugelassen. Ihr wolltet raus aus der EU - nun geht den Weg auch zu Ende und kehrt dahin zurück, wo ihr gewesen seid.
    • Globi404 15.01.2019 16:11
      Highlight Highlight Wer A sagt muss nicht B sagen, er kann auch erkennen das A falsch war. -Bertolt Brecht

      Ja ich verstehe, dass sie die Konsequenzen tragen müssten/sollten, aber da viel Falsches verspochen wurde und die eigentlichen Anführer des Brexits sich nach und nach aus der Verantwortung gezogen haben, sollen die Briten nochmal ne Chance kriegen. Farage, Johnson un co können nur gut brüllen sind aber Feiglinge.
      Falls die Briten aber weiterhin davon überzeugt sind dass der Brexit das einzig richtige ist für ihr Land, dann sollen sie das auch durchführen können, müssen aber mit den Konsequenzen leben.
    • R. Peter 15.01.2019 17:52
      Highlight Highlight „Rosinen picken“, ein cleveres Wording seitens der EU befürworter... Richtig wirds dadurch nicht.
    • Relativist 15.01.2019 19:02
      Highlight Highlight Ach, @R. Peter, wo ist das denn ganz genau falsch? Ähnlich wie einige in der Schweiz, dachten die Nationalisten in England, dass GB berechtigt sei alle Vorteile des Binnenmarkets zu geniessen, ohne die Nachteile der Union tragen zu müssen. Das berühmte 'Füfer unds Weggli'. Das dies eine Wahnvorstellung ist, wird jedem Kind mit obigem Spruch beigebracht. Trotzdem gehen dann trotzdem viele diesem Scam einiger machthungriger Politiker auf den Leim.
      Eine zweite Abstimmung macht deshalb Sinn, weil sich jeder von einem Scam geschätigter Mensch eine zweite Chance wünscht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 15.01.2019 15:05
    Highlight Highlight Die Briten müssen das jetzt durchziehen, notfalls ungeordnet und mit Verlusten.

    Bei jeder anderen Variante verlieren sie das Gesicht und niemand wird sie bei zukünftigen Verhandlungen je wieder ernst nehmen.

    Sie gingen "all in" und müssen das jetzt ohne die Miene zu verziehen durchziehen.

    Man sagt dem Chef im Lohngespräch auch nicht "ich will 1000 Fr. mehr, sonst kündige ich" und wenn es heisst "nein", sagt man "ok, dann bleibe ich halt".
    • Kaspar Floigen 15.01.2019 16:33
      Highlight Highlight Der Vergleich einer einzelnen, selbstbestimmenden Person zu einer ganzen Nation (bzw. sogar mehreren Nationen), bestehend aus vielen Millionen Einwohnern hinkt ein bisschen. Staatsbeziehungen werden oft gefährlich vermenschlicht.
    • Juliet Bravo 15.01.2019 17:06
      Highlight Highlight Wenn man zum Schluss kommt, dass man einen Fehler gemacht hat, ist es doch gerade gescheiter, den zu korrigieren anstatt stur zu bleiben. Oder nicht?
    • satyros 15.01.2019 19:09
      Highlight Highlight "Man sagt dem Chef im Lohngespräch auch nicht "ich will 1000 Fr. mehr, sonst kündige ich" und wenn es heisst "nein", sagt man "ok, dann bleibe ich halt"." So Sollte man grundsätzlich nicht in Lohnverhandlungen einsteigen. Und wenn man es tut, sollte man vorher schon mögliche Alternativen prüfen. Wenn die Arbeitsmarktlage nämlich angespannt ist und man höchstwahrscheinlich keinen neuen Job finden wird, könnte es sinnvoll sein, seinen Stolz zu vergessen und zumindest solange weiter arbeiten, bis man etwas besseres in Aussicht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weltatlas 15.01.2019 14:55
    Highlight Highlight Hallo zusammen

