DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Metro durchbricht Brückenende – und kommt auf Walflosse zu liegen



Metro Unfall in Holland

Da bleibt dem Holländer doch glatt die Stroopwafel im Hals stecken! In der Nacht auf Montag hat sich an der Metrostation De Akkers in der Stadt Spijkenisse Unglaubliches ereignet. Eine Metro ist auf einer Brücke durch einen Prellbock gefahren – und kam zehn Meter über dem Boden auf einer Walflosse zu liegen.

Ja, du liest richtig. Eine Walflosse.

Offenbar hatte der Künstler oder die Künstlerin, welche die gigantischen Flossen dort installiert hatte, ein vorausschauendes Auge. Denn die gigantische Flosse, welche aus dem Wasser ragt, rettete dem Metro-Chauffeur wohl das Leben. Ohne das Kunstwerk wäre «die Geschichte anders ausgegangen», ist sich eine Anwohnerin sicher, die NOS Auskunft gab.

«Wir wurden um viertel nach zwölf wach», erzählt eine andere Frau dem niederländischen Fernsehsender. «Es gab einen Knall von zwei bis drei Sekunden.»

Ungeklärt ist noch, weshalb der Chauffeur die Metro durch den Prellbock steuerte. Der Fahrer konnte sich jedenfalls selber retten und musste zum Untersuch ins Spital. Passagiere beförderte die Metro zum Zeitpunkt des Unglücks glücklicherweise nicht.

epa08792573 People look at the metro that shot through a stop block at De Akkers metro station in Spijkenisse, The Netherlands, 02 November 2020. There were no passengers on the metro. The driver could leave the vehicle on his own.  EPA/ROBIN UTRECHT

Passanten fotografieren die verunglückte Metro am Montagmorgen. Bild: keystone

Die Metro lag am Montagmorgen immer noch auf der Flosse. Expertinnen und Experten berieten darüber, wie man das Fahrzeug bergen kann. Ein Mitglied der Rettungsdienste sagte gegenüber «NOS»: «Es ist auch das erste Mal, dass ich das sehe. Es wird eine ziemliche Übung sein, das Ding loszuwerden und in Sicherheit zu bringen.»

Es sei ein substantieller Schaden entstanden, twitterte die zuständige Polizei. Ernsthaft verletzt wurde aber offenbar niemand.

Der Künstler, Maarten Struijs, sagte am Montagmorgen: «Da muss ich mir jetzt doch schleunigst ein paar Fotos sichern.» Gegenüber «NOS» zeigte sich Struijs überrascht über die Standhaftigkeit des Kunstwerks: «Es steht schon seit fast 20 Jahre da und man erwartet, dass es ein bisschen zu bröckeln beginnt, das ist aber offenbar nicht so.»

Vielleicht sollte man auf die aufwändige Bergungsaktion gleich verzichten. Der Künstler war sich jedenfalls sicher: «So schön hat es noch nie ausgesehen.»

(cma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das Leben ist voller schöner Momente – hier kommen 10 Wins

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Philipp Hildebrand zieht Kandidatur für OECD-Amt zurück

Philipp Hildebrand hat seine Kandidatur um das Amt als künftiger OECD-Generalsekretär zurückgezogen. Das gab er am Donnerstag auf Twitter bekannt. Als Grund nannte er die fehlende breite Unterstützung der OECD-Mitglieder.

Hildebrand gehörte zu den vier Finalisten im Rennen um das Amt als künftiger Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Ursprünglich waren es zehn Kandidaten.

«Heute habe ich den Dekan des OECD-Rates darüber informiert, dass ich …

Artikel lesen
Link zum Artikel