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Engländerin floh mit 15 zum «IS» – 4 Jahre und 2 tote Kinder später ist alles vorbei



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Amira Abase, Kadiza Sultana und Shamima Begum (v.l.) am Flughafen Gatwick in London im Februar 2015. Bild: AP/Metropolitan Police

Der Fall der drei Teenagerinnen bewegte im Februar vor vier Jahren die Welt. Die drei Schülerinnen im Alter von 15 und 16 Jahren reisten über die Türkei nach Syrien, um sich dem «Islamischen Staat» anzuschliessen.

Der Kriegsreporter Anthony Loyd der «Times» hat nun eine der Schülerinnen in einem Flüchtlingslager in Syrien entdeckt.

Shamima Begum ist mittlerweile 19-jährig und im neunten Monat schwanger. Gleich nach der Ankunft in der damaligen Hauptstadt des Kalifats, al-Raqqa, heiratete sie einen niederländischen Konvertiten. Sie habe in Raqqa ein «normales Leben» geführt, erzählte sie dem Kriegsreporter.

Über den «Alltag» in Raqqa erzählte sie:

«Als ich zum ersten Mal einen abgetrennten Kopf in einer Mülltonne sah, hat mich das nicht aus der Fassung gebracht.»

Und weiter: «Er war von einem Kämpfer, der auf dem Schlachtfeld gefangen genommen worden war, ein Feind des Islam. Ich dachte nur daran, was er einer muslimischen Frau angetan hätte, hätte er die Chance gehabt.»

epa07369268 (FILE) - A handout photo made available by the London Metropolitan Police Service(MPS) on 20 February 2015 showing Shamima Begum one of three schoolgirls at Gatwick Airport, southern England, 17 February 2015 who have been reported missing and are believed to be making their way to Syria. Media reports on 14 February 2019 state that Shamima Begum, aged 19 who is in a refugee camp in Syria wants to return to Britain with her baby, her other two children both have died in the conflict. Shamima Begum said that one of her two school friends was killed in a bombing and the other's whereabouts is not known.  EPA/LONDON METROPLITAN POLICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES *** Local Caption *** 51809500

Shamima Begum. Bild: EPA/LONDON METROPLITAN POLICE

Als die Kämpfe um Raqqa im Januar 2017 heftiger wurden, floh sie gemeinsam mit ihrem ersten Kind, einem Mädchen. Vor einem Jahr starb das Mädchen, sie wurde in Baghus begraben. Ihr zweites Kind, ein Sohn, starb vor drei Monaten an einer Krankheit, verursacht durch Mangelernährung.

Begum und ihr Ehemann flohen vor kurzem aus der letzten «IS»-Bastion in Syrien. Der Ehemann ergab sich den kurdischen Truppen der SDF, Begum ging ins Flüchtlingslager Al-Hawl im Nordosten Syriens. Es habe keinen Sinn mehr zu kämpfen, das Kalifat sei vorbei. Ausserdem habe Begum Angst um ihr ungeborenes Kind. Deshalb wolle sie zurück nach London.

Im Interview sagte sie der «Times», dass sie ihre Reise nach Syrien nicht bereue. Und weiter: «Ich weiss, was die Leute zu Hause von mir denken, ich habe alles gelesen, was online über mich steht. Aber ich will einfach nur nach Hause und dort mein Kind zur Welt bringen. Das ist alles, was ich gerade möchte.»

Der Kriegsreporter Loyd sagte gegenüber «Today»: «Sie war ruhig und gefasst, aber sie stand auch ein Stück weit unter Schock – sie kam gerade aus einem Kriegsschauplatz, im neunten Monat schwanger, viele ihrer Freunde tot, sie hat Flugzeugangriffe und das alles erlebt – also würde ich sie nicht vorschnell verurteilen.» (jaw)

Jürgen Todenhöfer: «Das ist kein islamischer Staat»