    Im Artikel wird die dritte Ausstiegsoption nicht behandelt. UK könnte am 29. März die EU ohne Austrittsverhandlungen verlassen. Verträge müssten dann nachträglich und bilateral mit der EU abgeschlossen werden. Das wäre sehr nachteilig für die UK, da sie dann einen sehr geschwächten Verhandlungsspielraum hätten. Bei einer Blockade im britischen Parlament ist diese Ausstiegsoption nicht ausgeschlossen, bzw. seht gut möglich.
    • DemonCore 15.01.2019 16:54
      Highlight Highlight GB würde sich international zum Deppen machen. Erstens währen sie ggü allen anderen Staaten (China, USA, Indien) in einer schwächeren Verhandlungsposition. Ausserdem würden sie als unzuverlässig und unberechenbar gelten. No-Deal wäre eine aussenpolitische Katastrophe und wirtschaftlicher Selbstmord.
  • meliert 15.01.2019 14:50
    Highlight Highlight Herr Löpfe: wo resp. wie ist Ihr Demokratieverständnis? Es wurde abgestimmt und das Resultat war Brexit. All die Leute die nicht zur Urne gingen und verbleiben in der EU stimmen wollten, sind selber schuld, jetzt ist es zu spät!
    • DemonCore 15.01.2019 16:52
      Highlight Highlight Die Abstimmung war nicht bindend und der jetzt vorliegende Vertrag ist weit von dem entfernt, was die Leave-Kampagne versprach. Noch einmal abzustimmen ist nur fair gegenüber den brit. Bürgern.
    • Hiker 15.01.2019 18:35
      Highlight Highlight Sie haben wie so viele ein verkorktes Demokratie Verständnis. Was Sie unter Demokratie verstehen ist die Diktatur der Mehrheiten. So funktioniert das nie.
  • Typu 15.01.2019 14:36
    Highlight Highlight Abstimmungen sind verbindlich. Oder? Sorry aber hier macht sich die Regierung lächerlich. Eine erneute Abstimmung hilft nicht. Bei Ja, ist nach wie vor nicht klar, wie der Ausstieg vollzogen werden soll. Bei Nein ists ein Skandal im Sinne von: das Resultat passt nicht. Nochmals von vorn. Was ist denn das für eine Botschaft eines Rechtsstaates.
    • Bynaus @final-frontier.ch 15.01.2019 15:59
      Highlight Highlight Und wie viele Male haben wir schon über die Bilateralen (in der einen oder anderen Form) abgestimmt? Wie oft über die Unternehmenssteuerreform? Wie viele Anläufe brauchte es zum Frauenstimmrecht? Ausgangslagen ändern sich, externe Zwänge bleiben - und Abstimmungen werden selbst in der Schweiz öfter mal wiederholt.
    • Typu 15.01.2019 17:08
      Highlight Highlight Ist das echt vergleichbar mit einem EU Austritt?
    • obi 15.01.2019 17:13
      Highlight Highlight Nein, die Brexit-Abstimmung war per Definition konsultativ und deshalb nicht zwingend bindend. Und ausserdem haben Gove, Johnson und Co. damals einen Haufen Stuss vorgelogen.
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  • inquisitio 15.01.2019 14:34
    Highlight Highlight Ja, Herr Löpfe. Ist schon sehr hart, so ein Entscheid von Unten.
    • obi 15.01.2019 17:14
      Highlight Highlight "Unten" - klar, eine von Multimilliardären und Posh Boys gesteuerte Datenklau-Kampagne ist "von unten".
    • Möbius 15.01.2019 17:41
      Highlight Highlight Dazu gibt es wohl verschiedene Ansichten...
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    • inquisitio 15.01.2019 17:43
      Highlight Highlight Ist mir jetzt doch etwas zu einfach gedacht. Demnach hatten 52% aller Briten keine eigene Meinung, wurden nur als leere Hülle missbraucht. Klar, wenn man den Menschen die Mündigkeit abspricht, so wie obi, dann passt's wieder im eigenen Weltbild.
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  • COLD AS ICE 15.01.2019 14:33
    Highlight Highlight die briten sollen endlich raus aus der eu. ein hard-brexit ist unter dem strich noch immer besser als in der eu zu bleiben. nach 5-10 jahren werde alle zurück blicken und froh sein über den austritt. die eu versucht die briten so hart wie möglich zu bestrafen......das aber nur um mögliche nachahmerstaaten abzuschrecken. das gleiche versucht die eu auch bei uns mit den erpressungen im zusammenhang mit dem rahmenabkommen. wer sich nur noch mit schikane und erpressung zu helfen weis, hat ganz grosse probleme.
