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Flugzeugunglück in Südfrankreich: «Entsetzliche Bilder in dieser Berglandschaft. Es bleibt nichts ausser Trümmern und Körpern» +++ Bergung in der Nacht unterbrochen



Was wir bis jetzt wissen:

Liveticker: Flugzeugabsturz Frankreich

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01:46 30 zusätzliche Gendarme stehen bereit
Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen sind die Rettungsarbeiten an der Unglücksstelle für die Nacht unterbrochen worden. Am frühen Mittwochmorgen sollen rund 30 Gendarme der Hochgebirgseinheit zum schwer zugänglichen Ort aufbrechen. Ausserdem machten sich 65 Einsatzkräfte am Dienstagabend auf den Weg, um einen Zugang zu Fuss zu finden, teilte die Polizei mit. Fünf Beamte blieben demnach über Nacht vor Ort.
epa04677551 German Foreign Affairs Minister Frank-Walter Steinmeier, German Transport Minister Alexander Dobrindt and French Environment Minister Segolene Royal  visit the situation centre, close to the crash site of the Germanwings aircraft, near Seyne Les Alpes, France, 24 March 2015. Germanwings Flight 4U 9525 from Barcelona to Duesseldorf crashed over the Southern Alps in France with 144 passengers and six crew on board, German air traffic control said 24 March.  EPA/Thomas Koehler/Photothek HANDOUT ATTENTION EDITORS: MANDATORY CREDITS AND MENTIONING OF THE SOURCE: 'Photo: Thomas Koehler/photothek.net/Auswärtiges Amt/dpa  EDITORIAL USE ONLY/NO SALES  EDITORIAL USE ONLY/NO SALES  EDITORIAL USE ONLY/NO SALES  EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
01:02 Detaillierte Auswertung wird länger dauern
Die Lufthansa rechnet mit raschen Erkenntnissen über die Ursache des Absturzes in den französischen Alpen. Carsten Spohr, der Chef der Airline sagte, er sei froh, dass der erste Flugschreiber schon gefunden wurde. «Ich gehe davon aus, dass wir sicherlich relativ schnell erste Informationen bekommen werden, was die Absturzursache wahrscheinlich war.» Die detaillierte Auswertung hingegen würden dann länger dauern.
00:16 Uhr Pilot hatte mehr als 6000 Flugstunden
«Das Flugzeug war in hervorragendem technischen Zustand», sagte der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr am Dienstagabend nachdem er von der Unglücksstelle zurückkehrte. Über die Piloten der Unglücksmaschine sagte er: «Wir hatten die Kompetenz im Cockpit, für die unser Unternehmen steht.» Die Germanwings-Piloten würden auch bei Lufthansa ausgebildet und der Pilot habe mehr als 6000 Flugstunden gehabt, darunter den grössten Teil im Airbus A320.
23:54 Lufthansa-Chef schliesst Zusammenhang mit Reparatur aus
Die Reparatur des abgestürzten Airbus A320 am Tag vor der Katastrophe hat nach Ansicht von Lufthansa-Chef Carsten Spohr nichts mit dem Absturz zu tun. Bei der Reparatur ging es nach seinen Worten um die Geräuschbelastung, nicht um etwas sicherheitsrelevantes.
epa04677676 Carsten Spohr, Chief Executive Officer of Lufthansa AG, makes a statement on the Germanwings A320 crash over the French Alps in the Lufthansa Aviation Center in Frankfurt Main, Germany, 24 March 2015. Germanwings Flight 4U 9525 from Barcelona to Duesseldorf on 24 March crashed over Southern Alps in France with at least 140 passengers and six crew on board. Spohr returns from a visit to the site of the crash in Seyne Les Alpes, France.  EPA/Fredrik Von Erichsen
23:06
Zwei Opernsänger unter den Opfern des Flugzeugabsturzes
Unter den Todesopfern des Airbus-Absturzes in Südfrankreich sind auch Opernsänger aus Düsseldorf. Der Bassbariton Oleg Bryjak und die Altistin Maria Radner befanden sich unter den Passagieren, wie die Oper in Barcelona am Montagabend mitteilte.

Die in Düsseldorf geborene Sängerin wurde demnach von ihrem Mann und ihrem Baby begleitet.


Der 54-jährige gebürtige Kasache und die 33-jährige Radner waren wegen eines Gastspiels am Gran Teatre del Liceu in Barcelona gewesen, wo sie in Richard Wagners «Siegfried» sangen. Radner hatte bereits an der New Yorker Met und der Scala in Mailand gesungen. Auch im Londoner Royal Opera House und anderen Topadressen der Opernwelt trat sie auf.