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Video: watson

Syrien: Der vergessene Krieg

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95Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 16.02.2019 06:19
    Highlight Highlight Es gibt Menschen, die würden noch beten für deren Rückkehr. Sachen gibts. Die sollen ruhig dort bleiben, wo sie waren.
  • Yogi Bär 15.02.2019 09:53
    Highlight Highlight Die soll dort bleiben wo Sie ist. Ihre ganze Einstellung ist schockierend!
  • Tolot 15.02.2019 08:55
    Highlight Highlight Gegen die Ungläubigen kämpfen, und brutal Ermordete akzeptieren. Aber wenns dann richtig Scheisse läuft wieder in die sichere Heimat Europa kommen! Sorry, aber solche sollen in Ihrem "gepriesenen" Land bleiben. Solche brauchen wir hier wirklich nicht zurück
  • WeischDoch 15.02.2019 08:17
    Highlight Highlight Liebe Begum,
    Ich hoffe du kommst nie in Europa an.
    Was du da unten gebilligt jast, hat mich freunde und bekannte gekostet. Andere noch vieles mehr.
    Dich rettet auch keine Behandlung mehr. Am besten übergibt man sie dem Regime.
  • roger_dodger 15.02.2019 07:07
    Highlight Highlight "Ich will einfach nur nach Hause". Wieso, Ihr zu Hause ist beim IS und nicht in Europa. Aber da sind die Ungläubigen wohl wieder gut genug um für Sie und Ihr Kind zu sorgen?
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 15.02.2019 06:31
    Highlight Highlight Mein Verständnis und Mitgefühl hält sich hier in Grenzen... sie ist von London in den Krieg gezogen, ihr sind abgetrennte Köpfe egal, sie zeigt keine Reue oder findet dass ihre Idee dumm war.... das Ungeborene kann nichts dafür. Eine feine Adoptivfamilie wünsche ich dem/der Kleinen und ihr ein gerechtes Verfahren mit dementsprechender Strafe. Denn (noch) ein Kind das wahrscheinlich so extremistisch aufgezogen wird muss nicht sein.
  • Muselbert Qrate 15.02.2019 06:28
    Highlight Highlight Niveaulose Kommentare wie bei 20 Minuten.. Was ist aus der Kommentar-Spalte von watson nur geworden? Wo bleibt eure soziale Weitsicht? Seid ihr jetzt alles kleine Spuhlers geworden?
    • who cares? 15.02.2019 07:50
      Highlight Highlight Weisst du, die Kommentatoren hier wurden mit einem erwachsenen Gehirn geboren. Und wenn sie mal ein bisschen Seich im Kopf hatten im Teenageralter, dann haben sie ihre Eltern schon wieder da rausgehauen. Sie können und wollen nicht verstehen, dass 15jährige, die es vielleicht auch sonst schwer hatten im Leben, sehr leicht zu manipulieren sind. Und als sie in Syrien angekommen war, gng die Gehirnwäsche einfach noch viel schlimmer weiter
    • mbr72 15.02.2019 08:22
      Highlight Highlight Ich habe mich jetzt durch ca. 3/4 der Kommentare durchgelesen, konnte aber beim besten Willen nicht die Niveaulosigkeit erkennen, welche Sie andeuten. Führen Sie doch mal aus, was Sie mit "sozialer Weitsicht" meinen? Dass Handlungen Konsequenzen nach sich ziehen (und ja, auch für 15-Jährige)?
      Im Übrigen weist Ihr letzter Satz eher auf Niveaulosigkeit ihrerseits hin... just sayin'.
    • MeierB 15.02.2019 08:33
      Highlight Highlight Der einzige niveaulose Kommentar ist deiner. Der IS ist mit den Nazis auf gleiche Stufe zu setzen. Und aus dieser Sicht reflektiere nun mal deinen Kommentar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PrinzessinFantaghirò 15.02.2019 06:16
    Highlight Highlight Sehr gärn. Darf süsch no öbbis si?
    Ach, du möchtest dein Kind hier gebären? Damit du es nach deinem radikalen Glauben aufziehen kannst und ihr an seinem 15. Geburtstag gemeinsam ein neuer Versuch starten könnt?
    Was hat dieses Mädchen erlebt, dass es eine so verzerrte Wahrnehmung von Recht und Unrecht entwickeln konnte?
    Ich bin dafür, dass man den Flüchtlingen mit guten Absichten hilft. Aber das hier geht zu weit. Das ungeborene Kind tut mir leid.
  • Tierra Y Libertad 15.02.2019 03:26
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass es eine gute Lösung ist, wie von vielen gefordert, sie in Syrien zu behalten. Sie ist nunmal britische Staatsbürgerin und soll auch von einem britischen Gericht verurteilt werden. Es gibt tausende gefangene ausländische Jihadisten und Unterstützer. Dass die Kurden sich nun um diese kümmern müssen finde ich unfair, denn die haben schliesslich eigentlich nichts in Syrien verloren. Stellt euch den Aufschrei vor, wenn eine solche Anzahl ausländischer Terroristen in der Schweiz bleiben könnte.
    • Neruda 15.02.2019 09:58
      Highlight Highlight Wenn ein Ausländer in der Schweiz einen Mord begeht wird er auch hier vor Gericht gestellt und nicht bei sich zuhause. Die Verbrechen wurden in Syrien begannen, da finde ich es richtig, dass die Leute vorort die Verfahren durchführen.
    • Tierra Y Libertad 15.02.2019 14:20
      Highlight Highlight @Neruda Die Institutionen der Selbstverwaltung Nordsyriens haben ausländische Terroristen aber abgelehnt. Wenn bei uns jemand ausgeschafft wird, ist das etwa dasselbe. Ausländische Jihadisten vor einem international nicht anerkannten Gericht zu verurteilen macht sowieso nicht viel Sinn.
  • Hüendli 15.02.2019 00:11
    Highlight Highlight "Sie wolle einfach nur nach Hause" – schon mal daran gedacht, dass man sie dort vielleicht nicht mehr will?
    Die beiden Kinder kann man etwa auch Feinden des Islam anlasten?
    Wie verblendet kann man eigentlich sein? 😧
  • Halb Wissen 14.02.2019 23:06
    Highlight Highlight Urteilt nicht über Menschen deren Geschichte ihr nicht komplett kennt.