    • DemonCore 15.01.2019 16:51
      Highlight Highlight Die Briten verlieren Rechte und die brit. Wirtschaft wird etwa 10% schrumpfen. Brexit ist schlecht für GB.
    • Juliet Bravo 15.01.2019 18:11
      Highlight Highlight Das nennt man Verhandeln, COLD. Und die restlichen 27 sind offenbar bei GB sowie der Schweiz einstimmig(!) nicht bereit, alles gratis zu geben.
  • cero 15.01.2019 14:33
    Highlight Highlight Jaja, wir können schon über die Briten staunen und sie belächeln...
    Was werden sie wohl über uns schreiben, wenn wir über das Rahmenabkommen mit der EU abstimmen und es versenken... wenn es nicht schon vorher völlig fertig gemacht wird wie der Brexit-Vertrag ja auch?
    Sind sich da auch alle der Konsequenzen bewusst?
    Weiss jeder wie die Zukunft aussehen wird bei Ja resp. Nein?
    Das Rahmenabkommen ist nur bedingt mit dem Rahmenvertrag vergleichbar - dennoch sind da Parallelen vorhanden, gerade auch in der prinzipiellen Ablehnung des jeweiligen Deals hier wie dort.
    Mal schauen wie es weiter geht
    • Arabra 15.01.2019 14:51
      Highlight Highlight Wir haben auch bei einem Nein weiterhin die Billateralen. England nicht bal das. Da liegt wohl doch ein grosser Unterschied.
    • cero 15.01.2019 16:41
      Highlight Highlight @Arabra: Klar, das ist so - deshalb meinte ich auch nur bedingt vergleichbar.
      Die Parallelen sehe ich eher in der Ablehnung des Brexitvertrages wie des CH-Rahmenabkommens.
      Es wird gepoltert, was das Zeug hält und es scheint, was man so hört, hier wie dort nichts, aber wirklich rein gar nichts positives an diesen Verträgen zu sein.
      Da wird allenthalben viel emotionaler Rauch entfacht und mit roten Linien hantiert... dabei bräuchte es eine rationale Auseinandersetzung mit den Verträgen, die, wenn man etwas erhält, logischerweise auch etwas kosten.
    • Arabra 15.01.2019 16:58
      Highlight Highlight Es ist sicher so, dass es jeder für sich entscheiden muss, was man im Vertrag gut findet, was eher ein Kompromiss ist und was gar nicht geht. Mir ist Migration, Sicherheit und vor allem die Werte der Schweiz sehr wichtig. Aus diesem Grund sage ich klar nein zum Abkommen, im Wissen, dass es harzig werden kann für uns. Wo aber ein Wille ist, ist auch ein Weg. Auch beim EWR hat man den Untergang herbeilprofezeit und siehe da, wir sind noch hier....
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  • Amadeus 15.01.2019 14:25
    Highlight Highlight Ich bin nicht einverstanden mit dieser Analyse, denn sie übersieht einerseits, dass May nur begrenzten Spielraum bei den Verhandlungen mit der EU hatte. Andererseits ignoriert dieser Artikel die divergierenden Interessen der Parteien, ignoriert den Wählerwillen und verkennt die polarisierende Wirkung eines zweiten Referendums.
  • Hohl mich der Teufel 15.01.2019 14:23
    Highlight Highlight Ich denke, dass die vielen Wutwähler, die mit ihrer Stimme nur ihren Unmut über die EU kundtun wollten und gar nicht dieses Resultat erreichen wollten, nun ihre Stimmabgabe nochmals überdenken und anders wählen werden. Das Resultat wird sicher nicht mehr das gleiche sein, wie viele Kommentatoren hier meinen.
    • DemonCore 15.01.2019 16:58
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Die Wähler schlugen den EU-Esel und meinten den Regierungs-Ochsen (Immigration, Probleme mit der Integration von Muslimen).
  • Bynaus @final-frontier.ch 15.01.2019 14:17
    Highlight Highlight Ich denke auch, dass eine zweite Abstimmung die "Erlösung" bringen könnte. Die Ausgangslage hat sich dramatisch verändert: nun ist allen klar, worüber man abstimmt, das war 2016 nicht so. Angesichts der möglichen Folgen ist eine 2. Abstimmung nur fair.

