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epa07326218 A handout photo made available by the Miraflores Press, shows the president of Venezuela, Nicolas Maduro (C), during military exercises in Caracas, Venezuela, 27 January 2019. Maduro led on Sunday military maneuvers with soldiers, as the opposition went to barracks to deliver to the uniformed of the country the text of a law with which they seek to get them to disown the president.  EPA/MIRAFLORES PRESS / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro schaute sich am Sonntag eine Militärübung an.  Bild: EPA/MIRAFLORES PRESS

Machdemonstration in Venezuela: Maduro zeigt sich bei Armeeübung



Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat sich inmitten des Machtkampfes mit der Opposition demonstrativ an der Seite des Militärs gezeigt. Gemeinsam mit Verteidigungsminister Vladimir Padrino besuchte Maduro am Sonntag (Ortszeit) eine Militärübung.

epa07326221 A handout photo made available by the Miraflores Press, shows Venezuelan President Nicolas Maduro (C) as he leads a military exercise, in Caracas, Venezuela, 27 January 2019. Maduro led on Sunday military maneuvers with soldiers, as the opposition went to barracks to deliver to the uniformed of the country the text of a law with which they seek to get them to disown the president.  EPA/MIRAFLORES PRESS / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Nicolás Maduro (Mitte) Bild: EPA/MIRAFLORES PRESS

Dabei feuerten Soldaten zahlreiche Luftabwehrraketen, Panzergranaten und weitere Munition auf Manöverziele ab. Die Übung zeige der Welt, dass er die Rückendeckung der Armee habe und diese bereit sei, das Land zu verteidigen, sagte Maduro.

Mit Israel und Australien erkannten unterdessen zwei weitere Staaten den venezolanischen Oppositionsführer und Parlamentspräsidenten Juan Guaidó als Übergangspräsidenten an. Australiens Aussenministerin Marise Payne erklärte am Montag, ihr Land erkenne Guaidó als Interimspräsidenten an und unterstütze ihn. Sie forderte zudem einen «Übergang zur Demokratie in Venezuela so bald wie möglich.» Zuvor hatte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in einem Online-Video erklärt, er erkenne «die neue Führung in Venezuela» an.

Offener Ausgang

Beide Länder schliessen sich damit den USA, Kanada und einer Reihe südamerikanischer Länder an, die sich offiziell hinter Guaidó gestellt haben. Der oppositionelle Parlamentspräsident hatte sich vergangene Woche im Machtkampf mit dem linksnationalistischen Staatschef Nicolás Maduro zum Interimspräsidenten erklärt. Der Ausgang des Machtkampfs in dem südamerikanischen Krisenstaat ist offen.

epa07325903 The President of the National Assembly (Parliament) of Venezuela and self-proclaimed interim President of the country Juan Guaido (C), speaks to media after a mass, in the San Jose de Chacao Church, in Caracas, Venezuela, 27 January 2019.  EPA/Miguel Gutiérrez

Juan Guaidó Bild: EPA/EFE

Russland und China blockierten am Samstag im Uno-Sicherheitsrat eine von den USA vorgeschlagene Erklärung zur Unterstützung Guaidós. Mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, setzten Maduro eine Frist von acht Tagen, um Neuwahlen auszurufen. Andernfalls würden auch sie Guaidó anerkennen.

Venezuelas selbsternannter Interimspräsident Guaidó rief ausserdem zu neuen Protesten gegen Staatschef Nicolás Maduro auf. Guaidó forderte seine Anhänger am Sonntag (Ortszeit) dazu auf, am kommenden Mittwoch und Samstag erneut auf die Strasse zu gehen. Die Armee solle sich dabei «an die Seite des Volkes stellen».

Am Samstag solle es dann eine «grosse Mobilisierung in ganz Venezuela und auf der ganzen Welt» geben, sagte Guaidó in einem über den Kurzbotschaftendienst Twitter verbreiteten Video. Damit solle dem europäische Ultimatum an Maduro Nachdruck verliehen werden. (sda/reu/afp/dpa)

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Juan Guaidó erklärt sich zum Staatschef Venezuelas:

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Video: srf

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31
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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Adumdum 28.01.2019 12:44
    Highlight Highlight Venezuela hat übrigens nicht die "größten Ölreserven der westlichen Welt", wie in einem anderen Artikel stand - sondern die größten Ölreserven WELTWEIT. Mehr als Saudi Arabien, soviel wie Iran & Irak zusammen. Food for thought... Nicht dass ich Chaves und Maduro super finde, im Gegenteil. Aber den USA, Russland, China, Europe, geht es da um alles andere als Demokrat und Volk.
  • Froggr 28.01.2019 10:37
    Highlight Highlight Ach die Kommunisten wieder.. Süss
  • Toerpe Zwerg 28.01.2019 07:20
    Highlight Highlight Die Armee ist also bereit, das Land zu verteidigen?