    Wir wollen nicht wissen wie es in diesen Lagern zu und her geht. Wir wollen nicht wissen wie der IS in den Köpfen der jungen Leute wirkt.
    Wir verschlüssen die Augen vor all dem Elend.

    Aber wir verurteilen und brandmarken vermeintlich schuldige ohne Beweise.

    Vielleicht steht sie unter Druck, vielleicht wird sie bedroht. Ganz sicher ist sie psychisch beschädigt.

    Überlast das Urteteil den Richtern !

    • SeboZh 15.02.2019 03:10
      Highlight Highlight Sie ging von London nach Syrien zum IS. Nicht aus einem kriegsgebiet
    • CaptainLonestarr 15.02.2019 06:49
      Highlight Highlight Sie hat ihr Schicksal selbst gewählt und muss jetzt mit den Konsequenzen leben. Im Gegensatz haben ihre Opfer ihr Schicksal nicht selbst gewählt. Diesen Leuten wurde vom IS alles genommen.
    • Halb Wissen 15.02.2019 08:35
      Highlight Highlight Ja, wahrscheinlich ist sie schuldig.

      Es liegt aber nicht an uns das zu entscheiden.
  • murrayB 14.02.2019 23:03
    Highlight Highlight Höchst bedenklich für unser Politsystem und Rechtsgesellschaft, wenn jemand nach so einer Tat noch wirklich die Idee hat zurückzukehren!
  • Randalf 14.02.2019 22:26
    Highlight Highlight Wenn man sein Heimatland verlässt um in ein neues zu ziehen, soll man das machen. Aber wenn es nicht so läuft wie man dachte, soll man nicht weinen.

