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Grossbritannien

UK: Gegenkandidat von Nigel Farage ist der Mülleimer Count Binface

Reform UK leader Nigel Farage looks on as he makes a statement to the media at the party headquarters in Millbank, central London, Tuesday July 7, 2026. (Gareth Fuller/PA via AP)
Britain Politics
Soll Spendengelder nicht deklariert haben – Nigel Farage, Vorsitzender von Reform UK und Brexit-Vorkämpfer.Bild: keystone

Grossbritannien: Nur dieser Mülleimer will gegen Nigel Farage antreten

09.07.2026, 12:1709.07.2026, 12:17

Er sei bereits auf dem Heimweg nach Sigma9 gewesen, als Nigel Farage seine «Spielzeuge aus dem Kinderwagen warf» und mit seinem Rücktritt eine Nachwahl in Clacton auslöste. Ohne zu zögern, habe er sein Raumschiff gedreht, um seine Kandidatur für die Wahl bekanntzugeben, erklärt Count Binface der BBC.

Am Dienstag kündigte Nigel Farage, Vorsitzender der rechtspopulistischen Partei Reform UK, an, dass er sein Parlamentsmandat ablegen und in einer Nachwahl erneut antreten will. Farage, der zuletzt aufgrund umstrittener Spenden in die Schlagzeilen geriet, will mit dieser Nachwahl die Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises Clacton über sein Handeln urteilen lassen.

Kritiker werfen Farage jedoch vor, dass er sich mit diesem politischen Stunt einer Untersuchung durch die parlamentarische Aufsichtsbehörde entziehen will. Nigel Farage soll eine Spende des in Thailand ansässigen Krypto-Milliardärs Christopher Harborne in der Höhe von 5 Millionen Pfund nicht deklariert haben.

Innert kurzer Zeit gaben deshalb die Tories, Labour, Restore Britain, die Grüne Partei und die Liberaldemokraten bekannt, dass sie keine Kandidaten für diese Nachwahl stellen werden, wie der Guardian berichtete.

epa13048185 Count Binface Party candidate Count Binface speaks to members of the media during the vote count for the Makerfield by-election in Wigan, Britain, 19 June 2026. Voters went to the polls on ...
Count Binface (Graf Müllgesicht) kandidiert für einen Sitz im britischen Unterhaus.Bild: keystone

Farages politischer Stunt, die darauffolgende Reaktion der anderen Parteien und ein agiles Raumschiff haben nun zur Folge, dass die Bürgerinnen und Bürger von Clacton die Wahl zwischen dem Rechtspopulisten Nigel Farage und dem Satire-Kandidaten Count Binface haben.

Count Binface trat schon mehrmals gegen britische Politgrössen wie Rishi Sunak, Boris Johnson, Theresa May oder jüngst Andy Burnham in Wahlen an. Grosse Chancen rechnet er sich in der Reform-Hochburg jedoch nicht aus. Auf die Frage, wie er die Menschen in Clacton von sich überzeugen will, meint er gegenüber der BBC: «Ich bin nicht Nigel Farage.» (nil)

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El_Chorche
09.07.2026 13:17registriert März 2021
Der Abfalleimer ist im Gegensatz zu 5-Millionen-Nigel wenigstens sympathisch.
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Gerd Müller
09.07.2026 13:30registriert August 2022
2010 ist Farage bei den Unterhauswahlen übrigens einem Kandidaten unterlegen, der nur als Delfin verkleidet auftrat.
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Hans Jürg
09.07.2026 13:19registriert Januar 2015
Wie man solche Typen wie Farage, Le Pen, Trump & Co. überhaupt wählen kann, werde ich nie verstehen.

Aber bedenken wir, dass im Durchschnitt 50 % der Menschen einfach nur dumm sind, müssen wir uns vor Augen führen, dass also 50 % noch dümmer sind.
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