Der renommierte Sänger Bryjak zählte seit der Spielzeit 1996/97 zum Ensemble der Düsseldorfer Oper. «Wir haben mit Oleg Bryjak einen grossartigen Interpreten und einen grossartigen Menschen verloren. Wir sind fassungslos», erklärte der Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, Christoph Meyer, auf der Website des Opernhauses. (sda/afp)
22:47
Schockierende Bilder vor Ort
Christophe Castaner, Abgeordneter der Region Alpes-de-Haute-Provence, der gemeinsam mit Cazeneuve die Unfallstelle überflog, schrieb auf Twitter: «Das Flugzeug ist total zerstört. ... Entsetzliche Bilder in dieser Berglandschaft. Es bleibt nichts ausser Trümmern und Körpern.»
22:37
Die ersten Zeugen des Unglücks (Video)
22:32
Zwei Australier unter den Toten
Die australische Aussenministerin Julie Bishop bestätigte, dass eine Mutter mit ihrem erwachsenen Sohn an Bord des Germanwings-Airbus A320 gewesen ist.
22:29
Identifiziertes Trümmerteil
21:54
Polizisten bewachen Unglücksort
Über Nacht wird der Absturzort von ungefähr 10 Polizisten bewacht. Bei Tageslicht werde die Suche weitergehen. Lt Col Jean-Marc Meninchini rechnet laut BBC damit, dass die Bergungsarbeiten eine Woche dauern werden.
epa04677588 A forest guard shows the place of the crash on a map in Prads-Haute-Bleone, France, 24 March 2015. Germanwings Flight 4U 9525 from Barcelona to Duesseldorf crashed near Barcelonnette, in the department of Alpes-de-Haute-Provence, France, with more than 140 passengers and six crew on board, German air traffic control said 24 March 2015.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO
21:35
Bilder des Schreckens
Die Trümmerteile sind erkennbar: Das Heck des Airbus A320
In this image made from TV, debris is scattered over the area after a Germanwings Airbus 320 crashed near Seyne-les-Alpes in the French Alps, Tuesday, March 24, 2015. A Germanwings passenger jet carrying at least 150 people crashed Tuesday in a snowy, remote section of the French Alps, sounding like an avalanche as it scattered pulverized debris across the mountain. (AP Photo / TF1, Pool)
A Germanwings Airbus A320 registration D-AIPX is seen at the Berlin airport in this March 29, 2014 file photo.  An Airbus plane operated by Lufthansa's Germanwings budget airline crashed in southern France on Tuesday en route from Barcelona to Duesseldorf, police and aviation officials said. Picture taken March 29, 2014. REUTERS/Jan Seba
21:10
Bergung der Toten wird Tage dauern
Die Bergung der Leichen wird daher nach Angaben der Polizei voraussichtlich mehrere Tage dauern. Zudem verschlechterte sich das Wetter am Dienstag zusehends.
20:55
Grosse Trauer in Haltern im Ruhrgebiet
16 Schüler und zwei Lehrer aus der Kleinstadt Haltern am Rande des Ruhrgebiets waren an Bord des Unglücksfluges 4U-9525. Jetzt trauert der ganze Ort mit den Angehörigen. Lies die Spiegel-Reportage «Wir kannte die ja» und hier mehr über die verunglückten SchülerInnen und Lehrerinnen aus Haltern.
20:31
Bergungsarbeiten über Nacht unterbrochen
Laut BBC wurden die Rettungsarbeiten vorübergehend unterbrochen:


Die Bergung wird zudem durch schlechtes Wetter beeinträchtigt: An der Absturzstelle dürfte es bald regnen oder schneien, sagte Gendarmerie-Chef David Galtier. Damit werde die Aufgabe erschwert, den Unglücksort für die Ermittlungen abzusichern.
20:22
Neue Bilder des Absturzortes
Ein neues Video zeigt den Absturzort.
Quelle: TF1
20:12
Staatschefs reisen zur Unglücksstelle
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wird gemeinsam mit François Hollande und Mariano Rajoy die Unglücksstelle der abgestürzten Germanwings-Maschine besuchen. Der deutsche Aussenminister Steinmeier (Bild) ist bereits dort - und zeigt sich entsetzt.
epa04677547 German Foreign Affairs Minister Frank-Walter Steinmeier (C) and German Transport Minister Alexander Dobrindt (R) visit the situation centre, close to the crash site of the Germanwings aircraft, near Seyne Les Alpes, France, 24 March 2015. Germanwings Flight 4U 9525 from Barcelona to Duesseldorf crashed over the Southern Alps in France with 144 passengers and six crew on board, German air traffic control said 24 March.  EPA/Thomas Koehler/Photothek HANDOUT ATTENTION EDITORS: MANDATORY CREDITS AND MENTIONING OF THE SOURCE: 'Photo: Thomas Koehler/photothek.net/Auswärtiges Amt/dpa  EDITORIAL USE ONLY/NO SALES  EDITORIAL USE ONLY/NO SALES  EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
19:38
Trauer 2.0 zu 4U9525
Germanwings ist eine Tochter der Lufthansa; beide Fluggesellschaften twitterten ihre Anteilnahme auf ganz spezielle Art und Weise: Sie änderten ihre Account-Logos zu einer Schwarz-Weiss-Version.



