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Naher Osten

Jemen: Tote und Verletzte bei Luftangriffen

Tote und Verletzte bei Luftangriffen im Jemen

21.04.2025, 05:4121.04.2025, 05:41

Im Jemen hat es Medienberichten zufolge wieder mehrere Luftangriffe gegeben. Der Huthi-nahe Fernsehsender Al-Masirah berichtete auf seiner englischsprachigen Webseite, zwei Angriffe hätten die Hauptstadt Sanaa getroffen. Auf einem Markt seien dabei mindestens 12 Menschen getötet und 30 verletzt worden, meldete Al-Masirah unter Berufung auf das von den Huthi kontrollierte Gesundheitsministerium.

A Yemeni shows remains of one of the shells from a location reportedly struck by U.S. airstrikes in Sanaa, Yemen, Sunday, April 20, 2025. (AP Photo)
Yemen Mideast Wars
Bild: keystone

Eine Serie von Angriffen habe es zudem auf Ziele auf der Insel Kamaran im Roten Meer gegeben, drei weitere in einem Gebiet östlich von Sanaa. Al-Masirah schrieb die Angriffe den US-Streitkräften zu. Dafür gab es keine Bestätigung.

Im Jemen stehen die Hauptstadt Sanaa und andere Regionen des Landes unter der Kontrolle der vom Iran unterstützen Huthi. Das US-Militär greift derzeit regelmässig in von der Miliz kontrollierten Gebieten an. Am Donnerstag teilte das US-Militär mit, den Öl-Hafen Ras Isa im Westen des Jemens zerstört zu haben. Ziel sei es gewesen, den Huthi-Kämpfern eine wichtige Finanzierungsquelle zu nehmen. Al-Masirah hatte von Dutzenden Toten und Verletzten berichtet.

Die Huthi attackieren seit Ausbruch des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 in Solidarität mit der islamistischen Hamas immer wieder Schiffe mit Israel-Bezug im Roten Meer. (sda/dpa)

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3 Kommentare
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Liebe Manosphere-Männer, ihr habt Recht, aber ...
Nach dem Anschauen der «Inside the Manosphere»-Doku habe ich gemerkt, was ich wirklich für die Männer darin empfinde. Und was wir dagegen unternehmen können.
«Meine Frau nenne ich meine Spülmaschine», «Ich f*cke so viele Frauen, wie ich will, aber meine Ehefrau berührt keinen anderen Mann» oder «Ich bestimme, wann ich meinen Sch*anz in sie stecke»: Das sind Aussagen, die Manosphere-Influencer mit einem Millionenpublikum in der neuen Dokumentation «Inside the Manosphere» von Louis Theroux gemacht haben. Die Dok sorgt gerade weltweit für Entsetzen und zeigt Theroux beim Versuch, die Welt der «Red Piller» besser zu verstehen. Bei mir hat die Dokumentation aber ein ganz unerwartetes Gefühl ausgelöst.
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