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epa07369268 (FILE) - A handout photo made available by the London Metropolitan Police Service(MPS) on 20 February 2015 showing Shamima Begum one of three schoolgirls at Gatwick Airport, southern England, 17 February 2015 who have been reported missing and are believed to be making their way to Syria. Media reports on 14 February 2019 state that Shamima Begum, aged 19 who is in a refugee camp in Syria wants to return to Britain with her baby, her other two children both have died in the conflict. Shamima Begum said that one of her two school friends was killed in a bombing and the other's whereabouts is not known.  EPA/LONDON METROPLITAN POLICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES *** Local Caption *** 51809500

Shamima Begum. Bild: EPA/LONDON METROPLITAN POLICE

19-jährige «IS»-Sympathisantin will zurück nach England – daraus wird vielleicht nichts



Shamima Begum verliess 2015 mit zwei Freundinnen Grossbritannien, um sich dem sogenannten «Islamischen Staat» anzuschliessen. Sei heiratete einen niederländischen Konvertiten, der sich während der gemeinsamen Flucht den kurdischen Truppen ergab. Ihre beiden Kinder, die in Syrien zur Welt kamen, sind inzwischen gestorben.

Nun wollte die 19-Jährige zurück nach London und ihr drittes Kind dort bekommen. Doch dazu kam es nicht – die Geburt ereignete sich bereits am Sonntag. Und es könnte sein, dass sie vielleicht nie wieder das Vereinige Königreich betreten wird.

Laut einem Bericht von CNN soll ihr angeblich die britische Staatsangehörigkeit entzogen werden. Mohammed Akunjee, Rechtsanwalt der Familie, gab dies auf Twitter bekannt. Die Familie sei «sehr enttäuscht über die Absicht des Innenministeriums». Es würden «alle rechtlichen Möglichkeiten geprüft, um diese Entscheidung anzufechten».

ITV News berichtete zuvor, dass ihre Muter über den Entscheid in Kenntnis gesetzt worden sei. Das Innenministerium wollte sich nicht zum Fall äussern. Jedoch wies ein Sprecher darauf hin, dass «eine Staatsangehörigkeit entzogen werden könne, sofern die Person danach nicht staatenlos sei». Ob Begum einen zweiten Pass besitzt, ist nicht bekannt.

epa07344937 British Home Secretary Sajid Javid arrives at Downing Street in London, Britain, 05 February 2019. She was 'determined' for an in-time delivery of the Brexit, Britain's Prime Minister Theresa May was quoted as saying in British media on 04 February, although some ministers of her cabinet have already indicated they would even agree an extension to finalise the deal.  EPA/ANDY RAIN

Sajid Javid. Bild: EPA/EPA

Gegenwärtig diskutieren verschiedene EU-Länder, was mit den «IS»-Rückkehrern geschehen soll. Der britische Innenminister Sajid Javid bezog am vergangenen Freitag klar Stellung: «Wenn sie terroristische Organisationen im Ausland unterstützt haben, werde ich nicht zögern, ihre Rückkehr zu verhindern».

Wie es mit Shamima Begum weiter geht, wird sich zeigen. Es ist fraglich, ob ihr die Staatsangehörigkeit aberkannt werden kann, sollte sie keinen weiteren Pass besitzen. Fall doch könnte ihre Familie Berufung einlegen. (vom)

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93 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Stratosurfer
20.02.2019 07:02registriert March 2014
Warum sollen wir religiös verblendete Staatsbürger zurücknehmen, die unsere offene Gesellschaft verachten und sie zerstören würden, sobald sie die Macht dazu haben? Ich hatte einen Funken Mitleid mit der Frau, bis sie sagte: „Ich bereue nichts“. Wer losgezogen ist, um die massakrierenden IS Horden zu unterstützen und aktiver Teil des Terrors zu sein, hat sich das Recht auf Rückkehr verwirkt. Sich aus opportunistischen Gründen zurück ins Land der ungläubigen schleusen zu wollen, müssen wir mit allen Mitteln verhindern. Der IS ist nicht Club Med.
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leu84
20.02.2019 07:26registriert January 2014
Es war ihre Entscheidung, Grossbritannien den Rücken zu zeigen. Sehr wahrscheinlich wird sie ihre "staatsverräterische" Meinung nicht ändern und wäre nur eine Gefahr für die Bürger. Zuerst sollte sie Bekenntnis ablegen, dass sie nicht gegen die Zivilgesellschaft ist. Gilt auch für andere RückkehrerInnen.
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azoui
20.02.2019 07:55registriert October 2015
Sie hat sich damals, noch jung, für den IS entschieden. Heute nach beinahe 5 Jahren, sieht sie diese Entscheidung immer noch als richtig an und bereut nichts.
Dort wo sie jetzt ist, findet sie das was sie sucht, also soll sie bleiben. Die Familie kann ihre Tochter von England aus unterstützen.
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