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Sportnews-Ticker: Lausanne wochenlang ohne Erik Brännström

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Lausanne wochenlang ohne Brännström +++ Csillag erlitt Achillessehnenriss

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
02.10.2026, 16:0002.10.2026, 16:00
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Lausanne sechs bis acht Wochen ohne Brännström
Lausanne muss sechs bis acht Wochen ohne seinen wichtigsten Verteidiger Erik Brännström auskommen. Wie der Verein der National League bekannt gab, zog sich der Schwede im Meisterschaftsspiel am Mittwoch gegen Servette eine Verletzung an der Schulter zu. (abu/sda)


Csillag fällt mit Achillessehnenriss lange aus
Aurélie Csillag hat sich diese Woche in der Cup-Partie des FC Liverpool gegen Birmingham City die Achillessehne gerissen, wie der Schweizerische Fussballverband am Freitag mitteilte. Die 23-jährige Angreiferin wird somit ihrem Klub und dem Schweizer Nationalteam für längere Zeit fehlen.

Für die kommenden Playoff-Spiele gegen Israel am 9. Oktober im ungarischen Mezokövesd und am 13. Oktober in Sion wurde an ihrer Stelle Lydia Andrade vom 1. FC Köln nachnominiert. (nih/sda)
Marcel Hirscher erhält Wildcard
Die Modalitäten für ein mögliches Comeback von Marcel Hirscher sind geklärt. Die FIS bestätigte am Freitag, dass der für die Niederlande startende Österreicher für die anstehende alpine Weltcup-Saison erneut eine Wildcard erhält. Damit könnte Hirscher bei den Rennen jeweils mit der Startnummer 31 antreten.

Bereits nach seinem Nationenwechsel hatte der achtfache Gesamtweltcupsieger bei seiner Rückkehr von einer Wildcard profitiert. Seit seinem im Training erlittenen Kreuzbandriss im Dezember 2024 hat Hirscher keine Rennen mehr bestritten.

Neben dem zweimaligen Olympiasieger und siebenmaligen Weltmeister hält die FIS auch für Lindsey Vonn eine Wildcard bereit. (nih/sda/dpa)
Manchester City hat Rekurs eingereicht
Manchester City rekurriert wie angekündigt gegen das Urteil einer von der Premier League eingesetzten unabhängigen Kommission. Diese hatte den Klub wegen «schwerwiegender» Verstösse gegen die Finanzregeln zwischen 2009 und 2018 schuldig gesprochen. Der Fall sorgt im englischen Fussball für grosse Aufregung.

«Der Klub ist der von der Premier League erhobenen Vorwürfen nicht schuldig, und es gibt eine umfassende Sammlung unwiderlegbarer Beweise, die unsere Position in dieser Angelegenheit stützt», teilte der vom Emirat Abu Dhabi kontrollierte Verein mit. Der Rekurs sei am Donnerstagabend eingereicht worden. (nih/sda/afp)
Franz Reindl ist neuer IIHF-Präsident
Kurz vor seinem 72. Geburtstag ist Franz Reindl zum neuen Präsidenten des Internationalen Eishockey-Verbandes IIHF gewählt worden. Am IIHF-Kongress auf Teneriffa setzte sich der Olympia-Bronzegewinner von 1976 im zweiten Wahlgang knapp mit 60:57 Stimmen gegen den früheren DEL-Goalie Petr Briza aus Tschechien durch.

Reindl folgt auf den Franzosen Luc Tardif, gegen den der Deutsche vor fünf Jahren bei der Präsidentschaftswahl noch gescheitert war. Reindl will in seiner Rolle besonders die Kommunikation mit der NHL verbessern, um nicht «vor jeden Olympischen Spielen das gleiche Theater» zu haben. Im Februar in Mailand hatten die besten Eishockeyspieler der Welt nach schwierigen Verhandlungen erstmals seit 2014 in Sotschi wieder am olympischen Turnier teilgenommen. (abu/sda/dpa)

Winter wird U23-Europameisterin
Mara Winter hat an den Rad-Europameisterschaften in Slowenien für einen Auftakt nach Mass aus Schweizer Sicht gesorgt. Sie gewann Gold im Strassenrennen der U23-Frauen. Den Titel sicherte sich Winter nach 88 km mit Start und Ziel in Sencur im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe. Sie verwies dabei die Niederländerin Nienke Vinke und U23-Weltmeisterin Viktoria Chladonova aus der Slowakei auf die weiteren Podestplätze.

