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Die «teuflischen Liebhaber» sollen vier Patienten getötet haben



Ein Arzt und eine Krankenschwester sind wegen Mordverdachts in einem Spital in Saronno nördlich von Mailand festgenommen worden. Ermittlungen wurden gegen 14 Mitarbeiter des Spitals aufgenommen. Der 60-jährige Arzt, Anästhesist bei der Notaufnahme, wird der Tötung an vier älteren Patienten des Spitals verdächtigt.

Gemeinsam mit der Krankenschwester und zweifachen Mutter, mit der er eine Beziehung hatte, wird er auch des Mordes an deren Ehemann beschuldigt. Dieser soll einer tödlichen Mischung an Medikamenten erlegen sein, die ihm wegen seines angeschlagenen Gesundheitszustandes verabreicht worden war. Er soll Medikamente eingenommen haben, die für Patienten im Endstadium gedacht sind.

ZUR DISKUSSION DES STABILISIERUNGSPROGRAMM IM NATIONALRAT, DAS EINSPARUNGEN BEI DER FORSCHUNG, DER ENTWICKLUNGSHILFE UND DER PRAEMIENVERBILLIGUNG, NICHT JEDOCH BEI DER LANDWIRTSCHAFT VORSIEHT, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 29. NOVEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - [EDITORS NOTE: POSED PICTURE] A doctor examinates a patient with a stethoscope, pictured on March 28, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Die Ermittler schlossen aus, dass hinter den zwischen Februar 2012 und April 2013 gemeldeten Todesfällen finanzielle Interessen steckten. Weitere Todesfälle im Spital werden nun überprüft.

Wanzen verrieten sie

In einigen Fällen stellten die Ermittler fest, dass mehr Medikamente verabreicht wurden, als bei dem Gesundheitszustand der betreffenden Patienten notwendig gewesen wäre.

Die Ermittlungen gegen die «teuflischen Liebhaber», wie das Paar von italienischen Medien bezeichnet wurde, wurden aufgrund der Anzeige einer im Spital tätigen Pflegerin aufgenommen. Wanzen und abgehörte Telefonate führten dann zum Arzt und zur Krankenpflegerin. (sda/apa)

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