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Kreml-Kritiker Nawalny ist aus dem Koma erwacht

Dem in der Berliner Charité behandelten russischen Kremlkritiker Alexej Nawalny geht es besser. Ärzte haben das künstliche Koma beendet. Das teilte die Charité am Montag in Berlin mit.



Der Fall Nawalny

Beim russische Oppositionellen Alexej Nawalny ist das künstliche Koma beendet worden. Der Patient werde schrittweise von der maschinellen Beatmung entwöhnt und reagiere auf Ansprache. Das teilte die Charité am Montag in Berlin mit.

Der Gesundheitszustand des 44-Jährigen habe sich verbessert, hiess es ausserdem in der Mitteilung. Langzeitfolgen der schweren Vergiftung seien aber nicht auszuschliessen.

Nawalny gilt als der schärfste Kritiker von Kremlchef Wladimir Putin. Er war am 20. August auf einem Flug in Russland ins Koma gefallen und später auf Drängen seiner Familie in die Berliner Charité verlegt worden.

Die deutsche Regierung hatte nach Untersuchungen eines Spezial-Labors der Bundeswehr mitgeteilt, dass sie es als zweifelsfrei erwiesen ansehe, dass Nawalny mit dem militärischen Nervengift Nowitschok vergiftet worden sei. Russland bestreitet, in den Fall des 44 Jahre alten Oppositionellen verwickelt zu sein.

Russland spricht von «absurden Versuchen»

Russland bestreitet, in den Fall des Oppositionellen verwickelt zu sein. Kremlsprecher Dmitri Peskow sprach am Montag erneut von «absurden Versuchen», die russische Staatsführung damit in Verbindung zu bringen. Nawalny hat in seiner Heimat unter anderem verschiedene Korruptionsskandale aufgedeckt.

ARCHIV - Alexej Nawalny (r) zeigt ein Victory-Zeichen, w

Alexej Nawalny (r) zeigt ein Victory-Zeichen, während er im März 2017 neben einem Sicherheitsbeamten im Gericht in Moskau sitzt. Bild: sda

Die russische Generalstaatsanwaltschaft hatte ein Rechtshilfegesuch in Deutschland gestellt. Der deutsche Aussenminister Heiko Maas (SPD) hatte in der ARD gesagt, die deutsche Seite werde dem zustimmen. Peskow zufolge sieht Moskau auch keinen Grund dafür, weshalb Berlin nicht in dem Fall kooperieren sollte.

Der Kreml rechnet damit, dass Deutschland bald Informationen über die Vergiftung des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny übermittelt. Angesichts der Wellen, die das Thema schlage, erwarte Moskau in den nächsten Tagen Details zu dem Fall, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag der Staatsagentur Ria Nowosti zufolge. «Wir sind zufriedengestellt.» International wächst der Druck auf Russland, die Vergiftung des Kremlkritikers zu untersuchen. Bislang laufen «Vorermittlungen».

Nord-Stream-2 in Diskussion

Unterdessen wird auch diskutiert, ob man das Nord-Stream-2-Projekt als Reaktion auf die Vergiftung Nawalnys stoppen oder aussetzen sollte. Die Pipeline wird durch die Ostsee gebaut und soll Erdgas von Russland nach Deutschland transportieren.

Die Bundesregierung lässt die Zukunft des Projekts weiter offen und erhöht den Druck auf Russland. Noch sei es zwar zu früh, zu entscheiden, ob der Fall Konsequenzen für den Bau der Ostseepipeline haben werde, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) halte es aber auch für falsch, etwas auszuschliessen.

Sie schliesse sich vielmehr den warnenden Worten von Aussenminister Heiko Maas (SPD) vom Wochenende an. Maas hatte in einem Interview gesagt: «Ich hoffe nicht, dass die Russen uns zwingen, unsere Haltung zu Nord Stream 2 zu ändern.» Er halte es für falsch, Auswirkungen auf die Pipeline von vornherein auszuschliessen.

Kreml rechnet nicht mit Baustopp

Bislang hat die Bundesregierung Russland zwar mit harten Worten zur Aufklärung aufgefordert, eine Verknüpfung mit dem europäisch-russischen Gasprojekt aber vermieden. Seibert betonte, es gebe die klare Erwartung, dass Russland schwerwiegende Fragen zum Fall Nawalny beantworte. Damit sei jedoch nicht innerhalb weniger Tage zu rechnen.

Der Kreml rechnet derzeit nicht mit einem Baustopp für die Ostsee-Gasleitung. Auf die Frage, ob er Risiken sehe, dass der Bau nicht beendet werde, antwortete Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau: «Nein.»