    Gegen wen? Die eigene Bevölkerung? Maduro und seine Clique sind das Land und die Bevölkerung ist der Feind?

    Es wäre so einfach zu lösen. Zusicherung von Straffreiheit für das Regime Maduro und dann Neuwahlen.
    • loquito 28.01.2019 08:21
      Highlight Highlight Warst su auch so Feuer und Flamme gegen die Regierungen, als Sie in Mexiko die Zapatisten niedergeschlagen haben? Oder als Zomoza das eigene Volk gegen die Sandinistas bombardierte? Odet als Ayende geputscht wurde? Alles andere wäre scheinheilig
    • rodolofo 28.01.2019 09:13
      Highlight Highlight Solche "Einfachen Lösungen" gibt es nicht, weder in Venezuela, noch in irgendeinem anderen "3.Welt-" bzw. "Schwellen-Land".
      Warum nicht?
      Die Probleme:
      1. Imperialismen mischen sich ein
      2. Multinationale Konzerne beuten den Rohstoff-Reichtum aus, ohne soziale- und ökologische Verantwortung wahrzunehmen. Die Selbstversorgungs-Grundlagen der Leute werden vergiftet und zerstört. Die Arbeitsbedingungen entsprechen moderner Sklaverei
      3. Unter den an den Rand gedrängten, verarmten Massen entwickelt sich ein chronischer Bürgerkrieg um die immer knapper werdenden Ressourcen, mit
      ...
    • rodolofo 28.01.2019 09:20
      Highlight Highlight ...
      kleineren und grösseren Mafia-Organisationen.
      Die Mafia ist die Schattenseite eines an sich sehr schönen, Grossfamiliären- und lokalen Zusammenhalts, einer Art Weiterentwicklung des archaischen Stammesverhaltens.
      Genau diese Stammes-Mentalität führt direkt zu Problem Nr.5: Die total korrupten "Einheimischen Elite", welche im wesentlichen aus einigen schwer reichen Grossgrundbesitzer-Familien besteht, die sich Privatarmeen leisten können, bzw. Fraktionen in den staatlichen Armeen.
      Alle Probleme kumulieren sich nun gegenseitig, so dass schliesslich die Probleme die "Lösungen" sind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 28.01.2019 07:02
    Highlight Highlight Die Offiziere, die da um den Commandante herumstehen, sind aber sehr viel weniger begeistert, als die "Militärmanöggel", die jeweils um den Nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un herumstehen!
    Und Keiner von denen macht sich Notizen...
  • walsi 28.01.2019 06:18
    Highlight Highlight Hier mal eine andere Sicht zu Venezuela, die in unseren Medien meiner Meinung nach zu kurz kommt.

    Play Icon
    • rodolofo 28.01.2019 07:04
      Highlight Highlight Fake-Voice!
      Na das ist ja mal was Neues von Euereins!
    • loquito 28.01.2019 08:27
      Highlight Highlight Rodolfo...Hast du es angeschaut? Evtl. auch mal die Doku über den Putschversuch gegen Chavez schauen. Wer glaubt die Opposition sei auf Seite des Volkes, der kennt die Lateinamerikanische Geschichte nicht. Die meisten sind ehh kurzsichtig und vergessen, dass in Venezuela vor Chavez die Regale auch leerstanden und die Menschen verhungerten. War damals auch der Sozialismus Schuld? Was ihr seht ist genau eins: derVersuch der Eliten ihre Vormachstellung qieserherzustellen. Das Wohlergehen der Armen ist nur ein Vorwand, der schnell wieder vergessen wird...
    • rodolofo 28.01.2019 10:35
      Highlight Highlight @ loquito
      Ja, da hast Du wohl recht.
      Wie in Brasilen mit Bolsonaro kommt dann einfach wieder eine Rechts-Mafia an die Macht...
      So kommt es vielleicht langfristig auch zu einem Ausgleich: Mal gelangt diese "Elite" mit ihrem Günstlings-Netz und ihrem militärischen Arm an die Macht und sahnt ab, dann wieder eine andere "Elite" mit ihrem Günstlingsnetz und ihrem bewaffneten Arm.
      "Die Linke" funktioniert Macht-technisch ganz ähnlich, wie "die Rechte", nur spiegelverkehrt.
      Und natürlich gibt es auch weltanschauliche und praktische Unterschiede.
      Was scheinbar komplett fehlt, ist eine "Mitte".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex Lord 28.01.2019 03:56
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