19:30
Germanwings- und Lufthansa-Piloten weigern sich zu fliegen – Problem an der «Nose Landing Door»?
In Düsseldorf und in Stuttgart wollten Crews Flüge nicht antreten, die mit dem Flugzeugtyp Airbus bedient werden sollten. Auf den Anzeigetafeln seien mehrere Flüge von Germanwings und Lufthansa als «gecancelt» angezeigt worden, obwohl die Flugzeuge einsteigebereit am Gate standen, so Passagiere. Auch am Stuttgarter Flughafen wurden drei Germanwings-Flüge annulliert. In Düsseldorf bekamen wartende Passagiere die Auskunft vom Bodenpersonal, dass sich die Crews zurückgezogen hätten, um über ihre «Fluguntauglichkeit» zu beraten. Ein einziger Germanwings-Flug von Düsseldorf sei nach Berlin-Tegel aufgebrochen. Es gebe «in der Tat Germanwings-Crews, die heute ihren Dienst aus persönlichen Gründen nicht antreten konnten», bestätigte ein Lufthansa-Sprecher gegenüber Spiegel Online. Allerdings sei nicht bekannt, «dass dies aus Sorge geschah, dass etwas nicht in Ordnung war», so der Sprecher.

Hintergrund für die Weigerung etlicher Piloten, ihren Dienst im Cockpit aufzunehmen, ist offenbar die Tatsache, dass die Unglücksmaschine gestern den ganzen Tag im sogenannten AOG-Modus («Aircraft on Ground») in Düsseldorf am Boden gestanden hat - wegen technischer Probleme. Es habe ein «Problem an der «Nose Landing Door» gegeben, bestätigte Lufthansa.

Die «Nose Landing Door» ist die Klappe, die sich am Rumpf öffnet und schliesst, wenn das Bugrad raus- und reingefahren wird. «Dieses Problem war aber vollständig behoben worden, so dass das Flugzeug seit 10 Uhr gestern Vormittag wieder im regulären Flugdienst unterwegs war», so der Lufthansa-Sprecher.
18:50
Stefan Raab sagt TVtotal ab
18:44
Riesiges Medieninteresse am Flughafen Düsseldorf
18:30
Die Absturzstelle ist ein einziges Trümmerfeld
Der französische Abgeordnete der Region und Bürgermeister der Stadt Forcalquier spricht von entsetzlichen Bildern, die an der Unglücksstelle anzutreffen seien.
18:06
Erstes Video von der Absturzstelle
Auf diesem Video von der Unglücksstelle sind nur noch Trümmerteile von der Maschine erkennbar. (Mobile-User können das Video hier abspielen)
18:00
Lufthansas erster Absturz seit 1993
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EDA klärt ab, ob Schweizer an Bord waren
von Adrian Eng
Das EDA meldet auf Anfrage von watson:

«Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga ist über das tragische Flugzeugunglück in Frankreich bestürzt. Ihre Gedanken sind bei den Familien und Freunden der Passagiere und Besatzungsmitglieder des Flugzeuges. Im Namen der Landesregierung und der Schweizer Bevölkerung spricht die Bundespräsidentin den Angehörigen der vielen Opfer ihr tief empfundenes Beileid aus. Die Schweizer Landesregierung wird den weiteren betroffenen Staaten eine Kondolenzbotschaft übermitteln.»