Die 20-jährige Bündnerin hatte an der WM als überraschende Vierte das Podest nur knapp verpasst, nachdem sie Ende Juni bereits im Strassenrennen der Elite an den Schweizer Meisterschaften den 4. Platz belegt hatte. Winter ist erst die zweite Schweizer Medaillengewinnerin im U23-Strassenrennen an Europameisterschaften nach Linda Zanetti, die 2023 Bronze gewonnen hatte. (ram/sda)
Saisonende für Lausannes Koindredi
Lausanne-Sport muss für den Rest der Saison ohne Koba Koindredi auskommen. Der Mittelfeldspieler zog sich während der Länderspielpause einen Kreuzbandriss zu. Wie der Tabellenletzte der Super League mitteilte, wird sich der 24-jährige Franzose in Kürze einer Operation unterziehen und danach rund neun Monate ausfallen.

Koindredi war erst im Sommer nach Lausanne zurückgekehrt, nachdem er bereits die vorletzte Saison für den Klub gespielt hatte. In der vergangenen Saison war der frühere französische Junioren-Internationale von Sporting Lissabon an den FC Basel ausgeliehen. In Lausanne besitzt einen bis im Juni 2029 gültigen Vertrag.

Auch auf Theo Bergvall muss Lausanne-Sport vorerst verzichten. Der schwedische Rechtsverteidiger fällt aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk voraussichtlich acht Wochen aus. (nih/sda)

Golubic in der 3. Runde
Viktorija Golubic schafft am WTA-1000-Turnier in Peking den Einzug in die 3. Runde. Die Zürcherin besiegt die Amerikanerin Peyton Stearns 6:4, 3:6, 6:3.

Golubic setzte sich in einer umkämpften Partie gegen die Weltnummer 36 und damit 31 Plätze besser klassierte Stearns nach 2:16 Stunden durch. Die Amerikanerin hatte zuletzt beim WTA-500-Turnier in Guadalajara in Mexiko den Final erreicht, diesen aber gegen ihre Landsfrau Iva Jovic verloren.

Damit steht Golubic beim hochdotierten Turnier in Peking erstmals in der 3. Runde. Dort trifft sie erstmals auf die als Nummer 5 gesetzten Tschechin Linda Noskova (WTA 6). (nih/sda)
Ambri-Piotta sieht gegen die SCL Tigers kein Land
Ambri-Piotta verliert zum neunten Mal in Folge gegen die SCL Tigers – diesmal 1:5 zuhause. Bis zur 21. Minute gingen die Emmentaler in der Leventina 3:0 in Führung. Der formstarke Julian Schmutz mit seinem bereits vierten Saisontor, Arno Nussbaumer mit seinem ersten Treffer für die Tigers sowie der finnische Verteidiger Juuso Riikola in Überzahl sorgten bereits früh für eine Vorentscheidung.

Die Langnauer kontrollierten die ersten beiden Linien der stark in die Saison gestarteten Tessiner sehr gut. So tat sich Ambri trotz des ersten Saisontors von Tim Muggli, der in der 25. Minute auf 1:3 verkürzte, schwer. Gute Torchancen waren Mangelware. Bereits mehr als fünf Minuten vor Schluss nahm Coach Jussi Tapola Goalie Philip Wüthrich vom Eis – mit dem 1:4 als Resultat.

Ambri hat gegen die SCL Tigers seit zweieinhalb Jahren und nunmehr neun Spielen nicht einmal einen Punkt gewonnen. Die Emmentaler verbessern sich mit dem Sieg auf den 3. Platz, die Biancoblu werden etwas zurückgebunden. (cpf/sda)

Queiroz mit dem Rücktritt vom Rücktritt vom Rücktritt
Carlos Queiroz ist nicht mehr Nationaltrainer von Ghana. Der 73-jährige Portugiese und der ghanaische Fussballverband lösten den Vertrag einvernehmlich auf, nur knapp einen Monat nachdem Queiroz auf den Posten zurückgekehrt war.