    Ein wichtiges Problem aber ist, worüber soll bei der zweiten Abstimmung abgestimmt werden? Kein Brexit vs. Deal-Brexit? Kein Brexit vs. Hard-Brexit? Hard-Brexit vs. Deal-Brexit? Denn stellt man alle drei auf, könnte es sein, dass keiner der Vorschläge eine Mehrheit erreicht - und dann? Zweistufiges Verfahren? Jeder gibt eine Reihenfolge ein?
    • COLD AS ICE 15.01.2019 15:10
      Highlight Highlight @Bynaus @final-frontier.ch: die ausgangslage ist noch immer die selbe. die briten sollen keinen rückzieher machen und sich nicht von der lügenpresse und den sonsitgen angstmachern umstimmen lassen. die briten sollen nach vorne schauen und dann mit der schweiz, den usa, australien und auch den chinesen geschäfte machen. was die wenigsten wissen, die meisten deutschen würden auch gerne aus der eu austreten......fragt einfach einmal nach wenn ihr in deutschland seid.....ihr werdet erstaunt sein....
    • sheimers 15.01.2019 15:50
      Highlight Highlight Bei uns in der Schweiz gibt es manchmal zwei Abstimmungen plus Stichfrage, das könnten die Briten auch so machen. Also a) wollt ihr den Hardbrexit? b) Wollt ihr den Brexit mit Abkommen. Stichfrage: Falls beides angenommen wird, welches bevorzugt ihr?
    • Bynaus @final-frontier.ch 15.01.2019 15:54
      Highlight Highlight Dass die Deutschen am liebsten aus der EU austreten würden, ist ein rechtes Märchen, dass sich durch ein bisschen Googeln leicht entkräften lässt. Aber dann kommt ja flugs das Lügenpresse-"Argument" zu Hilfe (wie heisst es bei Pippi Langstrumpf? "ich mache mir die Welt..."). Wie es im Artikel heisst (etwa das Beispiel mit dem Mini), die UK-Wirtschaft ist so eng mit der EU verflochten, das lässt sich nicht einfach so auf andere Länder "umbuchen", sicher nicht ohne zwischenzeitlichen Kollaps. Die EU wird den UK-Austritt verkraften - für UK hingegen wirds schwierig.
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  • Mennsgi 15.01.2019 14:16
    Highlight Highlight Ich seh schon den Artikel von hern Löpfe beim abgelehnten Rahmenabkommen.
    ,,Wieso die Schweiz endlich der EU beitreten soll.,,
    • DemonCore 15.01.2019 16:38
      Highlight Highlight ... wo er einige gute Gründe anführen könnte. Die heutige Realität ist, das unabhängige Kleinstaaten abgehängt werden. Wir leben, arbeiten, forschen, konsumieren und produzieren mit Europa und Europäern. Uns rechtlich und politisch davon zu entfernen ist dumm, politisch gefährlich, wirtschaftlich schädlich und kulturell unsinnig.
    • Juliet Bravo 15.01.2019 18:23
      Highlight Highlight Ja treten wir endich bei und reden gleichberechtigt mit, es geht um unsere Zukunft. Dies Bittibätti und Schmollen am Katzentisch finde ich der Schweiz absolut unwürdig!
    • Richu 17.01.2019 14:05
      Highlight Highlight @Juliet Bravo: Aber die direkte Demokratie könnten wir bei einem Beitritt der Schweiz in die EU "vergessen". Zum Glück ist eine sehr grosse Mehrheit der Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Lage, die vielen Nachteile eines Schweizer EU-Beitrittes zu erkennen!
  • Füdlifingerfritz 15.01.2019 14:05
    Highlight Highlight Gut zu wissen für die nächste zentrale Abstimmung, welche die Linken gewinnen. Ob die Journalie dann auch auf eine zweite Abstimmung (alias bitte votiert doch endlich so, wie es uns passt) pochen würde, wenn es mit der Umsatzung hapert? Wohl eher nicht...
    • Bynaus @final-frontier.ch 15.01.2019 14:31
      Highlight Highlight In der Schweiz gäbe es nach einer hypothetisch gewonnenen Initiative zu einem EU-Austritt auf jeden Fall eine zweite Abstimmung, weil gegen das Gesetz zum getroffenen Ausstiegs-Deal sicher das Referendum ergriffen würde (und dieses auch zustande käme). Würde das Gesetz dann abgelehnt, heisst es zurück auf Feld eins. Die Briten haben aber nicht mal diese Option.
    • DemonCore 15.01.2019 16:40
      Highlight Highlight Die erste Abstimmung war rechtlich nicht bindend und enthielt keinerlei Diskussion der konkreten Brexit-Ausgestaltung. Darüber noch einmal das Volk zu befragen ist ein demokratischer Imperativ.
    • R. Peter 15.01.2019 18:10
      Highlight Highlight Sollte die 2. Abstimmung remain ergeben, machen die dann eine Dritte? Ausserdem wäre auch die 2. Abstimmung nicht bindend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Borki 15.01.2019 14:04
    Highlight Highlight "So lange abstimmen bis das Resultat passt" ist ja wohl nicht das gleiche wie "ein zweites Mal abstimmen, wenn die Konsequenzen besser bekannt sind".