    Ich will nach Hause😓😓

    Wenn du unsere Werte ablehnst bist du hier nicht zuhause, fertig. Bleib wo du bist!
  • Holzkopf 14.02.2019 21:00
    Highlight Highlight In der Schweiz würde man dafür bis 5 Jahre Freiheitsstrafe kassieren:

    Der Gesetzesartikel dazu: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20142993/

    Zitat: „Wer sich .... an einer ... verbotenen Gruppierung (Anmerkung: Al-Qaida, IS, vergleichbare) oder Organisation beteiligt, sie personell oder materiell unterstützt, für sie oder ihre Ziele Propagandaaktionen organisiert, für sie anwirbt oder ihre Aktivitäten auf andere Weise fördert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.

    Strafbar ist auch, wer die Tat im Ausland begeht ...“
    • Einstürzende_Altbauten * 15.02.2019 06:50
      Highlight Highlight Es gibt 2 ähnliche Fälle aktuell, die am Bezirksgericht Winterthur verhandelt werden, das Urteil wird Ende Februar erwartet. Ich bin gespannt, wie in diesen Fällen geurteilt wird.
    • Kurt von Tippelskirch 15.02.2019 09:04
      Highlight Highlight Das gilt nicht für Täter, die zum Zeitpunkt der Tat minderjährig waren.
    • Holzkopf 15.02.2019 09:30
      Highlight Highlight Linguist, da hast du natürlich recht.
  • Gummibär 14.02.2019 20:47
    Highlight Highlight Zwickmühle für die Entscheidungsträger in England:
    Frau Shamima Begum kann ruhig bleiben wo sie ist und den syrischen Strafbehörden überlassen werden. Das ungeborene Kind hingegen, und andere Kinder von Mitläuferinnen sind unschuldig. Möglicherweise haben sie rechtlichen Anspruch auf Hilfe durch die Herkunftsländer der Mütter. Zudem ist niemand gedient wenn sie zu Fanatikern hochgezogen werden.
  • Maracuja 14.02.2019 20:18
    Highlight Highlight Die Opfer des Islamischen Staates haben das Recht, dass sich die Täter und Täterinnen vor Ort d.h. vor einem syrischen oder irakischen Gericht für ihre Verbrechen rechtfertigen müssen. Solange nicht sauber abgeklärt ist, dass keine Anschuldigungen vorliegen, sollte man die junge Frau in kein anderes Land ausreisen lassen. Liegen keine Gründe für ein Ausreiseverbot vor, sollte eine Abschiebung in das Heimatland durchgeführt werden. Im Westen regt man sich ja auch (zurecht!) über Länder auf, die ihre kriminellen Bürger nicht zurücknehmen wollen.
    • Hierundjetzt 14.02.2019 21:17
      Highlight Highlight Ich glaube das ist der beste Weg. Sauber abklären (sofern möglich), bei Delinquenz muss Sie halt je nach dem 10, 15 Jahre absitzen und danach kann man weiter schauen.

      Aber einfach so husch zurück ist - hier - nicht mehr möglich. Dazu war sie zu lange bei einer Terrororganisation dabei.
  • Rabbi Jussuf 14.02.2019 19:45
    Highlight Highlight Muss das Video von Todenhöfer hier verlinkt sein?
    Da gäbe es wesentlich bessere Leute zum interviewen und die bei Weitem nicht solchen Mist vom Stapel lassen.
  • nass 14.02.2019 19:43
    Highlight Highlight Also mein Mitgefühl hält sich arg in Grenzen. Zwei Kinder sozusagen "umgebracht" und jetzt auf Mitleid hoffen. Irrsinn. Der IS solls doch richten.
  • Sandro Lightwood 14.02.2019 17:46
    Highlight Highlight „Aber ich will einfach nur nach Hause und dort mein Kind zur Welt bringen. Das ist alles, was ich gerade möchte.“