Queiroz hatte Ghana im April übernommen und bei der WM in Amerika in die Sechzehntelfinals geführt. Dort verpasste das Team nach der Niederlage gegen Kolumbien ein Duell mit der Schweiz. Danach trat Queiroz zurück, Anfang September wurde er jedoch erneut als Nationaltrainer eingesetzt.

Sein zweites Engagement dauerte nur kurz. Zum Auftakt der Qualifikation für den Afrika Cup 2027 verlor Ghana gegen die Elfenbeinküste (0:2) und gegen Gambia (2:4). Im ersten Spiel stand St. Gallens Lawrence Ati Zigi im Tor. (abu/sda/afp)


Neues Team für Steffi Häberlin
Die Schweizer Strassen-Meisterin Steffi Häberlin wechselt auf die kommende Saison das Team. Die 28-jährige Thurgauerin verlässt SD Worx-Protime und unterschrieb für zwei Jahre bei Canyon-SRAM. In der deutschen Equipe wird sie unter anderem Teamkollegin von Jasmin Liechti und dem britischen Toptalent Zoe Bäckstedt.

Häberlin fand vom Mountainbike zum Strassenradsport und bestreitet erst seit letzter Saison regelmässig Rennen auf höchstem Niveau. Im Juni verteidigte sie ihren Schweizer Meistertitel im Strassenrennen erfolgreich, wobei sie im Sprint Marlen Reusser besiegte. Im kommenden Sommer will sie ihr Medizinstudium abschliessen und sich danach ganz auf den Radsport konzentrieren. (nih/sda)
Nishikori sagt Adieu
Kei Nishikori beendete in Tokio seine Karriere als Tennisprofi. Der 36-jährige Japaner unterlag in der ersten Runde des ATP-500-Turniers dem Amerikaner Frances Tiafoe 4:6, 4:6. Eine Wildcard ermöglichte ihm den Abschied vor Heimpublikum.

Der frühere Weltranglisten-Vierte gewann zwölf ATP-Titel. 2014 erreichte er am US Open als erster Asiate einen Grand-Slam-Final im Einzel, verlor jedoch gegen Marin Cilic. Zwei Jahre später holte er an den Olympischen Spielen in Rio Bronze.

Verletzungen warfen Nishikori immer wieder zurück. Er musste sich zweimal am rechten Ellbogen und einmal an der Hüfte operieren lassen. Seinen letzten Turniersieg feierte er 2019 in Brisbane. Zuletzt war er auf Platz 436 der Weltrangliste zurückgefallen. (nih/sda)
Auch Tsitsipas an den Swiss Indoors
Das hochkarätige Teilnehmerfeld an den Swiss Indoors in Basel nimmt weiter Formen an. Mit Stefanos Tsitsipas schlägt auch der Masters-Champion von 2019 und Finalist am French Open 2021 und Australian Open 2023 am Rheinknie auf. Nach schwierigeren Jahren kehrte der Grieche auch dank seinem Turniersieg im Sommer am Swiss Open in Gstaad in die Top 50 zurück.

In der Basler St. Jakobs-Halle ebenfalls mit von der Partie sind Alexander Bublik, der Gstaad-Sieger des letzten Jahres, sowie die Swiss-Indoors-Finalisten Hubert Hurkacz (2023) und Alejandro Davidovich Fokina (2025).

Das Turnier findet heuer vom 26. Oktober bis 1. November statt und steht zu Beginn im Zeichen von Stan Wawrinkas Abschiedsvorstellung. (nih/sda)
Argentinien besiegt Bolivien
Der WM-Finalist Argentinien kehrte in der Nacht auf Donnerstag mit einem überzeugenden 4:0-Sieg gegen Bolivien auf den Rasen zurück.