Das EDA klärt derzeit ab, ob auch Schweizer Staatsangehörige an Bord der Unglücksmaschine waren.
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Germanwings-Piloten verweigern offenbar Start
von Adrian Eng
17:33
Polizisten als erste vor Ort
Die ersten, die an der Unfallstelle ankamen, waren laut französischen Medien Hochgebirgs-Polizisten. Sie hatten die nötigen Ortskenntnisse, um das schwierige Terrain zu bewältigen.
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Erste Blackbox wurde offenbar gefunden:
von Marius Egger
Die französische Zeitung Dauphiné Libéré meldet, dass die Blackbox gefunden wurde.

17:22
Der «schwärzeste Tag in der Geschichte unserer Stadt»
Bodo Klimpel, Bürgermeister von Haltern am See – von wo eine Schulklasse kommt, die bei dem Absturz ums Leben kam – , hat bei einer Pressekonferenz über die Situation in der Stadt gesprochen. Dies sei sicher der «schwärzeste Tag in der Geschichte unserer Stadt». «Heute haben wir unser Hauptaugenmerk darauf gelegt, Informationen zu bekommen und uns um die betroffenen Eltern gekümmert», sagte er. Das betroffene Gymnasium werde am Mittwoch nicht geschlossen, «aber es wird kein normaler Unterricht stattfinden».

Den Schülerinnen und Schülern sollten Gelegenheit bekommen, «über das Schreckliche zu sprechen». Für die Betroffenen stünden Seelsorger bereit. «Sie können sich vorstellen, dass das auch für unsere Lehrerinnen und Lehrer morgen ein besonders schwerer Tag wird, weil sie auch zwei Kollegen verloren haben.» (spon)
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16:40 Augenzeuge: «Ich habe sofort realisiert, dass der Flieger abstürzen würde»
von Marius Egger
Der Newssender France 24 hat mit einem Augenzeugen telefonieren können:
«Ich habe das Flugzeug für zwei, drei, Sekunden gesehen. Es ist sehr tief geflogen. Ob es am Sinken war, konnte ich nicht erkennen, aber es war jedenfalls nicht am Steigen. Mir war klar: Das kommt nicht gut. Ich habe weder Rauch gesehen noch irgendwelchen Lärm gehört. Nichts. Ich war gerade mit meiner Freundin am Telefon und habe sofort realisiert, dass der Flieger abstürzen würde. Sie glaubte mir nicht. Dann hat mich meine Mutter angerufen. Sie arbeitet bei den Behörden. Sie hat mir dann gesagt, dass gerade ein Flugzeug abgestürzt ist.»
16:38
«Ein schwarzer Tag für Spanien, Frankreich und Deutschland»
Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve hat sich an einer Pressekonferenz geäussert: «Das ist ein schwarzer Tag für Deutschland, Spanien und Frankreich». Es gehe jetzt darum, die Hilfsmassnahmen zu koordinieren und die Familien der Opfer zu unterstützen, so Cazeneuve.
16:26
Bilder der Unfallstelle?
In französischen Lokalzeitungen kursieren Bilder, die angeblich die Unfallstelle zeigen:



16:23
General David Galtier: «Die Bedingungen sind schwierig»
General David Galtier äussert sich an der Kommandostelle der Rettungskräfte gegenüber Journalisten. Die Bedigungen zur Bergung seien äusserst schwierig, so Galtier. Erste Priorität habe die Einkreisung der Unfallstelle.
16:18
Grosseinsatz der Rettungskräfte
Laut France Info befinden sich mindestens 210 Polizisten, 106 Feuerwehrleute und eine Kompanie der Spezialeinheit CRS im Einsatz.
16:08
Rätselraten über die Ursache
Spiegel-Autor Markus Becker hat den aktuellen Stand der Ursachenforschung zum Absturz zusammengetragen. Hier findet man seine Analyse:
16:04
Innenminister Cazeneuve eingetroffen
Der französische Innenmininister Bernard Cazeneuve hat die Kommandostelle der Rettungskräfte erreicht. Dies berichtet France Info. In einer halben Stunde soll eine Pressekonferenz abgehalten werden.
15:49
Helikopter in der Nähe des Flugzeugwracks gelandet
Demgegenüber meldet BBC, dass ein Helikopter in der Nähe der Unfallstelle gelandet sei und keine Überlebenden gefunden hätte. Das Flugzeug sei völlig zerstört, soll der französische Premier Manuel Valls gesagt haben.
15:46
Gibt es doch Überlebende?
Die Lokalzeitung La Provence meldet unter Berufung auf einen Rettungskoordinator, dass es möglicherweise doch Überlebende geben würde. Man habe Bewegungen an der Unfallstelle gesehen, so General David Galtier.

