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Luftfahrt

Chaos am Flughafen Schiphol in Amsterdam – Dutzende Flüge gestrichen

epa09917903 The crowded Schiphol Airport in Schipol, Amsterdam, Netherlands, 30 April 2022. The airport, already hit last week by a wildcat strike, is facing a serious staff shortage, making it hard t ...
Reisende am Flughafen Schiphol brauchten viel Geduld.Bild: keystone

Riesiges Chaos am Flughafen Schiphol in Amsterdam – Dutzende Flüge gestrichen

30.04.2022, 21:5830.04.2022, 21:58

Dem Amsterdamer Flughafen Schiphol ist es am Samstag nur dank der Streichung Dutzender Flüge gelungen, einen Kollaps wegen fehlenden Bodenpersonals wie am vergangenen Wochenende zu verhindern. Fluggäste mussten dennoch mit Gedränge und langen Wartezeiten rechnen.

Es hätten sich lange Warteschlangen bis vor die Terminalgebäude gebildet, teilte der Flughafen am Samstag mit. Die Feuerwehr verteilte Wasser an die Wartenden.

Die Fluggesellschaft KLM hatte für Samstag und Sonntag nach einem Aufruf des Flughafens 47 Flüge gestrichen. Andere Airlines verlagerten einige Flüge nach Rotterdam. Wie der Flughafen mitteilte, sank die Passagierzahl in Schiphol am Samstag um etwa 3500.

Die Überlastung von Schiphol, das auch ein wichtiges internationales Drehkreuz ist, wird nach Flughafenangaben durch einen Mangel an Bodenpersonal verursacht. Auf dem Arbeitsmarkt seien keine Kräfte mehr zu finden.

Um den Flugverkehr mitten in den niederländischen Frühlingsferien bewältigen zu können, hatte der Flughafen Airlines zum Streichen von Flügen aufgerufen. Während KLM dem Aufruf folgte, protestierten andere Fluglinien. Insbesondere Ferienflieger wollten die Touristen nicht in Stich lassen. KLM rief Reisende auf, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

Zum Ferienbeginn in den Niederlanden am vergangenen Samstag war die Situation nach einer unangekündigten Arbeitsniederlegung von Bodenangestellten der Fluglinie KLM aus dem Ruder gelaufen. Dutzende Flüge mussten kurzfristig gestrichen werden, Tausende Reisende stauten sich in den Terminals. Autobahnabfahrten wurden gesperrt und Reisende aufgerufen, den Flughafen nicht mehr anzusteuern. (sda/dpa)

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