Moskau hatte in der Vergangenheit stets betont, dass die Gasfernleitung von Russland nach Deutschland ein wirtschaftliches Projekt sei und kein politisches. Die Arbeiten an der Pipeline waren zuletzt auf den letzten Metern wegen US-Sanktionen eingestellt worden. (sda/dpa)

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45
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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sägsäuber 07.09.2020 22:18
    Highlight Highlight Wann holen deutsche Ärzte Julien Assange aus der Folterkammer in die Charité?
    • So oder so 08.09.2020 05:46
      Highlight Highlight Absurder vergleich - Wurde Assange auch Vergiftet ? Nur schon die Gründe wieso beide Verfolgt werden - ihnen geht es nicht um Assange sondern um was gegen die USA oder wieso auch immer zu Posten.
  • Dom Fisch 07.09.2020 20:26
    Highlight Highlight Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Usa hier die Finger im Spiel hat. Es ist ja zu offensichtlich, dass es die Russen waren (Giftart und Aufenthaltsort), so dumm sind die doch niemals. Wer hat den Vorteil daraus, dass Nordstream abgeblasen wird?
  • De-Saint-Ex 07.09.2020 18:49
    Highlight Highlight Wer auch immer hinter diesem Mordversuch steckt, es muss zwangsläufig auf den Kreml zulaufen, es sei denn es handle sich nicht um einen russischen Auftrag, was doch ziemlich unwahrscheinlicher ist. Auch wenn es nicht der unmittelbare Machtzirkel um Putin ist, der den Auftrag gab, so war es vielleicht z.B. ein Oligarch oder irgendein Stadtverwalter, dem Nawalny bezüglich Korruption zu nahe kam. Auch wenn uns dereinst, einmal ein x-beliebiger „Schuldiger“ präsentiert würde, es steckt der ganze Apparat, das ganze System dahinter.
  • BS46 07.09.2020 17:32
    Highlight Highlight Das vorschnelle Verurteilen Russlands gefährdet den Frieden in Europa und stachelt uns Westeuropäer gegen die Russen auf.

    Warum sollte Russland mit einem militärischen Nervengift einen Oppositionellen genau jetzt beseitigen? Warum gestattete man anschliessend Nawalny aus Russland nach Deutschland zu schaffen, welchen man nicht geschafft hat umzubringen?

    Russland zieht momentan wohl kaum nutzen aus dieser Affäre. Bis jetzt gibt es keine Beweise für eine Beteiligung der russischen Regierung.

    Ich weiss nicht wer es war, deshalb kann ich auch keinen Verurteilen.
    • So oder so 07.09.2020 21:43
      Highlight Highlight Wer Verurteilt Russland ? Wieso sollte man Nawalny nicht gerade Jetzt aus dem Weg räumen und wieso sollte man ihn nicht ausreisen lassen ?
    • Wiedergabe 07.09.2020 22:07
      Highlight Highlight Russland hat einen grossen Nutzen. Es geht um Inland Politik, eventuell können sie deswegen kein Nutzen sehen.
      Opposition wird eingeschüchtert, Nawalny wird nicht zum Märtyrer und die Handlungsarmut des Westens wird aufgezeigt. Viola.
    • P. Meier 07.09.2020 23:10
      Highlight Highlight Richtig, es gibt zur Zeit keine Beweise für die Beteiligung der rus. Regierung. Nur machen sie nichts für die Entkräftung der Anschuldigungen. Ein Gericht bestätigt, dass die Polizei den Fall nicht untersuchen muss, da noch kein Beweis für ein Verbrechen vorliegt. Nowitschok wurde in RUS entwickelt. Ärzte behandeln eine Stoffwechselerkrankung mit Atropin. Es gibt ein längeres Tauziehen über die Verlegung des Patienten, obwohl die Angehörigen und das Zielland das unterstützen. Russland fordert Beweise von Deutschland, zeigt aber wenig Enthusiasmus für eigene Untersuchungen.
  • Stefabe 07.09.2020 17:22
    Highlight Highlight Dieses Insulin ist heutzutage auch nichts mehr wert bei „Stoffwechselstörungen“ 😉
  • Basti Spiesser 07.09.2020 16:42
    Highlight Highlight Was sind die Langzeitfolgen einer Novitschok Vergiftung?
    • Varanasi 07.09.2020 21:06
      Highlight Highlight Herr Spiesser, Du bist doch nicht doof. Wieso googelst du das nicht selbst?
      Da ich eine hilfsbereite Person bin, habe ich das für dich erledigt:

      "Je später Gegenmaßnahmen ergriffen werden, desto gravierender können die Langzeitschäden sein. Dazu gehören laut dem Charité-Professor und Toxikologen Ralf Stahlmann Gedächtnisstörungen, Einschränkungen im Sprachvermögen, aber auch psychische Folgen wie Depressionen."

      berliner zeitung
  • Füürtüfäli 07.09.2020 16:36
    Highlight Highlight Das ist erfreulich, hoffentlich wird er vollständing genesen und es bleiben ihm Langzeitschäden erspart.
  • landre 07.09.2020 16:18
    Highlight Highlight In der Charité Berlin arbeiten echt kompetente Fachpersonen des humanen Gesundheitswesen.