    Demokratiepolitisch unschön, ja. Aber das kleinere Übel. Und wenn es wieder ein Ja zum Brexit gibt (auf das ich persönlich wetten würde) hat die Politik die volle Legitimation, den hart durch zu ziehen.
    • Sandro Lightwood 15.01.2019 16:15
      Highlight Highlight Und wenn die Briten dies wirklich als Zwängerei empfinden, einfach noch ein klareres Ja einlegen. Dann ist die Sache definitiv gegessen.
  • dan2016 15.01.2019 13:36
    Highlight Highlight Was auch immer in GB geschehen wird, der Schaden für die Demokratien ist entstanden. Und für jede nicht- oder Halbdemokratie ein weiteres abschreckendes Beispiel.
  • Muselbert Qrate 15.01.2019 13:21
    Highlight Highlight Linke Logik: Abstimmen bis wir das Resultat haben das wir wollen.. 🤦🏼‍♂️

    Die Zustimmung für den Brexit wäre übrigens deutlich höher bei einem zweiten Referendum, weil die Briten jetzt noch viel deutlicher gesehen haben was für ein erbärmlicher Laden die EU ist!

    Und was dann? Ein drittes Referendum...??
    • Roterriese 15.01.2019 13:42
      Highlight Highlight Nein, dann soll dann die Queen den Brexit rückgängig machen.
    • DemonCore 15.01.2019 13:46
      Highlight Highlight Stimmt nicht, keine einzige Erhebung zeigt eine Mehrheit für brexit.
    • Freddy Blütteler 15.01.2019 14:05
      Highlight Highlight Rechte Logik: Solange Probleme bewirtschaften, Ängste schüren und Konsens verhindern bis alles ein Scherbenhaufen ist. Dann Privatisieren, Geld abschöpfen und den unprofitablen Rest dem Staat, resp. Allgemeinheit überlassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redly 15.01.2019 13:15
    Highlight Highlight Löpfe: „das Vereinigte Königreich befindet sich in der schlimmsten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.“
    Realität siehe Bild anbei.
    Man sollte abstimmen, bis mein gewünschtes Resultat folgt...
    ...Respekt vor Demokratie?
    Benutzer Bild
    • DemonCore 15.01.2019 13:45
      Highlight Highlight Immer in der EU während der gezeigten Periode...
    • Cédric Wermutstropfen 15.01.2019 14:06
      Highlight Highlight @DemonCore: Das sagt aber überhaupt nichts über die EU aus.
    • Kip_Organa 15.01.2019 14:16
      Highlight Highlight Ihnen ist schon bewusst, dass diese Grafik bis zum 3. Quartal 2016 geht und nicht bis heute, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 15.01.2019 13:07
    Highlight Highlight Viele wissen nicht, dass das erste Referendum eine Konsultativabstimmung, d.h. nicht rechtlich bindend war. Ich weiss, das klingt in Schweizer Ohren seltsam, aber das ist ausserhalb der Schweiz eher die Regel, als die Ausnahme. Eine 2. Abstimmung durchzuführen ist demokratischer, als diesen Brexitdeal, den weder die Brexiteers noch die Remainers wollen um jeden Preis durchzudrücken.
