Schwere Explosion in russischer Chemiefabrik – über 70 Verletzte
Eine starke Explosion hat ein russisches Chemiewerk in der Teilrepublik Tatarstan erschüttert. Nach Angaben des Unternehmens in Nischnekamsk wurden zwei Menschen getötet, es habe mehr als 70 Verletzte gegeben.
Als Ursache wurde technisches Versagen angegeben. Allerdings war der Betrieb des Flughafens kurz vorher laut Mitteilung der Aufsichtsbehörde Rosawiazija eingeschränkt worden. Dies bedeutet meist, dass ukrainische Drohnen in der Luft geortet werden.
In the Republic of Tatarstan, explosions have occurred at one of Russia’s largest petrochemical complexes - "Nizhnekamskneftekhim". It is reported that one of the facility’s units is on fire following a likely drone attack. pic.twitter.com/RuiEc4XCGV
— WarTranslated (@wartranslated) March 31, 2026
Schwarze Rauchsäule über der Stadt
Die Explosion löste einen Brand aus, aus dem eine schwarze Rauchsäule weithin sichtbar über der Stadt mit 240'000 Einwohnern aufstieg. Durch die Druckwelle barsten Fenster an mehreren Wohnhäusern, wie Bürgermeister Radmir Beljajew der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge sagte. Nicht authentifizierte Videos in sozialen Netzwerken zeigten Abwehrversuche der russischen Flugabwehr in der Region.
VIDEO 📷: ON March 31, 2026, showing a large explosion and intense fire at Nizhnekamskneftekhim (also known as NKNH), Russia's major petrochemical complex in Nizhnekamsk, Tatarstan Republic. The post simply notes: "Meanwhile in Russia’s Nizhnekamsk."#russia #ukrainian pic.twitter.com/vW4dEHVHu7
— Reality Index (@Reality_Index) March 31, 2026
Nischnekamsk liegt in Luftlinie mehr als 1'200 Kilometer von der Ukraine entfernt und ist ein Zentrum der russischen Öl- und Chemieindustrie. In der Teilrepublik Tatarstan hat Moskau auch eine Drohnenproduktion aufgebaut. Die Ukraine versucht in ihrem Abwehrkampf gegen Russland, militärische und industrielle Ziele beim Gegner mit Langstreckendrohnen auszuschalten. (sda/dpa)