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15:27 3D-Bilder der Absturzstelle
von Marius Egger
15:24 Rettungskräfte in Seyne
15:20
Wieso leiteten die Piloten den Sinkflug ein?
«Ich tue mich schwer damit zu erklären, weshalb der Kollege den Sinkflug eingeleitet hat, das sind alles Spekulationen. Wir müssen jetzt mit den spanischen und französischen Behörden Untersuchungen einleiten, um die Unfallursache zu ermitteln. Jetzt aber, wenige Stunden nach dem Unfall, stehen uns keine Daten zur Verfügung.»
15:15
Die Unfallursache soll so schnell wie möglich geklärt werden
Germanwings-Pressekonferenz: «Wir wollen wissen, was passiert ist. Das ist unsere Verpflichtung gegenüber den Angehörigen.»
15:12
Vermutlich 67 Deutsche an Bord
Neue Erkenntnisse gehen davon aus, dass sich 67 Deutsche an Bord der abgestürzten Maschine befunden haben.
15:10
Der Chefpilot der Germanwings spricht
«Wir sind daran abzuklären, ob ein Notruf abgesetzt worden war oder nicht. Auch wissen wir momentan nicht, weshalb die Piloten des A320 den Sinkflug eingeleitet haben. »
15:07
Germanwings-Pressekonferenz: «Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen»
«Ein Team von Germanwings ist momentan auf dem Weg zur Unglücksstelle, um die Ursachen des Absturzes zu ermitteln. Das Wichtigste ist im Moment aber die Anteilnahme mit den Familien. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Wir werden alles tun um die Ursachen des Unglücks schnellstmöglich aufzuklären. »
15:00
Pressenkonferenz von Germanwings: Warum ist die Maschine abgestürzt?
Die Pressekonferenz von Germanwings beginnt: «Dies ist ein tragischer und sehr trauriger Tag für Germanwings und Lufthansa. Ich muss Ihnen leider sagen, dass heute über Südfrankreich eine Maschine der Germanwings abgestürzt ist. Das Flugzeug sollte um 11 Uhr landen, hat um 10:35 seine reguläre Reisehöhe erreicht, sie dann aber nach einer Minute wieder verlassen und ist in den Sinkflug, dieser hat acht Minuten gedauert. Der Kontakt des Flugzeugs zum französischen Radar ist um 10:53 auf der Höhe von ca. 6000 Fuss abgebrochen. Das Flugzeug ist dann verunglückt. Das Flugzeug hatte wie 144 Passagiere und sechs Crewmitglieder an Bord. Bei dem Flugzeug handelte es sich um inen Aribus A320 und ist 1991 von Airbus an Lufthansa ausgeliefert worden. Der letzte Routinedienst hat gestern stattgefunden. Der letzte grössere Check hat im Sommer 2013 stattgefunden. Der Kapitän ist seit über 10 Jahre für Germanwings im Einsatz und hat Tausende von Flugstunden auf dem Airbus A320 hinter sich. Germanwings und Lufthansa sind daran, die Angehörigen zu kontaktieren.»
15:00 Kein Notruf der Crew
BBC berichtet, dass die Piloten des verunglückten keinen Notruf abgesetzt hätte, sondern dass der Notruf von der Flugsicherheit stammt.
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14:54 Details zur Schulklasse
von Marius Egger
Unter den 144 Passagieren hat sich offenbar eine ganze Schulklasse befunden. Dabei soll es sich um 16 Schüler und zwei Lehrer des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern handeln. Gemäss Ruhrnachrichten.de waren sie auf einem Schüleraustausch in Llinars Del Vallès in der Nähe von Barcelona und sollten heute zurückfliegen. Die Schule hat gemäss dem Reporter der Ruhrnachrichten einen Krisenstab eingerichtet und ist geschlossen worden. Notfallseelsorger seien ebenfalls im Einsatz.
14:51
Trümmerteile in verschieden Gemeinden gefunden
Im Umkreis von 20 Kilometern rund um Digne-les-Bains wurden angeblich Trümmerteile der abgestürzten Maschine gefunden. Dies berichtet der Reporter John Walton.