  • WID 15.01.2019 12:58
    Highlight Highlight Der Nazivergleich ist schon sehr weit hergeholt.
    • MaskedGaijin 15.01.2019 18:23
      Highlight Highlight Was wäre ein Löpfe Artikel ohne "Nazi" oder "Faschist".
  • Yakari9 15.01.2019 12:57
    Highlight Highlight Logisch kann die EU die Briten nicht einfach gehen lassen und ihnen noch ein paar Goodies zustecken... Sonst kämen ja plötzlich auch andere auf die Idee die EU zu verlassen... Auch ein Exit vom Brexit führt zu einer weiteren Verunsicherung und Missmut in der Bevölkerung. Die Briten werden Bluten, egal welchen Weg sie einschlagen.
  • Shabaqa 15.01.2019 12:56
    Highlight Highlight Bei so einem Riesenprojekt braucht es halt sowieso mehrere Abstimmungen. Beim ersten Referendum war ja niemandem klar, was am Ende rauskommt. Rückblickend hätte man besser gefragt, ob Austrittsverhandlungen aufgenommen werden sollen. Nun deutet es man am besten in diese Richtung um und fragt in einem zweiten Referendum: 1. Brexit ja oder nein? 2. Wenn ja, May Deal or No Deal?
  • Rolf Meyer 15.01.2019 12:55
    Highlight Highlight Warum ein zweites Mal abstimmen? Die Leute sind selber Schuld und müssen sich besser im Voraus informieren. Gilt bei uns genau gleich. Wenn man abstimmen geht, muss man sich im Detail mit der Vorlage und allen möglichen Konsequenzen auseinandergesetzt haben. Sonst geht man besser nicht abstimmen.
    • Platon 15.01.2019 14:45
      Highlight Highlight @Rolf
      Also hätte die AHV nie eingeführt werden dürfen? Super Demokratieverständnis, moll, bravo!👏🏼
    • victoriaaaaa 15.01.2019 16:09
      Highlight Highlight Nun ja, eigentlich sehe ich es genau so wie Sie. Aber ich denke man muss zur Verteidigung bei den Briten sagen, dass sie normalerweise nur alle paar Jahre mal ihre Leute wählen müssen und dann hat es sich mit ihrer politischen-beteiligung..., In der Schweiz sind wir es uns eher gewohnt wie man sich über Vorlagen informiert und entscheidet...
    • Hiker 15.01.2019 20:12
      Highlight Highlight Victoriaaaa Wenn ich die Abstimmungsresultate in der Schweiz so anschaue, könnte man das nicht meinen. 😉
  • Wander Kern 15.01.2019 12:53
    Highlight Highlight Kann man jetzt nicht über den konkreten Deal abstimmen lassen?
    Wollen Sie den Brexit?
    Falls dieser angenommen würde, wollen Sie Thesis Deal oder einen harten Brexit?
    Einfach nochmal die gleiche Frage zu stellen ist irgendwie eine Bankrotterklärung.
  • Denk nach 15.01.2019 12:53
    Highlight Highlight Direkte Demokratie ist ein Segen aber auch manchmal ein Fluch zugleich. Bei uns haben einige Abstimmungen zu einer ähnlichen Situation geführt.