    Aber ihr Zuhause ist doch Syrien respektive der IS?
    • äti 14.02.2019 19:07
      Highlight Highlight Wie siehst du extreme Fussballfans, die nur in ihrer Blase leben?
    • Roterriese #DefendEurope 14.02.2019 20:03
      Highlight Highlight @äti vergleichst du gerade echt Fussballfans mit radikalen Muslimen die Ungläubigen den Kopf abschneiden?
    • Sandro Lightwood 14.02.2019 20:11
      Highlight Highlight Steh ich kritisch gegenüber. 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • MilfLover 14.02.2019 17:34
    Highlight Highlight Sie kann gerne zurück ins schöne London. Dort gibt es auch Frauengefängnisse. 25 Jahre wären angemessen.
    • victoriaaaaa 14.02.2019 18:17
      Highlight Highlight Woher genau nimmst du dir die Befugnis, so schnell über jemandem zu urteilen und eine Strafe vorzuschlagen?
    • victoriaaaaa 14.02.2019 18:19
      Highlight Highlight Ich meine wenn sie ihre einstellung nicht geändert hat ist sie eine gefahr, aber dass wir hier aus der ferne denken, dass wir genau die richtige Lösung dagegen haben (im sinne „deiner“ 25-jahre-gefängnis-strafe) ist meiner Meinung nach einfach eine ziemlich arrogante Haltung.
    • Sama 14.02.2019 19:18
      Highlight Highlight Was angemessen ist, wird ein englischer Richter beurteilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der müde Joe 14.02.2019 17:31
    Highlight Highlight Na, dann kommen wir doch zurück in das schöne und gemütliche Europa. Da werde ich aufgepäppelt und kann dann wieder voller Energie gegen die „Ungläubigen“ vorgehen.
  • Bijouxly 14.02.2019 17:26
    Highlight Highlight Bin gespannt, was GB tut... Schwierig. Noch so jung, aber keine Reue.
    • redeye70 14.02.2019 17:50
      Highlight Highlight Finde ich nicht schwierig. Der abgetrennte Kopf hat sie nicht aus der Fassung gebracht – war ja nur ein Feind des Islams. Dein abgetrennter Kopf wird sie auch nicht aus der Fassung bringen, denn du bist nur ein Ungläubiger. Nee du, solche Individuen haben in unserer (und auch der britischen) Gesellschaft so was von nix verloren!
    • Bijouxly 14.02.2019 18:30
      Highlight Highlight Schwierig für GB. Überhaupt einreisen lassen? Staatsbürgerschaft entziehen? Sie ist 19 - die Entscheidung ist definitiv schwierig aus politischer Sicht. Mir ist es natürlich egal, aber im Flüchtlingscamp wird sie nicht ewig bleiben können und ihr Kind will sie offenbar in GB gebären. Kann das Kind für die Dummheit der Mutter etwas? Nein. Kind in Obhut nehmen, Mutter einsperren? Damit sie bis 29 nie Fuss fassen kann in der Gesellschaft? Fragen über Fragen. Es ist definitiv eine schwierige Situation.
    • äti 14.02.2019 19:09
      Highlight Highlight Urteile niemals über Menschen, die in einer Situation sind, in der du noch nie warst!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liselote Meier 14.02.2019 17:23
    Highlight Highlight Die soll ein Asylantrag in Saudi Arabien stellen. Der IS Doktrin kein Stück abgeschworen, ist wohl auch ziemlich „Hirngewaschen“, sie und ihr Ehemann sind in „Feindes Hand“ und leben beide noch, wärs umgekehrt wäre sie schon duzende Male vergewaltig worden und versklavt worden, der Ehemann auf der Stelle erschossen oder enthauptet worden.

    Die würde ich nur unter der Prämisse nach England lassen, dass sie in ein Umerziehungsprogramm kommt, bei kompletten Entzug von Religiösen Imputs ansonsten => Saudi Arabien.







    • PrivatePyle 14.02.2019 17:46
      Highlight Highlight Eines muss man den Golfstaaten aber lassen: sie sind schlauer als die Westeuropäer und lassen solche Leute nicht massenhaft und unkontrolliert rein. Siehe Deutschland 2015^^
    • Liselote Meier 14.02.2019 20:14
      Highlight Highlight Das ihr Rechten es mit Geschichte nicht so am Hut habt, weiss ich ja aber Flüchtlinge 2015 in Deutschland?

