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Die letzten Stunden des «IS» sind angebrochen – Baghus kurz vor dem Fall



Nach wochenlangen Angriffen auf die letzte IS-Bastion in Syrien haben die kurdischen Truppen den Extremisten eigenen Angaben zufolge einen entscheidenden Schlag versetzt. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hätten in dem Ort Baghus das Zeltlager der Terroristen unter Kontrolle gebracht, erklärte SDF-Sprecher Mustafa Bali am Dienstag über Twitter.

Die Kämpfe gingen jedoch weiter. «Dies ist keine Siegesmeldung, aber ein bedeutender Fortschritt im Kampf gegen Daesh», schrieb Bali weiter. Daesh ist die arabische Abkürzung für die IS-Miliz.

Die von Kurden angeführten SDF-Truppen gehen seit mehreren Wochen gegen die Dschihadisten in dem Ort an der irakischen Grenze vor. Dort hatten sich die letzten Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf engstem Raum in einem Zeltlager und in Tunneln verschanzt. Laut Schätzungen handelte es sich um einige Hundert Dschihadisten. (aeg/sda/dpa)

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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Domino 19.03.2019 17:52
    Highlight Highlight Wird die Ideologie dahinter jetzt verboten?
  • roger_dodger 19.03.2019 17:46
    Highlight Highlight Wieso gibt es Gefangene? Die haben doch alle geschworen für Ihre Sache zu sterben, oder nicht?
  • Liselote Meier 19.03.2019 17:37
    Highlight Highlight Ach "die letzten Stunden des IS sind angebrochen"?

    Erstens die Kommando-Ebene wurde noch nicht neutralisiert, sind zu jederzeit auch mit dem Fall von Baghus in der Lage Anschläge durchzuführen.

    Zweitens sitzen die noch in Ibdil an der Macht, heissen dort nur anders. Haiʾat Tahrir asch-Scham vorher Al-Nusra. Al-Nusra war eine Abspaltung vom IS und agieren genau gleich.
  • Vinnie 19.03.2019 14:58
    Highlight Highlight Ob Allah doch noch kommt?
    • NATAS 19.03.2019 17:30
      Highlight Highlight Hahaha, ja genau! Oder einer der tausend anderen Hirngespinste?
  • mille_plateaux 19.03.2019 14:04
    Highlight Highlight Und wie dankt's der Westen den Kurden? In dem man sie fallen lässt wie eine heisse Kartoffel. Ich habe je länger je mehr Mühe, die hiesige Interessenspolitik nachzuvollziehen.
    • Leckerbissen 19.03.2019 14:43
      Highlight Highlight Ein Dank ist gar nicht notwendig. In ein paar Jahren werden es die Kurden sein, welche in den syrischen und irakischen Gebieten für Unruhe sorgen. Sie werde ihre Ideologie dem Rest dort unten aufbrummen wollen. Der Nahe Osten ist ein Ort zum Vergessen. In 100 Jahren wird kein Frieden herrschen.
    • Paul_Partisan 19.03.2019 15:20
      Highlight Highlight @Leckerbissen: die Kurden setzen sich für eine säkulare und demokratische Gesellschaft ein, leben die Gleichheit von Frau und Mann vor und bauen ein - der Schweiz sehr ähnliches - Milizsystem auf.
      Ich für meinen Teil finde, dass der nahe Osten eine ganze Menge dieser "Ideologie" vertragen könnte!
    • Hallosager 19.03.2019 15:41
      Highlight Highlight @Paul_Partisan: mag ja sein, dass grosse Teile der Kurden eine "moderne" Gesellschaft anstreben, doch es gibt genügend Beispiele, die aufzeigen, wie negativ ein Machtvakuum enden kann, wenn politische Interessen diverser Länder mitspielen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicholas Fliess 19.03.2019 13:58
    Highlight Highlight Es ist wohl leider ein frommer Wunsch, dass dies das tatsächliche Ende von Daesh bedeutet. Die Kämpfer und die Ideologen werden lediglich untertauchen und den Kampf aus dem Untergrund weiterführen. Es wird vermutlich weiterhin zu Anschlägen kommen, die von Daesh zumindest inspiriert sind...

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