    Grundsätzlich kann man im vornherein nicht zu 100% voraussagen was die Konsequenzen sein werden, wenn mit einer zweiten Partei verhandelt werden muss. Das werden wir wahrscheinlich mit der Abstimmung bezüglich Anpassung des Waffengesetzes wieder erleben.

    Hier gibt es Mutmassungen die angestellt werden, das heisst nicht, dass das Volk zwingend angelogen wurde oder schlecht informiert war. Nun hat man bessere Infos, wieso also nicht nochmal abstimmen.
  • Pascal1917 15.01.2019 12:52
    Highlight Highlight Was mich wunder nimmt:
    Wie viele Leute sind hierzulande der Meinung, dass der Brexit schlecht ist, ein Fehler war etc. aber gleichzeitig beabsichtigen, der SVP-Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit zuzustimmen, die Bilateralen kündigen wollen etc.

    Hat jemand dazu Erfahrungswerte?
    • _kokolorix 15.01.2019 22:19
      Highlight Highlight Was für eine blöde Frage:
      ⅓ sind der Meinung Brexit, super. Hauptsache den Ausländern ans Bein gepinkelt, dafür nehmen wir eine Wirtschaftsschrumpfung von 10% gerne in Kauf...
      ⅓ denken, wie blöd kann man sein?
      Ein weiteres ⅓ denkt bloss darüber nach ob der 2m Flat gebogen, oder das neueste Samsung noch billiger zu haben is...
  • Bulwark 15.01.2019 12:52
    Highlight Highlight Sollte es nicht auch im Sinne der EU sein, einen sauberen Übergang zu ermöglichen? Soweit ich diese Brexit Gespräche bislang verfolgt habe, ist die EU auch keine Kompromisspolitik eingegangen und hat ihre Punkte strikt durchsetzten wollen. Somit liegt die Schuld nicht nur bei May/Grossbritannien!
    • Shabaqa 15.01.2019 13:45
      Highlight Highlight Ein sauberer Übergang ist im Sinne der EU. Darum hat sie ja verhandelt. Der Kompromiss ist, dass sie einem Nichtmitglied Zugang zum Binnenmarkt gewährt. Die Brexiteers toben, weil sie dafür selber auch Kompromisse eingehen müssen, z. B. Personenfreizügigkeit. Rechte ohne Pflichten gibts halt nicht, schon gar nicht in internationalen Wirtschaftsbeziehungen.
    • walsi 15.01.2019 13:46
      Highlight Highlight @Bulwark: Das kann die EU nicht. Wenn der Austritt so einfach ist wie der Beitritt, könnte das einige Länder motivieren dasselbe zu tun.
    • Mennsgi 15.01.2019 14:10
      Highlight Highlight @walsi
      Ich glaube das Problem ist eher das GB zu denn 10 Ländern gehört die überhaupt in den EU-Topf einzahlen (5.6Mia. Platz 3). Und ihnen dann das Geld fehlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 15.01.2019 12:47
    Highlight Highlight Den Vergleich mit der historischen Dolchstosslegende finde ich nicht gerade passend. Sollen hier die National-konservativen subtil in eine bestimmte Ecke gedrängt werden?
    • DemonCore 15.01.2019 13:05
      Highlight Highlight Die Vergleiche werden schon lange gemacht, von den Nationalkonservativen. EUSSR, EU ist politisch was Hitler militärisch nicht erreichte. Sind wir plötzlich empfindlich geworden?
    • Maranothar 15.01.2019 13:10
      Highlight Highlight Subtil? Nationalisten gehören grundsätzlich in die bestimmte Ecke.
  • tomtom1 15.01.2019 12:45
    Highlight Highlight Kann bitte jemand den Briten sagen sie sollen gefälligst so lange abstimmen bis es dem Löpfe & Co passt?

    • Alex_Steiner 15.01.2019 13:38
      Highlight Highlight Nur damit wirs erwähnt haben... die Brexit Leute haben damals gesagt das es akzeptabel wäre nach dem ausgehandelten Deal noch einmal abzustimmen ob man nun wirklich die EU verlassen will.