      Ja was war denn da los. Um in Deutschland 2015 zu sein muss man ja so sicherlich vor 2015 geflüchtet seln aus Syrien.

      Ja wie war so die Lage wurde im Dezember 2014 nicht in einer Stadt Namens Kobane gekämpft und eine gewisse Grenze war abgriegelt, Panzer standen dahinter und niemand konnte mehr flüchten?

      2014/2015 war der IS auf seinem „Höhepunkt“, da floh man vor dem IS.

    • naherrawan 15.02.2019 09:18
      Highlight Highlight @Liselote Meier
      Anhand der Bewertung deines Kommentares sieht man, wie rechts die watson-Leser geworden sind und kaum noch zwischen den Motiven der Flüchtlinge differenzieren. Ebenfalls will man nichts über deren Hintergründe noch über historische Fakten wissen, hauptsache man bestraft alle Flüchtlinge, da einer von 10'000 ein potentielles IS-Mitglied sein könnte.
  • Satox 14.02.2019 17:22
    Highlight Highlight Drei junge Frauen, welche sich gerne zur Hure fremder Männer machen lassen wollen... Sollen sie, dürfen sie! Mein Verständnis hält sich in Grenzen...
    • äti 14.02.2019 19:11
      Highlight Highlight .. echt jetzt, du warst dabei oder urteilst so nach Gusto?
    • Neruda 15.02.2019 10:10
      Highlight Highlight He nichts gegen Huren, die verfolgen keine menschenverachtende Ideologie und dennen wäre ein abgeschnittener Kopf bestimmt nicht gleichgültig!
  • Ueli Blocher 14.02.2019 17:15
    Highlight Highlight Was auffählt, alle die zum IS Rannten, nach sagen. Ich habe normal gelebt, nicht getan. War nur einfach da, aber Bereuhe nichts und blah blah blah!
    Sorry, jeder hier im Forum weiss das ich Links bin. Aber für diese Leute habe ich kein Verständnis und die sollen da bleiben oder nach Saud Arabien Auswandern. Diese Frau hat wegen ihrem Glauben schon 2 Kinder Beerdigt, das mit 19! Aber das Denken noch nicht wiedererlangt. Jede Person die so Denkt, wie diese Frau ist in meinem Europa nicht Erwünscht. Die Moslems die auch tollerant sind, die den IS Verachten, ja.
    • Sisiphos 14.02.2019 20:03
      Highlight Highlight @Georg Drake: Was um Himmels Willen möchtest Du uns hier mitteilen?🤪
  • Zahlenheini 14.02.2019 17:09
    Highlight Highlight Offenbar sind unsere liberalen Staaten also doch gut genug, um ein Kind auf die Welt zu setzen. Wenn es hart auf hart kommt, also zB wo das eigene Kind aufwachsen soll, dann zeigt sich meistens das wahre Ich...
    • BlueEyes 15.02.2019 09:55
      Highlight Highlight wahrscheinlich hat die junge Frau nach zwei Kindesbeerdinungen gemerkt, dass das Kriegsgebiet nicht der Perfekte Ort ist um Kinder auf die Welt zu bringen... schade, dass sie bisher nur zur Hälfte einsichtig ist.
  • BigMic 14.02.2019 17:08
    Highlight Highlight Ich möchte nicht dass so ein Individum in unserer zivilisierten Welt frei herumläuft!
    • äti 14.02.2019 19:13
      Highlight Highlight Urteile niemals über Menschen, die in einer Situation sind, in der du noch nie warst!
    • cgk 14.02.2019 19:48
      Highlight Highlight @äti, ich erlaube mir sehr wohl ein Urteil, auch wenn ich nicht in irgendeiner Situation war. Gehst du auch abstimmen ohne dass du direkt vom Thema betroffen warst? Äbe.
    • AdvocatusDiaboli 14.02.2019 20:41
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LibConTheo 14.02.2019 17:02
    Highlight Highlight Die Haltung des Kriegsreporters würde ich gerne verstehen können.
    Der steht täglich dort in der Scheisse und sieht, mit welcher Brutalität und mit welchen Vorwänden den Leuten dort die Menschlichkeit abgesprochen wird.