    @Charité, lasst bitte so gut wie möglich die Finger von Geopolitik bzw lasst Euch nicht von dieser manipulativ leiten, denn Eure Glaubens- und Vertrauenswürdigkeit liegt nicht in der Geopolitik für die ganz andere beauftragt sind...

    Schützt und verteidigt die Integrität von diesem Patient Alexej und lasst Euch bitte nicht zu heftig von Ideologien oder anderen humanen Phänomenen manipulieren.
    • Toerpe Zwerg 07.09.2020 16:25
      Highlight Highlight Was möchten Sie sagen?
    • landre 07.09.2020 16:32
      Highlight Highlight @BlitzerInnen

      Uiuiui,,, Ihr seid also bereit ein Mitmensch in unserem europäischen Gesundheitswesen für "Politik" oder "Geopolitik" zu killen oder manipulativ zu manövrieren(?)
    • Wiedergabe 07.09.2020 16:33
      Highlight Highlight Es gibt widersprüchliche ärztliche Gutachten. Wer wird wohl eher politische Interesen verfolgen. Ein Krankenhaus in Russland oder die Charite in Berlin?
      Meiner Meinung nach sollten sie ihren Appell in mindestens auch eine andere Richtung adressieren.
      Oder glauben sie das deutsche Krankenhaus und seine Ärzte sind 100% korrupt und die russischen Kollegen 100% integer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 07.09.2020 15:53
    Highlight Highlight Nun müsste auch noch das russische Volk aufwachen!
    Aber das leidet vermutlich an Stress und Schlafstörungen und ist darum übermüdet.
    • G. Samsa 07.09.2020 16:27
      Highlight Highlight Denkst du tatsächlich dass die Russen nicht wissen dass sie in einer Diktatur leben und dass sie es nicht gerne ändern würden? Was denkst du passiert mit Menschen die zu laut gegen die Regierung wettern? Ja genau, sie werden "entsorgt".
      Aber klar, sie müssen "aufwachen". Und Leute wie du müssen es ihnen beibringen.
    • Grohenloh 07.09.2020 19:26
      Highlight Highlight Das russische Volk weiss mittlerweile ganz genau, was mit zu erfolgreichen Oppositionellen passiert...

      Im Ernst: eine Mehrheit des russischen Volkes lebt auf dem Land und ist nicht sehr gebildet. Nach den turbulenten 90er Jahren mit Preissteigerungen, Lohnzerfall und wo die Reichen machten, was sie wollen, hat Putin eine Stabilität gebracht. Man kann nicht mehr machen, was man will. Man muss tun, was Putin will. Das war eine Stabilisierung.
      Die einfachen Leute haben genug damit zu tun, ihr Leben zu organisieren und zu überleben.
      Aber ich hoffe auch, dass es eines Tages aufsteht, das Volk.
    • rodolofo 07.09.2020 21:13
      Highlight Highlight @ G. Samsa
      Das ist doch völlig klar!
      Ich würde es auch so machen und den Mächtigen aus dem Weg gehen, oder versuchen, mit dem Aufsetzen einer Norm-Maske möglichst nicht aufzufallen.
      Das machen wir ja hier auch sehr häufig, mit dem unangenehmen Gefühl, dadurch "im falschen Film mitzuspielen", bzw. "das richtige Leben zu verpassen".
      SO anders ist Russland ja auch wieder nicht.
      Einfach extremer und dadurch auch deutlicher.
      So falsch, das es beinahe wieder richtig ist, da man das Falsche einfach umkehren müsste, um zum Richtigen zu gelangen...
  • Ueli der Knecht 07.09.2020 15:45
    Highlight Highlight Aus der Pressemitteilung:
    "Im Einvernehmen mit seiner Ehefrau geht die Charité davon aus, dass die öffentliche Mitteilung zum Gesundheitszustand in seinem Sinne ist."