14:42
Schulklasse an Bord
Gemäss verschiedenen Medienberichten sollen sich 16 Schüler und zwei Lehrerinnen einer Gymnasium-Klasse aus Haltern in Nordrhein-Westfalen an Bord befunden haben. Die Schüler waren demach auf dem Rückweg von einem Schüleraustausch in der Nähe von Barcelona. Dies berichtet Focus.
14:41
Notruf oder nicht?
Momentan kursieren widersprüchliche Angaben darüber, ob die Piloten des A320 vor dem Absturz einen Notruf abgesetzt haben. Laut neuesten Erkenntnissen soll kein Notruf abgesetzt worden sein.
14:38
Angela Merkel: Meine Gedanken sind bei den Angehörigen
Die deusche Kanzlerin hat sich in Berlin vor Medienleuten geäussert: (...) «Dieses Unglück war ein Schock und hat uns in tiefe Trauer gestürzt. Was mich heute beschäftigt, ist das Ausmass des Leides, das diese Katastrophe ausgelöst hat (...) Meine Gedanken sind bei den Familien, die bei dem Unglück Angehörige verloren haben.»
14:30
Suchhunde und Quad-Bikes
Laut der deutschen Bildzeitung setzen die Rettungstrupps unter anderem Suchhunde und geländetaugliche Quad-Bikes ein bei der Suche nach den Opfern des Absturzes.
14:28
Pressekonferenz von Merkel
In wenigen Minuten soll die deutsche Bundeskanzlerin Merkel eine Pressekonferenz abhalten.
14:21
Nur ein Thema auf Twitter: #germanwings
Der Hashtag Germanwings (sowie #A320 und #4U9525) ist auf Twitter gerade extrem populär. Mehr als 80'000 Tweets wurden seit dem Unglück auf dem Social-Media-Dienst abgesetzt.
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14:14 Auch die Swiss nimmt Anteil
von Adrian Eng
14:07
Letzte Kommunikation mit Flug 4U9525
Laut dem Aviatik-Dienst Airlive setzten die Piloten kurz vor dem Absturz einen letzten Notruf ab: «Emergency, Emergency. »
14:04
Ruhiges Wetter in der Region
Auch über die Wetterverhältnisseals Ursache für den Absturz war spekuliert worden. Laut dem französischen Wetterdienst Météo France war das Wetter zum Zeitpunkt des Absturzes aber ruhig.
14:04
Keine Hinweise auf einen Terroranschlag
Bereits kurz nach Bekanntwerden des Unglücks wurde über einen Terroranschlag auf die Germanwings-Maschine spekuliert. Deutsche Behörden melden laut der Nachrichtenagentur dpa, dass es bislang keine Hinweise darauf gebe.
13:51
Treffen zwischen Merkel, Hollande und Rajoy war für heute geplant
Anscheinend hatten die Staatschefs von Deutschland, Spanien und Frankreich für heute Dienstag ein Treffen anberaumt:
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13:50 Auch der Flughafen Zürich zeigt sich betroffen:
von Willi Helfenberger
13:48
Deutsche, Spanier und Türken unter den Opfern
Laut François Hollande befanden sich neben Deutschen und Spaniern wahrscheinlich auch Türken an Bord der verunglückten Maschine.
13:47
Rettungskräfte vor Ort
Auf Twitter kursieren Bilder der Rettungskräfte, die sich angeblich in Seyne-Les-Alpes formiert haben. Auch hier gibt es noch keine Bestätigung, ob die Bilder echt sind.
13:42
Foto der Absturzgegend?
Der Aviatik-Dienst Airlive veröffentlichte auf seinem Twitter-Account ein Foto, das die Gegend der Unglückstelle zeigen soll. Das Bild ist aber nicht verifiziert.
13:36
Korrektur zur Opferzahl: 150 Menschen an Bord
Entgegen früheren Meldungen befanden sich 150 Menschen an Bord des verunglückten A320. Dies meldet die betroffene Fluggesellschaft Germanwings auf ihrem Twitter-Account.
13:33
Vollständiges Statement von Germanwings











13:29
Germanwings bestätigt den Absturz
Auf ihrem Twitter-Account bestätigt die deutsche Fluggesellschaft Germanwings den Absturz ihrer Maschine vom Typ A320:
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13:28 Details zu den Opfern
von Willi Helfenberger
Unter den Opfern des Absturzes einer Germanwings-Maschine in Südfrankreich sind nach Angaben de Madrider Regierung auch viele Spanier. Auf der Passagierliste des Flugzeugs stünden 45 Reisende mit spanischen Nachnamen, teilte die spanische Vizeregierungschefin Soraya Sáenz de Santamaría am Dienstag mit.