    Und jetzt hat er noch Verständnis, dass sie wieder nach London zurück will um ihr Kind zu gebähren.

    Was mich aber auch verwundert, ist, dass diese Terroristen offenkundig Schutz in Flüchtlingslagern finden und dies auch bekannt ist. Wohin gehen diese Menschen nach Ankunft im Flüchtlingslager? Und; behalten sie ihren Status als Terroristen oder sind diese nun auch flüchtig?
    • who cares? 14.02.2019 21:55
      Highlight Highlight Ich möchte sie keinesfalls in Schutz nehmen, aber vielleicht hat genau weil der Kriegsreporter ständig dort ist, er ein bisschen bessere Einsicht als wir, die von der gemütlichen Stube aus urteilen...
      Ausserdem ist sie erst 19, da ist noch nicht alles verloren.
  • Darkside 14.02.2019 16:59
    Highlight Highlight Staatsbürgerschaft annulieren und dort unten lassen.
  • Queen C 14.02.2019 16:32
    Highlight Highlight Es gibt Leute, deren Verständnis für solche Individuen grenzenlos scheint. Siehe letzte Satz des Artikels...
    • äti 14.02.2019 19:18
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Queen C 14.02.2019 21:24
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  • MacB 14.02.2019 16:31
    Highlight Highlight Fertig Krieg gespielt und jetzt wieder zurück ins sichere Europa?

    Für mich der einzige Grund, dass sie zurück sollen oder dürfen, ist ihr junges Alter. Als sie ging, war sie 15. Mit 15 macht man noch so manche Dummheit, wobei diese wohl extra gross war.
    • suchwow 14.02.2019 16:47
      Highlight Highlight Nein, es gibt gewisse Grenzen, die man auch als 15-jährige/r nicht überschreitet.

      Es gibt keinen Grund, sie wieder reinzulassen. Freiwillig aus einem Staat wie GB gegangen und jetzt die hohle Hand machen? Wahrscheinlich dann in einigen Jahren ihrem Kind stolz erzählen, was die Eltern so gemacht und erlebt haben?
    • m:k: 14.02.2019 16:50
      Highlight Highlight Ja sie war sehr jung. Aber solange sie kein bisschen Reue zeigt, aktiv ein Regime das aufs übelste Menschen quälte, vergewaltigte und ermordete, unterstützt zu haben, soll sie bleiben wo sie ist.
    • murrayB 14.02.2019 23:05
      Highlight Highlight Das ist für mich kein Grund... Es gibt Sachen die sind nicht entschuldbar!
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  • l. a. stalder 14.02.2019 16:26
    Highlight Highlight "Im Interview sagt sie der<<Times>>, dass sie die Reise nach Syrien nicht bereue."

    Hört sich für mich nicht nach jemandem an, der sein Verhalten und seine Einstellung geändert hat....
    • ralck 14.02.2019 18:16
      Highlight Highlight << und >> sind übrigens keine Anführungs- sondern Vergleichszeichen...
    • Nonald Rump 15.02.2019 19:32
      Highlight Highlight Hmmm riqqo, lies doch erst den Artikel, ist offensichtlich kopiert ;)
  • franzfifty 14.02.2019 16:24
    Highlight Highlight ..ich finde es nicht gut, dass diese junge Frau ueberhaupt noch denken darf!
    • René Obi 14.02.2019 16:50
      Highlight Highlight Das muss sie nach jahrelanger religiöser Hirnwäsche zuerst eh wieder lernen.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.02.2019 16:52
      Highlight Highlight So viel scheint sie nicht zu denken, denn dann würde sie sich als Opfer des IS sehen, statt ihn immer noch zu verehren. So erzeugt sie kein Mitleid bei uns.

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