Lautaro Martinez (19.), Nicolas Paz (29.), Cristian Romero (53.) und José «Flaco» Lopez (86.) erzielten im argentinischen Cordoba die Tore zum Sieg der Albiceleste, die auf ihren Star Lionel Messi verzichten musste. Der 39-jährige Stürmer hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft angekündigt und wird sich am 6. Oktober bei einem weiteren Testspiel gegen Benin verabschieden. (nih/sda/afp)
Ehammer und Kälin sorgen für Schweizer Doppelsieg
Simon Ehammer und Annik Kälin gewinnen die Gesamtwertung der Mehrkampf-Tour von World Athletics. Noch nie zuvor hat ein Schweizer Athlet oder eine Schweizer Athletin die seit 1998 bestehende Serie für sich entschieden.

Ehammer setzte sich 2026 mit 3703 Punkten vor Deutschlands Weltmeister Leo Neugebauer durch. Kälin gewann mit 3653 Zählern deutlich vor der Polin Adrianna Sulek-Schubert. Beide erzielten die zweithöchste Siegerpunktzahl in der Geschichte dieser Serie und wurden mit je 30'000 Dollar Preisgeld belohnt.

Für die Tour zählen die besten drei Mehrkämpfe eines Athleten oder einer Athletin bei Meetings und grossen Meisterschaften. Leistungen aus der Halle und im Freien können einfliessen. Die Resultate werden in vergleichbare Punkte umgerechnet und addiert. (nih/sda)


Lausanne mit Prestigesieg aus dem Nichts
Lausanne gewinnt das erste Léman-Derby der Saison gegen Genève-Servette nach einem 2:5-Rückstand 6:5 im Penaltyschiessen.

Lausanne zeigte in einer schwierigen Phase grosse Moral. Bereits im ersten Drittel hatte es zweimal einen Rückstand aufgeholt, doch drei Minuten vor Schluss schien der Mist beim Stand von 2:5 geführt. Dann rettete das Söldner-Trio Curtis Lazar, Ahti Oksanen und Drake Caggiula die Waadtländer in die Verlängerung.

Die letzten beiden Tore fielen mit sechs Feldspielern und ohne Goalie. Im fälligen Penaltyschiessen traf dann einzig Erik Brännström und sicherte dem Heimteam zwei völlig unverhoffte Punkte. (val/sda)
Entscheid über Schwimm-EM in Basel vertagt
Noch immer bleibt unklar, ob die Kurzbahn-EM der Schwimmer 2027 in Basel stattfinden wird. Die Frist für die Suche nach Geldgebern wird bis Ende Oktober verlängert.

Swiss Aquatics hatte sich um die Ausrichtung der Kurzbahn-Europameisterschaften 2027 beworben, um einen internationalen Schwimm-Grossanlass erstmals in dieser Form in die Schweiz zu holen, wie der Schweizer Verband in einer Medienmitteilung schreibt. Die Elite-Meisterschaften sollen vom 7. bis 12. Dezember 2027 in der Basler St. Jakobshalle stattfinden. (abu/sda)


Schweizerinnen gegen Schweden chancenlos
Das Eishockey-Nationalteam der Frauen startet mit einer Niederlage ins zweite Turnier der Women's Euro Hockey Tour. Zum Auftakt unterliegen die Schweizerinnen Schweden in Lahti 0:5.

Im ersten von drei Spielen beim Turnier im Süden Finnlands musste die Schweiz auf ihre angeschlagene Teamleaderin Alina Müller verzichten. Ohne die Stürmerin aus der nordamerikanischen Profiliga PWHL fehlte dem Team von Nationaltrainerin Shannon Miller in der Offensive die Durchschlagskraft, gleichzeitig präsentierten sich die Schweizerinnen defensiv anfällig. Kurz vor Spielhälfte liessen sie zwei Powerplays in Folge ungenutzt, wenig später erhöhten die Schwedinnen innert 34 Sekunden von 1:0 auf 3:0.

Auch zu Beginn des Schlussdrittels wurde die Schweiz kalt erwischt. Innert 49 Sekunden kassierte Torhüterin Andrea Brändli einen weiteren Doppelschlag. Aus dem starken schwedischen Kollektiv ragte Tilde Grillfors heraus. Der 18-jährigen Stürmerin gelang bei ihrem Länderspieldebüt mit drei Treffern gleich ein Hattrick. (nih/sda)

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