    Und vermutlich ist das auch im Interesse der Täterschaft, welche durch die kontinuierliche Medienberichterstattung ohne einen Finger zu krümmen die Einschüchterung ihres "Zielpublikums" nachhaltig vertiefen kann.
    • Wiedergabe 07.09.2020 16:39
      Highlight Highlight Sie sollten weniger VT-Kanäle konsumieren.
      Es ist doch ein normales Vorgehen, dass der Ehepartner Entscheide für Koma-Patienten treffen darf.
    • Toerpe Zwerg 07.09.2020 16:44
      Highlight Highlight Eher nicht. Die message ist raus.
  • Notabik 07.09.2020 15:45
    Highlight Highlight Wie kann der Westen nur Geschäfte machen mit Regimen wie Russland oder Belarus? Hier wird mit zweierlei Ellen gemessen. Wenn Deutschland, Österreich oder die Schweiz so umgehen würde mit dem eigenen Volk, dann würden wir international geächtet und boykottiert. Aber wenn es um die Beziehungen mit RU, BY oder CN geht, dann drückt unsere Regierung beide Augen zu. Ich wünsche Nawalny gute Besserung.
    • Ueli der Knecht 07.09.2020 16:02
      Highlight Highlight "dann drückt unsere Regierung beide Augen zu"

      ...und nennt das dann Neutralität.
    • Chalbsbratwurst 07.09.2020 17:56
      Highlight Highlight @Notabik: Die Frage ist wer von wem abhängig ist. Die EU ist nicht von der Schweiz abhängig also kann man Druck machen. Deutschland ist aber auf das Gas aus Russland angewiesen und das weiss auch Putin und sein Gefolge darum lachen die nur über solche lehren Drohungen von Merkel.
    • easy skanking 07.09.2020 18:10
      Highlight Highlight wie kann die schweiz nur geschäfte machen mit einem Land, welches wiederholt illegale kriege führt(usa)
  • Finöggeli 07.09.2020 15:42
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich Angst um die Kinder der Ärzte...
  • Andre Buchheim 07.09.2020 15:42
    Highlight Highlight Ich wünsche rasche Genesung.
    Und passt auf ihn auf, auch Deutschland oder die Charité sind Orte, die Putins Schergen erreichen können, um ihre Tat zu vollenden!
    • Bert der Geologe 07.09.2020 16:43
      Highlight Highlight Ich denke, die Tat ist vorläufig und zur Zufriedenstellung von Putin beendet. Der Giftanschlag ist bestätigt, seine Urheberschaft aber nicht lückenlos zu beweisen. Die Oppositionellen in Russland und Belarus wissen nun, was ihnen passieren kann. Das war der eigentliche Zweck. Der unliebsame Störefried ist im Ausland, also weg. Sollte er von da aus agieren (können), dann wird's wieder brenzlig und dann wird Putin zeigen wollen, wie lange sein Glied (=Arm) auch im Ausland reicht.
    • easy skanking 07.09.2020 17:47
      Highlight Highlight wohl kaum.. sind orte an denen die usa das sagen haben..
    • So oder so 08.09.2020 05:48
      Highlight Highlight @easy skanking: Wo in Berlin wurde kürzlich einem Tschetschene in denn Kopf geschossen ?
  • Geiwetschteiler 07.09.2020 15:35
    Highlight Highlight Jetz wirds spanend.
    Ist ja wie in einem Bond Film.
  • Johnny Geil 07.09.2020 15:28
    Highlight Highlight Man sollte ihn gut beschützen...
    • Toerpe Zwerg 07.09.2020 16:31
      Highlight Highlight Die frische Echse präsentiert abgestandene Propaganda.
    • Johnny Geil 07.09.2020 16:36
      Highlight Highlight Auch die Amis haben Dreck am Stecken, aber das die hier die Finger im Spiel haben, halte ich für unwahrscheinlich. Putin hat schon sehr viele politische Gegenspieler ermorden lassen, dies ist nun einfach ein weiterer, der diese Liste ergänzen soll.
    • Kruk 07.09.2020 20:13
      Highlight Highlight Putin geht meistens noch so vor, dass es eigentlich kaum Zweifel darüber gibt wer dahinter steckt, dies dient gleich noch der Einschüchterung anderer Kritiker.

      Vergiften ist seine Handschrift.



So starben diese 12 Putin-Gegner

Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny kämpft um sein Leben: Der 44-jährige Kreml-Kritiker liegt im Koma und wird beatmet. Er war während eines Flugs in Ohnmacht gefallen, nachdem er eine Tasse Tee getrunken hatte. Der Anwalt von Nawalnys Fonds zur Bekämpfung von Korruption, Wjatscheslaw Gimadi, sagte: «Es besteht kein Zweifel, dass Nawalny wegen seiner politischen Position und seiner Tätigkeit vergiftet wurde.»

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