Die staatliche spanische Flughafengesellschaft Aena bestätigte, dass unter den Passagieren der Unglücksmaschine mehrere Spanier gewesen seien. Die Behörde nannte aber keine Zahl. Die Maschine war in Barcelona gestartet und war auf dem Weg nach Düsseldorf. (sda/dpa)
13:26
Bundeskanzlerin Merkel zeigt sich «schockiert»
In einer ersten Stellungnahme zeigt sich die deutsche Bundeskanzlerin Merkel schockiert über das Flugzeugunglück in Frankreich. Laut einem Sprecher hat Merkel vorläufig all ihre Termine abgesagt.
13:24
Absturzstelle für Fahrzeuge nicht zugänglich
Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass die Unglücksstelle für Bodenfahrzeuge nicht erreichbar sei.
13:23
Geste von Lufthansa und Germanwings
Sowohl Lufthansa als auch Germanwings haben ihre Twitter-Accounts infolge des Unglücks grau eingefärbt.
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13:20 Kommandostelle eingerichtet
von Adrian Eng
Laut dem Bürgermeister von Prads, der Gemeinde, die sich am nächsten zur Absturzstelle befindet, wurde im Dorf Seyne-les-Alpes das Kommandozentrum eingerichtet. Von da aus sei der Zugang zur Absturzstelle am besten.
Auch allfällige Opfer würden nach der Bergung nach Seyne-les-Alpes gebracht, wie die Zeitung «La Provence» schreibt.
13:10
A320 gilt als sicheres Flugzeug
Der Flugzeugtyp A320 gilt als ein sicheres Flugzeug und wird auf der ganzen Welt eingesetzt. Hier eine Karte aller A320-Maschinen, die momentan unterwegs sind:

13:06
Pressekonferenz von Germanwings
Die Fluggesellschaft Germanwings wird um 14 Uhr eine Pressekonferenz zum Absturz des A320 abhalten.
13:00
Letzte A320 vor 23 Jahren in Frankreich abgestürzt
Im Januar 1992 stürzte das letzte Mal ein Airbus vom Typ A320 über Frankreich ab. 87 Menschen kamen ums Leben, als das Flugzeug bei Mont Sainte-Odile zerschellte.
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12:58 40 Spanier an Bord
von Adrian Eng
Spanische Medien berichten, dass sich an Bord der A320 Maschine offenbar 40 Spanier befunden hätten. Über die anderen Passagiere ist nichts bekannt, es wird aber davon ausgegangen, dass viele Deutsche an Bord der Unglücksmaschine waren.
12:56
Haben die Piloten eine Notlandung versucht?
Aviatik-Experten weisen laut n-tv daraufhin, dass die Piloten des A320 kurz vor dem Absturz möglicherweise eine Notlandung versucht haben. Der Sinkflug von 12'000 auf 2000 Meter wäre so zu erklären. Allerdings sei eine Notlandung in dem unwegsamen Gelände der südlichen Alpen extrem anspruchsvoll, so die Experten.
12:51
Technische Details zum A320
12:50
Care-Team am Flughafen Düsseldorf
Am Flughafen Düsseldorf werden Angehörige der Passagiere des abgestürzten A320 Flugs von einem Care-Team betreut.
Airport staff walk to a non-public area where people waiting for the Germanwings flight from Barcelona have been brought at the airport in Duesseldorf, Germany, Tuesday, March 24, 2015, after a Germanwings passenger jet carrying 148 people crashed in the French Alps region as it traveled from Barcelona to Duesseldorf. (AP Photo/Frank Augstein)
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12:35 Anzeigetafel auf dem Flughafen Düsseldorf:
von Willi Helfenberger
12:43
Video: François Hollande
12:40
Lufthansa-Vorstand: «Ein schwarzer Tag für Lufthansa»



