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Von Zimbabwe bis Taiwan: Der Schweizer Frauenstreik sorgt international für Reaktionen



In der ganzen Schweiz streiken zehntausende Frauen, um auf Frauenrechte und Gleichberechtigung aufmerksam zu machen. Die nationale Aktion findet auch im Ausland viel Beachtung und Unterstützung. So tweeten, posten und schreiben Menschen von Thailand bis Zimbabwe über den Schweizer Frauenstreik.

Wie international das Anliegen der Frauen in der Schweiz ist, zeigt diese Übersicht:

Das schreibt die internationale Presse zum Frauenstreik:

«Frauen in der ganzen Schweiz laufen aus ihren Büros auf die Strasse und verlangen Lohngleichheit.»

The Guardian, Grossbritannien

«Zehntausende Schweizer Frauen streiken am Freitag. Dahinter steckt die Mitteilung, dass einer der reichsten Staaten weltweit die Hälfte seiner Einwohner ungleich behandelt.»

The Financial Times, USA

«Frauen streiken am Freitag in der ganzen Schweiz. Sie verlangen ein Ende des Lohnunterschieds, der hier viel grösser ist als in vielen anderen europäischen Staaten.»

Taiwannews, Taiwan

«Mehr als 4 Millionen Frauen sind in der Schweiz aufgerufen worden, um einen 24-Stunden-Streik abzuhalten. Sie prangern das Lohngefälle und sexistische Gewalt an, die in der Schweiz ein gravierendes Problem darstellt.»

Las Provincas, Spanien

Internationale Solidarität für den Streik auf Twitter:

Aus Zimbabwe:

Aus Thailand:

Aus den USA:

Aus Panama:

Aus Albanien:

Aus Spanien:

Aus Frankreich:

Bilder zum Schweizer Frauenstreik aus aller Welt:

(leo)

Bilder vom heutigen Frauenstreik:

Nach dem Frauenstreik sind die Welt und der Sex besser

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • EarlofGrey 14.06.2019 22:29
    Highlight Highlight Donald Trump denkt bei den Bildern sicher, dass die Frauen alle heut seinen Geburtstag gefeiert haben.
  • Guzmaniac 14.06.2019 15:40
    Highlight Highlight Bisschen gar heftige Schlagzeilen. Hoffentlich werde ich als Mann beim nächsten Auslandaufenthalt nicht vermöbelt....wir 🇨🇭 Männer sind ja anscheinend Monster!
    • bogan 14.06.2019 20:56
      Highlight Highlight Wieso Monster? Es geht um Gleichstellung! Problem der Gesellschaft. Frauen vertreten dieselben stereotypen Vorstellung über Geschlechtsunterschiede wie Männer.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 15.06.2019 00:04
      Highlight Highlight Guz. Für Frauen ist nicht gegen Männer. Die Meisten wissen das schon, auch wenn doch viele es allem Anschein nach nicht verstehen wollen.
    • Mimimi_und_wow 15.06.2019 07:34
      Highlight Highlight Nein, Guzmaniac, nur die Männer die die Löhne festlegen. Die Männer-HR-Geschäftsleitungen-Seilschaften: da sind die Monster.
      Ausser, natürlich, Du gehörst da auch dazu. Dann bist Du in der Tat ein Monster. Aber das könntest Du, falls Du das Sagen hast, ändern. Dann bist Du kein Monster mehr, sondern ein Vorreiter und Kämpfer für Gerechtigkeit. Also praktisch ein Robin Hood. Und dann mag man Dich im Ausland und die Frauen mögen Dich. Naja, auf dem Golfplatz wärst Du dann der Aussenseiter...
  • Scaros_2 14.06.2019 14:42
    Highlight Highlight Sie prangern das Lohngefälle und sexistische Gewalt an, die in der Schweiz ein gravierendes Problem darstellt.»

    Also übertreiben muss man als Zeitung dennoch nicht.
    • Borki 14.06.2019 15:03
      Highlight Highlight Naja... Wenn sexistische Gewalt existiert, IST sie ein gravierendes Problem.

      Beim Lohngefälle bin ich schon ehrer bei dir.
    • Bill3290 14.06.2019 15:23
      Highlight Highlight @ Borki: Ich gebe dir absolut recht, aber ich bezweifle dass sexistische Gewalt hierzulande ein gravierenderes Problem ist als anderswo. Für betroffene ist egal wieviele Fälle etc. es gibt, aber in den richtigen Relationen haben wir doch eher weniger sexuelle Übergriffe als so mancher z.B. südländische Staat, für mich werden da auch falsche Eindrücke vermittelt.
      P.S. Sexuelle Gewalt ist immer Scheisse und sollte viel härter bestraft werden!
    • Alathea 14.06.2019 19:53
      Highlight Highlight Naja die Übersetzung ist ein bisschen naja... es ist eher 'gravierenden Probleme, wie das Lohngefälle und die macho/männliche Gewalt'. Also ein bisschen weniger polemisch formuliert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 14.06.2019 13:54
    Highlight Highlight Warscheinlich ist die halbe Welt perplex und überrascht das ein Land wie die Schweiz in Sache Gleichstellung ABER AUCH Familienpolitik dermassen hinterwäldnerisch ist

Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben

Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».

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