      Jetzt da sie gewonnen haben - wollen sie natürlich nichts mehr davon wissen...
    • Moelal 15.01.2019 14:12
      Highlight Highlight Das ist nicht wirklich ein geistreicher Kommentar
    • DemonCore 15.01.2019 16:31
      Highlight Highlight Die Briten wissen selbst nicht, was sie eigentlich wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • schuldig 15.01.2019 12:38
    Highlight Highlight Dass das Ergebnis des Brexit zu grossen Risiken und Unklarheiten führt, war schon vor der ersten Abstimmung bekannt, nur wollten sich wohl die wenigsten damit beschäftigen.
    Eine zweite Abstimmung hätte m.E. einen grossen Haken: Sie würde als Zwängerei angesehen, solange demokratisch abzustimmen, bis das gewünschte Resultat vorliegt.
    • xlt 15.01.2019 12:54
      Highlight Highlight Nun sind aber die Bedingungen klar, das war beim Referendum nicht der Fall.
    • El Vals del Obrero 15.01.2019 13:33
      Highlight Highlight In Bern wird ja auch alle paar Jahre über die Reithalle abgestimmt. Oder in Basel wurde Verlängerung der Ladenöffnungszeiten kürzlich zum dritten Mal innert etwa 10 Jahren abgelehnt.
    • El Vals del Obrero 15.01.2019 13:41
      Highlight Highlight Ich meinte natürlich Reit*schule*.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 15.01.2019 12:37
    Highlight Highlight Dem letzten Satz kann man ja nur zustimmen.

    Ansonsten finde ich das Bild von Dunkirk gar nicht mal so verkehrt: Es zeigt doch, dass man immer noch umkehren kann, wenn man merkt, dass man drauf und dran ist, eine grosse Dummheit zu begehen.

    Von daher finde ich, dass die Dunkirk-Anhänger eigentlich für einen Rückzug des Austrittbegehrens sein sollten.

    May versucht einfach staubtrocken, ihr Ding durchzuziehen (das Ding übrigens, für das sie ursprünglich auf den Posten berufen wurde, weil sich niemand sonst die Finger verbrennen wollte).

    Umkehren wäre aber weiser.
  • Dubio 15.01.2019 12:25
    Highlight Highlight Aber was würde passieren, wenn die Abstimmung das gleiche Resultat hervorbrächte? Män wäre kein yota weiter....
    • DrFreeze 15.01.2019 12:41
      Highlight Highlight Yot(t)a ist im Dschungelcamp
      Somit spielt das keine Rolle im Moment
    • Oh Dae-su 15.01.2019 13:01
      Highlight Highlight Ich würde die Abstimmung einfach so gestalten, dass es am Schluss keine Unklarheiten mehr gibt.
      D.h. es wären 3 Fragen:

      Brexit Nein
      Hard Brexit
      Brexit gemäss May's Deal

      Dabei werden die Anteile der beiden letzten Optionen zusammengezählt. So ähnlich wie es die Schweiz bei Initiativen mit Gegenvorschlag handhabt.
    • Alphaananas 15.01.2019 13:11
      Highlight Highlight Yotta ist doch 10 hoch 24 also eine Quadrillion, das so zu verwenden macht doch keinen Sinn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 15.01.2019 12:23
    Highlight Highlight Warum soll ein nicht-Austritt die Erlösung sein?
    • icarius 15.01.2019 13:29
      Highlight Highlight Weil mit Austritt praktisch nur Nachteile verbunden sind. Oder welche Vorteile siehst du?
    • WID 15.01.2019 14:34
      Highlight Highlight @icarius: Das Kernargument ist die Selbstbestimmtung über die Immigration. Wie auch in der Schweiz.
    • icarius 15.01.2019 17:35
      Highlight Highlight @WID richtig. Aber da mehr als Hälfte der Einwanderung in UK aus nicht-EU Staaten kommt ist auch das ein schwaches Argument.
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