«Wenn sich unsere Sorgen bestätigen, ist das ein schwarzer Tag für Lufthansa», sagt der Vorstandschef von Lufthansa.
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12:38 Wetterverhältnisse an der Unglückstelle
von Marius Egger
Das Wetter im Bereich des Absturzortes war gemäss Wetterdiensten gut: leicht bewölkt, gute Sicht und keine starken Winde wurden gemessen.
12:35
Hier liegt die Absturzstelle
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12:33 Hotline für Betroffene
von Willi Helfenberger
"Der Internetauftritt des Düsseldorfer Flughafens ist derzeit nicht verfügbar. Wir bitten um Ihr Verständnis. Betroffene können sich an die Hotline 0800-7766350 wenden."
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12:33 So flog die Maschine
von Marius Egger
Der Verlauf des Fluges gemäss FlightRadar:
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12:32 Auch die Website des Flughafen Düsseldorf ist momentan nicht erreichbar
von Willi Helfenberger
Die Internetseite des Zielflughafens Düsseldorf ist derzeit nicht erreichbar.
12:31
Unglücksmaschine war 24 Jahre alt
Gemäss Flightradar handelte es sich bei der Unglücksmaschine um eine der ältesten A320. Die Maschine wurde 1990 ausgeliefert.
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12:21 Germanwings-Website nicht erreichbar
von osaliven
Die Internetseite von Germanwings scheint zur Zeit überlastet zu sein und kann nicht aufgerufen werden.
12:18
Staatspräsident Hollande: «Es ist eine Tragödie»
«Ich möchte der Familie der Opfer dieses schrecklichen Unglücks meine Solidarität aussprechen. Es ist eine Tragödie.»
12:16
Unglücksstelle schwierig zu erreichen
Die Unglücksstelle, in den französischen Alpen bei Barcelonnette gelegen, sei schwierig zu erreichen. Momentan ist nicht bekannt, ob die Rettungskräfte bereits vor Ort sind.
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12:12 Premierminister Valls: «Vermutlich keine Überlebenden»
von Marius Egger
Frankreichs Präsident Francois Hollande hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet. Gemäss seinen Aussagen haben sich an Bord viele Deutsche Staatsangehörige befunden. Es müsse befürchtet werden, dass es kaum Überlebende geben werde.

12:11
Maschine hat massiv an Höhe verloren
Spiegel berichtet unter Berufung auf «Flightradar24.com», dass das Signal auf einer Flughöhe von 6800 Fuss (knapp 2100 Meter) abgerissen. Demnach verlor die Maschine in den letzten Minuten vor ihrem Verschwinden deutlich an Höhe – von etwa elf Kilometer bis auf zwei Kilometer.
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12:08 Trümmer gefunden
von Willi Helfenberger
Trümmer des Flugzeuges seien in den südlichen Alpen in der Region von Barcelonnette gefunden worden, teilte das Innenministerium in Paris mit.
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12:05 Der Aktienkurs des Mutterkonzerns Lufthansa stürzt ab
von Laurent
User Avatar
12:03 Tochterunternehmen der Lufthansa
von Marius Egger
Die deutsche Billigfluggesellschaft Germanwings wurde 2002 gegründet und ist wie die Swiss ein Tochterunternehmen der Lufthansa.
12:01
Notruf des Piloten
Anscheinend haben die Piloten des A320 kurz vor dem Abbruch des Funksignals noch einen Notruf abgesetzt. Dies wurde bislang aber nicht bestätigt.
11:58
Rettungskräfte sind unterwegs
Der französische Sender Europe 1 meldet, dass sich mehrere Helikopter und Polizeiautos auf dem Weg zur Unfallstelle befinden.
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11:56 Grösste Katastrophe seit Juli 2000
von Adrian Eng
Der letzte grosse Flugzeugabsturz auf französischem Boden war der Crash einer Concorde in Gonesse am 25. Juli 2000. Damals starben 203 Personen.
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11:55 Germanwings mit einer ersten Stellungnahme
von Laurent
Erste Stellungsnahme von Germanwings
11:53
Insgesamt 148 Personen
Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung und des Guardian sollen sich insgesamt 148 Personen auf dem Flug befunden haben: 142 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder.
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11:53 Premierminister Manuel Valls bestätigt das Unglück
von Adrian Eng
11:51 Flugnummer 4U9525
{Roger A.}:Es war flugnummer 4U9525.
User Avatar
11:51 Kein Signal mehr seit 10:39
von Marius Egger
11:48
Auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf
Die Maschine der Germanwings war nach ersten Erkenntnissen auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf.

Wie verschiedene Medien berichten ist ein Flugzeug der Germanwings mit 140 Passagieren an Bord in der Nähe von Digne in Südfrankreich abgestürzt.

Update folgt

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Covid-19: Deutlich höhere Übersterblichkeit in der Schweiz als in erster Welle

Mit dem Winter und der zweiten Welle ist auch die Übersterblichkeit zurückgekommen – und diesmal deutlich stärker als im Frühling. Auch im Vergleich zum umliegenden Ausland steht die Schweiz schlecht da.

Über 5000 Personen sind in der Schweiz an Covid-19 verstorben. Im internationalen Vergleich weist die Schweiz in den letzten Wochen deutlich höhere Zahlen auf als andere europäische Länder.

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Dass das Coronavirus viele Todesopfer fordert, zeigen auch die Daten zur Übersterblichkeit der Statistikplattform «Our World in Data». Diese zeigen, wie viele Personen mehr (aus einer bestimmten Altersgruppe) sterben als in einer Jahreszeit üblich. Die …

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